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Julia, laß das! Arno Schmidts Zettelkasten zu Julia, oder die Gemälde

1

30,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2021

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

23,9/17,1/1,5 cm

Gewicht

498 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-80480-3

Beschreibung

Rezension

»Schmidts Zettelkästen sind ein Konglomerat geordneter Rätselhaftigkeiten.« ("Frankfurter Rundschau")
»Nur einen Bruchteil von insgesamt dreizehntausend Objekten legt uns Susanne Fischer vor; aus der Vielseitigkeit des Vorgelegten schließen wir, dass Fischer sehr gut ausgewählt hat. Zu loben ist auch das elegante Design und der vortreffliche Farbdruck dieser Publikation; und speziell zu rühmen ist, dass in einem Anhang sämtliche abgebildeten Zettel in Transkription vorgelegt werden. Die Leser und die Forscher werden also vorzüglich bedient.« ("literaturkritik.de")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2021

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

120

Maße (L/B/H)

23,9/17,1/1,5 cm

Gewicht

498 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-80480-3

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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„Julia, oder die Gemälde“ ist…

MaWiOr aus Halle am 07.10.2021

Bewertungsnummer: 2752440

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Julia, oder die Gemälde“ ist ein unvollendeter Roman des deutschen Schriftstellers Arno Schmidt. Schmidt war am 3. Juni 1979 und hinterließ den Roman als Fragment in einem selbstgebauten, mehrstöckigen Zettelkasten mit 13.339 Notizzetteln, darunter rund 230 Ausschnitte aus Zeitungen, Zeitschriften, verschiedenen Katalogen sowie einige Dias. Wann Schmidt mit der umfangreichen Materialsammlung begann, ist nicht genau zu datieren. Die Erstausgabe des Romans erschien 1983 postum aus dem Nachlass. Die Handlung spielt in einem „Fürstenhof“ (wahrscheinlich Bückeburg angelehnt) und schildert nur wenige Tage. Protagonist ist der alte weißhaarige Leonhard Jhering, der sich während einer Schlossbesichtigung in das Gemälde „Die vier oranischen Schwestern“ von Jan Myten verliebt. Besonders Julia, eine Dargestellte der vier Schwestern, hat es ihm angetan. Die zehnjährige Prinzessin, welche dem Gemälde entsteigt, und ein junges Mädchen mit dem Spitznamen Tausendeins, bereichern im Lauf des Tages die Szenerie. Schmidt wollte in seinem geplanten Roman die wechselseitige Durchdringung von Realität und Fiktion thematisieren. Die Suhrkamp-Neuerscheinung stellt nun Schmidts Zettelkasten in allen Details und aller Ausführlichkeit vor. Der Großteil der Zettel trägt Notizen zum späteren Prosatext. Andere Zettel dienten der Charakterisierung der Figuren oder hielten Besonderheiten von einzelnen Szenen fest. Ein Kapitel stellt die ersten Romanentwürfe vor (mit Scans und auf der gegenüberliegenden Seite im Hinblick auf Originaltreue und Lesbarkeit editorisch bearbeitet). Einige Farbfotos vom Zettelkasten und vom Arbeitsplatz von Arno Schmidt ergänzen die Neuerscheinung, sodass man auch einen optischen Eindruck von der Arbeitsweise des Schriftstellers bekommt.

„Julia, oder die Gemälde“ ist…

MaWiOr aus Halle am 07.10.2021
Bewertungsnummer: 2752440
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Julia, oder die Gemälde“ ist ein unvollendeter Roman des deutschen Schriftstellers Arno Schmidt. Schmidt war am 3. Juni 1979 und hinterließ den Roman als Fragment in einem selbstgebauten, mehrstöckigen Zettelkasten mit 13.339 Notizzetteln, darunter rund 230 Ausschnitte aus Zeitungen, Zeitschriften, verschiedenen Katalogen sowie einige Dias. Wann Schmidt mit der umfangreichen Materialsammlung begann, ist nicht genau zu datieren. Die Erstausgabe des Romans erschien 1983 postum aus dem Nachlass. Die Handlung spielt in einem „Fürstenhof“ (wahrscheinlich Bückeburg angelehnt) und schildert nur wenige Tage. Protagonist ist der alte weißhaarige Leonhard Jhering, der sich während einer Schlossbesichtigung in das Gemälde „Die vier oranischen Schwestern“ von Jan Myten verliebt. Besonders Julia, eine Dargestellte der vier Schwestern, hat es ihm angetan. Die zehnjährige Prinzessin, welche dem Gemälde entsteigt, und ein junges Mädchen mit dem Spitznamen Tausendeins, bereichern im Lauf des Tages die Szenerie. Schmidt wollte in seinem geplanten Roman die wechselseitige Durchdringung von Realität und Fiktion thematisieren. Die Suhrkamp-Neuerscheinung stellt nun Schmidts Zettelkasten in allen Details und aller Ausführlichkeit vor. Der Großteil der Zettel trägt Notizen zum späteren Prosatext. Andere Zettel dienten der Charakterisierung der Figuren oder hielten Besonderheiten von einzelnen Szenen fest. Ein Kapitel stellt die ersten Romanentwürfe vor (mit Scans und auf der gegenüberliegenden Seite im Hinblick auf Originaltreue und Lesbarkeit editorisch bearbeitet). Einige Farbfotos vom Zettelkasten und vom Arbeitsplatz von Arno Schmidt ergänzen die Neuerscheinung, sodass man auch einen optischen Eindruck von der Arbeitsweise des Schriftstellers bekommt.

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von Susanne Fischer

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