Produktbild: Die Schule brennt

Die Schule brennt Ein Lehrer erlebt, wie die Bildung an die Wand gefahren wird

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2021

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,5/15,1/1,9 cm

Gewicht

388 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0290-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.08.2021

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

21,5/15,1/1,9 cm

Gewicht

388 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7110-0290-7

Herstelleradresse

ecoWing bei Benevento
Halleiner Landstr. 24
5061 Elsbethen
Österreich
Email: info@beneventobooks.com
Url: www.beneventopublishing.com
Fax: +43 662 224028312

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differenzierte Auseinandersetzung mit den Problemfeldern im System Schule

annlu am 26.03.2022

Bewertungsnummer: 1683228

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was sind die aktuellen Problemfelder im Schulsystem? Welche Stellung sollte Bildung haben – und welche hat sie im Moment? Was sollen und müssen Schüler/Eltern/Lehrer für eine bessere Zukunft leisten? Hier wird ein Blick auf die Ist-Situation geworfen um sich Gedanken über die schulische Zukunft zu machen. Beim Thema Schule gehen die Meinungen auseinander – fragt man Schüler so haben sie eine andere Meinung als Eltern und die oft eine andere als Lehrpersonen. Von Politikern ganz zu schweigen – die sehen das System Schule wieder aus einer anderen Sicht. Der Autor dieses Buches vereint einige Sichtweisen in seiner eigenen Person – Schüler war es sowieso, sieht auch die Sicht seiner Kinder auf die Schule; als Elternteil kennt er die verschiedenen Meinungen von dieser Seite; zudem hat er selbst als Lehrkraft gearbeitet und so auch diese Seite kennengelernt. Einige Anekdoten aus seiner Zeit als Lehrer lockern die Lektüre auf. Einige provokante Aussagen werden hier gemacht – z.B. was den Einfluss der Digitalisierung auf Kinder angeht; wie weit die Bildungsschere auseinander reicht und wie wenig geeignet Schulabgänger als Berufseinsteiger sind. Nicht nur hier könnte man denken, dass das aktuelle Schulsystem nicht mehr in der Lage ist, zeitgemäß zu reagieren. Wenn man dann zu Kapiteln über Lehrergesundheit, Verhalten von Schülern (wo auch das Thema Gewalt angesprochen wird) und dem Reizthema Migration kommt, ist der Titel des Buches wirklich nicht mehr aus der Luft gegriffen. Fazit: Das Buch nimmt nicht für sich in Anspruch, eine Lösung für die Probleme im System Schule zu bieten – auch will es nicht nur anprangern. Wer sich aber mit dem Thema auseinandersetzen möchte findet hier ein Buch, das sich – meiner Meinung nach – nicht auf eine Sicht (z.B. Lehrer vs. Schüler/Eltern) versteift sondern Probleme offen anspricht und dennoch nicht vergisst, dass es immer auch Gegenbeispiele gibt.

differenzierte Auseinandersetzung mit den Problemfeldern im System Schule

annlu am 26.03.2022
Bewertungsnummer: 1683228
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was sind die aktuellen Problemfelder im Schulsystem? Welche Stellung sollte Bildung haben – und welche hat sie im Moment? Was sollen und müssen Schüler/Eltern/Lehrer für eine bessere Zukunft leisten? Hier wird ein Blick auf die Ist-Situation geworfen um sich Gedanken über die schulische Zukunft zu machen. Beim Thema Schule gehen die Meinungen auseinander – fragt man Schüler so haben sie eine andere Meinung als Eltern und die oft eine andere als Lehrpersonen. Von Politikern ganz zu schweigen – die sehen das System Schule wieder aus einer anderen Sicht. Der Autor dieses Buches vereint einige Sichtweisen in seiner eigenen Person – Schüler war es sowieso, sieht auch die Sicht seiner Kinder auf die Schule; als Elternteil kennt er die verschiedenen Meinungen von dieser Seite; zudem hat er selbst als Lehrkraft gearbeitet und so auch diese Seite kennengelernt. Einige Anekdoten aus seiner Zeit als Lehrer lockern die Lektüre auf. Einige provokante Aussagen werden hier gemacht – z.B. was den Einfluss der Digitalisierung auf Kinder angeht; wie weit die Bildungsschere auseinander reicht und wie wenig geeignet Schulabgänger als Berufseinsteiger sind. Nicht nur hier könnte man denken, dass das aktuelle Schulsystem nicht mehr in der Lage ist, zeitgemäß zu reagieren. Wenn man dann zu Kapiteln über Lehrergesundheit, Verhalten von Schülern (wo auch das Thema Gewalt angesprochen wird) und dem Reizthema Migration kommt, ist der Titel des Buches wirklich nicht mehr aus der Luft gegriffen. Fazit: Das Buch nimmt nicht für sich in Anspruch, eine Lösung für die Probleme im System Schule zu bieten – auch will es nicht nur anprangern. Wer sich aber mit dem Thema auseinandersetzen möchte findet hier ein Buch, das sich – meiner Meinung nach – nicht auf eine Sicht (z.B. Lehrer vs. Schüler/Eltern) versteift sondern Probleme offen anspricht und dennoch nicht vergisst, dass es immer auch Gegenbeispiele gibt.

Hat Corona tatsächlich das marode System nochmal verschärft?

Sikal am 30.10.2021

Bewertungsnummer: 1597100

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Unsere Kinder sind die Zukunft“ – wie oft hat man diesen Satz von Politikern schon gehört. Doch keine Partei hat bis jetzt ein rundum erneuertes System erkoren. Immer werden Randerscheinungen des Systems „Schule“ umgekrempelt, doch der Kern bleibt der gleiche. Der Autor Carsten Tergast zeigt einige Kritikpunkte auf, wobei ich hier ganz sicherlich nicht alles unterschreiben würde was Herr Tergast so anprangert. Sicherlich ist seine Recherche, bei der er in einer Schule für einige Monate als Quereinsteiger tätig war, auf deutsche Verhältnisse begrenzt. Doch Österreich unterscheidet sich hier nicht maßgeblich. Seien es die Klassengrößen, die Notengebung, die Deutschkenntnisse (oder eben jene, die nicht vorhanden sind), Gewaltbereitschaft, fehlende Digitalisierung und einiges mehr. Lauter Punkte, über die man bereits seit Jahren diskutiert. Ganz vorne steht natürlich die so oft propagierte Lehrergesundheit, Lehrer am Limit, im Burn-out oder kurz davor. Dazu stehe ich sehr zwiespältig. Einerseits kenne ich durch meine eigene Lehramtsausbildung wie schwierig es ist in Klassen zu stehen und den Stoff zu vermitteln, der die Kinder und Jugendlichen nur mäßig interessiert. Aber ich durfte erleben wie engagiert sich manche Lehrerinnen und Lehrer den Themen gestellt haben und mit ihrer eigenen Begeisterung auch die Schülerinnen und Schüler mitgerissen haben. Und viele von diesen Lehrkräften waren auch nach zig Jahren nicht ausgebrannt. Andererseits kenne ich auch als Mutter die andere Seite – mit welchen Lehrkräften die Kinder zum Teil arbeiten sollen, ist eine Zumutung. Und da hat natürlich Corona auch einiges aufgezeigt: Die fehlende Digitalisierung ist ein Riesenthema, aber auch die fehlende EDV-Ausbildung bei den Lehrkräften, die mit diversen Online-Unterrichtsszenarien maßlos überfordert waren. Nur ein Beispiel aus dem letzten Jahr an einem Gymnasium (8. Klasse, Maturajahrgang): In einem Fach wurde eine junge Lehrkraft auf die Schüler losgelassen, die nach einem Monat Präsenz und einem Monat Onlineunterricht im Burn-out war und bis zum Notenschluss nicht mehr erschienen ist. Wie gibt es das? Falsche Vorstellung vom Beruf? Falsche Ausbildung? Was das für eine Auswirkung auf die Klasse hatte, kann man sich vorstellen – immerhin kam dann ein paar Wochen vor der Matura noch ein neuer Kollege, sodass die Maturanten nicht ganz den Glauben verloren haben. Ich möchte nur aufzeigen, dass es eben solche und solche Lehrerinnen und Lehrer gibt, genauso wie unterschiedliche Schülerinnen und Schüler sowie eben dann die dahinterstehenden (oder auch nicht) Eltern. Es bekommen nicht alle Lehrer Burn-out und es sind nicht alles Schüler gewaltbereit. Manche kommen mit Ziffernnoten gut klar und andere überhaupt nicht. Für einige ist der Frontalunterricht besser geeignet wie ein Stationenbetrieb, usw. Es gibt nicht DAS System Schule - sondern ein Grundgerüst wäre wünschenswert, welches die jeweiligen Akteure nach ihren Bedürfnissen gestalten können. Ich finde einige Punkte durchaus wichtig zu diskutieren, aber man muss jetzt nicht alles aufblasen oder über einen Kamm scheren. Der Autor hat hier keinen wissenschaftlich fundierten Bericht verfasst und auch keine neuen Lösungsvorschläge parat. Ich würde das Buch als persönliche Abrechnung verstehen wie er selbst dieses System einschätzt, weder erfährt man Neuigkeiten noch werden die Kritikpunkte „methodisch-didaktisch“ aufbereitet und untermauert. Von mir gibt es dafür 2 Sterne.

Hat Corona tatsächlich das marode System nochmal verschärft?

Sikal am 30.10.2021
Bewertungsnummer: 1597100
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Unsere Kinder sind die Zukunft“ – wie oft hat man diesen Satz von Politikern schon gehört. Doch keine Partei hat bis jetzt ein rundum erneuertes System erkoren. Immer werden Randerscheinungen des Systems „Schule“ umgekrempelt, doch der Kern bleibt der gleiche. Der Autor Carsten Tergast zeigt einige Kritikpunkte auf, wobei ich hier ganz sicherlich nicht alles unterschreiben würde was Herr Tergast so anprangert. Sicherlich ist seine Recherche, bei der er in einer Schule für einige Monate als Quereinsteiger tätig war, auf deutsche Verhältnisse begrenzt. Doch Österreich unterscheidet sich hier nicht maßgeblich. Seien es die Klassengrößen, die Notengebung, die Deutschkenntnisse (oder eben jene, die nicht vorhanden sind), Gewaltbereitschaft, fehlende Digitalisierung und einiges mehr. Lauter Punkte, über die man bereits seit Jahren diskutiert. Ganz vorne steht natürlich die so oft propagierte Lehrergesundheit, Lehrer am Limit, im Burn-out oder kurz davor. Dazu stehe ich sehr zwiespältig. Einerseits kenne ich durch meine eigene Lehramtsausbildung wie schwierig es ist in Klassen zu stehen und den Stoff zu vermitteln, der die Kinder und Jugendlichen nur mäßig interessiert. Aber ich durfte erleben wie engagiert sich manche Lehrerinnen und Lehrer den Themen gestellt haben und mit ihrer eigenen Begeisterung auch die Schülerinnen und Schüler mitgerissen haben. Und viele von diesen Lehrkräften waren auch nach zig Jahren nicht ausgebrannt. Andererseits kenne ich auch als Mutter die andere Seite – mit welchen Lehrkräften die Kinder zum Teil arbeiten sollen, ist eine Zumutung. Und da hat natürlich Corona auch einiges aufgezeigt: Die fehlende Digitalisierung ist ein Riesenthema, aber auch die fehlende EDV-Ausbildung bei den Lehrkräften, die mit diversen Online-Unterrichtsszenarien maßlos überfordert waren. Nur ein Beispiel aus dem letzten Jahr an einem Gymnasium (8. Klasse, Maturajahrgang): In einem Fach wurde eine junge Lehrkraft auf die Schüler losgelassen, die nach einem Monat Präsenz und einem Monat Onlineunterricht im Burn-out war und bis zum Notenschluss nicht mehr erschienen ist. Wie gibt es das? Falsche Vorstellung vom Beruf? Falsche Ausbildung? Was das für eine Auswirkung auf die Klasse hatte, kann man sich vorstellen – immerhin kam dann ein paar Wochen vor der Matura noch ein neuer Kollege, sodass die Maturanten nicht ganz den Glauben verloren haben. Ich möchte nur aufzeigen, dass es eben solche und solche Lehrerinnen und Lehrer gibt, genauso wie unterschiedliche Schülerinnen und Schüler sowie eben dann die dahinterstehenden (oder auch nicht) Eltern. Es bekommen nicht alle Lehrer Burn-out und es sind nicht alles Schüler gewaltbereit. Manche kommen mit Ziffernnoten gut klar und andere überhaupt nicht. Für einige ist der Frontalunterricht besser geeignet wie ein Stationenbetrieb, usw. Es gibt nicht DAS System Schule - sondern ein Grundgerüst wäre wünschenswert, welches die jeweiligen Akteure nach ihren Bedürfnissen gestalten können. Ich finde einige Punkte durchaus wichtig zu diskutieren, aber man muss jetzt nicht alles aufblasen oder über einen Kamm scheren. Der Autor hat hier keinen wissenschaftlich fundierten Bericht verfasst und auch keine neuen Lösungsvorschläge parat. Ich würde das Buch als persönliche Abrechnung verstehen wie er selbst dieses System einschätzt, weder erfährt man Neuigkeiten noch werden die Kritikpunkte „methodisch-didaktisch“ aufbereitet und untermauert. Von mir gibt es dafür 2 Sterne.

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Die Schule brennt

von Carsten Tergast

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