Produktbild: Feenstaub

Feenstaub Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,5 cm

Gewicht

266 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77096-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

18,7/11,8/2,5 cm

Gewicht

266 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77096-0

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Feenstaub

Lena aus Heilbronn am 10.01.2023

Bewertungsnummer: 1857611

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Du bist vielleicht ein verlorener Junge, Petru, aber solange etwas verloren ist, bedeutet das auch, dass noch jemand danach sucht" Ein rührender Roman, märchenhaft und sozialkritisch.

Feenstaub

Lena aus Heilbronn am 10.01.2023
Bewertungsnummer: 1857611
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Du bist vielleicht ein verlorener Junge, Petru, aber solange etwas verloren ist, bedeutet das auch, dass noch jemand danach sucht" Ein rührender Roman, märchenhaft und sozialkritisch.

Wundervoll und sprachgewaltig

MarcoL aus Füssen am 07.04.2022

Bewertungsnummer: 1691396

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein wunderschönes, ergreifendes, und auch trauriges Buch dies doch ist. Drei junge Burschen, eigentlich noch Kinder an der Schwelle zum Jugendlichen, fristen ihr kümmerliches Dasein auf einer Insel in einem Fluss, dessen Ufer eine Stadt säumen. Niemand kennt und sieht die Insel, verborgen in einem ständigen Nebel. Genausowenig kennt jemand diese Kinder, welche gezwungen werden, Tag für Tag die Bewohner der Stadt um so manche Dinge zu erleichtern. Klammheimlich versteht sich, und mit viel Geschick streunen die jungen Taschendiebe durch die Gegend, nur um dann so gut wie alles abliefern zu müssen. Pedru erzählt aus seiner Sicht, er macht das alles nur, damit seine schwer kranke Großmutter die dringend benötigten Medikamente bekommt. Sein Freund Cheta wird von Mutter und Stiefvater ausgesetzt. Und so „kümmert“ sich der Krakadzil um jene Ausgestoßene, wohlwollend verhaltet er sich natürlich nur seiner eigenen Börse gegenüber. Der „Feenstaub“, ein glitzerndes Pulver, scheint immer nötig zu sein, und macht alles für die Kinder erträglicher. Aber der Wunsch in eine heile, bessere Welt auszubrechen besteht ständig, denn Pedru erfährt anhand seiner „Freundin“ Marja, dass es auch gute Familien gibt, welche als Metapher für eine heile, verständnisvolle Welt steht, inmitten von sozialer Kälte. In sehr knappen Kapitel mit einer enormen sprachlichen Dichte und Aussagekraft führt uns die Autorin durch diese kalte Welt aus Nebel und Ausbeutung. Sieht versteht es, mit wenigen Worten Bilder zu erzeugen, als wäre man mitten drinnen, kauert mit Pedrus Kumpanen hinter einem Stoffvorhang auf der Insel, bekommt diesen Feenstaub in die Augen, der einen anstatt zu blinzeln scharf und klar sehen lässt. Ganz große Leseempfehlung für diesen einzigartigen Roman!

Wundervoll und sprachgewaltig

MarcoL aus Füssen am 07.04.2022
Bewertungsnummer: 1691396
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein wunderschönes, ergreifendes, und auch trauriges Buch dies doch ist. Drei junge Burschen, eigentlich noch Kinder an der Schwelle zum Jugendlichen, fristen ihr kümmerliches Dasein auf einer Insel in einem Fluss, dessen Ufer eine Stadt säumen. Niemand kennt und sieht die Insel, verborgen in einem ständigen Nebel. Genausowenig kennt jemand diese Kinder, welche gezwungen werden, Tag für Tag die Bewohner der Stadt um so manche Dinge zu erleichtern. Klammheimlich versteht sich, und mit viel Geschick streunen die jungen Taschendiebe durch die Gegend, nur um dann so gut wie alles abliefern zu müssen. Pedru erzählt aus seiner Sicht, er macht das alles nur, damit seine schwer kranke Großmutter die dringend benötigten Medikamente bekommt. Sein Freund Cheta wird von Mutter und Stiefvater ausgesetzt. Und so „kümmert“ sich der Krakadzil um jene Ausgestoßene, wohlwollend verhaltet er sich natürlich nur seiner eigenen Börse gegenüber. Der „Feenstaub“, ein glitzerndes Pulver, scheint immer nötig zu sein, und macht alles für die Kinder erträglicher. Aber der Wunsch in eine heile, bessere Welt auszubrechen besteht ständig, denn Pedru erfährt anhand seiner „Freundin“ Marja, dass es auch gute Familien gibt, welche als Metapher für eine heile, verständnisvolle Welt steht, inmitten von sozialer Kälte. In sehr knappen Kapitel mit einer enormen sprachlichen Dichte und Aussagekraft führt uns die Autorin durch diese kalte Welt aus Nebel und Ausbeutung. Sieht versteht es, mit wenigen Worten Bilder zu erzeugen, als wäre man mitten drinnen, kauert mit Pedrus Kumpanen hinter einem Stoffvorhang auf der Insel, bekommt diesen Feenstaub in die Augen, der einen anstatt zu blinzeln scharf und klar sehen lässt. Ganz große Leseempfehlung für diesen einzigartigen Roman!

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Feenstaub

von Cornelia Travnicek

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