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Band 1

Fräulein Wunder

Sylt-Saga 1 - Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Heyne

Seitenzahl

480

Beschreibung

Rezension

»Charmant!« ("HÖRZU")
»Perfekte Urlaubslektüre.« ("Meins")
»Fulminanter Auftakt der Familiengeschichte und eine Zeitreise von den 1950er Jahren bis in die Gegenwart.« ("Westfälische Nachrichten")
»Die spannende Geschichte wurde von der Autorin mit viel Gefühl, Nostalgie sowie Leidenschaft zu Papier gebracht und hält einige Überraschungen bereit, die durch den fesselnden Schreibstil ins Herz gehen.« ("SYLT life")
»Ein Schmöker, der durchaus nicht nur Sylt im Blick hat und ein eindrucksvolles Sittenbild der 60er-Jahre zeichnet.« ("LandGang")
»Ein vielversprechender Auftakt der Saga, die zeigt, dass Gisa Pauly nicht nur Mamma-Carlotta-Krimis kann. Nicht nur für Sylt-Fans.« ("Ruhr Nachrichten")

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.03.2022

Verlag

Heyne

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,3/13,1/4,3 cm

Gewicht

550 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-42577-4

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Aufschwung

Bewertung am 13.08.2023

Bewertungsnummer: 1999661

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

GELESEN: Gisa Pauly „Fräulein Wunder“ (1959) Erschienen 08. März 2022 bei Heyne Taschenbuchverlag 478 Seiten GELESEN. Gisa Pauly „Café Hoffnung“ (1985) Erschienen September 2022 bei Heyne Taschenbuchverlag 493 Seiten GELESEN: Gisa Pauly „Hotel Freiheit“ (2020) Erschienen März 2023 bei Heyne Taschenbuchverlag 430 Seiten (Sylt Saga)     Gisa Pauly, von der ich bislang weder etwas gehört noch gelesen habe und deren Vita zu ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Beachtliches zeigt, fängt in ihrem ersten Band „Fräulein Wunder“ den Zeitgeist gekonnt ein. Im Jahr 1959 war der Krieg gerade vierzehn Jahre vorbei. Ein Großteil der Menschen hatte es geschafft, während andere noch immer so lebten, als wäre die letzte Bombe erst vor einigen Tagen gefallen. Ängstlich, traumatisiert und niemals der Armut entronnen, fristen sie ihr Dasein im Gestern. Sie verschließen sich einerseits der Moderne, da sie die finanziellen Mittel nicht haben und andererseits aus Angst wieder etwas zu verlieren, was man gerade erworben hat. Der Mann hat das Sagen, Frau und Kinder haben sich unterzuordnen. Dann gibt es die Gewinner, die ihren Kindern alles bieten können und ihre Wohlstandsfülle gerne zur Schau stellen. Was andere Leute sagen ist ein Satz, der täglich fällt, und so hat man sich zu benehmen, wie es die Gesellschaft erwartet. Den Schritt vom Wege gibt es nicht. Findet er statt, gibt es Mittel und Wege, ihn zu vertuschen, zu lügen, obwohl man an jedem Sonn- und Feiertag in die Kirche geht.   In diesem Genre ist es mir selten passiert, dass ich vor Spannung den Atem anhielt. Dies schafft Gisa Pauly aber leider nur im ersten Teil. Sie schreibt flott, stilistisch schlicht, jedoch nicht ohne eine gewisse Dramatik, so dass man, wenn auch schon müde, unbedingt das nächste und das folgende Kapitel lesen „muss“. Sie erreicht, den Leser in den Bann zu ziehen, was die Verkaufszahlen ihrer Bücher und damit ihren Erfolg erklärt. Im zweiten und dritten Band gibt es sehr viele wirklich unnötige Wiederholungen, was ich an fast jeder Saga zu kritisieren habe. Hier frage ich mich immer, wer einen zweiten oder weiteren Teil liest, ohne die Vorgänger zu kennen? Auch einige Zeitfehler habe ich entdeckt. Die Personen sind plötzlich wieder ein paar Jahre jünger geworden. Richtig Fahrt nimmt der zweite Teil auch erst ab Seite 200 auf, wobei in die Handlung zu viel gepackt wurde. Man könnte dieser Sylt-Saga auch die Überschrift geben: „Es hat sich nichts geändert“, was sich hier auf die Spezies Mensch bezieht, der jeden, der nicht nach den Norm-Vorstellungen lebt oder aussieht, nicht in seine Mitte lässt. Gisa Pauly hat in der Figur einer im fiktiven Riekenbüren lebenden Nachbarin den Typus geschaffen, der von Neugier, Sensationslust und Argwohn zerfressen ist. Alle kämpfen dagegen an, sie loszuwerden und niemand ist in der Lage, Grenzen zu stecken und ehrlich seine Meinung so kundzutun, um dieser Frau endlich Einhalt zu gebieten. Zum Ende des zweiten Teils explodiert das Geschehen fast wie ein Feuerwerk. Was man zu Anfang vermisst, packt die Autorin in die Schlussphase. Für mich war das irgendwie alles zu viel und teilweise märchenhaft. Die Figuren sind unterwegs, als wären sie gebeamt, wie einst auf dem Raumschiff Enterprise. Kaum irgendwo angekommen, erscheinen sie schon in Windeseile an einem für die Zeitvorgabe kaum erreichbaren Ort. Auch der Zeitgeist, der im 1. Band so greifbar war, fehlt fast komplett im zweiten und ganz im dritten Teil. Wie schon eingangs erwähnt, wird wiederholt auf „Teufel komm raus“. Was z.B. auf Seite 350 steht, erfahren wir auf Seite 360 noch einmal. Insgesamt bleibt die Handlung im zweiten Teil spannend, wenn auch recht utopisch. Der dritte Teil fällt dafür vollkommen ab. Handlung und Spannung lassen absolut zu wünschen übrig und sind an den Haaren herbeigezogen. Außerdem häufen sich auch nicht nur die Zeitfehler. Dieser dritte Band scheint unter Zeitdruck geschrieben worden zu sein. Anders kann ich mir seine Schwäche nicht erklären, denn Teil 1 war gut. Dass ein Lektor durchgehen lässt, dass eine Person, die im Zug von Niebüll nach Westerland sitzt und aus dem Zugfenster Wattwürmer sieht, ist mir absolut schleierhaft. Sollte es vielleicht richtig witzig sein? Ich habe gelacht und zwar sehr laut. Sylt im Jahr 1959 hatte längst noch nicht den Status späterer Jahre. Das Potential allerdings wurde von geschickten Leuten erkannt. So begann die Wandlung der Insel zum mondänen Ferienparadies. Im Hinterland unterhalb von Bremen sah man die ersten Camper, und eine eigene Wiese bot die Grundlage, ein zweites Standbein zu errichten.  
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Bewertung am 13.08.2023
Bewertungsnummer: 1999661
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

GELESEN: Gisa Pauly „Fräulein Wunder“ (1959) Erschienen 08. März 2022 bei Heyne Taschenbuchverlag 478 Seiten GELESEN. Gisa Pauly „Café Hoffnung“ (1985) Erschienen September 2022 bei Heyne Taschenbuchverlag 493 Seiten GELESEN: Gisa Pauly „Hotel Freiheit“ (2020) Erschienen März 2023 bei Heyne Taschenbuchverlag 430 Seiten (Sylt Saga)     Gisa Pauly, von der ich bislang weder etwas gehört noch gelesen habe und deren Vita zu ihrer schriftstellerischen Tätigkeit Beachtliches zeigt, fängt in ihrem ersten Band „Fräulein Wunder“ den Zeitgeist gekonnt ein. Im Jahr 1959 war der Krieg gerade vierzehn Jahre vorbei. Ein Großteil der Menschen hatte es geschafft, während andere noch immer so lebten, als wäre die letzte Bombe erst vor einigen Tagen gefallen. Ängstlich, traumatisiert und niemals der Armut entronnen, fristen sie ihr Dasein im Gestern. Sie verschließen sich einerseits der Moderne, da sie die finanziellen Mittel nicht haben und andererseits aus Angst wieder etwas zu verlieren, was man gerade erworben hat. Der Mann hat das Sagen, Frau und Kinder haben sich unterzuordnen. Dann gibt es die Gewinner, die ihren Kindern alles bieten können und ihre Wohlstandsfülle gerne zur Schau stellen. Was andere Leute sagen ist ein Satz, der täglich fällt, und so hat man sich zu benehmen, wie es die Gesellschaft erwartet. Den Schritt vom Wege gibt es nicht. Findet er statt, gibt es Mittel und Wege, ihn zu vertuschen, zu lügen, obwohl man an jedem Sonn- und Feiertag in die Kirche geht.   In diesem Genre ist es mir selten passiert, dass ich vor Spannung den Atem anhielt. Dies schafft Gisa Pauly aber leider nur im ersten Teil. Sie schreibt flott, stilistisch schlicht, jedoch nicht ohne eine gewisse Dramatik, so dass man, wenn auch schon müde, unbedingt das nächste und das folgende Kapitel lesen „muss“. Sie erreicht, den Leser in den Bann zu ziehen, was die Verkaufszahlen ihrer Bücher und damit ihren Erfolg erklärt. Im zweiten und dritten Band gibt es sehr viele wirklich unnötige Wiederholungen, was ich an fast jeder Saga zu kritisieren habe. Hier frage ich mich immer, wer einen zweiten oder weiteren Teil liest, ohne die Vorgänger zu kennen? Auch einige Zeitfehler habe ich entdeckt. Die Personen sind plötzlich wieder ein paar Jahre jünger geworden. Richtig Fahrt nimmt der zweite Teil auch erst ab Seite 200 auf, wobei in die Handlung zu viel gepackt wurde. Man könnte dieser Sylt-Saga auch die Überschrift geben: „Es hat sich nichts geändert“, was sich hier auf die Spezies Mensch bezieht, der jeden, der nicht nach den Norm-Vorstellungen lebt oder aussieht, nicht in seine Mitte lässt. Gisa Pauly hat in der Figur einer im fiktiven Riekenbüren lebenden Nachbarin den Typus geschaffen, der von Neugier, Sensationslust und Argwohn zerfressen ist. Alle kämpfen dagegen an, sie loszuwerden und niemand ist in der Lage, Grenzen zu stecken und ehrlich seine Meinung so kundzutun, um dieser Frau endlich Einhalt zu gebieten. Zum Ende des zweiten Teils explodiert das Geschehen fast wie ein Feuerwerk. Was man zu Anfang vermisst, packt die Autorin in die Schlussphase. Für mich war das irgendwie alles zu viel und teilweise märchenhaft. Die Figuren sind unterwegs, als wären sie gebeamt, wie einst auf dem Raumschiff Enterprise. Kaum irgendwo angekommen, erscheinen sie schon in Windeseile an einem für die Zeitvorgabe kaum erreichbaren Ort. Auch der Zeitgeist, der im 1. Band so greifbar war, fehlt fast komplett im zweiten und ganz im dritten Teil. Wie schon eingangs erwähnt, wird wiederholt auf „Teufel komm raus“. Was z.B. auf Seite 350 steht, erfahren wir auf Seite 360 noch einmal. Insgesamt bleibt die Handlung im zweiten Teil spannend, wenn auch recht utopisch. Der dritte Teil fällt dafür vollkommen ab. Handlung und Spannung lassen absolut zu wünschen übrig und sind an den Haaren herbeigezogen. Außerdem häufen sich auch nicht nur die Zeitfehler. Dieser dritte Band scheint unter Zeitdruck geschrieben worden zu sein. Anders kann ich mir seine Schwäche nicht erklären, denn Teil 1 war gut. Dass ein Lektor durchgehen lässt, dass eine Person, die im Zug von Niebüll nach Westerland sitzt und aus dem Zugfenster Wattwürmer sieht, ist mir absolut schleierhaft. Sollte es vielleicht richtig witzig sein? Ich habe gelacht und zwar sehr laut. Sylt im Jahr 1959 hatte längst noch nicht den Status späterer Jahre. Das Potential allerdings wurde von geschickten Leuten erkannt. So begann die Wandlung der Insel zum mondänen Ferienparadies. Im Hinterland unterhalb von Bremen sah man die ersten Camper, und eine eigene Wiese bot die Grundlage, ein zweites Standbein zu errichten.  

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Emotionaler Start der "Sylt-Saga"

Ourbooksoflife am 22.07.2023

Bewertungsnummer: 1984913

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es handelt sich hier um den ersten Teil der "Sylt-Saga"-Trilogie. Im Buch reisen wir zu Beginn ins Jahr 1959 zurück. Die sechzehnjährige Brit lebt in einem kleinen Kaff namens Riekenbüren. Bis jetzt hat sie noch nichts anderes von der Welt gesehen. Dies ändert sich allerdings, als sie mit ihrer Klasse eine Klassenfahrt nach Sylt antritt. Sie lernt dort Arne kennen und lieben, gemeinsam stellen sie sich ihre Zukunft vor. Die Realität holt sie danach sehr schnell wieder ein und auch ihre Probleme fangen da erst an, als sie und ihre Eltern erfahren, das sie ungewohnt schwanger ist. Ihre Eltern machen in diesem Moment einen Fehler, der Brits Leben verändert wird... Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, aber dennoch auch emotional, so dass es mir schwer viel das Buch zur Seite zu legen, da ich einfach wissen wollte wie es mit Brit und Co. weitergeht. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Überblick der Reihe "Die Sylt-Saga": Teil 1: Fräulein Wunder Teil 2: Café Hoffnung Teil 3: Hotel Freiheit
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Emotionaler Start der "Sylt-Saga"

Ourbooksoflife am 22.07.2023
Bewertungsnummer: 1984913
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es handelt sich hier um den ersten Teil der "Sylt-Saga"-Trilogie. Im Buch reisen wir zu Beginn ins Jahr 1959 zurück. Die sechzehnjährige Brit lebt in einem kleinen Kaff namens Riekenbüren. Bis jetzt hat sie noch nichts anderes von der Welt gesehen. Dies ändert sich allerdings, als sie mit ihrer Klasse eine Klassenfahrt nach Sylt antritt. Sie lernt dort Arne kennen und lieben, gemeinsam stellen sie sich ihre Zukunft vor. Die Realität holt sie danach sehr schnell wieder ein und auch ihre Probleme fangen da erst an, als sie und ihre Eltern erfahren, das sie ungewohnt schwanger ist. Ihre Eltern machen in diesem Moment einen Fehler, der Brits Leben verändert wird... Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, aber dennoch auch emotional, so dass es mir schwer viel das Buch zur Seite zu legen, da ich einfach wissen wollte wie es mit Brit und Co. weitergeht. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Überblick der Reihe "Die Sylt-Saga": Teil 1: Fräulein Wunder Teil 2: Café Hoffnung Teil 3: Hotel Freiheit

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