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Jenny Erpenbeck

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Jenny Erpenbeck

Spieldauer

12 Stunden und 13 Minuten

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844543520

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Jenny Erpenbeck

Spieldauer

12 Stunden und 13 Minuten

Erscheinungsdatum

30.08.2021

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

Audio

Anzahl

1

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844543520

Herstelleradresse

Hoerverlag DHV Der
Lindwurmstraße 88
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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1 Sterne

Ich war von diesem Roman…

Schwari aus Dresden am 12.01.2022

Bewertungsnummer: 2758125

Bewertet: Hörbuch (Audio)

Ich war von diesem Roman maßlos enttäuscht. Wie kann sich eine junge Frau so erniedrigen lassen? Das war ganz bestimmt für den Osten nicht typisch. Auch bei einem solchen Altersunterschied nicht. Für mich ist auch das dargestellte Leben der beiden Figuren total unglaubhaft. Sich nur in teuren Gaststätten zu bewegen, entsprach nicht dem Leben in der DDR. Dazu hatte man, auch wenn man gut verdient hat, gar kein Geld. Den Roman hätte sich die Autorin sparen können. Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.

Ich war von diesem Roman…

Schwari aus Dresden am 12.01.2022
Bewertungsnummer: 2758125
Bewertet: Hörbuch (Audio)

Ich war von diesem Roman maßlos enttäuscht. Wie kann sich eine junge Frau so erniedrigen lassen? Das war ganz bestimmt für den Osten nicht typisch. Auch bei einem solchen Altersunterschied nicht. Für mich ist auch das dargestellte Leben der beiden Figuren total unglaubhaft. Sich nur in teuren Gaststätten zu bewegen, entsprach nicht dem Leben in der DDR. Dazu hatte man, auch wenn man gut verdient hat, gar kein Geld. Den Roman hätte sich die Autorin sparen können. Ich kann das Buch nicht weiterempfehlen.

So wenig glückliche Augenblicke

Klaus Effing aus Köln am 28.07.2024

Bewertungsnummer: 2254571

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jenny Erpenbeck hat mit ihrem Roman „Kairos“ ein Meisterwerk geschaffen! Kairos, der Gott des glücklichen Augenblicks, ist zwar Titelgeber, aber glückliche Augenblicke gibt es auf den rd. 380 Seiten zunehmend weniger. Erpenbeck, die im Ausland bekannteste und hoch ausgezeichnete deutsche Autorin, führt uns an eine toxische Liebe zweier Menschen, die gleichzeitig mit der zu Ende gehenden DDR einhergeht. Beides, die Liebe und der marode Staat, sind dem Untergang geweiht; beide ahnen es, können aber nicht angemessen darauf reagieren. Katharina, 19, Auszubildende und Hans, Mitte fünfzig, Autor, lernen sich kennen. Sie trennen gut 35 Jahre, trotzdem entsteht eine Liebe, bei der man als Leser - bei aller Offenheit - doch kein gutes Gefühl entwickeln kann. Die beiden leben ihre Liebe heimlich, dann zunehmend offen. Hans führt sie in durchaus gewaltsame Sexpraktiken ein. Nach und nach schleichen sich Disharmonien ein. Zum Bruch kommt es, als Katharina die Nacht mit einem jungen Mann verbringt (Hans lebt allerdings mit seiner Frau zusammen und hat offenbar immer Geliebte). Hans erfährt durch einen Zufall davon und es kommt zum Kippen der Situation. Die kommenden Jahre wird die leichte Liebe zunehmend quälend, Erpenbeck gelingt es, ein dauerndes Unbehagen auszulösen. Man wünscht sich, Katharina könne sich aus dieser toxischen, körperlich und psychisch brutalen Beziehung lösen. Aber es dauert und dauert. So wie das Ende der DDR , in der die beiden leben, auch nach und nach zerbröselt und dann mit einem Fanal endet. Diese Liebes- und Gesellschaftsgeschichte ist ein Meisterwerk, kein leichtes, eines, auf das man sich einlassen muss. Ein wichtiges und zu Recht mit dem International Booker Prize 2024 ausgezeichnetes Buch! Große Schreibkunst!

So wenig glückliche Augenblicke

Klaus Effing aus Köln am 28.07.2024
Bewertungsnummer: 2254571
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Jenny Erpenbeck hat mit ihrem Roman „Kairos“ ein Meisterwerk geschaffen! Kairos, der Gott des glücklichen Augenblicks, ist zwar Titelgeber, aber glückliche Augenblicke gibt es auf den rd. 380 Seiten zunehmend weniger. Erpenbeck, die im Ausland bekannteste und hoch ausgezeichnete deutsche Autorin, führt uns an eine toxische Liebe zweier Menschen, die gleichzeitig mit der zu Ende gehenden DDR einhergeht. Beides, die Liebe und der marode Staat, sind dem Untergang geweiht; beide ahnen es, können aber nicht angemessen darauf reagieren. Katharina, 19, Auszubildende und Hans, Mitte fünfzig, Autor, lernen sich kennen. Sie trennen gut 35 Jahre, trotzdem entsteht eine Liebe, bei der man als Leser - bei aller Offenheit - doch kein gutes Gefühl entwickeln kann. Die beiden leben ihre Liebe heimlich, dann zunehmend offen. Hans führt sie in durchaus gewaltsame Sexpraktiken ein. Nach und nach schleichen sich Disharmonien ein. Zum Bruch kommt es, als Katharina die Nacht mit einem jungen Mann verbringt (Hans lebt allerdings mit seiner Frau zusammen und hat offenbar immer Geliebte). Hans erfährt durch einen Zufall davon und es kommt zum Kippen der Situation. Die kommenden Jahre wird die leichte Liebe zunehmend quälend, Erpenbeck gelingt es, ein dauerndes Unbehagen auszulösen. Man wünscht sich, Katharina könne sich aus dieser toxischen, körperlich und psychisch brutalen Beziehung lösen. Aber es dauert und dauert. So wie das Ende der DDR , in der die beiden leben, auch nach und nach zerbröselt und dann mit einem Fanal endet. Diese Liebes- und Gesellschaftsgeschichte ist ein Meisterwerk, kein leichtes, eines, auf das man sich einlassen muss. Ein wichtiges und zu Recht mit dem International Booker Prize 2024 ausgezeichnetes Buch! Große Schreibkunst!

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