Produktbild: Letzte Rosen

Letzte Rosen

Aus der Reihe Gontard Krimi
1

12,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2021

Verlag

Conte-Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,3/13,7/1,7 cm

Gewicht

234 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95602-234-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.04.2021

Verlag

Conte-Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,3/13,7/1,7 cm

Gewicht

234 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95602-234-0

Herstelleradresse

Conte Verlag GmbH
Am Rech 14
66386 St. Ingbert
DE
gpsr@conte-verlag.de

Kundinnen und Kunden meinen

1 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

Die Bewertungen sind nach Format, Anzahl Sterne und Datum sortiert.

5 Sterne

(0)

4 Sterne

(1)

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Agatha Christie lebt

Herbert Huber aus Wasserburg a. Inn am 01.01.2022

Bewertungsnummer: 1631705

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Reihe der Gontard-Krimi (nach dem inzwischen pensionierten Kriminaler Friedrich Gontard) wird mit Letzte Rosen um einen weiteren Fall bereichert. Anna und Friedrich Gontard werden überraschend zum Urlaub nach England eingeladen. Erst am Ende des 7. Kapitels (S. 48) wird der Urlaubs- und Reiseroman zum Krimi. Doch auch nicht so richtig, denn der Tote William Taylor starb nach Arztbefund eines natürlichen Tods. Oder doch nicht? Die Autorin webt ein weites Verwandten- und Bekanntennetz und legt viele Spuren. Man wartet auf die in der Luft liegende Eskalation oder Explosion. Sie kommt. Die abseitige Nachbarin Gwendolyn Blake wird ermordet aufgefunden. Da sind die Leserinnen schon im 19. Kapitel (S. 107) und der Krimi nimmt an Fahrt auf. Der komplexe Plot führte mich auf manche falsche Spur, ist aber am Ende durchaus einleuchtend. Die Autorin versteht es ein schrulliges englisches Landleben an die Leserinnen zu bringen. Dadurch erhält der Krimi seine besondere Atmosphäre. Dass die beiden Gontards und ziemlich viele andere Deutsche oder Leute deutschen Ursprungs sich da einfügen nimmt man gerne ab. Eine intellektuelle Note bringen viele literarische und künstlerische Bezüge. Trickreich wird dem Ex-Deutschen Sigmund Bloom ein Hang Schiller und Goethe zu zitieren angehängt, Dadurch fließen zahlreiche Zitate als running gag in den Text. Mit einem Kniff gelingt es, Schillerzitate auch ohne Sigmund Bloom unterzubringen. Friedrich Gontard sinniert darüber, was wohl Bloom in einer bestimmten Situation von Schiller anbringen würde. Und flugs, kommt wieder ein Zitat. Eine zweite intellektuelle Anreicherung wird übertrieben. Viele Personen des Krimis ähneln großen Bekannten, wie Miss Marple, Vincent van Gogh, Alice im Wunderland, Inspektor Japp (von Agatha Christie), … Für mich nimmt das überhand. Obwohl – an Agatha Christie erinnert einiges in diesem Krimi. Dazu kommen – für den Plot wichtig – die Schriftstellerinnen Virginia Woolf und Vita Sackville-West, aber auch Shakespeare und andere. Neben der Krimilektüre tauchen die Leserinnen gleich ein in die englische Kulturgeschichte.

Agatha Christie lebt

Herbert Huber aus Wasserburg a. Inn am 01.01.2022
Bewertungsnummer: 1631705
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Reihe der Gontard-Krimi (nach dem inzwischen pensionierten Kriminaler Friedrich Gontard) wird mit Letzte Rosen um einen weiteren Fall bereichert. Anna und Friedrich Gontard werden überraschend zum Urlaub nach England eingeladen. Erst am Ende des 7. Kapitels (S. 48) wird der Urlaubs- und Reiseroman zum Krimi. Doch auch nicht so richtig, denn der Tote William Taylor starb nach Arztbefund eines natürlichen Tods. Oder doch nicht? Die Autorin webt ein weites Verwandten- und Bekanntennetz und legt viele Spuren. Man wartet auf die in der Luft liegende Eskalation oder Explosion. Sie kommt. Die abseitige Nachbarin Gwendolyn Blake wird ermordet aufgefunden. Da sind die Leserinnen schon im 19. Kapitel (S. 107) und der Krimi nimmt an Fahrt auf. Der komplexe Plot führte mich auf manche falsche Spur, ist aber am Ende durchaus einleuchtend. Die Autorin versteht es ein schrulliges englisches Landleben an die Leserinnen zu bringen. Dadurch erhält der Krimi seine besondere Atmosphäre. Dass die beiden Gontards und ziemlich viele andere Deutsche oder Leute deutschen Ursprungs sich da einfügen nimmt man gerne ab. Eine intellektuelle Note bringen viele literarische und künstlerische Bezüge. Trickreich wird dem Ex-Deutschen Sigmund Bloom ein Hang Schiller und Goethe zu zitieren angehängt, Dadurch fließen zahlreiche Zitate als running gag in den Text. Mit einem Kniff gelingt es, Schillerzitate auch ohne Sigmund Bloom unterzubringen. Friedrich Gontard sinniert darüber, was wohl Bloom in einer bestimmten Situation von Schiller anbringen würde. Und flugs, kommt wieder ein Zitat. Eine zweite intellektuelle Anreicherung wird übertrieben. Viele Personen des Krimis ähneln großen Bekannten, wie Miss Marple, Vincent van Gogh, Alice im Wunderland, Inspektor Japp (von Agatha Christie), … Für mich nimmt das überhand. Obwohl – an Agatha Christie erinnert einiges in diesem Krimi. Dazu kommen – für den Plot wichtig – die Schriftstellerinnen Virginia Woolf und Vita Sackville-West, aber auch Shakespeare und andere. Neben der Krimilektüre tauchen die Leserinnen gleich ein in die englische Kulturgeschichte.

Kundinnen und Kunden meinen

Letzte Rosen

von Lilo Beil

0 Bewertungen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

  • Produktbild: Letzte Rosen