Geschwisterbeziehungen und ihre Bedeutung für die Entwicklung der Kinder. Konsequenzen für die kindliche Entwicklung und Lehrkräfte
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.03.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-34063-4
Um diese Fragen zu beantworten wird zunächst genauer auf Geschwisterbeziehungen im Allgemeinen eingegangen, sowie auf die Konstellationsmöglichkeiten und deren möglichen Einfluss auf die Entwicklung. Anschließend soll der Einfluss von Geschwisterbeziehungen im Allgemeinen analysiert werden und ein Vergleich zu Einzelkindern gezogen werden. Daraus folgt ein Fazit und abschließend mögliche Konsequenzen für das Verhalten einer Lehrkraft.
Ungefähr 13 Millionen Menschen in Deutschland sind unter 17 Jahren. 26 Prozent davon sind Einzelkinder, die restlichen 74 Prozent Geschwisterkinder, wiederum davon wachsen 28 Prozent mit mehreren Geschwistern auf. Theoretisch würde somit fast ein Drittel jeder Klasse ohne Geschwister aufwachsen und ein weiteres Drittel mehr als ein Geschwisterkind haben. Das sind keine kleinen Anteile. Doch unterscheiden sich diese Kinder hinsichtlich ihrer Voraussetzungen und sollte die Lehrkraft also ein Differenzierungskonzept hinsichtlich des Geschwisterverhältnisses entwickeln?
Während des Lehramtsstudiums fallen oft Begriffe wie Differenzierung und Individualisierung. Verstärkt im Rahmen der Inklusionsdebatte wird darauf hingewiesen, dass Lehrer und Lehrerinnen den Unterricht individuell an die Schüler und Schülerinnen anpassen müssen, um so auf die Bedürfnisse jedes einzelnen einzugehen. Dabei werden verschiedenen Kriterien genannt, denen ein besonderer Schwerpunkt zuteil wird, zum Beispiel körperliche und geistige Einschränkungen und Geschlecht. Selten wird hier das Geschwisterverhältnis thematisiert. Doch wenn wir den Aussagen der Gesellschaft glauben, gibt es gravierende Unterschiede zwischen Einzel- und Geschwisterkindern, denen Beachtung gewidmet werden müsste.
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