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Das letzte grüne Tal

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

619

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/4,3 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Natur / Schwarz

Originaltitel

The Last Green Valley

Übersetzt von

Peter G.

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70563-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

619

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/4,3 cm

Gewicht

450 g

Farbe

Natur / Schwarz

Originaltitel

The Last Green Valley

Übersetzt von

Peter G.

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70563-8

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Beeindruckende Buchatmosphäre

Patno aus Bad Belzig am 01.07.2021

Bewertungsnummer: 1521543

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem mich Mark Sullivan mit seinem Roman „Unter blutrotem Himmel“ begeistern konnte, habe ich seinem neuen Werk bereits entgegengefiebert. Es ist die Geschichte der Familie Martel, die sich auf die Suche nach dem letzten grünen Tal begibt. Ihre Reise beginnt im März 1944 in der Ukraine. Adeline und Emil müssen mit den beiden kleinen Söhnen vor der Roten Armee flüchten, denn sie sind Deutsche und damit in ihrer Heimat nicht mehr sicher. Es ist tiefster Winter, als sie sich einem Treck in Richtung Westen anschließen. Ihr beschwerlicher Weg wird von den Nazis kontrolliert. Ständig muss Emil um die Sicherheit seiner Familie bangen, besonders, als Adeline einer Jüdin zur Flucht verhilft. Doch allen Gefahren zum Trotz geht die Familie weiter gen Westen immer mit dem Gedanken an das grüne Tal und der Hoffnung auf ein Leben in Freiheit. Den historischen Hintergrund dieses Romans liefert eine der größten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhundert, bekannt unter dem Begriff „Holodomor“. Durch Josef Stalins Politik der Zwangskollektivierung in der Landwirtschaft und der Beschlagnahme sämtlicher Getreidevorräte verhungerten in der Ukraine mehr als 4 Millionen Menschen In den Jahren 1932/33. Als Mark Sullivan von der Geschichte der Familie Martel erfuhr, war sein Jagdinstinkt geweckt. Er begibt sich auf Spurensuche, schreitet die Schauplätze ab, wertet akribisch alle verfügbaren Quellen aus und schließt die Lücken mit seinen fiktionalen Gedanken. Man spürt beim Lesen, dass der Autor für seine Sorry brennt. Er erschafft eine lebendige und eindrucksvolle Buchatmosphäre. Im ersten Teil des Buches geht es eher gemächlich zu, was an den detaillierten Beschreibungen der Flucht liegen mag. Doch langsam steigert sich das Tempo Ich bin mittendrin, sehe die Bilder vor meinem geistigen Auge und fühle mich in die damalige Zeit hineinversetzt. Die historischen Fakten sind perfekt eingearbeitet und ich habe das Gefühl, dass sich die Geschichte genauso zugetragen haben könnte. Die Charaktere sind brilliant dargestellt und wirken glaubhaft in ihren Rollen. Es scheint, als hätten sich Adeline und Emil gesucht und gefunden. Sie gehen für ihren Traum ein hohes Risiko ein und kämpfen tapfer gegen alle Widerstände. Ich mag sie, leide und fühle mit ihnen. „Das letzte grüne Tal“ ist ruhiger als der Bestseller „Unter blutrotem Himmel“. Die Spannungskurve steigt langsam an und mündet in einem temporeichen Finale. Man sollte meiner Meinung nach unvoreingenommen an diesen Roman herangehen. Dann erkennt man den besonderen Charme dieser Familiengeschichte. Leseempfehlung!

Beeindruckende Buchatmosphäre

Patno aus Bad Belzig am 01.07.2021
Bewertungsnummer: 1521543
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nachdem mich Mark Sullivan mit seinem Roman „Unter blutrotem Himmel“ begeistern konnte, habe ich seinem neuen Werk bereits entgegengefiebert. Es ist die Geschichte der Familie Martel, die sich auf die Suche nach dem letzten grünen Tal begibt. Ihre Reise beginnt im März 1944 in der Ukraine. Adeline und Emil müssen mit den beiden kleinen Söhnen vor der Roten Armee flüchten, denn sie sind Deutsche und damit in ihrer Heimat nicht mehr sicher. Es ist tiefster Winter, als sie sich einem Treck in Richtung Westen anschließen. Ihr beschwerlicher Weg wird von den Nazis kontrolliert. Ständig muss Emil um die Sicherheit seiner Familie bangen, besonders, als Adeline einer Jüdin zur Flucht verhilft. Doch allen Gefahren zum Trotz geht die Familie weiter gen Westen immer mit dem Gedanken an das grüne Tal und der Hoffnung auf ein Leben in Freiheit. Den historischen Hintergrund dieses Romans liefert eine der größten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhundert, bekannt unter dem Begriff „Holodomor“. Durch Josef Stalins Politik der Zwangskollektivierung in der Landwirtschaft und der Beschlagnahme sämtlicher Getreidevorräte verhungerten in der Ukraine mehr als 4 Millionen Menschen In den Jahren 1932/33. Als Mark Sullivan von der Geschichte der Familie Martel erfuhr, war sein Jagdinstinkt geweckt. Er begibt sich auf Spurensuche, schreitet die Schauplätze ab, wertet akribisch alle verfügbaren Quellen aus und schließt die Lücken mit seinen fiktionalen Gedanken. Man spürt beim Lesen, dass der Autor für seine Sorry brennt. Er erschafft eine lebendige und eindrucksvolle Buchatmosphäre. Im ersten Teil des Buches geht es eher gemächlich zu, was an den detaillierten Beschreibungen der Flucht liegen mag. Doch langsam steigert sich das Tempo Ich bin mittendrin, sehe die Bilder vor meinem geistigen Auge und fühle mich in die damalige Zeit hineinversetzt. Die historischen Fakten sind perfekt eingearbeitet und ich habe das Gefühl, dass sich die Geschichte genauso zugetragen haben könnte. Die Charaktere sind brilliant dargestellt und wirken glaubhaft in ihren Rollen. Es scheint, als hätten sich Adeline und Emil gesucht und gefunden. Sie gehen für ihren Traum ein hohes Risiko ein und kämpfen tapfer gegen alle Widerstände. Ich mag sie, leide und fühle mit ihnen. „Das letzte grüne Tal“ ist ruhiger als der Bestseller „Unter blutrotem Himmel“. Die Spannungskurve steigt langsam an und mündet in einem temporeichen Finale. Man sollte meiner Meinung nach unvoreingenommen an diesen Roman herangehen. Dann erkennt man den besonderen Charme dieser Familiengeschichte. Leseempfehlung!

Emotionsgeladener, dramatischer und informativer historischer Roman

Julia Matos am 13.05.2021

Bewertungsnummer: 1494850

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach „Unter blutrotem Himmel“ gelingt es Mark Sullivan erneut, basierend auf wahren Begebenheiten eine abgeschlossene Familien-, Reise- und Liebesgeschichte um den Zweiten Weltkrieg und seine Nachwirkungen mit emotionaler Wucht zu erzählen. Empfehlenswert u. a. für Fans von „Libellenjahre“ von Izabelle Jardin und „Tage des Sturms“ von Ella Zeiss. Der allwissende Erzähler taucht vor allem in die Gedanken und Gefühlswelt der Eheleute Adeline und Emil ein, die sich mit ihren Söhnen (4 und 6) und Verwandten unter Anleitung der Nazis im Jahr 1944 durch Osteuropa gen Westen aufmachen und eine Odyssee durchmachen. Rückblicke zu prägenden Schicksalsschlägen sind passend integriert. Das sorgt für Abwechslung, klärt offene Fragen und geht intensiv zu Herzen. Auch die Nebenfiguren Resi und Marie und ein gewisser „Sonderling“ werden zu Sympathieträgern. Die Söhne wirken leider gesichtslos und manchmal zu „frühreif“. Streit in der Familie und verschiedenartige Begegnungen verdeutlichen, dass es nicht nur Schwarz-Weiß-Zeichnung gibt. Ich empfand die Darstellungen als authentisch und packend. Effektheischerei findet in akzeptablen Maßen statt. Ich habe mitgefiebert und gehofft. Das Buch erschüttert, macht dankbar, wahrt eine Balance aus Ruhe (gedanklicher Tiefgang) und Sturm (Dramatik), ist tragisch, hat dabei so viele Lichtblicke, dass es nicht runterzieht. Die Beschreibungen zum Umfeld sind gut greifbar. Neben der Judenverfolgung werden wenig bekannte Geschehnisse rund um das Dritte Reich beleuchtet. Obwohl ich rund um den Zweiten Weltkrieg schon viel gelesen habe, lässt sich noch etwas dazulernen und - dank der Einbettung in eine spannende Geschichte - in Erinnerung behalten. „Unter blutrotem Himmel“ (verortet etwa zeitgleich in Italien) hat mich gleichermaßen gebildet und etwas mehr angerührt. Wahrscheinlich weil „Das letzte grüne Tal“ vorhersehbarer gestrickt ist und das Gutmenschentum bei den Protagonisten gefühlt etwas zu stark unterstrichen wird. Das Ende ist ausführlich und rundet gelungen ab. Es ist mit einem großartigen Nachwort versehen, welches Fiktion und Fakten offenlegt. Dankenswerterweise erfährt man viel zur Entstehung des Romans sowie zu fast allen Figuren wie es ihnen in der Realität ergangen ist. Dafür vergebe ich insgesamt knappe 5 Sterne.

Emotionsgeladener, dramatischer und informativer historischer Roman

Julia Matos am 13.05.2021
Bewertungsnummer: 1494850
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nach „Unter blutrotem Himmel“ gelingt es Mark Sullivan erneut, basierend auf wahren Begebenheiten eine abgeschlossene Familien-, Reise- und Liebesgeschichte um den Zweiten Weltkrieg und seine Nachwirkungen mit emotionaler Wucht zu erzählen. Empfehlenswert u. a. für Fans von „Libellenjahre“ von Izabelle Jardin und „Tage des Sturms“ von Ella Zeiss. Der allwissende Erzähler taucht vor allem in die Gedanken und Gefühlswelt der Eheleute Adeline und Emil ein, die sich mit ihren Söhnen (4 und 6) und Verwandten unter Anleitung der Nazis im Jahr 1944 durch Osteuropa gen Westen aufmachen und eine Odyssee durchmachen. Rückblicke zu prägenden Schicksalsschlägen sind passend integriert. Das sorgt für Abwechslung, klärt offene Fragen und geht intensiv zu Herzen. Auch die Nebenfiguren Resi und Marie und ein gewisser „Sonderling“ werden zu Sympathieträgern. Die Söhne wirken leider gesichtslos und manchmal zu „frühreif“. Streit in der Familie und verschiedenartige Begegnungen verdeutlichen, dass es nicht nur Schwarz-Weiß-Zeichnung gibt. Ich empfand die Darstellungen als authentisch und packend. Effektheischerei findet in akzeptablen Maßen statt. Ich habe mitgefiebert und gehofft. Das Buch erschüttert, macht dankbar, wahrt eine Balance aus Ruhe (gedanklicher Tiefgang) und Sturm (Dramatik), ist tragisch, hat dabei so viele Lichtblicke, dass es nicht runterzieht. Die Beschreibungen zum Umfeld sind gut greifbar. Neben der Judenverfolgung werden wenig bekannte Geschehnisse rund um das Dritte Reich beleuchtet. Obwohl ich rund um den Zweiten Weltkrieg schon viel gelesen habe, lässt sich noch etwas dazulernen und - dank der Einbettung in eine spannende Geschichte - in Erinnerung behalten. „Unter blutrotem Himmel“ (verortet etwa zeitgleich in Italien) hat mich gleichermaßen gebildet und etwas mehr angerührt. Wahrscheinlich weil „Das letzte grüne Tal“ vorhersehbarer gestrickt ist und das Gutmenschentum bei den Protagonisten gefühlt etwas zu stark unterstrichen wird. Das Ende ist ausführlich und rundet gelungen ab. Es ist mit einem großartigen Nachwort versehen, welches Fiktion und Fakten offenlegt. Dankenswerterweise erfährt man viel zur Entstehung des Romans sowie zu fast allen Figuren wie es ihnen in der Realität ergangen ist. Dafür vergebe ich insgesamt knappe 5 Sterne.

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Das letzte grüne Tal

von Mark Sullivan

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