Habsburg als Touristenmagnet Monarchie und Fremdenverkehr in den Ostalpen 1820–1910
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
12.07.2021
Abbildungen
mit 35 schwarzweissen Abbildungen
Verlag
Böhlau VerlagSeitenzahl
204
Maße (L/B/H)
23,2/16/2 cm
Gewicht
474 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-205-21373-4
Die seit Mitte des 18. Jahrhunderts in Europa aufkommende Alpenbegeisterung, begünstigt von der Aufklärung und den bürgerlichen Freiheitsidealen, erfasste auch die österreichische Monarchie. Im Übergang zum 19. Jahrhundert waren die Habsburger in den zu ihrem Kaiserreich gehörenden Ostalpen zunehmend präsent. Während in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ihre Besuche in den Alpen der Verwaltung und der Kontrolle dienten, standen ab Mitte des 19. Jahrhunderts Erholung und Entspannung im Vordergrund.
Anhand der Orte Bad Ischl im Salzkammergut, Meran in Südtirol und Reichenau an der Rax (inklusive Semmering) wurden diese regelmäßigen Aufenthalte der Kaiserfamilie in den Ostalpen auf ihre magnetische Wirkung hin untersucht: Mit der erhöhten Aufmerksamkeit durch die kaiserlichen Besuche entwickelten sich einerseits die Ortsbilder, die Infrastruktur und der Fremdenverkehr in den Kurorten unterschiedlich. Andererseits veränderte sich das Reiseverhalten der österreichischen Gesellschaft.
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