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Sein oder Nichtsein Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/2,7 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Seidengrau / Rost

Auflage

5. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-243-7

Beschreibung

Rezension

Klaus Pohl wirft noch einmal ein Schlaglicht auf eines der letzten Regiegenies, Peter Zadek, und auf die besten Schauspieler der Nachkriegsrepublik. Liebevoll markiert er die Macken und die grenzenlosen Spielmöglichkeiten u.a. von Otto Sander, Eva Mattes und Hermann Lause (..) - unbedingt lesenswert. ("rbb Inforadio")
Selten konnte man derart differenziert und eindringlich nachvollziehen, wie schwer die höchste Theaterkunst zu schaffen ist und welche Hingabe und Leistungsbereitschaft sie den Beteiligten abfordert. ("Berliner Zeitung")
Man muss die Inszenierung nicht gesehen haben, um diesen Roman mit Vergnügen zu lesen. (..) Klaus Pohl hat mit seinem poetischen Roman mindestens zwei Liebeserklärungen geschrieben: an das Theaterspielen und an den großen Schauspieler Ulrich Wildgruber. ("taz")
Kurz: Theater wie im Bilderbuch ("Die Zeit")
Peter Zadeks Wahnsinn und Genie, seine mimosenhafte Empfindlichkeit, seine Wutausbrüche und sein einzigartiges Geschick, Akteure jeden Geschlechts mal als Darling, mal wie Dreck zu behandeln und dann doch zu trösten und sie zu eben noch kaum vorstellbaren Gesten des Menschenmöglichen zu bringen, dieses Wunder gehört mit zu Pohls vielen Geschichten und Anekdoten. Zu den plötzlich messerscharfen und dabei schonungslos zärtlichen Bildern einer werdenden Aufführung. ("Der Tagesspiegel")
Ein grandioses Buch. Lesen, bitte! ("WDR 2 Buchtipp")
Packend gelingt ihm ein atemberaubender, grandios plastischer, hinreißend intensiver Probenroman, der die Aufführung ahnen lässt, indem er die anstrengenden Schritte hin zu ihr so leidenschaftlich wie liebevoll und so kenntnisreich wie warmherzig ausformuliert. ("Märkische Oderzeitung")
Was für ein herrlicher Roman! - Ijoma Mangold ("ZDF Das literarische Quartett")
Klaus Pohl gelingt Erstaunliches … eine große Metapher auf die Daseinsabsurdität. - Thea Dorn ("ZDF Das literarische Quartett")
Einer der lustigsten Irrenhausromane, die ich je gelesen habe. - David Schalko ("ZDF Das literarische Quartett")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

288

Maße (L/B/H)

20,9/13,4/2,7 cm

Gewicht

412 g

Farbe

Seidengrau / Rost

Auflage

5. Auflage, Ungekürzte Ausgabe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86971-243-7

Herstelleradresse

Galiani, Verlag
Friedrichstraße 119
10117 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    27.01.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Theater zwischen Genie und Wahnsinn

    "Sein, oder nicht sein - das ist hier die Frage!" Einer DER Sätze des (shakespearschen) Theaters, Hamlet hin und hergerissen zwischen Todesangst und Todessehnsucht. Und jetzt auch der Titel von Klaus Pohls Roman über Peter Zadeks (leider vor meinen Lebzeiten aufgeführte) Hamlet Inszenierung von 1999. Zum Theater gehört wahrscheinlich immer ein Fünkchen Wahnsinn - so bewegen sich auch die Probentage für diese Hamlet Inszenierung stets auf einem schmalen Grad zwischen Spielfreude und Wutanfall, zwischen Feuer und Flamme für das Stück und alles hinschmeißen und niemals wiederkommen. Von Anfang an liegt eine gewisse Spannung in der Luft: Denn Hamlet ist mit Angela Winkler weiblich besetzt und Ulrich Wildgruber, Star Hamlet aus den 70ern, spielt jetzt in höherem Alter "nur noch" den Polonius. Zufrieden ist er damit nicht gerade, aber wo Hamlet jung und wild ist, geht es mit Wildgruber bergab: die Zähne fallen ihm aus, schlank ist er schon lange nicht mehr und was er von sich gibt, schwankt gefährlich zwischen Genie und Abgrund. Zu allem Überfluss fühlt sich Angela Winkler auch noch von der der Textwucht, von der zu verkörpernden Männlichkeit und Hamlet selbst überfordert und flieht nicht nur einmal Hals über Kopf vor der Inszenierung. (Regisseur Zadek besteht aber darauf: "Wer Hamlet spielen will, ist falsch besetzt.") Klaus Pohl, im Stück Hamlets Freund Horatio, berichtet unterhaltsam und humorvoll anhand seiner Tagebücher, die er während der Proben emsig füllte, von erhitzten Gemütern, dem Spiel zwischen den Schauspieler*innen vor und hinter der Bühne und dem Schicksal Wildgrubers als alternder Schauspieler. Ich war von der Geschichte dieses Ensembles so begeistert, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte und direkt im Anschluss nochmal Hamlet gelesen habe. Für alle Theaterliebenden und Shakespearebegeisterten ein absolues Muss!

  • Bewertung

    5/5

    19.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Sein oder Nichtsein" ist eins...

    "Sein oder Nichtsein" ist eins der berühmtesten Zitate der Weltliteratur und in diesem Buch durchaus mehrdeutig zu verstehen. Klaus Pohl legt dem Roman seine Notizen zu den legendären Hamlet-Proben mit Zadek zu Grunde. Ein kurzweiliges Lesevergnügen - besonders für Theaterfans.

  • Pitty318

    aus Lahn-Dill

    5/5

    04.10.2020

    Hörbuch (Audio)

    Lebendiges Theater Das…

    Lebendiges Theater Das Hörbuch ist der absolute Bringer. Kurzweilig, pointenreich, witzig, humorvoll und ereignisreich sind die Proben zu Shakespeares Hamlet von Klaus Pohl in seinem Theatertagebuch festgehalten worden. Es ist ein Inneneinblick in die Proben mit Peter Zadek, einem der bekanntesten Theater-Dramaturgen Deutschlands, und mit einer Schauspielerin als Hamlet. Ein nicht einfaches Stück, ein Haufen Individualisten als Schauspieler und ungeplante Aktionen lassen ein neues kleines Drama während der Proben entstehen. Es ist eine Wonne, das 5 Stunden und 25 Minuten lange Hörbuch zu hören und ein ausgesprochenes Glück für den Hörer, dass der Drama-Schauspieler Klaus Pohl keinen Printverlag für sein Probentagebuch gefunden hat. Eine unbedingte Hörempfehlung auch für Nicht-Hamlet und Nicht-Theater-Fans.

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