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Bleib noch ein bisschen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

265

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/1,9 cm

Gewicht

327 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70790-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.05.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

265

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/1,9 cm

Gewicht

327 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70790-8

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  • Bewertung

    5/5

    02.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Von Trauer und Liebe

    Wie lebt Frau weiter, wenn der geliebte Mann gestorben ist. Anne muß mit dem plötzlichen Tod ihres Mannes Tom klar kommen. Da erhält sie scheinbar von ihm Nachrichten. Woher kommen diese? Tom hat eine Firma beauftragt nach seinem Tod Nachrichten an seine Frau zu senden. Dies übernimmt in der Firma David. Als er durch Technik ersetzt wird, macht er sich auf die Suche nach Anne. Die Idee mit den Nachrichten nach dem Tod fand ich interessant. Wie reagiert man selbst bei solch einer Nachricht. Das wurde im Buch nicht mehr viel vertieft. Es geht in abwechselnden Kapiteln um Anne und David. Anne erfährt mehr Geheimnisse über ihren geliebten Tom, als sie geahnt hätte. Welche Beziehung hatte er zu ihrer Freundin?! Wie wird es jetzt mit David weiter gehen?! Die lockere Schreibweise der Autorin lässt uns die Personen gut kennen lernen. Eine schöne Liebesgeschichte mit interessanten Ansatz. Die Beziehungen zum Ende waren für mich etwas unglaubwürdig. Aber es war ein Happy end, genau richtig für einen Liebesroman.

  • Sarah

    aus Bad Harzburg

    4/5

    30.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Ethisches Thema mit romantischer Lovestory

    In dem Buch "Bleib noch ein bisschen" geht es um Anne, welche ihren Mann verliert. Dieser hat im vorhinein einen Service benachrichtigt, über welchen Anne nach seinem Tod Nachrichten von ihm erhält. Diese Nachrichten werden von einem Menschen geschrieben, welcher sich die Chatangewohnheiten von ihrem verstorbenen Mann angeeignet hat. Doch was passiert wenn sich dieser Mann in Anne verliebt? Eine hinreißende Liebesgeschichte mit viel auf und der Frage wie und wie lange muss ich trauern, wird in diesem Buch beschrieben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und detailliert. Es gibt viele Dialoge sowie auch Monologe, welchen einen tiefen Einblick in die Protagonisten geben. Die Geschichte wie David, Anne sucht und auch findet und sich dann um diese bemüht, fand ich sehr gut gelungen. Auch dass, die beiden nicht sofort zusammenkamen sondern erst einmal noch ein paar Probleme überbrücken mussten, fand ich gut. Am ende ging mir jedoch die Beziehung doch etwas zu schnell, das Ende kam etwas fix und es hätten ruhig noch ein oder zwei Kapitel sein können, in welchen über die beiden geschrieben wird. Alles in allem trotzdem ein super schönes und auch emotionales Buch, bei welchem alle Gefühle zum Vorschein kommen.

  • Jasika

    4/5

    21.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Schöner Liebesroman über Trauer und den Mut offen gegenüber einer neuen Liebe zu sein

    Anne, eine Gesangslehrerin, hat vor kurzem ihren Mann Tom, der an Krebs erkrankte, verloren. Sie lebt nur noch von Tag zu Tag und nur durch ihre Arbeit findet sie etwas Ablenkung. "Schlafen war das Einzige, was sie im Moment ertragen konnte, ganz einfach, weil dann Zeit verstrich, die sie nicht irgendwie mit Aktivitäten füllen musste, mit Tätigkeiten, mit Leben. Ob der Satz, dass Zeit alle Wunden heilt, wohl auch stimmte, wenn man die Zeit einfach vergehen ließe?" Am Tag der Beerdigung erhält sie plötzlich Nachrichten von "Chat4ever". Dieser Dienstleister verschickt im Sinne der verstorbenen Angehörigen Nachrichten. Dabei werden auch Besonderheiten der Verstorbenen berücksichtigt (z. B. Schreibstil, Spitznamen,...). Für viele ist dieser Service tröstlich, andere hingegen kritisieren ihn stark. Letztlich schreiben wildfremde Personen (oder sogar ein Computer) gegen eine hohe Abogebühr an Trauernde. Die Phasen der Trauer verschieben sich damit oft nur. Dieser Roman ist abwechselnd aus der Sicht von Anne (trauerende Witwe) und David (Angestellter bei Chat4ever) geschrieben. Dazwischen auch von einem Freund Toms und einer Trauerbegleiterin. Anne wirkt im ersten Moment recht distanziert und kühl, Konflikten geht sie meist aus dem Weg. David ist charmant, witzig und einfühlsam, besonders seine Sicht hat mir gefallen. Es gelingt ihm mit seinen Nachrichten Zugang zu der anfangs sehr skeptischen Anne zu bekommen. Schließlich möchte David sie gerne kennenlernen. Sein Chef plant jedoch eine Veränderung in der Firma und er muss Anne "im wahren Leben" finden. Er weiß aber kaum etwas über sie. Der Roman geht sensibel mit dem Thema Trauer, Trost und dem Leben nach dem Verlust eines geliebten Menschen um. Manche Stellen waren auch witzig, z. B. die Bücher, die David für seine Eroberungen auf dem Nachttisch platziert. "»Goethe und Schiller – eine wunderbare Freundschaft«, »Grundlagen der Psychologie« und ein Kochbuch. Das Trio war das Ergebnis jahrelanger empirischer Forschung." Das Buch hält auch einige Überraschungen bzw. Wendungen bereit und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Fazit: Ein wunderbarer Liebesroman mit ernsten Tönen, aber auch einer guten Prise Humor!

  • Jasika

    4/5

    14.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Anne, eine Gesangslehrerin,…

    Anne, eine Gesangslehrerin, hat vor kurzem ihren Mann Tom, der an Krebs erkrankte, verloren. Sie lebt nur noch von Tag zu Tag und nur durch ihre Arbeit findet sie etwas Ablenkung. "Schlafen war das Einzige, was sie im Moment ertragen konnte, ganz einfach, weil dann Zeit verstrich, die sie nicht irgendwie mit Aktivitäten füllen musste, mit Tätigkeiten, mit Leben. Ob der Satz, dass Zeit alle Wunden heilt, wohl auch stimmte, wenn man die Zeit einfach vergehen ließe?" Am Tag der Beerdigung erhält sie plötzlich Nachrichten von "Chat4ever". Dieser Dienstleister verschickt im Sinne der verstorbenen Angehörigen Nachrichten. Dabei werden auch Besonderheiten der Verstorbenen berücksichtigt (z. B. Schreibstil, Spitznamen,...). Für viele ist dieser Service tröstlich, andere hingegen kritisieren ihn stark. Letztlich schreiben wildfremde Personen (oder sogar ein Computer) gegen eine hohe Abogebühr an Trauernde. Die Phasen der Trauer verschieben sich damit oft nur. Dieser Roman ist abwechselnd aus der Sicht von Anne (trauerende Witwe) und David (Angestellter bei Chat4ever) geschrieben. Dazwischen auch von einem Freund Toms und einer Trauerbegleiterin. Anne wirkt im ersten Moment recht distanziert und kühl, Konflikten geht sie meist aus dem Weg. David ist charmant, witzig und einfühlsam, besonders seine Sicht hat mir gefallen. Es gelingt ihm mit seinen Nachrichten Zugang zu der anfangs sehr skeptischen Anne zu bekommen. Schließlich möchte David sie gerne kennenlernen. Sein Chef plant jedoch eine Veränderung in der Firma und er muss Anne "im wahren Leben" finden. Er weiß aber kaum etwas über sie. Der Roman geht sensibel mit dem Thema Trauer, Trost und dem Leben nach dem Verlust eines geliebten Menschen um. Manche Stellen waren auch witzig, z. B. die Bücher, die David für seine Eroberungen auf dem Nachttisch platziert. "»Goethe und Schiller – eine wunderbare Freundschaft«, »Grundlagen der Psychologie« und ein Kochbuch. Das Trio war das Ergebnis jahrelanger empirischer Forschung." Das Buch hält auch einige Überraschungen bzw. Wendungen bereit und ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Fazit: Ein wunderbarer Liebesroman mit ernsten Tönen, aber auch einer guten Prise Humor!

  • Bewertung

    aus Illerkirchberg

    4/5

    08.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Über Trauer spricht man nicht...

    Anne's Mann stirbt. Und plötzlich erhält sie Nachrichten von ihm. Die Geschichte handelt vom Tod, von Trauer, von Geheimnissen in Beziehungen. Alles interessante Themen, die zum Teil etwas an der Oberfläche bleiben und auch etwas klischeehaft sind, aber mir gefällt das Buch trotzdem. Es lädt ein sich selbst mit vielen Fragen zu diesem Thema zu beschäftigen. Mir gefällt es, dass das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde und es lässt sich sehr flüssig lesen und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Wie wäre es, wenn wir mit unseren Verstorbenen auch nach dem Tod noch Kontakt halten könnten? Aber kann ein Roboter oder auch ein Mensch etwas ersetzen? Und kann diese Illusion wirklich trösten? Und wie sieht es zu Lebzeiten aus? Worüber sprechen wir miteinander, sind wir wirklich bereit uns zu öffnen, selbst den Menschen gegenüber, die uns nahe stehen? An einer Stelle denkt Anne: "Eine Schönwetterbeziehung, ja, vielleicht. Aber das musste man ja auch erstmal können. Besser jedenfalls als eine Schlechtwetterbeziehung." Und ich finde sie hat recht. Vielleicht machen wir uns auf der Suche nach Perfektion (dem perfekten Lebenslauf, der perfekten Beziehung, der perfekten Freundschaft) vieles kaputt und übersehen so manches, was auch unperfekt einen Wert hat.

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