Eine Mutter, ein Junge und ihr verzweifelter Kampf gegen das Böse. Woody Bookman ist elf Jahre alt. Er hat noch nie ein Wort gesprochen, obwohl seine Mutter Megan alles tut, damit ihr Junge glücklich ist. Aber Woody wird von dunklen Ängsten geplagt. Er glaubt, dass ein monströses Übel hinter dem tödlichen Unfall seines Vaters steckt und nun ihn und seine Mutter bedroht. Es ist ein Mann, mit dem Willen, die Welt zu zerstören. Seine Kräfte werden immer stärker und er ist nicht allein. Doch auch Woody ist nicht allein. Er hat einen ihm unbekannten Verbündeten ... The Times: »Dean Koontz ist nicht nur der Experte für unsere dunkelsten Träume, sondern auch ein literarischer Meister.«
Dean Ray Koontz wurde im Juli 1945 in Pennsylvania geboren. Er verkaufte weit über 500 Millionen Bücher, die in 38 Sprachen übersetzt wurden. Dean Koontz ist einer der erfolgreichsten Autoren der Welt. Er lebt mit seiner Frau Gerda in Südkalifornien. The Times: »Dean Koontz ist nicht nur der Experte für unsere dunkelsten Träume, sondern auch ein literarischer Künstler.«
Kundinnen und Kunden meinen
3.4/5.0
NiWa
3/5
02.07.2021
eBook (ePUB)
Krude Mischung
Der elfjährige Woody hat bisher nie gesprochen, während seine Mutter Megan alles unternimmt, um ihn glücklich zu sehen. Doch gegen Woodys Ängste sind selbst die Erwachsenen machtlos. Er fürchtet sich vor dem bösartigen Übel, das hinter dem Tod seines Vaters steckt.
„Devoted. Der Beschützer“ ist ein Horror-Roman von Dean Koontz, der teilweise mitreißend und genial, andrerseits eher schäbig zu lesen ist.
Als passionierte Horror-Leserin war es für mich höchste Zeit zu einem Buch vom allseits bekannten Dean Koontz zu greifen. Meine Erwartungen waren gemischt, weil der Autor oft hochgelobt und gleichzeitig sogar von Fans als durchwachsen bezeichnet wird. Eine Geschichte muss eben den Anfang machen, und so durfte „Devoted. Der Beschützer“ mein Erstling von dem Autor sein.
Woody ist elf Jahre alt und lebt zurückgezogen. Er hat ein autistisches Syndrom, das ihn eigen macht. Der Junge ist hochintelligent, überflügelt sich tagtäglich selbst auf’s Neue, während er im Gegensatz dazu kein Wort spricht. Seiner Mutter bricht es fast das Herz, dabei wünscht sie sich nur ihren Sohn glücklich zu sehen.
Das familiäre Beisammensein wird von einem Schicksalsschlag überschattet. Woodys Vater ist tot, woran der Kleine arg zu knabbern hat. Denn für ihn ist offensichtlich, dass es kein Unfall sondern Mord gewesen ist. Jetzt kämpft Woody gegen Monster an, die selbst ihm überlegen sind.
Die Handlung ist einerseits schwierig zu umreißen und auf der anderen Seite simpel eingefädelt. Prinzipiell geht es darum, dass sich der kleine, autistische Woody mit dem Bösen anlegt. Aber der Junge ist nicht allein, weil er vierbeinige Unterstützung erhält.
Dean Koontz greift thematisch die Hund-Mensch-Beziehung auf und erläutert damit eine Idee, die äußerst kreativ und faszinierend zu lesen ist. Der Autor geht dabei auf die verbindende Geschichte unserer Arten ein und wie sie sich in einen nächsten Schritt gemeinsam entwickeln könnten.
Neben Woodys Part tritt der speziell begabte Hund Kipp in den Vordergrund, dem eigene Passagen gewidmet sind. Daher wird aus dem Jungen, der sich gegen das Böse stellt, ein Junge und ein Hund, die sich gegenseitig Kraft spenden.
Die Perspektive von Kipp hat mich begeistert. Koontz zeigt beachtliches Einfühlungsvermögen, indem er den Leser das Fell des Hunds tragen lässt. Die Eindrücke sind faszinierend, seine Sicht der Welt ist einzigartig und ich war von Kipps Entschlossenheit und Loyalität gebannt.
Anders war es, wenn der monströse Gegenspieler an der Reihe war. Immer wenn ich sah, dass sich das nächste Kapitel um das Böse dreht, hat mir gegraut, weil ich es bescheiden erarbeitet fand. Koontz bedient viele gängige Klischees und ich habe diese Abschnitte als schäbig und billig empfunden. Vom Gefühl her war es zusammengeschustert, um den Hauptpart um Woody und Kipp einen Kontrast zu verleihen. Zudem fand ich die Rahmenhandlung billig und plump umgesetzt, und viele Figuren wirkten wie mit einer Schablone abgepaust.
Es fühlte sich an, als ob das Buch von zwei unterschiedlichen Menschen geschrieben worden wäre, weil Woody und Kipp begeistern und die meisten anderen Perspektiven gewollt und stereotyp sind.
Die Spannungskurve ist enorm und steigt in der Mitte des Romans dermaßen hoch an, dass ich dachte, ich wäre im rasanten Finale angelangt. Dabei schafft es Koontz, dem eins drauf zu setzen, und am Ende wird der Leser in einen mitreißenden Showdown getrieben.
Ingesamt war meine erste Leseerfahrung mit Dean Koontz durchwachsen. Teilweise war ich arg begeistert, dann wieder desillusioniert. Ich denke, wer Hunde besonders gern mag, wird mit „Devoted. Der Beschützer“ eine staunenswerte Lesezeit haben. Wer durchgängigen, subtilen Horror auf Meisterklasse sucht, wird damit nicht völlig glücklich sein.
Bewertung
1/5
29.05.2023
eBook (ePUB)
Übersetzung ist eine Frechheit
Wer in Gottes Namen hat dieser Buch übersetzt und wer den Text dann Korrektur gelesen? Hier wimmelt es von grammatikalischen Fehlern und Wörtern, die einfach falsch übersetzt wurden. Zügig lesen geht nicht, da ich immer erst nachdenken muss, was damit gemeint ist. Ich werde es wieder weglegen. Schade um den Kauf.
Lines Books
aus Nentershausen
5/5
31.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Spannender Thriller der einige Überraschungen bereit hält!
Dieses Buch hatte ich bereits in der Verlagsvorschau entdeckt und ich war absolut begeistert. Für mich stand sofort fest das ich es einfach lesen muss. Das Cover ist einfach großartig und ich der Klappentext klang super vielversprechend.
Ich muss gestehen es war mein erstes Buch von Dean Koontz, deshalb war ich natürlich umso gespannter was mich hier erwarten würde.
Der Einstieg ins Buch fiel mir ehrlich gesagt nicht ganz so leicht. Es gab mehrere Handlungsstränge und es gab zudem eine Vielzahl an Informationen. Das überforderte mich etwas und ich musste mich erst einmal zurecht finden. Nach ca. 60 Seiten sprang der Funken schließlich über und ich war vollends in der Story versunken.
Die Thematik des Buches faszinierte mich ungemein. Etwas ähnliches hatte ich bisher noch nicht gelesen und ich war echt gespannt wie das Ganze umgesetzt wurde.
Dean Koontzs Schreibstil ist unfassbar gut. Er schreibt detailliert, einnehmend und sehr fesselnd, außerdem ist sein Stil der bildhaft. Er schaffte es beinahe mühelos mich in den Bann der Story zu ziehen.
Zum Inhalt werde ich nichts weiter sagen da die Spoiler Gefahr zu groß wäre.
Alle Charaktere im Buch wurden greifbar und authentisch gezeichnet. Selbst die Nebencharaktere wurden voller Leben dargestellt. Kein einziger Protagonist blieb blass. Das fand ich einfach genial. Woody und auch seine Mutter habe ich ziemlich schnell in mein Herz geschlossen. Die beiden waren wirklich toll. Aber auch den sehr außergewöhnlichen Kipp habe ich auf Anhieb in mein Herz geschlossen.
Die Spannung zog sich wie ein roter Faden durchs Buch. Es gelang dem Autoren immer wieder diese noch zu steigern. Geschickte und überraschende Wendungen steigerten die Spannung zusätzlich. Ich wusste zudem nicht wie das Ganze ausgehen würde. Natürlich hoffte ich auf ein Happy Ende für Woody und seine Mutter, aber auf die Umsetzung war ich echt gespannt.
Das Ende kam für mich viel zu schnell, ich hätte gerne noch weiter gelesen. An sich gefiel mir dieses Ende unglaublich gut, es passte perfekt zur Story und ich war zufrieden und glücklich.
Fazit:
Mit "Devoted - Der Beschützer" gelingt Dean Koontz ein wahrhaft packender, spannender und nervenaufreibender Thriller der mich auf ganzer Linie überzeugt hat. Bitte mehr davon
Kassandra
4/5
18.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Gut, aber nicht so gut wie frühere Romane.
"Der Beschützer" ist solide geschrieben, spannend, mysteriös, packend und nicht zuletzt herzerwärmend. Leider übertreibt Koontz es bei der Darstellung des gewissenlosen, besitzergreifenden Bösewichts, die Protagonisten hingegen wachsen einem schnell ans Herz.
Auch wenn der Roman nicht so gut ist wie viele seiner früheren Romane, so hat "Devoted" doch unbestreitbar ein Gutes: Die Geschichte ist mehr oder minder eine Fortführung des genialen Romans "Brandzeichen", und allein die Anklänge daran machen das Buch lesenswert. Zumindest, wenn man mehr über die geheimnisvollen Retriever wissen möchte, die Koontz' Romane durchstreifen.
Susi Aly
4/5
20.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Thriller, der vor allem mit der Thematik dahinter beeindruckt
Ich liebe die Werke von Dean Koontz seit erster Stunde und genau deshalb habe ich mich unglaublich gefreut ,dass ein Werk von eben diesem beim Festa Verlag erscheint.
Also zack, Buch auf und gelesen.
Obwohl der Schreibstil ungeheuer einnehmend und fesselnd ist, so hatte ich doch am Anfang etwas Probleme in die Geschichte hineinzukommen.
Am Anfang stürmt unglaublich viel auf einen hinein und das erstmal zu sortieren, war für mich ungeheuer verwirrend.
Die Handlung selbst fand ich jedoch sofort unglaublich spannend und interessant.
Denn das, womit man hier konfrontiert wird, hab ich bis dato noch nirgendwo gesehen und die Thematik fand ich einfach so unglaublich gut und zugleich aber auch sehr beängstigend.
Allen voran haben mich die Charaktere einfach total begeistert.
Megan, Woody, Rose, Kipp und Lee Shacket.
Besonders letzteren fand ich unglaublich gut ausgearbeitet. Ja, tatsächlich hat mich seine Figur wohl am meisten schockiert und erschüttert. Denn die gesamte Bandbreite an Tragik dahinter ist fast zu greifen. Aber nicht nur, denn ich hatte auch Mitgefühl und verspürte eine so große Traurigkeit.
Daneben fand ich Woody total interessant. Ein traumatisierter, autistischer Junge, der noch nie ein Wort gesprochen hat. Der darüber hinaus unglaublich intelligent und wissbegierig ist. Der sich nicht nur mit dem Tod seines Vaters auseinandersetzen muss, sondern auch oft unterschätzt wird. Seine Entwicklung hat mir unfassbar gut gefallen. Denn er passt sich einerseits an, erfährt aber auch mehr über sich selbst.
Alles in allem sind die Charaktere sehr gut greifbar und authentisch. Ich hätte mir jedoch bei dem ein oder anderen mehr Ecken und Kanten gewünscht, dass hätte es für mich noch einen Ticken runder gemacht.
Wenn das wahre Böse sich aus einer Katastrophe herauskristallisiert, für Schrecken und Angst sorgt.
Was genau hast du dem noch entgegenzusetzen?
Nichts, außer dich selbst und deine Lieben zu schützen so gut es geht.
Der Klappentext verrät schon recht gut, worum es geht.
Dennoch wird man mit allerlei Neuem und nie dagewesenen konfrontiert.
Wahnsinn, Gier, Egoismus und natürlich auch Machtspielchen kommen hier zutage. Nicht auszuschließen, dass auch Größenwahn dabei ist, gekoppelt mit Korruption und Gewalt.
Fantastisches und teils übernatürliche Elemente verleihen dem Ganzen etwas Brisanz und Dynamik.
An wen sollst du dich noch wenden, wenn du niemanden mehr trauen kannst.
Am Ende hast du nur dich.
Und doch gab es hier Momente, die mich menschlich so unfassbar berührt haben.
Z.b. die Szenen zwischen Dorothy und Kipp gingen mir so unglaublich ans Herz und haben zugleich so viel über ihr Verhältnis zueinander erzählt.
Vertrauen, Menschlichkeit, Loyalität und eine ganz besondere Verbindung ,die allem strotzt, was sich ihm entgegenstellt.
Das war ein Trip der definitiv alles andere als einfach war.
Ich war sprachlos, wütend und einfach so unglaublich gefangen, dass es sich schwer in Worte fassen lässt.
Besonders Lee Shacket fand ich unglaublich faszinierend, weil man nie wusste, was er als nächstes ausheckt.
Es war brutal, menschenunwürdig, manchmal etwas unappetitlich, aber auch stellenweise etwas komisch. Und genau diese Mischung war einfach so gelungen.
Dabei hat man hier unterschiedliche Handlungsstränge, die nicht immer einfach zu verfolgen waren. Besonders gegen Ende hat mir mächtig der Kopf geschwirrt.
Alles in allem jedoch unglaublich nervenaufreibend und unglaublich interessant.
Die Spannung entfaltete sich nicht explosionsartig, sondern ist eher unterschwellig spürbar. Aber genau diese beklemmende und unheilvolle Atmosphäre machte das Ganze nur umso beängstigender und gehaltvoller.
Ich bin begeistert von diesem Facettenreichtum der Angst und Bösartigkeit.
Dabei werden sämtliche Grenzen dessen aufgezeigt und überwunden. Es passiert einfach so viel überraschendes. Am Ende fügt sich alles sehr gekonnt zusammen. Und ich bin damit wirklich sehr zufrieden.
Fazit:
Als großer Koontz Fan ,war Devoted ein absolutes Muss für mich.
Auch wenn ich zwischendurch meine kleine Problemchen hatte, weil es einfach unglaublich viel und manchmal etwas verwirrend war, so konnte er mich trotz allem überzeugen.
Es könnte Spuren von Wahnsinn, Gier, Unappetitlichkeit, Brutalität und Humor enthalten.
Aber genau diese Mischung hat mich unglaublich begeistert.
Darüber hinaus gibt es einen großen Schuss Menschlichkeit und eine Thematik, die unglaublich faszinierend ist und mir bisher so noch nie begegnet ist.
Unbedingt mehr davon.
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