Alles beginnt mit einem Leserbrief, den der eher introvertierte Student Hugo Jardin beantwortet. Was bringt den knapp 30Jährigen dazu, der Bibliothekarin Sophia zu schreiben und was bringt diese dazu, ihm zu antworten?
Es entwickelt sich eine gefühl- und humorvolle Brieffreundschaft zwischen Innsbruck und Graz, in der die beiden Alltägliches, aber auch viele Leidenschaften teilen.
Dann lernt Hugo eine junge Frau kennen, die ihn sofort magisch anzieht. Doch was ist ihr Geheimnis? - Wird die Wahrheit Sophias Freundschaft mit Hugo gefährden?
Eine unterhaltsame Geschichte über viele viele Bücher und das Lesen, über Freundschaft und Vertrauen. Eine Reise zu sich selbst. Eine Liebeserklärung an Österreich, Frankreich und das Leben. Ein Briefroman mit österreichischem Humor und Charme.
Eine (fast) unabhängige Fortsetzung von "Liebe, handgeschrieben" ist in Arbeit.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
5/5
10.10.2021
Buch (Taschenbuch)
Herzerwärmend
Spruch von Malcolm Stevenson Forbes:
„Feder und Papier entzünden mehr Feuer als alle Streichhölzer der Welt.“
Hugo überlegt, ob er Sophia schreiben soll. Er kennt sie nicht.
Aber vielleicht ist es genau diese Tatsache, die ihm hilft, sich dem Leben zu öffnen.
Anfangs war ich wirklich skeptisch, ob mir ein Roman, der „nur“ aus Briefen und E-Mails besteht, gefallen würde. Ich liebe es, beim Zusammentreffen zweier Menschen dabei zu sein. Aber ich lasse mich sehr gerne auf Neues ein.
Mit jeder Seite hatte mich Eva mehr in der Tasche. Nicht nur, dass ich mich nach Graz, der Heimat meiner Mutter, weggeträumt habe, auch die vielen literarischen Hinweise zu Büchern haben es mir angetan.
Es war so wunderschön, Hugo und Sophia dabei zu beobachten, wie sie sich mit jedem Brief näher kennenlernen. Missverständnisse inklusive.
Gegen Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr weglegen, weil mich die Geschichte so gefesselt hat.
So unbedingt musste ich wissen, wie es weitergeht. Ich wurde nicht enttäuscht.
Vielen Dank, liebe Eva, für diesen herzerwärmenden Briefroman.
Von mir gibt es eine klare #leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
Bewertung
aus Freital
5/5
20.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Briefromen
Das ist mein erster Roman in Briefform. Ich gebe zu, dass ich mich erst einlesen musste, da sich ein Briefroman doch etwas anders liest. Ich möchte nicht zu viel von der Story verraten, aber ich fand sie toll. Die Hauptdarsteller sind so authentisch und sympathisch. Der Schreibstil ist flüssig und bildreich. Nebenbei bekommt man noch einige Literatur- und Reiseempfehlungen. Das weitere besondere an dem Roman, es gibt nicht so viele Nebendarsteller und trotzdem ist der Roman fesselnd. Interessant fand ich auch die Notizzettel. Ich kann das Buch weiterempfehlen und bin gespannt auf weitere Bücher von Eva Putz.
Bewertung
aus Grieskirchen
5/5
14.04.2021
Buch (Taschenbuch)
Ein Hochgenuss!
Dieses Buch ist sowohl Entspannung als auch Spannung pur! Ich habe selten so einen netten Nachmittag mit einem Buch verbracht, es fesselt einen, und man muss es "in einem Zug auslesen". Dieses Erstlingswerk hat auch mich zum ersten Mal als Briefroman-Leserin erwischt und ich bin begeistert. Es ist eine großartige Kunst der Autorin, soviel Spannung und auch Komik in die Form von Briefen zu packen. Viele Anregungen für das eigene Leben, in Sachen Bücher, Musik, Spiele, Ausflüge machen die Geschichte zu einem Gesamterlebnis!
Vielen Dank dafür, ich freue mich auf eine Fortsetzung!
Mirja
aus Arnsberg
5/5
14.04.2021
Buch (Taschenbuch)
ein Liebesroman der besonderen Art
Ein wirklich gelungener Debüt Roman. Innerhalb von zwei Tagen habe ich ihn verschlungen (wobei ich erwähnen sollte, dassich eigentlich eine "Langsamleserin" bin). Zuerst hab ich mich etwas schwer mit der Briefform getan, aber nicht lang, da war ich gefesselt. Ein Liebesroman der besonderen Art. Danke für diesen Roman und hoffentlich viele weitere.
Kathi
aus Essen
5/5
14.04.2021
Buch (Taschenbuch)
toller Briefroman
Hugo Jardin ist auf dem Weg nach Innsbruck, um dort für ein Jahr zu studieren. Die Reise nach Innsbruck nutz er, um sich Europa anzusehen. In München liest er den Leserbrief einer gewissen Sophia und obwohl das so gar nicht seine Art ist antwortet er. Aus dieser Antwort entwickelt sich eine Brieffreundschaft. Doch dann lernt Hugo Harry kennen. Was wird jetzt aus Sophia?
Mit „Liebe, handgeschrieben“ erscheint Eva Putz‘ erster Roman. Daher ist es auch der erste Roman der Autorin, den ich gelesen habe. Mit ihrem Briefroman gibt Eva Putz ein tolles Debut als Autorin.
Der Roman führt die beiden Protagonisten sehr einfühlsam über ihre Briefe ein. Zunächst sind beide sehr unsicher, ob eine Antwort denn gewünscht wird und sie dem Anderen überhaupt antworten sollen. Sehr schnell entwickelt sich jedoch eine Brieffreundschaft, die ihnen die Möglichkeit gibt, vertraut miteinander zu werden. Gerade für den introvertierten Hugo ist diese Kommunikationsweise sehr vorteilhaft, da er häufig Probleme hat Leute anzusprechen. Mit der Ermunterung Sophias schafft er es aber auch in seinem realen Leben mit Menschen in Kontakt zu kommen und sich weiter zu öffnen.
Sophia hat im Gegensatz zu Hugo viel mit Menschen zu tun, sie arbeitet als Bibliothekarin. Da sie in letzter Zeit viel gearbeitet hat und viel auf Dienstreisen war, fehlt ihr die Zeit für schöne Dinge durch Hugo motiviert, nimmt sie sich diese Zeit.
Die Form des Briefes macht es besonders spannend die handelnden Figuren, nicht nur Sophia und Hugo, sondern auch Victor, Harry und Alex kennenzulernen, da man immer warten muss, bis man das nächste Puzzleteil des Charakters bekommt. Man kann nur das erfahren, was die Figuren in ihren Briefen oder E-Mails erwähnen alles andere bleibt verborgen.
Besonders setzt die Autorin den Unterschied zwischen E-Mail, SMS/WhatsApp und Brief um. Es ist nicht nur an der äußeren Form erkenntlich (Absender und Adresse bzw. Uhrzeit für SMS/WhatsApp) sondern auch an der Sprache. In den Briefen sind die Sätze deutlich länger und die Wörter scheinen besonders sorgfältig gewählt, während die Mails und Kurznachrichten deutlich alltäglicher formuliert sind. Auch die Themenwahl ist hier deutlich unterschiedlich. In den Mails etc. geht es um Terminabsprachen und Berichte, was passiert ist, während es in den Briefen um philosophischere Themen geht.
Mit dem Auftauchen Harrys in Hugos Welt nimmt die Geschichte noch einmal eine Wendung. Bis dahin gab es die verschiedenen Paare, Sophia und Hugo, Hugo und Victor, Alex und Harry. In diesem Moment kommt das neue Paar Harry hinzu und man fragt sich, was aus Sophia werden wird. Das Ende ist zu diesem Zeitpunkt offen, auch wenn man als aufmerksamer Leser schon eine Vermutung haben kann, wie das Ende ausgehen könnte.
Das Buch entführt den Leser in eine Welt voller Emotionen und bringt den Leser an einigen Stellen zum schmunzeln und nachdenken. Eigene Kindheitserinnerungen werden geweckt, während man ebenso mit Sophia zweifelt und mit Hugo bangt, als Sophia ihm eine Weile nicht antwortet.
„Liebe, handgeschrieben“ von Eva Putz ist kein typischer Liebesroman, bei dem das Ende bereits feststeht: Es fühlt sich an, als wäre man mitten in dem Briefwechsel zwischen Sophia und Hugo. Eva Putz schreibt humorvoll und mitreißend, sodass man sich in die Protagonisten verlieben muss. Mit ihrem Debut-Roman schafft Eva Putz einen tollen Briefroman, der definitiv zu meinen Lieblingsgeschichten zählt.
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