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Auf Basidis Dach Über Herkunft, Marokko und meine halbe Familie

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15,95 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.10.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,4/13,3/2,1 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00099-3

Beschreibung

Rezension

»In wundervollen Episoden erzählt Mona Ameziane klug und sympathisch von einem Marokko, das uns weder der Reiseführer noch das ›Auslandsjournal‹ zeigen können.« ("Buch-Magazin")
»In ihrem Buchdebüt stellt [Mona Amezian] einfühlsam wie kritisch die Frage nach Heimat und Zugehörigkeit.« ("SWR 2 lesenswert")
»Mona Ameziane ist mit ›Auf Basidis Dach‹ ein kluger und unterhaltsamer Erstling gelungen.« ("Kölner Stadt-Anzeiger")
»Dass ein Buch über derart existenzielle Themen mit so viel Humor gewürzt und farbig geschrieben ist, macht die Lektüre zu einem doppelten Vergnügen. Auch das dürfte erklären, warum ›Auf Basidis Dach‹ sich aktuell als Sachbuch-Paperback auf der Bestsellerliste platziert hat.« ("Marler Zeitung")
»[Mona Ameziane nimmt] Leserinnen und Leser mit auf eine persönliche Reise durch Marokko. Durch ihre Sicht erlebt man das nordafrikanische Land hautnah – intensiver, als es ein Reiseführer mit Fakten zu Religion, Feste, Essen und Trinken vermitteln kann.« ("Marler Zeitung")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

07.10.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,4/13,3/2,1 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00099-3

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Céline

    Orell Füssli Book Circle Community

    5/5

    23.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Berührende Einblicke in die Welt einer jungen Frau in zwei Kulturen

    “Auf Basidis Dach” von Mona Ameziane, erschienen bei KiWi, ist die autobiografische Erzählung der Autorin über ihre Erfahrungen mit der Frage nach Identität und Heimat in zwei Kulturen. “Der österreichische Schriftsteller Hugo von Hoffmannsthal hat einmal gesagt, er habe sich bei seinem ersten Besuch in der Medina gefühlt, als sei er in das innere eines Granatapfels geraten.” - dieses Zitat fasst eigentlich sehr gut zusammen, wie sich Ameziane’s Buch anfühlt, und wer schon einmal die Medina einer marokkanischen Stadt erlebt hat, kann dieses Gefühl vermutlich aus eigener Erfahrung bestätigen. Im Mittelpunkt von “Auf Basidis Dach” steht vor allem eine Reise, die Ameziane mit ihrem Vater unternommen hat, um als Erwachsene auch bewusster bekannte und unbekannte Eindrücke einorden zu können und bisher nicht gestellte Fragen stellen zu können. Dazwischen baut die Autorin regelmässig Rückblenden auf frühere Erfahrungen in und Reisen nach Marokko ein. Man könnte meinen, für eine Autobiografie muss der Autor ein langes, bedeutendes Leben gehabt haben - nun, das stimmt nicht, wie Mona Ameziane eindrücklich beschreibt. Ihre Erinnerungen und Erfahrungen nehmen den Leser behutsam mit in zwei verschiedene Welten - und ich schreibe bewusst nicht “zwischen” sondern “in” zwei Kulturen: Ameziane scheint sich sowohl mit ihrem deutschen als auch ihrem marokkanischen Hintergrund sehr wohl zu fühlen, was ihrer Beschreibung nach auch ein wesentliches Verdienst ihrer Eltern ist, die ihr beide Welten vermittelt haben. Für jemanden, dem die Erfahrung zweier Welten fremd ist hat mir das Buch sehr spannende Einblicke vermittelt. Auf das Buch gestossen bin ich kürzlich auf der Suche nach in Marokko handelnden Büchern zur Reisevorbereitung. Ich habe dieses Buch zwar erst im Anschluss gelesen, was aber eigentlich ganz wunderbar war, denn so hat sich direkt eine viel plastischere Vorstellung der erzählten Erlebnisse ergeben. Mona Ameziane schreibt auf eine sehr lockere, unterhaltsame Art und mit viel Sprachwitz, so dass das Lesen sehr leicht fällt. Ich empfehle dieses Buch allen, die gerne beim Lesen gedanklich in ferne Länder und Welten reisen, und die Freude an einer fröhlichen, lebendigen Sprache haben.

  • Bewertung

    5/5

    11.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Marokko jenseits der bekannten Reiseführer

    Mona Ameziane schreibt über Heimat und Zuhause, über Ruhrgebiet und Marokko, zwei Kulturen in einer Person. Sehr persönlich, sehr viel Tiefgang, sehr viele bunte Bilder entstehen im Kopf beim Lesen dieses Buches. Reisen nach Fes, nach Agadir, in abgelegene Dörfer, in ein Marokko jenseits der bekannten Reiseführer. Wunderschön!

  • Bewertung

    aus Penzberg

    5/5

    09.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zu Hause auf zwei Kontinenten - ein berührendes Buch zum Nachdenken

    Mona Ameziane ist halb Marokkanerin, halb Deutsche - erfolgreich, selbstbewußt und selbständig. In Deutschland ansässig, fühlt sie ihren marokkanischen Wurzeln nach und auf der Suche nach ihren Kindheitserinnerungen begibt sie sich mit Ihrem Vater auf eine Reise in das Land seiner Väter. Mona Ameziane schildert sehr eindrücklich und gefühlvoll ihre manchmal zwiespältigen Gefühle, die aus unterschiedlichen Religionen, Traditionen, Kultur und Sprachen resultieren. Dabei ist sie unglaublich ehrlich, man spürt, welch große Freiheiten ihre Eltern ihr ermöglicht haben, welche Chancen ihr geboten wurden. Und sie erzählt ganz Persönliches: Ihre Einstellung zu den Religionen im Allgemeinen, den Chancen der Frauen in den völlig unterschiedlichen Lebenssituationen und offenbart ihre ganz eigenen Gedanken und Erlebnisse dazu. Mona Ameziane bringt Saiten zum Klingen, die nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigen. Sie hat eine gesunde Einstellung zum Leben, hadert nicht, spart sich Vorwürfe, bringt aber durch ihre Kindheitserinnerungen viel Eindrückliches zu Papier, das berührt und manchmal beschämt. Ich habe gestaunt über die Vielfalt Marokkos, die Kluft zwischen Arm und Reich und der bescheidenen, aber glücklichen und offenen Lebensweise, die auch ohne überflüssigen Schnickschnack auskommen muss und kann. Dies ist ein sehr berührendes Buch, warmherzig, versöhnlich, sanft und freundlich, das man unbedingt empfehlen kann!

  • Koriander

    aus Penzberg

    5/5

    09.06.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Zu Hause auf zwei Kontinenten…

    Zu Hause auf zwei Kontinenten - ein berührendes Buch zum Nachdenken Mona Ameziane ist halb Marokkanerin, halb Deutsche - erfolgreich, selbstbewußt und selbständig. In Deutschland ansässig, fühlt sie ihren marokkanischen Wurzeln nach und auf der Suche nach ihren Kindheitserinnerungen begibt sie sich mit Ihrem Vater auf eine Reise in das Land seiner Väter. Mona Ameziane schildert sehr eindrücklich und gefühlvoll ihre manchmal zwiespältigen Gefühle, die aus unterschiedlichen Religionen, Traditionen, Kultur und Sprachen resultieren. Dabei ist sie unglaublich ehrlich, man spürt, welch große Freiheiten ihre Eltern ihr ermöglicht haben, welche Chancen ihr geboten wurden. Und sie erzählt ganz Persönliches: Ihre Einstellung zu den Religionen im Allgemeinen, den Chancen der Frauen in den völlig unterschiedlichen Lebenssituationen und offenbart ihre ganz eigenen Gedanken und Erlebnisse dazu. Mona Ameziane bringt Saiten zum Klingen, die nicht nur Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigen. Sie hat eine gesunde Einstellung zum Leben, hadert nicht, spart sich Vorwürfe, bringt aber durch ihre Kindheitserinnerungen viel Eindrückliches zu Papier, das berührt und manchmal beschämt. Ich habe gestaunt über die Vielfalt Marokkos, die Kluft zwischen Arm und Reich und der bescheidenen, aber glücklichen und offenen Lebensweise, die auch ohne überflüssigen Schnickschnack auskommen muss und kann. Dies ist ein sehr berührendes Buch, warmherzig, versöhnlich, sanft und freundlich, das man unbedingt empfehlen kann!

  • mari_liest

    5/5

    07.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wertvolle, liebevolle, biographische Reise

    „(…) Jede allgemeine Kritik gegen das Verhalten von Menschen in Marokko ist immer auch ein kleiner Angriff auf meine Identität und damit im weitesten Sinne auf meine Familie. Manchmal möchte ich auch zeigen, dass unter der glatten Schale von Argumenten, die schlüssig und klar klingen, viele weitere Facetten liegen, die man erst mühevoll freilegen muss, (…)“ (S. 59) Mona Ameziane, ein Name, der vielen von uns sicher bekannt ist :-) Der Papa Marokkaner, die Mama ist Deutsche. Mona wuchs in Deutschland auf und verbrachte viele ihrer Ferien in Marokko bei ihren Großeltern. Sich daheim fühlen in zwei Kulturen, sprechen von zwei Sprachen, dem Umgang mit der Religion (Allah oder Gott) und verzichtbaren Rassismus-Erfahrungen – darin dürfen wir miteintauchen. Ich war mit Mona im Urlaub! Sowohl im familiären als auch im kulturellen und ich habe es sehr genossen. Es war eine einfühlsame, wohlige, warme Reise, auf die ich Mona begleiten durfte, zu einem Teil ihrer Wurzeln, zu ihrer Familie, ihrem Großvater, Großmutter Lalla, ihrem Papa, den Märkten, den Bergen, haben-wollenden Teekannen und netten Taxifahrern, namens Mohammed. Mona hat uns Marokko ungeschminkt und ungeschönt vorgestellt mit all seinen Ecken und Kanten, so wie auch wir Menschen sind. Und Menschen machen ein Land aus, machen es hoffentlich auch zu einem zu Hause, in das mehr gerne immer zurückkehrt. Dennoch auch mit seinen wunderschönen Seiten, der Gastfreundschaft, der Familie, den Eigenheiten dieses offensichtlich schönen Landes, welches ich leider noch nicht persönlich kenne. „Irgendwann wirst du merken, dass es ein Geschenk ist, in zwei Ländern dieser Welt zu Hause zu sein“ hat mein Vater immer wieder früher zu mir gesagt.“ (Seite 15). Die Wärme der Vater-Tochter-Beziehung hatte für mich eine starke Sogwirkung. Ich habe mich so wohl gefühlt beim Lesen. Und ich wäre so gerne dabei gewesen, als die beiden durch die kleinen Gassen und Straßen gehirscht sind, oder als sie Mohammed’s Familie kennenlernten. Auch den kritischen Teil über Marokko beleuchtet Mona ohne Umwege. Und obwohl das Buch auch bedrückende und furchtbare Themen streift, ist es dennoch ein Wohlfühlbuch, voller Liebe, Zuneigung und Respekt gegenüber der zweiten Heimat. Eines, dass ich sicherlich wieder zur Hand nehmen werde, um es mir gemütlich zu machen für eine Reise mit Mona nach Fes und mit ihr dort gedanklich einen Tee zu schlürfen (ohne Zucker). Und wer Mona jetzt noch immer nicht kennt, folgt ihr am besten direkt auf Instagram und hört sonntags ihre Radiosendung auf 1Live oder ihren Podcast. Und da ihr sicher auch alle wissen wollt, wer Basidi ist: lest Mona’s Buch!

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