• Produktbild: Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García
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Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

3,7/13,4/20,9 cm

Gewicht

544 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05452-1

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Besonders einfühlsam gelingt [Rinke] die anrührende, psychologisch fein grundierte Beziehung zwischen Vater und Sohn.« ("Der Tagesspiegel")
»Rinke erweist sich als feinsinniger Beobachter. [...] Eine wundervolle Hommage an die schwarze Lava Schönheit Lanzarote!« ("Gießener Allgemeine")
»Allein die diversen Anläufe Pedros, der jedes Mal an der Haushälterin des Autors scheitert, sind dramaturgisch köstlich gestaltete Kabinettstückchen. Noch gelungener, was Tempo und inhaltliche Turbulenz angeht, ist das Kapitel, das den Romantitel erklärt – mehr wird hier nicht verraten.« ("Weser-Kurier")
»Ein wahres Feuerwerk tragikomischer Erzählkunst.« ("BuchMarkt")
»[E]ine von Ortskenntnis geprägte Hommage an dieses eigenartige Eiland. [...] Moritz Rinke kann schreiben.

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.08.2021

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

3,7/13,4/20,9 cm

Gewicht

544 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-05452-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG, Verlag
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
Deutschland
Email: verlag@kiwi-verlag.de
Url: www.kiwi-verlag.de
Telephone: +49 221 376850
Fax: +49 221 3768511

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    aus Neu-Ulm

    5/5

    22.12.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragisch

    aber das Buch alles andere als langweilig. Ich habe mich nach den ersten Seiten abgeholt gefühlt und hatte viel Lust das Buch weiterzulesen. Der Schreibstil ist genau meins. Die Geschichte des einsamen Postbote Pedro Fernàndez Garcia auf Lanzarote. Auch eine Geschichte über ein Flüchtlingsschicksal, wenn man auf einer kanarischen Insel landet und keine Perspektive sieht. Das Buch ist vielschichtig und vereint viele Geschichten in einem Buch. Nicht nur Cover berühren, das Buch kann ich wärmstens weiterempfehlen. Schön wie sich alle auf die Reise machen Miguel zurückzuholen. Eine Reise mit Hürden. Das Kapitel das Amado "zurückflüchten" möchte hat mich sehr mitgenommen. Wie verzeifelt muss man in seinem neuen erhofften Freiheit/Heimat fühlen....selbst lesen. es packt einen.

  • Bewertung

    5/5

    20.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise über Lanzarote und zu sich selbst

    "Der längste Tag im Leben des Pedro Fernandez Garcia" ist eine Hommage an die Insel Lanzarote und gleichzeitig eine Reise in unsere zeitkritische Geschichte. Es behandelt gesellschaftskritische Themen wie Flüchtlingskrise und die Veränderung durch die neuen Medien, die oft Einsamkeit mit sich bringt. Hier im Buch sogar bildlich. Pedro, der Inselpostbote ist eigentlich überflüssig, denn im Zeitalter des Internets werden kaum noch Briefe geschrieben. Krampfhaft versucht er seine Arbeit aufrecht zu erhalten, indem er mit seiner Diensthonda krampfhaft Kilometer abfährt, um beweisen zu können, dass er arbeitet. Dabei besteht seine Arbeit längst nur noch aus Werbeprospekten und Kaffeetrinken bei seinen Freunden. Und dann beginnt seine Welt zu bröckeln, denn plötzlich verliert er seinen Sohn, weil seine Frau aufs Festland zieht. Er nimmt den Kampf auf und möchte seinen Sohn zurückholen. Deshalb macht er sich auf eine geheimnisvolle Reise über die Insel und wird dort mit der dunklen Geschichte seiner Vergangenheit konfrontiert.

  • Bewertung

    aus Burghausen

    5/5

    17.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Postbote ohne Post, aber mit einem großen Herzen

    Bis jetzt habe ich noch kein Buch des Autors gelesen, aber nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Pedro, ein Postbote auf Lanzerote hat inzwischen aufgrund der Digitalisierung sehr wenig zu tun. Zu allem Überfluss verlässt ihn seine Freundin Carlota und nimmt auch den gemeinsamen Sohn Miguel mit. Während er alleine wohnt, trifft er wieder auf seinen Freund Tenaro, der arbeitslos ist und auf Amado einem Flüchtling. Alle drei schmieden einen Plan.. Der Autor erzählt in wunderschönen Worten von Lanzerote, auch von der Geschichte der Insel erfährt man sehr viel. Die ganze Geschichte ist sehr ruhig und ausführlich geschrieben. Man kann tief in die Seele von Pedro, Amado, Tenaro und den anderen blicken. Das Buch wird mit Fotos bzw. Landkarten zwischendrinnen immer wieder aufgelockert. Zu Beginn fand ich das Buch perfekt zum Entschleunigen, aber mit der Zeit fand ich es dann trotzdem sehr langatmig und ich wollte endlich, dass einmal etwas passiert. Beinahe hätte ich es nach der Hälfte weggelegt, da es mich nicht mehr so gepackt hat. Schließlich habe ich mich doch noch aufgerafft und bin dafür belohnt worden. Der Schluss hat mich für das Durchhalten belohnt und ich war mit dem Buch wieder versöhnt. Fazit: Wer etwas über die schöne Landschaft Lanzerotes erfahren möchte und auch noch eine wundervolle Geschichte erleben will ist hier mit diesem Buch richtig.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Franco, Messi und ein besonderer Postbote

    "Gleichgültigkeit ist die gefährlichste Form der Rohheit" Dieses Zitat hat mich neben etlichen anderen Formulierungen in diesem Buch nachhaltig beeindruckt. Aber der Reihe nach. Moritz Rinkes überwiegend auf der vor der afrikanischen Westküste liegenden, aber zu Spanien gehörenden kanarischen Insel Lanzarote angesiedelter Roman "Der längste Tag im Leben des Pedro Fernández García" beeindruckte mich sehr. Es sind eigentlich mehrere geschickt ineinander verwobene Geschichten, Protagonisten sind 3 Männer, eine Frau und ein Schuljunge. Das erzählte Geschehen spielt in der Jetztzeit, enthält aber auch Rückblicke in die von Hitler und Franco geprägte Zeit. Fotos und Zeichnungen ergänzen den Text gut; das Buch zeigt ein schönes und passendes Cover und verfügt über ein Lesebändchen, aber ich wünschte mir manchmal ein Personenverzeichnis, denn ich fühlte mich mit den vielen handelnden Personen gelegentlich ein wenig überfordert. Es gab sehr berührende Szenen, beispielsweise die innige Liebe Pedros zu Carlota und deren Sohn Miquel, dann wiederum konnte man über die skurrilen Einfälle von Freund Tenaro schmunzeln, etwas über die prekäre Flüchtlingsproblematik erfahren und Ausflüge in die Literatur (Hemingway, Saramago) und die Welt des Fußballs (Messi & Co.) genießen.

  • Alice

    5/5

    21.09.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Urlaub auf Lanzarote

    Dieser Roman eröffnet dem Leser einen Blick auf das Leben und die Natur Lanzarotes, den man mit einem Urlaub nur schwerlich erlangen könnte. Dabei fungiert Pedro, einer der zwei Postboten auf Lanzarote, in gewisser Weise als Reiseführer. Der Leser begleitet Pedro durch seinen Alltag, er muss sich nicht nur sorgen, dass er durch das sinkende Postaufkommen seinen Job verliert, sondern auch, ob er seinen Sohn jemals wieder sehen wird. Und als ob das nicht schon reichen würde, muss er sich auch noch mit seiner Familiengeschichte, Flüchtlingsströmen und vermeintlichen Nazi-Villen beschäftigen. Dadurch erhält Pedros zunächst so einfach erscheinendes Leben eine bemerkenswerte Tiefe. Moritz Rinke erzählt Pedros Geschichte in einer tollen Sprache und mit einer großen Leichtigkeit. Dieses Buch entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Die Kapitelüberschriften finde ich besonders gelungen, beschreiben sie doch stets sehr genau die folgende Handlung - ganz gleich, wie absurd sie zunächst klingen mögen.

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