Die Münchner Hauptkommissarin Katja Sand und ihr Assistent Rudi Dorfmüller ermitteln im Fall der ermordeten Rentnerin Selma Kiefer. Der Körper der ehemaligen OP-Schwester wurde postmortal grausam verstümmelt. Nach vierzig Ehejahren hat sie sich von ihrem gewalttätigen Ehemann Josef scheiden lassen und ihn wegen Körperverletzung angezeigt. Hat ihr Exmann sie ermordet, um einer drohenden Verurteilung zu entgehen? Katja bittet den Psychoanalytiker Dr. Alexander Hanning um Hilfe. Hanning schließt auf einen Täter mit einem gestörten Verhältnis zu seinem Körper und seiner Sexualität. Seine Analyse führt Katja zu dem kürzlich entlassenen Serienmörder Franz Bichler. Der Mord an Selma Kiefer gleicht bis ins Detail den von ihm verübten Taten. Hat er seine Serie wieder aufgenommen?
Der ehemalige Kinderchirurg Professor Thomas Goldt wird ermordet aufgefunden, auf die gleiche Art geschändet wie Selma Kiefer. Aber als Mann passt er nicht in Bichlers Mordmuster. Auf der Suche nach einer Verbindung zwischen den Morden stößt Katja auf einen Abgrund aus ärztlicher Selbstherrlichkeit. Und plötzlich ergeben die Verstümmelungen der beiden Toten einen ganz neuen, grausamen Sinn.
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Sehr sehr spannender zweiter Fall
Tina K. aus Mülheim am 12.09.2021
Bewertungsnummer: 1565612
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Trauma
Kein Vergessen
Katja Sands zweiter Fall
Ein Thriller von Christoph Wortberg
Bereits Band 1 „Trauma-Kein Entkommen“ hat mich in den Bann gezogen. Er war sehr spannend und mysteriös.
Auch dieser Teil der Trilogie ist wieder sehr sehr spannend geschrieben. Und erneut möchte ich sagen, dass es nichts für zartbesaitete Leser ist. Ich war jedoch auch froh, dass der Autor zwischenzeitlich immer den ersten Fall erwähnt. Und kann wirklich nur raten beide Fälle hintereinander zu lesen, sie werden es nicht bereuen. Diesmal kommt auch viel Persönliches über die Ermittlerin Katja Sand zum tragen.
Und deshalb kann ich es gar nicht bis April 2022 erwarten, wenn Teil 3 „Trauma-Keine Gnade“ erscheint.
Geheimnisse
Magnolia am 07.09.2021
Bewertungsnummer: 1563235
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Band 2 der TRAUMA-Trilogie hat es in sich – „Kein Vergessen“ kann es geben, jedoch nicht für Katja Sand und Rudi Dorfmüller, ihren Assistenten. Nach dem ersten Band „Kein Entkommen“ folge ich den beiden in die Tiefe der menschlichen Abgründe.
Eine grausam zugerichtete Frauenleiche wird gefunden, an exponierter Stelle gehäutet, dann ausgeschmückt. Wer steckt dahinter und warum wurde sie dermaßen drapiert zurückgelassen? Ein zweiter Mord geschieht, es gibt Parallelen, jedoch bleiben viele Fragen offen. Zwei ungelöste Morde, keine belastbaren Spuren und ein aus der Haft entlassender Serienmörder, der damals ähnlich gewütet hat, bringen kein Ergebnis - oder ist hier etwa ein Nachahmungstäter zugange und warum?
Mit Katja Sand hat der Autor eine sympathische Ermittlerin erschaffen, die sich regelrecht in ihre Fälle verbeißt. Sie lässt nicht locker, gibt nie auf, will ihrem Beruf, der für sie Berufung ist, gerecht werden. Natürlich muss sie dran bleiben, ein Mörder kann nicht frei herumlaufen. Puzzleteilchen für Teilchen trägt sie zusammen. Unermüdlich, bis zur Erschöpfung. Eingebunden in das Geschehen ist ihr privates Trauma, das jedoch noch immer nicht richtig sichtbar wird.
Katja mochte ich schon im ersten Band, Rudi Dorfmüller sowieso. Wie er mit seinem heiß geliebten goldfarbenen Granada vorfährt, sie abholt, stilecht mit Duftbaum im Inneren, hat was von schrulliger Gelassenheit, er ist ihr Garant, sie kennen sich in- und auswendig auf die freundschaftliche Art, können sich aufeinander verlassen.
Gut gemacht, um wieder an den Vorgängerband zu erinnern, ist der wie nebenbei eingewobene erste Fall von Katja, zugleich wird ihr privates Umfeld und ihr Trauma von damals erneut angesprochen. So ist man gleich wieder dabei, erfährt noch einiges mehr von ihr. Doch warum sie bestimmte Dinge nicht zulässt, vielleicht nicht zulassen kann, das hoffe ich, im dritten Teil zu erfahren.
Brutale Morde, die an Rituale erinnern, sind nichts für zartbesaitete, empfindsame Seelen. So dünnhäutig Katja in ihrem Privatleben scheint, so knallhart und unnachgiebig ist sie als Mordermittlerin. Gespannt folge ich ihr, der Kommissarin genauso wie der Mutter einer 15jährigen.
Spannung und Drama gleichermaßen werden hier ausgelotet, Privatleben und Ermittlungsarbeit miteinander verwoben. Katja greift immer wieder zu ungewöhnlichen Methoden, zieht Dr. Hanning zu Rate. Dem Psychoanalytiker ist sie in einem anderen Fall, der für sie immer persönlicher wurde, begegnet. Ein gefährliches Unterfangen damals wie heute und dennoch vertraut sie auf seine Professionalität.
Christoph Wortbergs Charaktere haben Ecken und Kanten, ihr Handeln ist nicht immer gleich greif- und begreifbar. Und doch will man mehr wissen, kann es kaum abwarten, endlich die ganze Wahrheit hinter dieser Brutalität zu erfahren.
Diesen zweiten Band der Trauma-Trilogie konnte ich kaum weglegen. Bis zum bitteren Ende (bitter für den/die Täter) war ich gespannt, konnte es kaum abwarten, das ganze Drama, diese menschliche Tragödie zu erfahren. Ich empfehle, soweit noch nicht geschehen, den ersten Band vorab zu lesen und jetzt fiebere ich dem dritten Band entgegen. Denn der will genau so wie die ersten beiden gelesen werden. Unbedingt!
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