Wandel der Militaria des römischen Legionärs von der Königszeit bis zur Spätantike Anhand von Funden aus Vindonissa und Augusta Raurica und weiteren
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.01.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
111 (Printausgabe)
Dateigröße
54475 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346334091
Diese Arbeit beschränkt sich auf Militaria, die der kampfbereite Legionär (miles expeditus) am Mann trug, nämlich Schutz- und Angriffswaffen sowie Militärgürtel und Wehrgehänge. Pferdegeschirr, Gepäck des Legionärs auf dem Marsch (miles impeditus) sowie Zelte, Schildhüllen, Signalinstrumente und Signa werden hier nicht behandelt. Auch die Textilbekleidung des Legionärs sowie das Schuhwerk werden - mit Ausnahme des Halstuchs - hier nicht näher beleuchtet. Auxiliar- (inkl. Reiter), Unteroffiziers-, Stabs-/Offiziers-, und Legionsreiter-Militaria sind ebenfalls nicht Gegenstand dieser Arbeit.
Das die Militaria näher bestimmende Adjektiv «römisch» kann hier übrigens recht irreführend sein. Es meint, dass bestimmte Militaria zwar von den Römern benutzt wurden und daher als «römisch» bezeichnet werden. Es bedeutet jedoch nicht, dass diese Militaria vom Ursprung her tatsächlich römisch sein müssen. Dieser Umstand war schon den Römern selbst bekannt. Vielmehr übernahmen sie Schwert, Dolch, Helm, Ketten- und Schuppenpanzer, Schild und Pilum von anderen Völkern, wie z. B. Griechen, Persern, Kelten und Keltiberern. Die einzige Ausnahme bleibt der Segmentpanzer, dessen Ursprung tatsächlich römisch ist. Richtiger wäre es daher wohl, von fremdländischen Militaria in römischem Gebrauch zu sprechen, es sei denn, es handelt sich tatsächlich um genuin römische Militaria, wie der erwähnte Segmentpanzer.
Ein Quick Guide im Anhang dieser Arbeit gibt schnell Auskunft über alle römischen Entwicklungsperioden der Militaria des römischen Legionärs.
Diese Arbeit ist nicht nur für Studierende und militärgeschichtliche Interessierte, sondern auch für Re-Enactors der experimentellen Archäologie von grossem Nutzen.
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