Die Formen des Teufels Dämonologie und literarische Gattung in der Frühen Neuzeit
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.02.2021
Verlag
Wallstein VerlagSeitenzahl
328326 (Printausgabe)
Dateigröße
1423 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783835346031
Maximilian Bergengruen rekonstruiert in diesem Buch die Auseinandersetzung der frühneuzeitlichen Literatur mit der zeitgenössischen Theologie des Bösen und den dämonologischen Theorien der Hexenverfolgung. Mit den "Formen des Teufels" geht es einerseits um die damals vieldiskutierte Frage, ob der Teufel durch Manipulation der Imagination des Menschen die Formen der Schöpfung verändern kann. Andererseits ist die Rede von den literarischen Formen oder Gattungen, deren sich die Literatur bedient, wenn sie den Teufel oder das Böse thematisiert. Die These, die dem Buch zu Grunde liegt, besagt nun, dass diese beiden Form-Begriffe miteinander in Verbindung stehen: Im Rahmen von "teuflischen" Gattungen wie Exempel und Satire wird etwas denkbar, was in der frühneuzeitlichen Theologie oder Dämonologie eigentlich ausgeschlossen ist: eine gewisse Assoziierung, ja Identifizierung der erzählenden Instanz mit dem Teufel. Die Literatur des Barock gibt unter der Hand zu verstehen, dass auch sie sich der teuflischen Fähigkeit bedient, die Imagination des Menschen zu manipulieren.
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