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In der Frittatensuppe feiert die Provinz ihre Triumphe Thomas Bernhard. Eine kulinarische Spurensuche

10

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.01.2022

Abbildungen

80 Abbildungen

Herausgeber

Harald Schmidt

Verlag

Brandstätter Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

25,4/19,6/2,1 cm

Gewicht

808 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7106-0533-8

Beschreibung

Rezension

Ja, hier gibt es eine geballte Ladung saturierten weißen Kulturbetrieb, und der liefert gut abgehangene Texte voller Abschweifungen und Nonchalance. ("taz")
[...] dieses Buch ist ein optischer, kulinarischer und literarischer Hochgenuss. ("Die Weltwoche")
Großer Lesespaß mit viel Schmidt-Witz! ("essen & trinken")
Was für ein Buch! Humorvoller kulinarischer Inhalt, beste Bilder, sehr „appetitliches“ Layout, edler Prägedruck auf dem Umschlag! Ein haptisches Erlebnis! ("Johann Obwaller")
Ein kulinarisches und kluges Buch, das sofort für Österreich-Sehnsucht sorgt ("Stuttgarter Nachrichten")
Man bekommt vielleicht keinen Appetit auf „Der Ignorant und der Wahnsinnige“. Aber Gulasch wäre fein. ("Kurier")
Auch so kann man sich einem Jahrhundertschriftsteller nähern: mit Wirtshausbesuchen. ("Deutsche Welle")
Nach der Lektüre muss man sich entscheiden, ob man jetzt lieber kochen oder Thomas Bernhard lesen will ("NZZ")
Ein Buch, das sich Autor, Werk und Lebenswelt übers Essen nähert. Bernhard geht immer! ("Falter")
Ein feines Buch. ("OÖ Nachrichten")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

31.01.2022

Abbildungen

80 Abbildungen

Herausgeber

Harald Schmidt

Verlag

Brandstätter Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

25,4/19,6/2,1 cm

Gewicht

808 g

Farbe

Camel / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7106-0533-8

Herstelleradresse

Brandstätter Verlag
Wickenburggasse 26/1/3
1080 Wien
AT

Email: buch@lv.de

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Thomas Bernhard geht durch den Magen

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 19.03.2023

Bewertungsnummer: 1903578

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Werke Thomas Bernhards lesen ist eine übliche Annäherung, einen außergewöhnlichen Zugang findet Bernhard-Fan Harald Schmidt. Als Herausgeber wusste er am Anfang nicht genau was denn seine eigentlichen Aufgaben seien. Sich Thomas Bernhard nicht über den klassischen Weg der Werkanalyse, sondern ihm im Wirtshaus und am Esstisch zu begegnen, seinen Spuren mit Hilfe des Gaumens zu folgen. So sammelte er für das Kompendium ,,In der Frittatensuppe feiert die Provinz ihre Triumphe“ (Brandstätter Verlag) Texte u. a. von David Schalko, Willi Winkler oder Katharina Seiser ein. Ihnen gemein ist, dass sie sich mit Bernhards (Nah-) Verhältnis zum Essen beschäftigen. Parallel dazu begibt sich Schmidt auf einen Roadtrip – gelegentlich mit Bernhards altem Fahrrad - zu dessen liebsten Wirts- und Kaffeehäusern und spricht mit Wegefährten wie Claus Peymann. Eine durchaus kurzweilige kulinarische Spurensuche, die mit interessantem Bildmaterial aus dem Archiv und Reportagen Fotos ergänzt wird. Auch auf Rezepte von sechs Bernhard'schen Leibspeisen: Frittatensuppe*, Saure Wurst, Hausruckviertler Schweinsbraten mit Mehlknödel und Stöcklkraut, Leberbunkel mit Erdäpfeln und Sauerkraut, Kalbsgulasch mit Nockerln und Rehbraten oder Rehragout vom Gasthaus ,,Klinger", seinem Stammlokal in Oberösterreich, wurde nicht vergessen. Ob an Brandteigkrapfen** gewürgt wird oder es um den Fettgehalt der Frittatensuppe geht, Thomas Bernhard ließ die Menschen in fast all seinen Werken ausgiebig speisen und offenbarte dabei zerfleischende Zustände. Er selbst war ein regelmäßiger Besucher von Wirtshäusern und den Wiener Kaffeehäusern. „Aber wie Bernhard so eine Banalität wie das tägliche Essen den Figuren zuschreibt und sie damit charakterisiert, das ist genial“, Zitat von Claus Peymann. Danke Peymann. Aber eines sollte klar sein, warum der Brandstätter Verlag Harald Schmidt als Herausgeber engagiert hat, ist er doch ein wirtschaftliches Unternehmen, Deckungsbeitrag – Break-Even-Point und EBIT – eh logisch, da verkauft sich ein HS besser als ein No-Name. Host mi? * Frittatensuppe, österreichisch, Pfannkuchenstreifen- oder Eierkuchensuppe in vielen Teilen Deutschlands, Fädlesuppe, schwäbisch und badisch. ** Brandteigkrapfen, österreichisch/bayrisch, auch Windbeutel. Harald Schmidt, geboren 1957 in Neu-Ulm, aufgewachsen in Nürtingen (wie Hölderlin und Härtling). Hilfsorganist und Zivildienst in dortiger St. Johannes-Gemeinde, Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, drei Jahre als Schauspieler in Augsburg. Dann Düsseldorfer Kom(m)ödchen und alle Sender außer RTL. Diverse Late-Night-Shows. Alle Preise gewonnen, gefeuert, jetzt Herausgeber.

Thomas Bernhard geht durch den Magen

Manfred Fürst aus Kirchbichl am 19.03.2023
Bewertungsnummer: 1903578
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Werke Thomas Bernhards lesen ist eine übliche Annäherung, einen außergewöhnlichen Zugang findet Bernhard-Fan Harald Schmidt. Als Herausgeber wusste er am Anfang nicht genau was denn seine eigentlichen Aufgaben seien. Sich Thomas Bernhard nicht über den klassischen Weg der Werkanalyse, sondern ihm im Wirtshaus und am Esstisch zu begegnen, seinen Spuren mit Hilfe des Gaumens zu folgen. So sammelte er für das Kompendium ,,In der Frittatensuppe feiert die Provinz ihre Triumphe“ (Brandstätter Verlag) Texte u. a. von David Schalko, Willi Winkler oder Katharina Seiser ein. Ihnen gemein ist, dass sie sich mit Bernhards (Nah-) Verhältnis zum Essen beschäftigen. Parallel dazu begibt sich Schmidt auf einen Roadtrip – gelegentlich mit Bernhards altem Fahrrad - zu dessen liebsten Wirts- und Kaffeehäusern und spricht mit Wegefährten wie Claus Peymann. Eine durchaus kurzweilige kulinarische Spurensuche, die mit interessantem Bildmaterial aus dem Archiv und Reportagen Fotos ergänzt wird. Auch auf Rezepte von sechs Bernhard'schen Leibspeisen: Frittatensuppe*, Saure Wurst, Hausruckviertler Schweinsbraten mit Mehlknödel und Stöcklkraut, Leberbunkel mit Erdäpfeln und Sauerkraut, Kalbsgulasch mit Nockerln und Rehbraten oder Rehragout vom Gasthaus ,,Klinger", seinem Stammlokal in Oberösterreich, wurde nicht vergessen. Ob an Brandteigkrapfen** gewürgt wird oder es um den Fettgehalt der Frittatensuppe geht, Thomas Bernhard ließ die Menschen in fast all seinen Werken ausgiebig speisen und offenbarte dabei zerfleischende Zustände. Er selbst war ein regelmäßiger Besucher von Wirtshäusern und den Wiener Kaffeehäusern. „Aber wie Bernhard so eine Banalität wie das tägliche Essen den Figuren zuschreibt und sie damit charakterisiert, das ist genial“, Zitat von Claus Peymann. Danke Peymann. Aber eines sollte klar sein, warum der Brandstätter Verlag Harald Schmidt als Herausgeber engagiert hat, ist er doch ein wirtschaftliches Unternehmen, Deckungsbeitrag – Break-Even-Point und EBIT – eh logisch, da verkauft sich ein HS besser als ein No-Name. Host mi? * Frittatensuppe, österreichisch, Pfannkuchenstreifen- oder Eierkuchensuppe in vielen Teilen Deutschlands, Fädlesuppe, schwäbisch und badisch. ** Brandteigkrapfen, österreichisch/bayrisch, auch Windbeutel. Harald Schmidt, geboren 1957 in Neu-Ulm, aufgewachsen in Nürtingen (wie Hölderlin und Härtling). Hilfsorganist und Zivildienst in dortiger St. Johannes-Gemeinde, Staatl. Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, drei Jahre als Schauspieler in Augsburg. Dann Düsseldorfer Kom(m)ödchen und alle Sender außer RTL. Diverse Late-Night-Shows. Alle Preise gewonnen, gefeuert, jetzt Herausgeber.

Kulinarik und Kultur

Bennet aus Detmold am 06.03.2022

Bewertungsnummer: 1669613

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was ist mir als erstes aufgefallen? Ganz klar: Der Titel des Buches. Für mich ein Grund zum schmunzeln und schon war mein Interesse geweckt. Harhald Schmidt als Herausgeber ist mir natürlich bekannt, Thomas Bernhard bis dato weniger. Um ihn näher kennen zu lernen habe ich mich dann voller Vergnügen in die kulinarische Spurensuche begeben. Eins vorweg: Das Buch ist kein Werk für zwischendurch, dafür ist es viel zu komplex. Durch die leicht gängige Schreibweise ist es durch und durch ein Vernügen den Spuren des Thomas Bernhard zu folgen, zumal auch Wegbegleiter zu Wort kommen, verschiedene Autoren ihren Beitrag leisten und auch die vielen interessanten Fotos tun ihr Übriges um hineinzutauchen. Mit war zuvor gar nicht bekannt welchen Ruf und welches Rennomee der Schriftsteller auch weltweit genießt. Für mich ein schönes Schmankerl sind auch die Rezepte die im Buch aufgeführt sind - der Appetit kommt dann wirklich beim lesen und ich werde sie auf jeden Fall für mich ausprobieren. Mein Fazit: Ein sehr interessantes Buch, es braucht Zeit um es zu lesen und auf sich wirken zu lassen aber es ist es allemal Wert.

Kulinarik und Kultur

Bennet aus Detmold am 06.03.2022
Bewertungsnummer: 1669613
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was ist mir als erstes aufgefallen? Ganz klar: Der Titel des Buches. Für mich ein Grund zum schmunzeln und schon war mein Interesse geweckt. Harhald Schmidt als Herausgeber ist mir natürlich bekannt, Thomas Bernhard bis dato weniger. Um ihn näher kennen zu lernen habe ich mich dann voller Vergnügen in die kulinarische Spurensuche begeben. Eins vorweg: Das Buch ist kein Werk für zwischendurch, dafür ist es viel zu komplex. Durch die leicht gängige Schreibweise ist es durch und durch ein Vernügen den Spuren des Thomas Bernhard zu folgen, zumal auch Wegbegleiter zu Wort kommen, verschiedene Autoren ihren Beitrag leisten und auch die vielen interessanten Fotos tun ihr Übriges um hineinzutauchen. Mit war zuvor gar nicht bekannt welchen Ruf und welches Rennomee der Schriftsteller auch weltweit genießt. Für mich ein schönes Schmankerl sind auch die Rezepte die im Buch aufgeführt sind - der Appetit kommt dann wirklich beim lesen und ich werde sie auf jeden Fall für mich ausprobieren. Mein Fazit: Ein sehr interessantes Buch, es braucht Zeit um es zu lesen und auf sich wirken zu lassen aber es ist es allemal Wert.

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