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Band 2

Bündnis der Hoffnung

Aus der Reihe Wendepunkt der Zeiten
15

11,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.04.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

445

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,5 cm

Gewicht

432 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70492-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

06.04.2021

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

445

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/2,5 cm

Gewicht

432 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-70492-1

Herstelleradresse

Amazon Media EU S.à r.l.
38 avenue John F. Kennedy
L-1855 Luxemburg
LU
amazonpublishing-gpsr@amazon.de

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Einfühlsamer Roman

Bewertung aus Straubenhardt am 22.08.2021

Bewertungsnummer: 1554078

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sibel Daniel ist mit diesem Buch ein Roman gelungen, der sowohl sehr einfühlsam wie auch interessant und spannend ist. Es geht um drei Frauen verschiedenen Alters, die einige Jahre nach dem 2. Weltkrieg, in dem sie Traumatisches erlebt haben, gezeichnet sind von diesen Ereignissen. Dabei geht es auch um das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen. Gertrude, ein junges Mädchen, die während des Krieges noch ein Kind war fährt nach Frankreich, um nach dem ehemaligen ehemaligen Kriegsgefangenen ihrer Familie zu suchen. Die Begegnungen dort sind authentisch und bewegend beschrieben, und es ist verständlich, weshalb die Franzosen so kurz nach dem Krieg noch extrem viel Hass gegen Deutsche haben. Außerdem wird in dem Roman deutlich, wie stark der Nationalsozialismus in jener Zeit in der Gesellschaft in Deutschland noch wirksam ist. Bisher habe ich selten einen Roman gelesen, in dem dieses Thema so feinfühlig und interessant geschildert aufgegriffen wird.

Einfühlsamer Roman

Bewertung aus Straubenhardt am 22.08.2021
Bewertungsnummer: 1554078
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Sibel Daniel ist mit diesem Buch ein Roman gelungen, der sowohl sehr einfühlsam wie auch interessant und spannend ist. Es geht um drei Frauen verschiedenen Alters, die einige Jahre nach dem 2. Weltkrieg, in dem sie Traumatisches erlebt haben, gezeichnet sind von diesen Ereignissen. Dabei geht es auch um das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen. Gertrude, ein junges Mädchen, die während des Krieges noch ein Kind war fährt nach Frankreich, um nach dem ehemaligen ehemaligen Kriegsgefangenen ihrer Familie zu suchen. Die Begegnungen dort sind authentisch und bewegend beschrieben, und es ist verständlich, weshalb die Franzosen so kurz nach dem Krieg noch extrem viel Hass gegen Deutsche haben. Außerdem wird in dem Roman deutlich, wie stark der Nationalsozialismus in jener Zeit in der Gesellschaft in Deutschland noch wirksam ist. Bisher habe ich selten einen Roman gelesen, in dem dieses Thema so feinfühlig und interessant geschildert aufgegriffen wird.

Der Krieg ist in den Köpfen noch lange nicht vorbei.

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 15.07.2021

Bewertungsnummer: 1528094

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Krieg ist seit 6 Jahren vorbei, aber die Nachwirkungen sind allgegenwärtig. Im Schwäbischen hoffen treue Nazianhänger immer noch auf Hitlers Wiederkehr und versuchen Andersdenkende einzuschüchtern. Stellvertretend für so viele steht das Schicksal dreier Frauen aus einem kleinen schwäbischen Dorf. Mutter Helene wartet immer noch auf die Heimkehr ihres vermissten Mannes. Tochter Klara ist verheiratet. Doch statt Geborgenheit bereitet der Ehemann nur weitere Probleme. Und die jüngere Schwester Gertrude hat Angst, dass ihre Familie zerbricht und der Krieg zurückkommt. Sie setzt ihre ganze Hoffnung auf den ehemaligen französischen Zwangsarbeiter Gilbert, der in mitten des Krieges der Familie ein kleines Stück Glück gegeben hat. Gertrude, von Verzweiflung getrieben und doch voller Hoffnung, macht sich auf ins Feindesland Frankreich. Dies ist der 2. Band einer Trilogie. Obwohl ich den 1. Band nicht kenne, habe ich mich gut in der Geschichte zurecht gefunden. Ich habe die drei Frauen gleich ins Herz geschlossen. Die Autorin schildert anschaulich den Alltag der Familie, der auch 6 Jahre nach Kriegsende geprägt ist von Mangel, Unsicherheit, Kriegstraumata und der Angst vor einem neuen Krieg. Während Helene und Klara damit beschäftigt sind, den Alltag zu meistern und ihnen die Kraft fehlt, Veränderungen herbei zu führen, ist Gertrude entschlossen, ihr Schicksal bewusst zu beeinflussen. Sie begibt sich auf die Suche nach Gilbert, ihre personifiziertes Stück Glück und Zuversicht . Womit Gertrude nicht gerechnet hat, ist der Hass, der ihr als Deutsche in Frankreich entgegen schlägt. Sie muss sich mit der Frage nach Schuld, Sühne und Verantwortung auseinandersetzen. Diese auf den ersten Blick schwierige Thematik wird von der Autorin unterhaltsam und nachvollziehbar , aber nicht moralisierend dargestellt . Inzwischen versuchen zuhause die Unbelehrbaren Gertrudes Familie zu tyrannisieren, weil Klara für die französische Verwaltung arbeitet. Trotz des sperrigen Themas liest sich der Roman in meinen Augen sehr unterhaltsam und in manchen Abschnitten auch sehr berührend, ohne rührselig zu werden. Das Buch ist spannend , stimmt aber auch nachdenklich und macht deutlich, dass ein Krieg auch nach einem Friedensschluss noch lange nachwirkt.

Der Krieg ist in den Köpfen noch lange nicht vorbei.

Bewertung aus Villingen-Schwenningen am 15.07.2021
Bewertungsnummer: 1528094
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Krieg ist seit 6 Jahren vorbei, aber die Nachwirkungen sind allgegenwärtig. Im Schwäbischen hoffen treue Nazianhänger immer noch auf Hitlers Wiederkehr und versuchen Andersdenkende einzuschüchtern. Stellvertretend für so viele steht das Schicksal dreier Frauen aus einem kleinen schwäbischen Dorf. Mutter Helene wartet immer noch auf die Heimkehr ihres vermissten Mannes. Tochter Klara ist verheiratet. Doch statt Geborgenheit bereitet der Ehemann nur weitere Probleme. Und die jüngere Schwester Gertrude hat Angst, dass ihre Familie zerbricht und der Krieg zurückkommt. Sie setzt ihre ganze Hoffnung auf den ehemaligen französischen Zwangsarbeiter Gilbert, der in mitten des Krieges der Familie ein kleines Stück Glück gegeben hat. Gertrude, von Verzweiflung getrieben und doch voller Hoffnung, macht sich auf ins Feindesland Frankreich. Dies ist der 2. Band einer Trilogie. Obwohl ich den 1. Band nicht kenne, habe ich mich gut in der Geschichte zurecht gefunden. Ich habe die drei Frauen gleich ins Herz geschlossen. Die Autorin schildert anschaulich den Alltag der Familie, der auch 6 Jahre nach Kriegsende geprägt ist von Mangel, Unsicherheit, Kriegstraumata und der Angst vor einem neuen Krieg. Während Helene und Klara damit beschäftigt sind, den Alltag zu meistern und ihnen die Kraft fehlt, Veränderungen herbei zu führen, ist Gertrude entschlossen, ihr Schicksal bewusst zu beeinflussen. Sie begibt sich auf die Suche nach Gilbert, ihre personifiziertes Stück Glück und Zuversicht . Womit Gertrude nicht gerechnet hat, ist der Hass, der ihr als Deutsche in Frankreich entgegen schlägt. Sie muss sich mit der Frage nach Schuld, Sühne und Verantwortung auseinandersetzen. Diese auf den ersten Blick schwierige Thematik wird von der Autorin unterhaltsam und nachvollziehbar , aber nicht moralisierend dargestellt . Inzwischen versuchen zuhause die Unbelehrbaren Gertrudes Familie zu tyrannisieren, weil Klara für die französische Verwaltung arbeitet. Trotz des sperrigen Themas liest sich der Roman in meinen Augen sehr unterhaltsam und in manchen Abschnitten auch sehr berührend, ohne rührselig zu werden. Das Buch ist spannend , stimmt aber auch nachdenklich und macht deutlich, dass ein Krieg auch nach einem Friedensschluss noch lange nachwirkt.

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