Produktbild: Das Erbe der Vogelmenschen

Das Erbe der Vogelmenschen Der große neue Roman von Bestsellerautorin Federica de Cesco — Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Inka Bretschneider

Spieldauer

7 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.12.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

35

Verlag

Europa Verlage

Sprache

Deutsch

EAN

9783958903883

Beschreibung

Rezension

»Federica de Cescos Frauenfiguren sind eigenständig, leidenschaftlich und kraftvoll.« Neue Zürcher Zeitung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Inka Bretschneider

Spieldauer

7 Stunden und 29 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

15.12.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

Downloaddatei

Anzahl Dateien

35

Verlag

Europa Verlage

Sprache

Deutsch

EAN

9783958903883

Herstelleradresse

Europa Verlage GmbH
Johannisplatz 15
81667 München
Deutschland
Email: info@europa-verlag.com
Url: www.europa-verlag.com
Telephone: +49 89 18947330
Fax: +49 89 189473316

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    25.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Identität und Schicksal

    Dieses Buch von Federica de Cesco ist für mich etwas schwer einzuordnen… Was sind Fakten, was Fiktion? Was Mythos und was das reale Leben? - Und doch: in jedem Leben ist beides in irgendeiner Weise verwoben - und manches findet man völlig ‘beknackt’ - bis es einen dann packt. Auf der Suche nach der eigenen Identität ist man oft enger mit dem ‘Schicksal früherer Zeiten’ verwoben, als man denkt - und mitunter einem lieb ist… Da ist Leo, Archäologiestudentin in Lausanne, der Vater Jan dort im selben Fach Professor. Mit 20 wird sie von ihrer Grossmutter Katja in ein ‘Familiengeheimnis’ eingeführt - wobei man als Lesende/r nicht genau mitbekommt, worum es geht - bei der zweiten Ausführung desselben Themas wird Katja ausführlicher und bettet die Geschichte und den Mythos der sogenannten ‘Vogelmenschen’ in einen riesigen geschichtlichen Abriss hinein, der in der prähistorischen Zeit wurzelt. - Was es allerdings mit ‘der Familie’, insbesondere mit ‘Leo’ zu tun hat, wird auch da nicht näherhin klar. In London trifft Leo in einem Museum auf ‘Kenan’, der Sohn ausgewanderter Türken, die Mutter Jesidin, er angehender Künstler. Seelenverwandtschaft wird irgendwie spürbar zwischen den beiden. Als Jan in den Sommerferien zur Ausgrabung nach ‘Göbekli Tepe’ ins kurdische Gebiet der Türkei reist, um die voran geschrittenen Ausgrabungen zu begutachten und zu begleiten, reisen Tochter und Freund mit. An dieser Stelle wird der Roman sehr politisch: de Cesco bringt die ganze Thematik der Kurden, Jesiden und Türken aufs Papier, der Islamismus und seine ‘Gotteskrieger’. Hier werden sich auch die Ereignisse überschlagen - und genau darin, im Grunde genommen auf dem Höhepunkt ‘des Horror’, findet Leo den Zugang und Mut ihr tieferes, ererbetes Familiengeheimnis für einen Augenblick Ewigkeit zu leben… Hier trifft sich Realität und Mythos auf eigenartige und beklemmende Weise - was soll man/ich davon halten?! Ist so etwas möglich?! - Es wird dem Lesenden überlassen zu erahnen, dass es zwischen Himmel und Erde mehr als das Erklärbare gibt… Etwas schwach finde ich den abschliessenden ‘Epilog’ - fast ein wenig à la Märchen (und wenn sie nicht gestorben sind…. - nur etwas differenzierter und ausführlicher). Ein Buch, das in den Gedanken offen bleibt, auch wenn man es schon längst geschlossen hat….

  • Yvonne von lesehungrig

    aus Oberfranken

    4/5

    14.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine leichte Kost! Schon als…

    Keine leichte Kost! Schon als Kind habe ich die Bücher von Federico de Cesco verschlungen. Ihr gelang es immer spielend, mich mit ihren Geschichten zu faszinieren und in andere Welten zu entführen. „Das Erbe der Vogelmenschen“ weckt unzählige Gedankengänge in meinem Kopf und ich starte mit einigen Erwartungen in die Story. Zur Handlung: Leo erfährt auf unorthodoxe Manier von ihrer Herkunft und der hierdurch einhergehenden Bestimmung. Damit kann sie zunächst nicht umgehen und wozu gewisse Fähigkeiten in der heutigen Zeit nutze sein sollen und wie diese aussehen, hat sie keinen Schimmer. Die Figuren: Leo wohnt mit ihrem Vater am Genfer See. Sie studiert in Lausanne Archäologie. Ihr Vater ist ebenfalls Archäologe. Leo ist fokussiert und hinterfragt ihr Leben lang alles. Blitzgescheit und mit der Weisheit eines alten Menschen ausgestattet, wirkt sie auf ihr Umfeld oft befremdlich. Neben Leo sind alle weiteren Figuren wichtige Nebenfiguren. Da ist Kenan, ein britischer Student der Panflöte spielt und eine Begabung fürs Malen besitzt. Leos Großmutter, Katja, erinnert mich an Vics Urgroßmutter, Poupette, aus La Boum. Sie ist mindestens so exaltiert wie diese alte Dame und schenkt mir einige Lacher. Zur Umsetzung: Die Handlung setzt an Leos 20. Geburtstag ein und nimmt mich mit. Leo bekommt von ihrer Großmutter einen Türkis geschenkt, dem sie einen Namen geben muss. Ich habe lange überlegt, welchen er bekommen wird. Am Ende benennt sie ihn und ich habe einen Kloß im Hals und wünsche mir, es hätte ein anderer sein dürfen. Doch alles kommt, wie es kommen muss. Das Sprachbild ist überwiegend distinguiert und der Schreibstil wechselt von passiv zu aktiv, was sich prima ergänzt. In diesem Buch steckt alles, was ich nicht eine Sekunde erwartet habe. Die Liebesgeschichte, die sich zart zwischen Kenan und Leo anbahnt, steht dabei in hinterer Reihe. Den Vordergrund nehmen Fakten grausamer Schicksale, erdachte Vergangenheiten und Weisheiten ein. Es liest sich rau, direkt, poetisch, prägnant und ohne einen Hauch von Kitsch. Die Erzählform ist von einer Eloquenz geprägt, die es mir manchmal schwer macht, ihr zu lauschen. Es ist zu authentisch und ich fühle mich nicht immer wohl dabei. Ausgrabungen finde ich schon immer aufregend und hier komme ich voll auf meine Kosten. Ich habe Geschichtsunterricht auf spannungsvolle Art erhalten und jedes Wort davon verschlungen. Philosophische Gedanken über Religionen fließen ebenso hinein, wie die Verbrechen, die im Namen verschiedenster Glaubensrichtungen verübt wurden und immer noch werden. Schwere Kost auf hohem Niveau umgesetzt. Alles ist erstklassig recherchiert und de Cesco schickt mir immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken. Was mir weniger gefällt: Eindeutig zu kurz kommen mir die Emotionen zwischen den Figuren. Sie sind alle zu abgeklärt und geben keinen Zentimeter mehr als nötig von sich preis. In manchen Momenten distanziert sich de Cesco mit ihrer Erzählstimme, was unter Umständen der Schwere der Thematik geschuldet ist. Mein Fazit: „Das Erbe der Vogelmenschen“ behandelt brandheiße Themen über unterdrückte Minderheiten, den Gräueltaten an ihnen und die latente Gefahr von Islamisten, die gegenwärtiger denn je ist. Mittendrin steckt Leo, eine junge Frau, auf der Suche nach ihren Wurzeln. Federico de Cesco verpackt eine kleine Lovestory in jeder Menge historischer Geschichte, aktuellem Zeitgeschehen und kostbaren Erkenntnissen. Der Spagat zwischen Vergangenem und dem Jetzt ist ihr prima gelungen. Von mir erhält das Buch 4 markante Sterne von 5 und eine absolute Leseempfehlung.

  • Coop

    3/5

    22.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geierkönigin

    Leo ist eine besondere junge Frau, zusammen mit ihrem Vater, einem kauzigen Wisschenschaftler und Archäologen, ist sie seit jungen Jahren ohne Mutter aufgewachsen und hat sich zu einer ganz besonderen Persönlichkeit entwickelt. Sie ist ein Kind der Wissenschaft und war schon immer anders als Gleichaltrige, doch das liegt nicht nur an ihrem Interessen und der Leidenschaft für die Archäologie und die Relikte der Welt, denn Leo's Stammbaum verbrigt ein großes Geheimnis, welches ihr an ihrem 20. Geburtstag eröffnet wird und sich selbst näher denn je bringt. Das erste mal richtige Nähe findet sie in einer Zufallsbekanntschaft, Kenan einem jungen Maler, doch auch ihre Begegnung scheint vorherbestimmt. Um sich selber besser kennenzulernen bricht Leo auf nach Anatolien, begleiter vom Vater, Kenan und der restlichen Forschungsgemeinschaft gilt es die berühmte Göbekli Tepe zu erforschen, doch überall lauert eine ungewisse Gefahr. Federica de Cesco ist sicherlich eine wortgewandte Autorin, die es versteht fachliche Inhalte, von denen das Buch wirklich mehr als genug hat, für die Menge zugänglich zumachen. So locker flockig wie der Klappentext anmuten lässt, ist dieses Buch aber mitnichten und sicherlich auch keine leichte Lektüre für zwischendurch. Mit teilweise deutlichen Längen wird man in Archäologische Inhalte herangeführt, die für den Laien nicht leicht zu verstehen, aber nichtsdestotrotz interessant sind. Auch die Figuren bleiben während des Lesens sehr distanziert, sowohl untereinander als auch dem Leser gegenüber, sodass es schwer fällt sich emotional zu involvieren. Ich bin mir jedoch bewusst, das dies ganz der Natur dieser Menschen gewidmet ist. Denn auch deren Konversationen sind von Distanz, Höflichkeit und Fachlicher Natur geprägt. Alles in allem hat das Buch trotzdem mein Interesse geweckt, wenn auch völlig anders als erwartet. Doch die aufwendige Sprache hat mich für die knapp 270 Seiten wesentlich länger brauchen lassen als üblich. Zum Ende hin wurde es sogar richtig spannend, was mich überraschte hatte es sonst wirklich eher einen informativen Charakter. Wer sich hier eine nette Romantasy Geschichte vorstellt ist jedoch an der falschen Stelle. Für das Erbe der Vogelmenschen muss man sich Zeit nehmen, um es genießen zu können und mit Sicherheit ein nicht unwesentliches Interesse an Forschungen, Urzeiten und auch der Archäologie mit sich bringen. Ein ungewöhnliches Leseerlebnis.

  • yellowdog

    3/5

    14.11.2020

    eBook (ePUB 3)

    Die Rache der Geier-Königin

    Federica de Cescos letzter Roman Der englische Liebhaber war sehr beeindruckend, daher wollte ich auch dieses neue Buch unbedingt lesen. Aber es hat ungewöhnliche Themen und einen anderen Ton. Darauf muss man sich erst einmal einlassen. Ich mag Federica de Cescos Stil.Sie hat eine bildreiche Sprache, die sie aber dezent einsetzt. Der Roman lebt von den Figuren, insbesondere die junge Archäologiestudentin Leo. Auch Leos Großmutter spielt eine wichtige Rolle. Von ihr kommen einige Geschichten, die sie Leo erzählt und die den Roman mittragen. Im Museum trifft Leo den Kunststudenten Kenan. Gemeinsam fliegen sie von der Schweiz in die Türkei, zu einem Fundort in der Wüste. Gerade in diesen Passagen brilliert die Autorin mit ausgezeichneten Beschreibungen der Umgebung. Am Ende bleibt aber doch das Gefühl, dass zu viele Themen nur angerissen bleiben. Dennoch, ein interessantes Buch.

  • mesu

    2/5

    20.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine einfache Lektüre

    Die Geschichte der jungen Leo ist nicht einfach zu lesen. An ihrem 20 Geburtstag offenbart ihr ihre Großmutter ein bestgehütetes Familiengeheimnis.... Ich konnte mich nur schwer in der Geschichte zurechtfinden.Die Handlung war am Anfang ziemlich verwirrend und langsam. Es konnte mich nicht fesseln und war auch schwer verständlich. Leider, ich konnte zu dem Geschehen keinen Zugang finden.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (6)

  • Produktbild: Das Erbe der Vogelmenschen