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Die Kinder von der Fischerinsel

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.03.2021

Abbildungen

41 s/w Abbildungen

Verlag

Bebra verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/13,1/2,2 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8148-0250-3

Beschreibung

Rezension

»Eine Sammlung durchweg spannender, überraschender, berührender, alles in allem überaus faszinierender Lebensläufe.«
Der Tagesspiegel
»Fröhliche Anekdoten, kuriose Geschichten, aber auch traurige Schicksale.«
Märkische Allgemeine Zeitung
»Mit den privaten Lebensläufen erzählt Andreas Ulrich beiläufig ein Stück unbekannte DDR-Geschichte. Aber auch wie es weiterging, als die DDR Geschichte war.«
rbb Abendschau
»Leser haben am Ende das Gefühl, sie alle persönlich kennengelernt zu haben, die Hochhauskinder.«
NDR 1
»Ein Buch, das nicht nur spannende Ost-Biografien, sondern auch einen ungewöhnlichen Berliner Stadtteil beleuchtet, in dem Extravaganz auf DDR-Alltag traf.«
Lausitzer Rundschau
»Hier schreibt einer, der die DDR hautnah miterlebt hat. Der sich dennoch die Dinge Jahrzehnte später erstaunt anschauen kann. Er berichtet vom Aufwachsen in der DDR, von einer ostdeutschen Jugend, in der vieles möglich schien. Und die Leser haben am Ende das Gefühl, sie alle persönlich kennengelernt zu haben – die Hochhauskinder.«
NDR 1
»Buch, das nicht nur spannende Ost-Biografien, sondern auch einen ungewöhnlichen Berliner Stadtteil beleuchtet, in dem Extravaganz auf DDR-Alltag traf.«
Märkische Oderzeitung
»Ein persönliches Portrait über die prominente DDR-Hochhaussiedlung und ihre Bewohner.«
Berliner Woche
»Eine spannende Suche nach der eigenen Vergangenheit in Ost-Berlin.«
Berliner Morgenpost

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.03.2021

Abbildungen

41 s/w Abbildungen

Verlag

Bebra verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

19,1/13,1/2,2 cm

Gewicht

315 g

Farbe

Cool Grey / Anthrazit

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8148-0250-3

Herstelleradresse

Edition Q
Asternplatz 3
12203 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    14.05.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Geschichten - ein kleines Stück Zeitgeschichte

    Ich fand den Klappentext sehr ansprechend, war neugierig auf das Buch und gleichzeitig unsicher was mich erwarten wird. Ich habe das Buch in nur zwei Tagen durchgelesen. Ich fand die Geschichten über die "Hochhauskinder" sehr berührend und zum Teil auch sehr emotional. Dem Autor Andreas Ulrich ist es gelungen, mich zu fesseln und ich finde das Buch gibt einen spannenden Einblick in das Leben in der DDR. Im Gedächtnis ist mir geblieben wie Frauen in der DDR selbstverständlich weitergearbeitet haben auch wenn sie Mutter wurden. Mit diesen kulturellen Unterschied haben wir auch noch mehr als 30 Jahre nach der Grenzöffnung zu "kämpfen". Das Buch ist ein wunderbaren Stück Zeitgeschichte über ein paar - und das muss in alle Deutlichkeit gesagt werden - sehr privilierte Kinder in Ostberlin.

  • Bewertung

    aus Beucha

    5/5

    28.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Fischerinsel Erlebnisse

    Die Fischerinsel in Berlin und das Leben in den Hochhäusern, die unter anderen von vielen Prominentenfamilien bewohnt waren, wurde detailreich beschrieben. Das hat mir sehr gut gefallen. Die 16 Kinder vom Schulfoto wurden hinreichend vorgestellt. Faszinierend ist auch die Abbildung der Fischerinsel auf einer Briefmarke sowie unterhalb ein Foto der Bauwerke. Erstaunlich wer alles in den Häusern gewohnt hat. Schauspieler, Autoren, ein Polizist und viele hochrangige Politiker und Staatsdiener, um nur einige zu nennen. Selbst einige Kinder wurden später auch als Schauspieler u. a. berühmt. Fast alle waren zwischenzeitlich weggezogen. 50 Jahre später suchte der Autor nach den Schulkameraden von einst. Das war wirklich sehr beeindruckend zu lesen, wie erfolgreich er damit war. Es wurde viel über das System in der DDR und die Wende gesprochen. Krass fand ich, dass bis zu 45 Kinder in einer Klasse waren. Bei mir wurden Erinnerungen geweckt, was das Begrüßungsgeld betraf. Ich war auch erst viel später das erste mal drüben, weil ich es nicht glauben wollte. Für mich war es einerseits ein Kulturschock (so viele verhüllte Menschen zu sehen, war angsteinflößend) , andererseits die ersten Kiwi und die vielen Obstsorten gleichzeitig zu sehen ein Wahnsinn. Das Buch hat mich sehr fasziniert und berührt. Einfach Klasse, genau wie das tolle Cover. Dieses Buch ist unbedingt weiter zu empfehlen. Für Ossis und auch für Wessis.

  • Bewertung

    5/5

    28.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegende und interessante Lebensgeschichten.

    Ich war sehr gespannt auf das Buch und kann es nur empfehlen. Das Cover finde ich interessant gestaltet und der Titel passt perfekt. Der Autor Andreas Ulrich lebte selber eine Zeit auf der Fischerinsel, Jahrzehnte später begibt er sich auf die Suche nach seinen ehemaligen Mitschülern und entdeckt dabei spannende Lebensgeschichte, immer wieder webt der Autor geschickt seine eigenen Eindrücke mit ein. In den Jahren 1969 bis 1973 entstand ein einzigartiger Hochhauskiez mit unterschiedlichsten Persönlichkeiten. Das Leben und die Eindrücke zu der damaligen Zeit werden hervorragend beschrieben und ich habe einiges Neues gelernt. Die Fotografien haben das Buch ausgezeichnet unterstützt. Ich fand die Mischung aus Informationen und Lebensgeschichten sehr ausgewogen und hatte viele schöne Lesestunden. Für geschichtlich Interessierte ein absolutes Muss!

  • Bewertung

    5/5

    26.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr zu empfehlen

    Die Kinder von der Fischerinsel von Andreas Ulrich Andreas Ulrich´s Familie lebte eine Zeitlang auf der Fischerinsel. Um herauszufinden, was aus seinen einstigen Mitschülern geworden ist, begibt sich der Autor fünf Jahrzehnte später, auf die Suche nah ihnen. Die Recherchen führen ihn weit über Berlin hinaus und offenbaren bewegende und außergewöhnliche Lebensgeschichten. Im Zentrum Ost-Berlins entstand im Zeitraum von 1969 bis 1973 ein einzigartiger Hochhauskiez. Neben kinderreichen Familien , lebten dort vor allem Künstler, Wissenschaftler, Funktionäre und Diplomaten. Mich hat dieses Buch sehr begeistert, da ich gestehen muss, dass ich zuvor noch nichts von der Fischerinsel gehört habe. Auch das Leben in der DDR wird hier gut beschrieben und ich habe so einiges Neues erfahren. Im Anschluss an die Hochhaus Kinder gibt es noch einen Lageplan und einige Infos über die Fischerinsel. Von jedem Hochhauskind gibt es ein Foto. Tolle Idee, da so die Lebensberichte nicht so anonym bleiben, sondern man beim Lesen immer den jeweiligen Mitschüler vor Auge hat. Die Lebensberichte sind so unterschiedlich, interessant geschrieben und haben mich begeistert. Finde es faszinierend , wie sich die Mitschüler entwickelt haben, was ihnen leider auch teilweise erfahren ist usw. Ein sehr interessantes Buch, das ich weiterempfehle.

  • Bewertung

    5/5

    23.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bestes Zeitzeugenbuch

    Ich habe das Buch in einem Rutsch regelrecht verschlungen. Da ich selbst Ostberlinerin bin, zwar ein paar Jahre jünger als die Kinder in dem Buch, war es wie ein Reise in die Vergangenheit. Der Autor hat ein wunderbare Art sich schriftlich auszudrücken, ohne das auch nur eine Kleinigkeit zu übertrieben wirkt. Ich kenne die Fischerinsel aus DDR-Zeiten. Es gab dort mehrere Exquisit-Läden mit einer hoffnungsvolleren Belieferung für junge Leute. Das Ahornblatt haben wir per Schwarztaxi abends zur Disco aufgesucht. Das dort so viele "Prominente" gewohnt haben, war mir nicht bekannt. Aber es war schon ein besonders magischer Stadtteil, allein durch die Nähe zur Mauer. Ich habe mir wirklich oft die Frage gestellt - als Kind wohlgemerkt - warum ich nicht ein Berliner Spatz bin. Dann könnte ich zu jeder Zeit einfach über diese "blöde" Mauer fliegen. Ich kann alle Geschichten der einelnen Kinder nachvollziehen und finde mich in dem ein oder anderen Satz wieder. Die Bilder in dem Buch ähneln meinen eigenen alten Schulbildern. Meine Pionierausweis sieht noch aus wie neu. Ausgestellt, weglegt und nicht mehr in die Hand genommen. Ich habe alles für meine Tochter aufgehoben. Sozusagen als Zeitzeugengegenstände. Man muss aber auch ehrlich zu sich selbst sein und sich sagen, dass es uns hier in Berlin sehr gut ging, aber im restlichen Teil der Republik nicht. Also das Buch ist keine Blaupause für die gesamte DDR. Ich kann jeden an diesem Thema Interessierten das Buch wärmstens empfehlen und wünsche mir weitere Bücher vom Autor. Im übrigen wohnen einige Kollegen von mir auf der Fischerinsel und denen habe ich das Buch sofort in die Hand gedrückt zum Lesen!

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