Orangen für Dostojewskij

Roman

Michael Dangl

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Beschreibung

Als Fjodor M. Dostojewskij zum ersten Mal Venedig besucht, ist das die Erfüllung eines Kindheitstraums. Doch ist er bereits 40, im Westen unbekannt und in einer beruflichen wie privaten Krise. Die Schönheit und Lebendigkeit Venedigs erreichen ihn nicht. Da widerfährt ihm eine phantastische Begegnung: mit dem Komponisten Gioachino Rossini, 70, weltberühmt, eine Legende. Der barocke Genussmensch, Inbegriff mediterraner Leichtigkeit und Allegria, verzaubert ihn mit Lebensfreude und stellt den grüblerischen, schwermütigen Asketen in drei Tagen sozusagen vom Kopf auf die Beine. Die Gegensätze sind die größten und doch erleben wir die Annäherung zweier hochsensibler Künstlerseelen, in teils grotesken, komischen und an die Grundfragen des Menschlichen rührenden Situationen und Gesprächen. Ich habe Venedig noch mehr geliebt als Russland, findet sich in privaten Notizen Dostojewskijs. Der Roman spürt möglichen Ursachen dieser Liebe nach.

Produktdetails

Verkaufsrang 6240
Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 26.01.2021
Verlag Braumüller Verlag
Seitenzahl 480
Maße 20,5/13,7/4,2 cm
Gewicht 666 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-99200-297-9

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5/5

Interessante Begegnung in Venedig

Eine Kundin/ein Kunde aus Schleswig am 29.05.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Der Autor Michael Dangl hat mit "Orangen für Dostojewskij" einen interessanten Roman über die (fiktive) Begegnung zwischen dem Schriftsteller Dostojewskij und dem Komponisten Rossini geschrieben. Zum Inhalt: Fjodor M. Dostsjewskij ist bereits 40 und befindet in einer beruflichen und privaten Krise. Als Schriftsteller ist er im Westen unbekannt, er erfüllt sich aber seinen Traum und besucht Venedig. Dem grüblerischen und schwermütigen Asketen berührt die schöne und lebhafte Stadt Venedig nicht. Zufällig begegnet er aber einen lebenden Legende, dem alternden Komponisten Gioachino Rossini. Der barocke Genussmensch, Inbegriff mediterraner Leichtigkeit und Allegria, verzaubert mit Lebensfreude. Trotz der großen Gegensätze erleben wir eine gewisse Annäherung dieser beiden Künstler. An welch wunderbaren Gedanken lässt uns hier der Autor Dangl teilhaben, die erdachte Begegnung zweier großartiger und doch so unterschiedlicher Menschen. Man kann sich sofort in den depressiven Dostojewskij hineinversetzen, aber auch in Rossinis Lebensfreude. Die Geschichte hat einen durchgängigen roten Faden und ist in einem flüssig geschriebenen Schreibstil gehalten. Auch die Stadt Venedig wird einem in dieser Lektüre ans Herz gelegt. In den privaten Notizen Dostojewskijs findet sich der Ausspruch: ich habe Venedig noch mehr geliebt als Russland. Und mit diesem Roman bekommt man die Liebe auch spüren. Ich habe mit Begeisterung gelesen und kann nur eine unbedingte Weiterempfehlung aussprechen.

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Interessante Begegnung in Venedig

Eine Kundin/ein Kunde aus Schleswig am 29.05.2021
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Der Autor Michael Dangl hat mit "Orangen für Dostojewskij" einen interessanten Roman über die (fiktive) Begegnung zwischen dem Schriftsteller Dostojewskij und dem Komponisten Rossini geschrieben. Zum Inhalt: Fjodor M. Dostsjewskij ist bereits 40 und befindet in einer beruflichen und privaten Krise. Als Schriftsteller ist er im Westen unbekannt, er erfüllt sich aber seinen Traum und besucht Venedig. Dem grüblerischen und schwermütigen Asketen berührt die schöne und lebhafte Stadt Venedig nicht. Zufällig begegnet er aber einen lebenden Legende, dem alternden Komponisten Gioachino Rossini. Der barocke Genussmensch, Inbegriff mediterraner Leichtigkeit und Allegria, verzaubert mit Lebensfreude. Trotz der großen Gegensätze erleben wir eine gewisse Annäherung dieser beiden Künstler. An welch wunderbaren Gedanken lässt uns hier der Autor Dangl teilhaben, die erdachte Begegnung zweier großartiger und doch so unterschiedlicher Menschen. Man kann sich sofort in den depressiven Dostojewskij hineinversetzen, aber auch in Rossinis Lebensfreude. Die Geschichte hat einen durchgängigen roten Faden und ist in einem flüssig geschriebenen Schreibstil gehalten. Auch die Stadt Venedig wird einem in dieser Lektüre ans Herz gelegt. In den privaten Notizen Dostojewskijs findet sich der Ausspruch: ich habe Venedig noch mehr geliebt als Russland. Und mit diesem Roman bekommt man die Liebe auch spüren. Ich habe mit Begeisterung gelesen und kann nur eine unbedingte Weiterempfehlung aussprechen.

3/5

Schwermütig

Marianna T am 01.05.2021

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Dostojewskij begegnet auf seiner Reise durch Europa Rossini - in Venedig und das ist reine Fiktion. Aber eine spannende Fiktion! Doch Spannung hat das Buch nicht zu bieten. Dostojewskij und Rossini teilen ihre Kreativität und Sinnlichkeit, wobei der zweite das Leben in vollen Zügen genießt, der erste nach einer Gefangenschaft in einem russischen Straflager sich schwermütig durchs Leben schleppt. Aus Dostojewskijs Sicht erzählt, bekommt die Geschichte einen deutlich schwermütigen Charakter. Das und die gemächliche Erzählung sorgen dafür, dass die Geschichte kein Ende nimmt. Und das auf fast 500 Seiten, davon gefühlt mindestens 200 unnötig. Dazu kommen merkwürdige Begegnungen mit speziellen Charakteren. Alles ist etwas entrückt. Trotzdem hat die Geschichte ihren Reiz. Gerade die ausführlichen Beschreibungen der italienischen Kultur, der Beteiligten und der Stadt selbst machen das Ganze plastisch. Die speziellen Charaktere sind faszinierend und die geschichtlichen Bezüge sind interessant. Es entsteht eine berührende Atmosphäre. Fazit: endlos und schwermütig, auf fast 500 Seiten. Die italienische Atmosphäre kommt nicht dagegen an.

3/5

Schwermütig

Marianna T am 01.05.2021
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Dostojewskij begegnet auf seiner Reise durch Europa Rossini - in Venedig und das ist reine Fiktion. Aber eine spannende Fiktion! Doch Spannung hat das Buch nicht zu bieten. Dostojewskij und Rossini teilen ihre Kreativität und Sinnlichkeit, wobei der zweite das Leben in vollen Zügen genießt, der erste nach einer Gefangenschaft in einem russischen Straflager sich schwermütig durchs Leben schleppt. Aus Dostojewskijs Sicht erzählt, bekommt die Geschichte einen deutlich schwermütigen Charakter. Das und die gemächliche Erzählung sorgen dafür, dass die Geschichte kein Ende nimmt. Und das auf fast 500 Seiten, davon gefühlt mindestens 200 unnötig. Dazu kommen merkwürdige Begegnungen mit speziellen Charakteren. Alles ist etwas entrückt. Trotzdem hat die Geschichte ihren Reiz. Gerade die ausführlichen Beschreibungen der italienischen Kultur, der Beteiligten und der Stadt selbst machen das Ganze plastisch. Die speziellen Charaktere sind faszinierend und die geschichtlichen Bezüge sind interessant. Es entsteht eine berührende Atmosphäre. Fazit: endlos und schwermütig, auf fast 500 Seiten. Die italienische Atmosphäre kommt nicht dagegen an.

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michaela bokon

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5/5

Schwermut trifft Lebensfreude

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Dostojewskij besucht am Ende seiner Europareise Venedig, er hat seine Internierung in Sibirien noch nicht überwunden, ist kränklich und seelich angeschlagen. In dieser schwermütigen Stimmung trifft er auf Rossini, der die Freuden des Lebens in vollen Zügen genießt. Das Treffen dieser beiden Künsterlerseelen ist geprägt von deren sensiblen Charktere, auf der einen Seite der russische Dichter, der noch nicht den großen Durchbruch geschafft hat, auf der anderen Seite der gefeierte umjubelte Komponist und das alles in Venedig, einer Stadt voll Lebenslust und Lebensfreude. Michael Dangl hat mit diesem Buch große Unterhaltung geschaffen, es ist ein literarische Genuß, man soll sich unbedingt Zeit nehmen um Satz für Satz zu genießen.
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Schwermut trifft Lebensfreude

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Dostojewskij besucht am Ende seiner Europareise Venedig, er hat seine Internierung in Sibirien noch nicht überwunden, ist kränklich und seelich angeschlagen. In dieser schwermütigen Stimmung trifft er auf Rossini, der die Freuden des Lebens in vollen Zügen genießt. Das Treffen dieser beiden Künsterlerseelen ist geprägt von deren sensiblen Charktere, auf der einen Seite der russische Dichter, der noch nicht den großen Durchbruch geschafft hat, auf der anderen Seite der gefeierte umjubelte Komponist und das alles in Venedig, einer Stadt voll Lebenslust und Lebensfreude. Michael Dangl hat mit diesem Buch große Unterhaltung geschaffen, es ist ein literarische Genuß, man soll sich unbedingt Zeit nehmen um Satz für Satz zu genießen.

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