Produktbild: Der Tag, an dem die Zeit stillstand

Der Tag, an dem die Zeit stillstand

8

9,30 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38277

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.11.2020

Verlag

Verlag der Francke-Buchhandlung

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

EAN

9783963629013

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

38277

Erscheinungsdatum

12.11.2020

Verlag

Verlag der Francke-Buchhandlung

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Übersetzt von

Dorothee Dziewas

Sprache

Deutsch

EAN

9783963629013

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  • Selina

    5/5

    23.08.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    WOW

    Was eine bewegende Geschichte!! Es ist so anders als das was ich bis jetzt so gelesen habe, so intensiv, so berührend und emotional. Autumn hat als einzige einen Anschlag auf die Chicagoer Hochbahn überlebt und hat auch ein Jahr später noch damit zu kämpfen. Mit Schuldgefühlen, Scham und wahnsinniger Angst. Bis sie unerwartet auf Reese Elliot trifft. Das kleine Mädchen, welches ihre Mutter bei dem Anschlag verloren hat und Autumn Briefe geschrieben hat. Von da an wendet sich Autumn Leben. Sie lernt wieder zu leben, zu lachen, unter Menschen zu gehen, über ihr Innerstes, ihre Gefühle und Ängste zu sprechen. Sie lernt wieder Gott zu vertrauen und zu erkennen, dass er ganz und gar nicht grausam, sondern durch und durch gut ist. Diese Geschichte ist eine einzige Fülle an Emotionen, die so wundervoll beschrieben und dargestellt werden und mich extrem bewegt haben. Katie Ganshert ist in meinen Augen ein wahres Meisterwerk gelungen. Ich weiß nicht was ich noch dazu sagen soll, als eine riesengroße Empfehlung auszusprechen! “Wenn wir versuchen, Gott zu verstehen, ist das so, als wollten wir einen Fisch im Pazifik mit fünf Zentimeter Zahnseide fangen.”

  • peedee

    5/5

    05.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein bewegendes und aufwühlendes Buch

    Autumn Manning hat als Einzige einen Anschlag auf die Chicagoer Hochbahn überlebt. Ein Jahr nach der Tragödie lebt sie nach wie vor sehr zurückgezogen, gequält von grossen Schuldgefühlen. Warum hat sie überlebt? Wie konnte Gott dies zulassen? Da erhält sie Briefe von Reese, der zwölfjährigen Tochter eines Opfers. Sie fühlt sich verpflichtet, ihr zu antworten. So kommt Reese auf die Idee ein Video zu drehen, um den Verstorbenen, also auch ihrer Mutter, zu gedenken. Ihr Vater, Paul Elliott, ist darüber gar nicht begeistert. Er hütet ein Geheimnis, ebenso wie Autumn… Erster Eindruck: Das Cover des Schutzumschlages mit der Stadtszene gefällt mir sehr gut (obwohl ich kein Fan von Schutzumschlägen bin). Rein aufgrund der Inhaltsbeschreibung war klar, dass es kein Friede-Freude-Eierkuchen-Roman werden würde. Und der Einstieg war heftig! Nur allein die Vorstellung, was in diesen Sekundenbruchteilen passiert ist und wie viele Menschen gestorben sind… und wie viele Menschen sich wohl psychisch schwer oder gar nicht mehr erholen werden… Puh, da musste ich echt schlucken. Die Geschichte war sehr spannend und wurde abwechslungsweise aus Autumns und Pauls Sicht erzählt, was ein stetiges Switchen bedingte. Das war manchmal nicht so einfach, da es von beiden auch Erinnerungen und Albträume gab. Das Thema Überlebensschuld hatte ich erst vor kurzem in einem anderen Buch. Es muss wirklich ein sehr dramatisches, beklemmendes Gefühl von Schuld sein. Sprüche wie „Du hast ja überlebt, sei doch froh“ sind da sicherlich nicht hilfreich. Die Familie von Autumn macht sich grosse Sorgen um sie. Für Paul ist die Situation beileibe nicht einfach, denn er ist nicht „nur“ privat von der Tragödie betroffen, sondern er denkt, als Therapeut müsste er die Lage doch „im Griff“ haben. „Paul hasste Hilflosigkeit. Es war – mit Abstand – eines der schlimmsten Gefühle der Welt. Vor allem, wenn es um seine Familie ging.“ Ja, Hilfslosigkeit ist wirklich schlimm. Welches Geheimnis hat Autumn? Und wovor fürchtet sich Paul? Mir hat dieses Zitat gefallen: „Wenn wir versuchen, Gott zu verstehen, ist das so, als wollten wir einen Fisch im Pazifik mit fünf Zentimetern Zahnseide fangen.“ Schuldgefühle, Überlebensschuld, Geheimnis, Wahrheit, Glaube, Liebe – dies sind ein paar der behandelten Stichworte. Am Ende des Buches ist ein Interview mit der Autorin abgedruckt: das hat mir sehr gefallen, denn ich mag es, noch ein paar Informationen zur Entstehungsgeschichte zu erfahren. Abschliessend möchte ich anmerken, dass der englische Buchtitel „Life After“ aus meiner Sicht sehr viel passender wäre. Das Buch war sehr bewegend und aufwühlend, so dass ich es in Häppchen lesen musste – es ist definitiv nichts zum mal eben so „Runterlesen“. Von mir gibt es 5 Sterne.

  • Klaudia K.

    aus Emden

    5/5

    05.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Trauerverarbeitung ist notwendig

    Der sehr berührende Roman "Der Tag, an dem die Zeit still stand " von Katie Ganshert bereitete mir ein nachhaltig schönes Leseerlebnis. Die junge Frau Autumn Manning ist die einzige Überlebende eines Anschlags auf die Chicagoer Hochbahn. Einundzwanzig Menschen wurden durch dieses abscheuliche Verbrechen in den Tod gerissen. Autumn wird von starken Schuldgefühlen heimgesucht. Noch ein Jahr nach diesem Albtraum wird sie immer noch nicht mit der Frage fertig, 'warum ausgereichet sie überlebte', während die vielen anderen Menschen sterben mussten. Eines Tages erhält sie einen Brief von der zwölfjährigen Reese Elliott, die ihre Mutter Vivian bei dem Anschlag verlor. Reese bittet Autumn ein Erinnerungsvideo von ihrer Mutter anzufertigen. Seltsam ist dabei, dass Paul, der Vater von Reese, strikt gegen ein solches Video ist. Paul, der beruflich als Ehetherapeut arbeitet, hat Gründe dafür, die er nicht preis geben will. Autumn entschließt sich jedoch gemeinsam mit Reese auf Spurensuche zu gehen und stößt schließlich auf ein Geheimnis. Wird die Wahrheit, Pauls Existenz zerstören? Autumn beginnt ihre Recherchearbeit damit, alle Angehörigen der Opfer aufzusuchen, um diese auf ihr Projekt "Erinnerungsvideo" aufmerksam zu machen. Es überrascht sie sehr, dass die Begeisterung bei allen Beteiligten groß ist, denn das Video stellt eine Möglichkeit dar, sich gemeinsam an die schöne Zeit mit den Verstorbenen zu erinnern. Durch die kurzen Interviews erhält Autumn Einblick in die unterschiedlichen Leben der Opfer. Die Angehörigen merken recht schnell, dass es befreiend sein kann den Schmerz durch eine gemeinsame Erinnerung an die schönen Momente aufzuarbeiten. Auch Autumn verlor ihre Mutter schon in jungen Jahren und kann sich somit sehr gut in den Verlust der Hinterbliebenen einfühlen. Der sehr gelungene Roman von Katie Ganshert vermittelt seine atemberaubende Story über eine geschickt ausgearbeitete, atmosphärisch dichte Erzählweise, die mit großer Tiefe und vielen Emotionen vollkommen überzeugt. Die von der Autorin hervorragend für die jeweilige Rolle geschaffenen Charaktere transportieren die Botschaft des Romans direkt in die Herzen ihrer Leser. Autumn ist ein nachdenklicher und herzlicher Mensch, die ich sofort in mein Herz geschlossen habe. Reese versucht sich als junger Teenager ein Andenken an ihre geliebte Mutter zu konservieren. Die Angst des Vergessens treibt sie dazu an jede noch so kleine Möglichkeit wie einen Strohhalm zu ergreifen, nur um ja nicht das Andenken an ihre Mutter verblassen zu sehen. Die sehr wertvollen tröstenden christlichen Botschaften ziehen sich, einem roten Band gleich, durch das ganze Buch hindurch und bieten dem Leser Denkanstöße und Hilfen für das eigene Leben an. Der christlich ausgerichtete Roman bietet über seinen flüssigen, leicht lesbaren und mühelos verständlichen Stil eine ausgezeichnete Unterhaltung. Die emotionalen Momente für die Hinterbliebenen haben mich sehr berührt, ohne aber zu schwer zu belasten, denn der Autorin gelang es sehr gut, dem Leser die in der Story nachvollziebare Hoffnung auf Gott und die damit verbundene Verarbeitung der schrecklichen Geschehnisse als beste Lösung miterleben zu lassen. Diesen sehr wertvollen Roman kann ich daher nur sehr empfehlen. Einen herzlichen Dank an Francke Buch für die Publikation dieses beeindruckenden Romans.

  • Bewertung

    aus Straubenhardt

    5/5

    05.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die einzige Überlebende

    Katie Ganshert hat in diesem Roman ein sehr sensibles Thema verarbeitet. Es geht um Schuldgefühle von Überlebenden eines Unglücks. Autumn, eine junge, erfolgreiche Frau überlebt als einzige einen Anschlag auf die Hochbahn in Chicago. Ihr Leben ist danach nicht mehr wie vorher. Sie versucht, es wieder auf die Reihe zu kriegen, was ihr aber nicht gelingt. Schuldgefühle und Albträume plagen sie, die Beschäftigung mit den Lebensläufen der Verunglückten zieht sie magisch an. Ihre Familie macht sich große Sorgen um sie. Auf der anderen Seite ist da Paul, Vater von zwei Kindern, der seine Frau bei der Tragödie verloren hat. Ein Jahr nach dem Unglück lernt Autumn Paul und seine Kinder Reese und Tate kennen. Diese Begegnung wühlt alles auf und es kommen ungeahnte Dinge ans Licht. Ein sehr einfühlsamer, emotionaler Roman, dem es nicht an Spannung fehlt und der mich sowohl gefesselt, wie auch berührt hat. Die Themen Verlust und Leid werden lebensecht beschrieben. In einem Gespräch mit einer Hinterbliebenen kommen tröstliche Sätze, dass Gott nicht grausam ist, sondern dass Jesus mit Maria und Martha, den Schwestern eines Verstorbenen weinte, bevor er ein Wunder tat. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und mich besonders durch die Tiefe der Themen, die darin vorkommen, angesprochen und für mich zu einem herausragenden Leseerlebnis gemacht, das ich nicht so schnell vergessen werde.

  • Bewertung

    5/5

    28.12.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn nichts mehr ist, wie es war

    Inhalt übernommen: Autumn Manning ist die einzige Überlebende eines Anschlags auf die Chicagoer Hochbahn. Ein Jahr nach dem Unglück lebt sie immer noch sehr zurückgezogen. Schuldgefühle machen ihr zu schaffen: Warum hat sie als Einzige überlebt? Warum hat Gott das Unglück zugelassen? Eines Tages steht Reese, die junge Tochter eines Opfers, vor ihrer Tür. Sie will ein Gedenkvideo für ihre Mutter produzieren und bittet Autumn um Hilfe. Ihr Vater, der Psychiater Paul Elliott, ist alles andere als begeistert von dieser Idee. Liegt es daran, dass Autumn nach dem Anschlag zunächst für seine Frau Vivian gehalten wurde? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Als Autumn und Reese sich gemeinsam auf Spurensuche begeben, stoßen sie auf mehr als ein dunkles Geheimnis – und entdecken, wie erleichternd es sein kann, endlich die Wahrheit zu wissen! Eine fesselnde Erzählung über Leid, Trauer und die Rückkehr ins Leben; extrem hoffnungsvoll und voller überraschender Wendungen. Meine Meinung: Im Prolog lernt man die Protagonistin Autumn unmittelbar vor und während des Attentats kennen.dann gibt es einen Zeitsprung von einem Jahr.Autumn hat immer noch keine Antwort auf die Frage an Gott bekommen, warum er sie als einzige Überlebende ließ.Sie hat sich fast komplett aus dem Leben zurückgezogen, vermeidet Kontakte und hat es bis jetzt auch noch nicht geschafft, wieder öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Die Beziehung zu ihrem Verlobten ist zerbrochen. Ihre Familie versucht alles, um sie wieder ins Leben zu integrieren,leider ohne nennenswerten Erfolg. Erst die Begegnung mit Reese und ihrem Vater Paul ,gibt ihrem Leben eine neue Wendung.Es werden viele Geheimnisse entdeckt und nach und nach entschlüsselt.Durch das von Reese angestoßene Projekt kommen einem auch die Opfer des Attentats sehr nahe. Als Leserin habe ich die Beteiligten sehr gerne begleitet. Durch den emotionalen Schreibstil wurde von Anfang an eine besondere Nähe zu den Beteiligten aufgebaut,was diesen Roman zu etwas ganz Besonderem machte. Der christliche Glaube, der sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zog, rundete diese auf angenehme Weise ab. Fazit: Das Buch hat mich sehr bewegt, es wird noch einige Zeit nachwirken.Von mir eine Leseempfehlung und verdiente fünf Sterne.

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