Band 1
Vom Zusammenwachsen des Bündnisses Die Funktionsweise der NATO in ausgewählten Krisenfällen 1951-1956
Aus der Reihe
Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses
49,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
23.03.2020
Verlag
De Gruyter OldenbourgSeitenzahl
321 (Printausgabe)
Auflage
Reprint 2020
Sprache
Deutsch
EAN
9783486712209
Das Nordatlantische Bündnis entstand als ein politischer Zusammenschluß souveräner Staaten. Noch vor den militärischen hat es sich zivile Strukturen geschaffen, um die politische Zusammenarbeit zu koordinieren. Heinemann schildert die Entwicklung dieser Kooperation bis in das Jahr 1956.
An fünf ausgewählten Beispielen zeigt er, wie das Bündnis lernt, mit den höchst unterschiedlichen Interessen seiner Mitgliedstaaten umzugehen. Der Bogen spannt sich vom Umgang mit Tito-Jugoslawien über die entstehende Zypernkrise, den Kolonialismus und die Frage einer spanischen NATO-Mitgliedschaft bis hin zu den ersten kommunistischen Ministern in einem NATO-Staat (Island 1956). Der Ausschuß der "Drei Weisen" 1956 ist die Reaktion der Allianz auf solche Spannungen, kann aber auch gelungene politische Konsultationsmechanismen konstatieren.
Dieser Band geht über eine Diplomatiegeschichte klassischen Zuschnitts hinaus, indem er die NATO als etwas Neuartiges auf der diplomatischen Bühne der Nachkriegszeit vorstellt.
An fünf ausgewählten Beispielen zeigt er, wie das Bündnis lernt, mit den höchst unterschiedlichen Interessen seiner Mitgliedstaaten umzugehen. Der Bogen spannt sich vom Umgang mit Tito-Jugoslawien über die entstehende Zypernkrise, den Kolonialismus und die Frage einer spanischen NATO-Mitgliedschaft bis hin zu den ersten kommunistischen Ministern in einem NATO-Staat (Island 1956). Der Ausschuß der "Drei Weisen" 1956 ist die Reaktion der Allianz auf solche Spannungen, kann aber auch gelungene politische Konsultationsmechanismen konstatieren.
Dieser Band geht über eine Diplomatiegeschichte klassischen Zuschnitts hinaus, indem er die NATO als etwas Neuartiges auf der diplomatischen Bühne der Nachkriegszeit vorstellt.
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