Unter unseren Füßen hält die Erde faszinierende Geheimnisse verborgen, die es zu entdecken gilt: von der unterirdischen Stadt Derinkuyu in Kappadokien, die verfolgte Christen beheimatete, über die neuseeländische Waitomo Cave, die für ihre Glowworms berühmt ist, bis hin zum Tunnel 57 in Berlin, über den einst die Menschen aus der DDR flüchteten. Mit aufwändig illustrierten Karten und zahlreichen Fotografien entführt dieser Atlas der geheimnisvollen Unterwelten zu den versteckten Naturwundern und Mysterien der Menschheitsgeschichte.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Kristall86
aus an der Nordseeküste
5/5
05.06.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Verborgene Welten
Klappentext:
„Würde sich der Boden unter unseren Füßen auftun, wir wären überwältigt von den Entdeckungen unter uns. Seien es der FluchtTunnel 57 in Berlin, die unterirdische Stadt Derinkuyu in Kappadokien oder die neuseeländische Waitomo Cave, die für ihre Glowworms berühmt ist. Dieser Bildband unternimmt eine Reise durch die Natur und Menschheitsgeschichte zu den Mysterien »unter uns«, erzählt in spektakulären Fotografien, aufwändigen Illustrationen und detailreichen Karten.“
Es befindet sich so viel mehr unter unseren Füßen als wir denken. Chris Fitch zeigt uns hier Fotos auf, wo man nicht so recht weiß, ist das jetzt noch Realität oder ein fremder Planet?! Seine Aufnahmen sind gigantisch, die Brillanz der Bilder eine besondere. Die Geschichten zu den Örtlichkeiten und zu ihren Entstehungen klingen eher wie aus einem Fantasy-Buch aber nicht unbedingt nach Wirklichkeit. Man ist einfach nur fasziniert als Leser und der Lesesog kommt hier ganz automatisch. Hier tun sich Welten auf, wo niemand gedacht hätte, das es so etwas überhaupt gibt. Wir erleben Höhlen von nie gekanntem Ausmaß...einfach nur irre! 5 von 5 Sterne!
ws
aus Markdorf
5/5
17.04.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Die Unterwelt - von der Natur…
Die Unterwelt - von der Natur geschaffen, von Menschen geschaffen Über die ganze Erde verstreut liegen die Höhlensysteme, die sich die Natur im Laufe der Zeit, Jahrtausend über Jahrtausend selbst geschaffen hat. Höhlensysteme mit unvorstellbaren Dimensionen und Eigenschaften. Von der aktuell bekannten längsten Höhle der Welt, der Mammoth-Höhlen in Kentucky, USA, sind bisher 653 Kilometer kartographiert. Das entspricht etwa der Entfernung von München nach Florenz. Weswegen allerdings gerade diese Höhle nicht aufgeführt wird, erschliesst sich nicht so ganz. Denn ansonsten findet man nur Erstaunliches. In der tiefsten derzeit bekannten Höhle geht es 2212 Meter abwärts. Der Eingang befindet sich in einer Höhe von 2309 Meter über dem Meeresspiegel auf einem Pass in Georgien. befindet, geht von dort in eine Tiefe von 2212 Meter. Was bedeutet, der bekannte tiefste Punkt liegt gerade noch 97 Meter über dem Meeresspiegel. Eine der naturgeschaffenen Höhle enthält Wasser, welches stark schwefelsäurehaltig ist, andere sind ein unterirdisches Fluss-System. In diesem Stil werden mitsamt interessanter Farbfotos und gezeichneten Karten 40 erstaunliche Unterwelten vorgestellt. Die von Menschen geschaffenen Höhlensysteme beziehungsweise deren Entstehungsgeschichten sind ebenso interessant wie verblüffend. Sei es der Bau einiger Streckenabschnitte der 'Tube', also der U-Bahn Londons. Bei deren Schaffung Massengräber aus der Zeit der großen Pest anno 1665 gefunden wurden. Sei es das Tunnelnetzwerk, welches während des Vietnam-Krieges die Niederlage der USA mit sich brachte. Oder die 'handgemachten' Höhlen im Kongo, in denen Kinder und Jugendliche nach dem für die Existenz der glitzernden, glänzenden Smartphone-Industrie überlebensnotwendigen Kobalt kratzen. Sehr interessant Blicke diesmal nicht auf, sondern in die Erde.
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