Produktbild: Die Bildhauerin
Band 5

Die Bildhauerin Mit Rodin begeht Camille Claudel neue Wege, doch ihre Liebe droht zu scheitern

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

12.04.2021

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2174 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841226570

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ePUB 3

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Erscheinungsdatum

12.04.2021

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2174 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783841226570

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  • leseratte1310

    5/5

    07.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Eine tragische und zerstörerische Liebe

    Eigentlich sagte mir der Name Camille Claudel nichts, aber mit gefällt die Reihe „Herausragende Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“, daher habe ich zu diesem Buch gegriffen. „Die Bildehauerin“ ist der fünfte Band der Reihe und er beschäftigt sich mit der französischen Bildhauerin und Malerin Camille Caudel. Camille Claudel hatte schon sehr früh den Wunsch, Bildhauerin zu werden. Während ihr Vater sie unterstützt, hält ihre Mutter davon überhaupt nichts. Aber im Jahr 1881 ist es Frauen nicht möglich zu studieren. Daher schreibt sie sich bei der Académie Colarossi ein. Sie wird von Alfred Boucher gefördert. Bevor er nach Florenz geht, macht er Camille mit Auguste Rodin bekannt. Er unterrichtet und fördert sie. Camille wird Rodins Muse und Geliebte. Durch ihn wird sie in der Öffentlichkeit bekannt, aber sie möchte ihren eigenen Weg gehen und nicht immer im Zusammenhang mit Rodin betrachtet werden. Pia Rosenberger erzählt die Geschichte unterhaltsam und spannend. Ihr Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. In Rückblenden erfahren wir mehr über Camilles Kindheit, die nicht einfach war und sie wohl für ihr weiteres Leben geprägt haben. Camille Claudel weiß früh, was sie will und sie verfolgt diesen Weg beharrlich. Ihre Mutter lässt sie spüren, dass sie damit nicht einverstanden ist, während der Vater sie unterstützt. In jener Zeit bestimmten die Männer, wo es langgeht und viele Wege waren den Frauen versperrt. Rodin ist sehr viel älter als Camille, als sie ihm begegnet. Er erkennt ihre Begabung und Kreativität und eröffnet ihr Möglichkeiten. Aber Camille ist auch seine Muse und befruchtet seine Arbeiten. Doch sie will als eigenständige Künstlerin Anerkennung erhalten. Dafür geht sie recht rücksichtslos ihren Weg, der im späteren Leben recht einsam ist, denn sie hat viele Freunde für ihre Bildhauerei geopfert. Ihre Liebe zu Rodin ist krankhaft und artet später ihn in Wahn und Paranoia aus. Rodin ist gebunden und auch nicht bereit, sich für Camille zu trennen. Obwohl ich Camille Claudel als Persönlichkeit interessant finde, konnte ich mich in diese Frau doch nicht hineinversetzen. Auguste Rodin blieb mir als Persönlichkeit zu blass. Gerne hätte ich mehr über Claudels späteres Leben erfahren. Für mich endete diese Geschichte zu abrupt. Trotzdem habe ich diese Romanbiografie über eine interessante Künstlerin gerne gelesen

  • Sunny74

    aus Wehr

    5/5

    12.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Eine leidenschaftliche Liebe

    Die junge Camille Claudel ist von dem Wusch besessen, Bildhauerin zu werden. Im 19. Jahrhundert ist das Leben der Frauen noch sehr eingeschränkt, und sie kann nicht wie gewünscht die Ecole des Beaux-Arts in Paris besuchen. Doch ihr Vater unterstützt ihren Wunsch, Künstlerin zu werden. Gemeinsam mit zwei Freundinnen mietet Camille ein Atelier und besucht die Akademie Colarossi. Dort lernt sie den berühmt-berüchtigten Bildhauer Rodin kennen. Er wird nicht nur ihr Mentor, sondern die große Liebe ihres Lebens. Der Roman hat mich in die Welt des 19.Jahrhunderts entführt. Die Charaktere und die lebendigen Dialoge haben mir einen sehr lebhaften Eindruck über das Leben der leider viel zu unbekannten Künstlerin Camille Claudel vermittelt. Der Egomane Rodin, der weltbekannt geworden ist, hat es seiner Lebensgefährtin nicht leicht gemacht, trotzdem ist die Protagonistin ihren eigenen Weg gegangen.

  • Urte Köhler

    5/5

    10.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Kunst über alles

    Camille Claudel versteht es wie nur wenige anderen Frauen - besonders Zeitgenossinnen - die Härten des Lebens mit hoch erhobenem Kopf zu überstehen und unbeirrt ihr Ziel weiterzuverfolgen. Dieser biografische Roman über die bedeutende Bildhauerin Camille Claudel und ihre Beziehung zu Auguste Rodin - dem Bildhauer schlechthin Ende des 19. Jahrhunderts - ist von Höhen und Tiefen geprägt, aber auch von Abhängigkeiten, Lieblosigkeit, Eigensinn, Egoismus und Liebe in all ihren Facetten. Gleichzeitig ist er ein wundervolles Sittengemälde und entwirft ein anschauliches Alltagsleben unterschiedlicher gesellschaftlicher Schichten im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Hier steht immer die Liebe zu Bildhauerei im Vordergrund, der Drang künstlerisch tätig zu sein, Grenzen auszuloten und sich weiterzuentwickeln. Für Camille insbesondere der Wettstreit mit Auguste Rodin um den treffenden künstlerischen Ausdruck von Körperhaltungen, Gesichtsausdrücken und Atmosphäre einer Skulptur. Nur Camille ist in der Lage, das aus einer von Rodins Skulpturen herauszulesen und in Worte zu fassen, was er zum Ausdruck bringen möchte. Rodin wird ihr Geliebter, Mentor und Unterstützer in einer Zeit, in der die Bildhauerei eine reine Männerdomäne war und Frauen bestenfalls lobend erwähnt wurden. Wenn überhaupt, denn das klassische Rollenbild der Frau war zu der Zeit noch stark ausgeprägt. Wer einen Roman über eine starke Frau lesen möchte, die ihr Ziel so fest vor Augen hat, dass sie sich nicht unterkriegen lässt, weder von ihrer lieblosen Mutter noch von ihrem alles erdrückenden Liebhaber, der ist mit dem Roman über Camille Claudel gut beraten. Auf jeden Fall empfehlenswert, denn auch die Sprache des Romans ist wunderbar flüssig lesbar und lässt den Leser förmlich über die Zeilen fliegen.

  • Bewertung

    aus Ennepetal

    5/5

    25.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    spannendes, gut lesbares Buch

    Zum Inhalt: „Ich fordere lautstark die Freiheit!“ – Camille Claudel Paris, 1881. Die siebzehnjährige Camille Claudel wusste schon früh, was sie will: Bildhauerin werden. Doch als Frau bleibt ihr eine Ausbildung an der École des Beaux-Arts verschlossen. Gemeinsam mit zwei Freundinnen mietet sie ein Atelier und stürzt sich in ein Leben der Bohème. Schon bald erregt sie mit ihren Plastiken die Aufmerksamkeit des viel älteren Auguste Rodins. Dieser protegiert und unterrichtet sie, Camille wird zu seiner unentbehrlichen Mitarbeiterin und schließlich auch Geliebten. Doch sie wünscht sich mehr, als nur eine seiner Musen zu sein. Die Geschichte eine der bedeutendsten Künstlerinnen des 19. Jahrhunderts Meinung Ein wunderbares Buch über Camille Claudel. Man sieht ihre Kunstwerke und denkt kaum an die Frau dahinter. Die in einer für Frauen so schrecklichen Zeit lebte, die wir uns nicht mehr vorstellen können. Es ist vor allem aber auch ein ernüchterndes Beispiel wie mit unliebsamen und unbequem gewordenen Frauen im 19. Jahrhundert umgegangen wurde. Wie leichtfertig und verantwortungslos Gutachter die Voraussetzungen für eine Einweisung in eine psychiatrische Anstalt bescheinigten und wie in diesen Anstalten mit ihnen umgegangen wurde. Um so mehr leistet dieses Buch Großes, in dem es versucht, die Künstlerin Camille, Rodin und ihre Familie uns nahezubringen und verständlich, begreifbar zu machen. Camille Claudel war eine große Künstlerin, jedoch stand die damalige Zeit, ihre Familie und sie sich selbst im Wege. Fazit: Ein tolles gut lesbares Buch was mir spannende Lesestunden beschert hat. Ich bin ganz begeistert und kann das Buch nur empfehlen.

  • leseratte1310

    aus Niederrhein

    4/5

    07.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Eigentlich sagte mir der Name…

    Eigentlich sagte mir der Name Camille Claudel nichts, aber mit gefällt die Reihe „Herausragende Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“, daher habe ich zu diesem Buch gegriffen. „Die Bildehauerin“ ist der fünfte Band der Reihe und er beschäftigt sich mit der französischen Bildhauerin und Malerin Camille Caudel. Camille Claudel hatte schon sehr früh den Wunsch, Bildhauerin zu werden. Während ihr Vater sie unterstützt, hält ihre Mutter davon überhaupt nichts. Aber im Jahr 1881 ist es Frauen nicht möglich zu studieren. Daher schreibt sie sich bei der Académie Colarossi ein. Sie wird von Alfred Boucher gefördert. Bevor er nach Florenz geht, macht er Camille mit Auguste Rodin bekannt. Er unterrichtet und fördert sie. Camille wird Rodins Muse und Geliebte. Durch ihn wird sie in der Öffentlichkeit bekannt, aber sie möchte ihren eigenen Weg gehen und nicht immer im Zusammenhang mit Rodin betrachtet werden. Pia Rosenberger erzählt die Geschichte unterhaltsam und spannend. Ihr Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. In Rückblenden erfahren wir mehr über Camilles Kindheit, die nicht einfach war und sie wohl für ihr weiteres Leben geprägt haben. Camille Claudel weiß früh, was sie will und sie verfolgt diesen Weg beharrlich. Ihre Mutter lässt sie spüren, dass sie damit nicht einverstanden ist, während der Vater sie unterstützt. In jener Zeit bestimmten die Männer, wo es langgeht und viele Wege waren den Frauen versperrt. Rodin ist sehr viel älter als Camille, als sie ihm begegnet. Er erkennt ihre Begabung und Kreativität und eröffnet ihr Möglichkeiten. Aber Camille ist auch seine Muse und befruchtet seine Arbeiten. Doch sie will als eigenständige Künstlerin Anerkennung erhalten. Dafür geht sie recht rücksichtslos ihren Weg, der im späteren Leben recht einsam ist, denn sie hat viele Freunde für ihre Bildhauerei geopfert. Ihre Liebe zu Rodin ist krankhaft und artet später ihn in Wahn und Paranoia aus. Rodin ist gebunden und auch nicht bereit, sich für Camille zu trennen. Obwohl ich Camille Claudel als Persönlichkeit interessant finde, konnte ich mich in diese Frau doch nicht hineinversetzen. Auguste Rodin blieb mir als Persönlichkeit zu blass. Gerne hätte ich mehr über Claudels späteres Leben erfahren. Für mich endete diese Geschichte zu abrupt. Trotzdem habe ich diese Romanbiografie über eine interessante Künstlerin gerne gelesen

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