Produktbild: Thérèse und Isabelle

Thérèse und Isabelle Roman

10

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30436

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.05.2021

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

3843 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Thérèse et Isabelle

Übersetzt von

Sina De Malafosse

Sprache

Deutsch

EAN

9783841226938

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

30436

Erscheinungsdatum

17.05.2021

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

144 (Printausgabe)

Dateigröße

3843 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Thérèse et Isabelle

Übersetzt von

Sina De Malafosse

Sprache

Deutsch

EAN

9783841226938

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  • Newspaper

    aus Wachtendonk

    4/5

    17.05.2021

    eBook (ePUB)

    „Sie war die Muse meines Körpers.“

    Inhalt: „Die Liebesgeschichte von Thérèse und Isabelle galt im Frankreich der sechziger Jahre als skandalös und wurde nur zensiert veröffentlicht. Erst kürzlich ist die Originalfassung erschienen, die jetzt auf Deutsch vorliegt: Ein katholisches Internat, zwei Schülerinnen, die sich jede Nacht heimlich besuchen und mit ihren jungen Körpern auf Entdeckungsreise gehen. In einem mutigen, lyrischen, kraftvollen Ton schreibt Violette Leduc von der erotischen Mädchenliebe wie es keine Autorin vor und nach ihr vermocht hat. Zu ihren größten Bewunderinnen gehörte Simone de Beauvoir, mit der sie eine enge Freundschaft verband. Leducs Erzählung ist ein einziger Rausch, ein radikales Eintauchen in den Moment der Lust. "Thérèse und Isabelle" ist eine Wiederentdeckung, die jeden Nachttisch erleuchten wird. „Der Roman sollte in keinem Kanon feministischer Literatur fehlen. Ein überwältigender Knaller.“ Literarische Welt“ Schreibstil/Art: Die Sprache ist anspruchsvoll, gewaltig und poetisch. Der Ton oftmals grob und dann doch liebevoll. Die Sätze wirken wie Metaphern und beinhalten daher sehr viele Vergleiche bspw.: „Unser Fleisch liebte uns, unser Duft quoll hervor. Unsere Hefe, unsere Bläschen, unser Brot. Es war kein dienerisches Vor und Zurück, sondern das Vor und Zurück der Glückseligkeit.“ Anfangs wirken die beiden Mädchen noch sehr unerfahren, doch sie tasten sich langsam vor. Im weiteren Verlauf wird es echt heftiger und ungezügelter. Dass dieses Buch in den sechziger Jahren für Aufsehen gesorgt hat, kann ich gut verstehen. Fazit: Das Buch ist genau so kurz wie die Romance zwischen Thérèse und Isabelle aber die es echt in sich hat. 

 Durch den recht fordernden Stil, lässt sich die Geschichte nicht so schnell und einfach lesen. Ich hatte oftmals Schwierigkeiten die Gefühlssprünge zu verstehen und den Überblick zu behalten. Ich vermute, dass dieses Buch nicht jeden Geschmack treffen wird aber für die damalige Zeit ist es definitiv auffallend und ein Schätzchen. 
Das Nachwort ist sehr informativ und schildert spannend den Weg bis zur Veröffentlichung. Der lyrische Touch verleiht dem Ganzen etwas Besonderes.

  • Mandel120999

    2/5

    17.05.2021

    eBook (ePUB)

    Kein Buch für die Masse

    Das Buch spielt in den 50er Jahren in einem katholischen Internat in Frankreich. Thérèse, 17 Jahre alt, kommt nach der erneuten Heirat ihrer Mutter hierher. Im szchlafsaal hat die 18jährige Isabelle ihr Bett neben ihr. Die beiden fühlen sich magisch zueinander hingezogen und verbringen jede Nacht gemeinsam .... Das Außergewöhnliche an diesem Roman ist, dass er, in den 1950er Jahren geschrieben, lange Zeit zensiert wurde, da er eine lesbische Liebesbeziehung beschreibt. Für die damalige Zeit undenkbar. Vom Klappentext hier hatte ich mir viel erwartet, wurde jedoch enttäuscht. Die Sprache, mit der der Liebesakt beschrieben wurde, mutet sehr poetisch an. Das war für mich schon das einzige Positive am Buch. Ansonsten gab es nicht viel an Handlung. Die Gespräche klangen abgehackt. Das Geschehen klang für mich wie von der Realität losgelöst, so als würde ein Traum beschrieben. Jedenfalls hatte ich ein merkwürdiges Gefühl beim Lesen. Das Buch konnte mich nicht einfangen. Das Ende hat mich auch nicht überrascht. Für Leser großer Literatur ist das Buch vielleicht ein Highlight, ich konnte mit ihm wenig anfangen, obwohl ich die Grundidee durchaus reizvoll finde.

  • Lena Bachl

    5/5

    19.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein lesbischer Erotik-Klassiker aus Frankreich!

    Sehr gefühlvoll und unglaublich poetisch erzählt Violette Leduc die Liebe zweier Internatsschülerinnen in den 60er Jahren. Der in Frankreich jahrzehntelang zensierte erste Teil ihres ersten richtigen Romans Ravages wurde später eigenständig und nun erstmals unzensiert veröffentlicht. Die Geschichte um Thérèse und Isabelle hat mich unglaublich berührt.

  • Betty

    aus Wiener Neustadt

    5/5

    13.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Thérèse und Isabelle ist ein Roman...

    Thérèse und Isabelle ist ein Roman über eine intensive Begegnung zweier Internatsschülerinnen. Sprachgewaltig und poetisch erzählt Leduc (bereits in den 1960er Jahren!!!) über die emotionalen und körperlichen Aspekte einer leidenschaftlichen Liebe.

  • Bewertung

    4/5

    12.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der wahnsinnige Rausch

    Triggerwarnung: Wenn man mit hocherotischen und lesbischen Gedankengängen nicht umgehen kann, sollte man dieses Buch nicht lesen!! Die Zensur ist aufgehoben! Selbst Simone de Beauvoir sagte, dass dieses Buch zu gewagt sei: Erotik mit Poesie wurde zu ihrer Zeit nur zenziert herausgegeben. Sehr Wortgewaltig und vollgepackt mit Metaphern. Therese und Isabelle haben teilweise meta-metaphorische Gespräche und entdecken die körperliche Liebe ineinander in einer Zeit und an einem Ort, in der es zum gefährlichen Unterfangen wurde. "Wir waren an jenen Abend zehn Einrückende, blass in diesem Wartezimmerlicht, zehn Einrückende, die nicht miteinander sprachen, zehn Schmollende, die sich ähnelten, sich aus dem Weg gingen." Ein kurzes, gewagtes und gefühlvolles Buch.

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