Produktbild: Fairytale gone Bad 4: Die Schwefelbraut
Band 4

Fairytale gone Bad 4: Die Schwefelbraut

Aus der Reihe Fairytale gone bad
3

8,90 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2020

Herausgeber

Michaela Harich

Verlag

Amrun Verlag

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/1,6 cm

Gewicht

142 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95869-151-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.11.2020

Herausgeber

Michaela Harich

Verlag

Amrun Verlag

Seitenzahl

140

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/1,6 cm

Gewicht

142 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95869-151-3

Herstelleradresse

Amrun
Eichenweg 1a|83278|Traunstein|DE
info@amrun-verlag.de

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  • Gwynnys Lesezauber

    aus Nüdlingen

    5/5

    17.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Für mich schonungslos und brutal, auf die finsterdunkelste Art und Weise – aber richtig gelungen!

    Die Welt verschwamm vor Bredicas Augen, wurde von Tränen verschleiert, die ihren salzigen Weg über ihre geschundenen Lippen fanden. Ihr Atem ging jetzt kurz und stoßweise. Butcher wischte sich mit dem gleichen Lappen den Schweiß von der Stirn, mit dem er oben die Gläser polierte. „Tut mir sehr leid um dich, Mädchen, aber wie schon gesagt, hättest gehen sollen, solang noch Zeit dafür war …“ Aus Fairytale Gone Bad IV: Die Schwefelbraut“ von M.H. Steinmetz FAKTEN Es handelt sich um den vierten von insgesamt 4 unabhängig voneinander lesbaren Bänden. Das Buch ist als eBook und Taschenbuch erhältlich. KURZMEINUNG Brutal realitätsnah wie fiktiv – kein Märchen für schwache Nerven und erst recht nicht für LeserInnen unter 18 Jahren! SCHREIBSTIL & MEHR Unglaublich, wie hoch der Realitäts- und Wahrheitsgehalt in einem Märchen sein kann. Doch wenn man sich das dieser Geschichte zugrunde liegende Original anschaut, nämlich „Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern“ von Hans Christian Andersen, findet man auch dort kein Märchen à la Disney. Und was soll ich sagen? M.H. Steinmetz hat die ohnehin schonungslose Story noch einmal mit aller Härte vor die gewalttätige Kulisse des Hell’s Kitchens im späten 19. Jahrhundert gezerrt. Heraus kommt eine blutige und grausame Welt, die dem damaligen Istzustand höchsten in einem Punkt nachsteht: der Fiktion. Doch selbst da kann man Dämonen auf Zuhälter umlegen, Rache auf Hoffnung. Die Geschichte ist weder in der Wortwahl noch in ihrer Erzählung an sich für schwache Nerven oder Menschen, die es lieber seicht mögen. Dieses Büchlein rüttelt auf – und zwar gewalt(tätig). Ich finde nicht, dass es ein negativ zu bewertender Kritikpunkt wäre, denn wenn man sich den Titel der Reihe vor Augen hält, sollte man mit etwas in dieser Art rechnen. Für mich war das ein Märchen, wie es sich in der Realität finden lassen würde. Mehr wie die Originale der Gebrüder Grimm, mehr von der Gesellschaftskritik und dem vorgehaltenen Spiegel von Hans Christian Andersen. FAZIT Für mich schonungslos und brutal, auf die finsterdunkelste Art und Weise – aber richtig gelungen! ©Teja Ciolczyk, 17.11.2023

  • Gwynnys Lesezauber - Bloggerin & Lektorin

    aus Nüdlingen

    5/5

    17.11.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Welt verschwamm vor…

    Die Welt verschwamm vor Bredicas Augen, wurde von Tränen verschleiert, die ihren salzigen Weg über ihre geschundenen Lippen fanden. Ihr Atem ging jetzt kurz und stoßweise. Butcher wischte sich mit dem gleichen Lappen den Schweiß von der Stirn, mit dem er oben die Gläser polierte. „Tut mir sehr leid um dich, Mädchen, aber wie schon gesagt, hättest gehen sollen, solang noch Zeit dafür war …“ Aus Fairytale Gone Bad IV: Die Schwefelbraut“ von M.H. Steinmetz FAKTEN Es handelt sich um den vierten von insgesamt 4 unabhängig voneinander lesbaren Bänden. KURZMEINUNG Brutal realitätsnah wie fiktiv – kein Märchen für schwache Nerven und erst recht nicht für LeserInnen unter 18 Jahren! SCHREIBSTIL & MEHR Unglaublich, wie hoch der Realitäts- und Wahrheitsgehalt in einem Märchen sein kann. Doch wenn man sich das dieser Geschichte zugrunde liegende Original anschaut, nämlich „Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern“ von Hans Christian Andersen, findet man auch dort kein Märchen à la Disney. Und was soll ich sagen? M.H. Steinmetz hat die ohnehin schonungslose Story noch einmal mit aller Härte vor die gewalttätige Kulisse des Hell’s Kitchens im späten 19. Jahrhundert gezerrt. Heraus kommt eine blutige und grausame Welt, die dem damaligen Istzustand höchsten in einem Punkt nachsteht: der Fiktion. Doch selbst da kann man Dämonen auf Zuhälter umlegen, Rache auf Hoffnung. Die Geschichte ist weder in der Wortwahl noch in ihrer Erzählung an sich für schwache Nerven oder Menschen, die es lieber seicht mögen. Dieses Büchlein rüttelt auf – und zwar gewalt(tätig). Ich finde nicht, dass es ein negativ zu bewertender Kritikpunkt wäre, denn wenn man sich den Titel der Reihe vor Augen hält, sollte man mit etwas in dieser Art rechnen. Für mich war das ein Märchen, wie es sich in der Realität finden lassen würde. Mehr wie die Originale der Gebrüder Grimm, mehr von der Gesellschaftskritik und dem vorgehaltenen Spiegel von Hans Christian Andersen. FAZIT Für mich schonungslos und brutal, auf die finsterdunkelste Art und Weise – aber richtig gelungen! ©Teja Ciolczyk, 17.11.2023

  • Lexys BookDelicious

    3/5

    29.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    “Sehr bildliche Beschreibung und nichts für schwache Nerven.”

    Ein Märchen? Wohl kaum! So denke ich im nachhinein von dieser Geschichte. Es ist nicht das erste Buch das ich von M. H. Steinmetz gelesen habe und somit wusste ich sehr wohl, auf was ich mich einlasse. Wer allerdings etwas zart besaiteter ist, sollte vielleicht zu einer anderen Adaption greifen. In “Die Schwefelbraut” bekommen wir es nämlich mit dem ein oder anderen Ekelmoment zu tun. M. H. Steinmetz hat wirklich einen hervorragenden Schreibstil. Ich mag die Art wie er Welten zum Leben erweckt und einen manchmal das Gefühl gibt, direkt neben den Protagonisten zu stehen und die Geschichte selbst mitzuerleben. War das in seinem neuen Werk ebenfalls der Fall? Ich würde diese Frage gerne mit “Ja” beantworten. Leider kann ich das aber nicht zu 100 Prozent. Der Anfang des verdrehten Märchens ist wirklich klasse. Ich liebte das Setting und die geballte Ehrlichkeit des Autors. Es stellte sich der ein oder andere gruselige Moment ein und man hatte gerade am Anfang noch ziemlich viel Mitleid mit der Protagonistin. Auch die Entwicklung der Prota war für die Länge des Buches wirklich toll umgesetzt. Ab der Mitte des Buches fingen aber meine Schwierigkeiten an. Ich hatte das Gefühl ein anderer Autor hätte die Geschichte zu Ende geschrieben. Der Stil hatte sich geändert. Die Sätze waren manchmal nicht richtig ausformuliert und wirkten ab und an halbherzig. Zudem nahm die Fehlerquote immer mehr zu. Teilweise hatte ich mehrere Fehler auf einer Seite. Was ist hier also schief gegangen? Lag es am Lektorat, am Korrektorat, oder hat der Autor in die zweite Hälfte einfach nicht so viel Herzblut gesteckt als in den Anfang? Mein Fazit: Die Geschichte der Schwefelbraut ist wirklich toll in Szene gesetzt. Es ist mal etwas komplett anderes. Der Autor setzt auf ein gruseliges Setting mit viel drang zum ekeln. Allerdings hat mich die zweite Hälfte der Geschichte wirklich ins Schleudern gebracht. Auch wenn die Story eigentlich nicht schlecht war. Die Fehler ließen mich immer wieder im Lesefluss stocken und auch der Schreibstil war plötzlich irgendwie etwas anders. Ohne die Fehler hätte die Geschichte wahrscheinlich dennoch 4 Sterne bekommen. So muss ich aber noch einen abziehen. Das tut mir wirklich in der Seele weh, da ich weiß wie toll der Autor schreiben kann. In die Wertung geht aber das gesamte Werk. Von mir gibt es, mit dem Streichholz entflammte 3 von 5 Delicious Sternchen.

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