Rezension
»Konträre Ansichten wird es in einer demokratischen Gesellschaft immer geben. Unerlässlich jedoch ist, dass die Kontrahenten in Kontakt bleiben. Und gemeinsam nach Lösungen suchen. Dabei kann ein Sammelband wie dieser hilfreich sein. Er bietet detailreiche Einblicke in kommunalpolitische und soziale Konflikte sowie in (post-)moderne Stadtentwicklungprozesse und damit Informationsmaterial für die Verwirklichung einer solidarischen und demokratischen Stadt.
»Verdienstvoll ist, dass dieses Buch tatsächlich die Lebenssituation von Menschen in den Mittelpunkt rückt, die wie etwa Geflüchtete, Obdachlose und Menschen in prekären Lebens- und/oder Arbeitsverhältnissen ansonsten nicht in den ›hegemonialen Diskursen‹ (ebd.) zu Wort kommen.« ("Frank Eckardt, Soziopolis, 03.04.2024")
»Ein absolut lesenswerter Sammelband, der zugleich Wege für eine solidarische und sozialökologische Stadtentwicklung nicht nur in Frankfurt am Main aufzeigt.« ("Petra Lütke, Geographische Rundschau, 11 (2022)")
Portrait
Johanna Betz ist interdisziplinäre Stadtforscherin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Humangeographie der Goethe Universität Frankfurt. Sie befasst sich schwerpunktmäßig mit Wohnungspolitik, dem Wandel von Staatlichkeit und öffentlichen Infrastrukturen..
Svenja Keitzel, geb. 1987, promoviert an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Stadt- und Raumforschung, kritische Kriminologie sowie feministische und postkoloniale Analysen der Polizei..
Jürgen Schardt, geb. 1969, ist Gesellschaftswissenschaftler und Humangeograph. Seine Arbeitsschwerpunkte beinhalten Geographien sozialer Ungleichheit und materialistische Architekturkritik..
Sebastian Schipper, geb. 1982, ist Professor für geographische Stadtforschung an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Stadtpolitik, politische Ökonomie des Wohnens, Gentrifizierung und städtische soziale Bewegungen..
Sara Schmitt Pacífico, geb. 1989, ist Stadtgeographin und arbeitet im Bereich gemeinschaftliches Wohnen in Frankfurt am Main. Sie beschäftigt sich mit real-politischen Möglichkeiten einer solidarischen Quartiersentwicklung und der Frage, welchen Beitrag Wohnprojekte zu einer »Stadt für alle« leisten können..
Felix Wiegand ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Institut für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt am Main. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Wohnungs- und Stadtforschung sowie kommunale (Finanz-)Krisen und Austerität.