Als Rachels Freund Nick sie endlich seiner Familie vorstellen will, ahnt sie noch nicht, was auf sie zukommt. Bald stellt sie fest: Diese Leute sind nicht nur reich, sondern crazy rich. Plötzlich sieht sie sich konfrontiert mit schrillen Verwandten, glamourösen Nebenbuhlerinnen und Privatjets mit ayurvedischen Yogastudios. Doch welchen Wert hat Liebe in dieser maßlosen Welt?
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Shades.of.paper
aus Deutsch Evern
5/5
02.05.2021
Buch (Taschenbuch)
Meine Sensationsgier ist geweckt
„Crazy Rich Asians“ ist so ein Buch, das lange auf meiner Wunschliste stand, nach dem ich immer wieder griff, dann aber doch aus unerfindlichen Gründen immer wieder daran vorbeiging. Das zu tun war ein großer Fehler, wie sich jetzt herausgestellt hat. Ob ich erwartet hätte, dermaßen begeistert zu werden? Absolut nicht. Ich habe hier ein Buch bekommen, das mich so sehr abholen und begeistern konnte, wie schon lange keines das mehr vermochte. Beinahe gruselig, dass es sich so anfühlt, als hätte Kevin Kwan in meinen Kopf geschaut, um genau das Buch zu schreiben, das ich lieben würde!
Was dieses Buch unter anderem so grandios macht, ist, dass hinter all der glänzenden Fassade der asiatischen Upper-Upper Class, ein bitterböser, witziger Beobachter zu sitzen scheint, der all den Schein, das unfassbar materialistische Machtgehabe und die intriganten Beziehungen der Figuren untereinander auf eine ironisch-reflektierte Weise aufs Korn zu nehmen scheint. Kevin Kwan hat es geschafft, meine eigene Sensationsgier auf eine so geschickte Weise zu entfachen, dass ich mich unmöglich aus dem Sog der Geschichte befreien konnte. Mit diesem Buch hätte ich mir gewünscht, die Nacht zum Tag machen zu können. Seid gewarnt – Crazy Rich Asians hat die Macht, euch absolut süchtig zu machen!
Eine erfrischende Abwechslung bietet sich dem Leser durch das stetige Wechseln von Schauplätzen und auch von Charakteren, die allesamt auf ihre eigene Weise eine mal verrückte, mal traurige, mal ungewollt komische Geschichte zu erzählen haben. Auf diese Weise entsteht immer größer werdendes Bild einer Großfamilie aus VVIP´s wie wir sie noch nicht erlebt haben. Mittendrin unsere Protagonistin Rachel, eine junge Frau aus beschaulichen Verhältnissen, die sich mit Ehrgeiz und Köpfchen in ihrer Heimat Amerika ein stabiles Leben aufgebaut hat. Nicht selten versteht sie überhaupt nicht, in was für eine Gesellschaft sie da hineingeraten ist. Gemeinsam mit Rachel lernen wir auch die Schattenseiten des ach so einfachen Leben reicher Menschen kennen.
Für mich war Crazy Rich Asians ein bisschen so wie Shades of Grey – nur anders (und besser!). Denken wir uns einen größeren Teil der Erotik weg, legen noch eine Schippe mehr Glamour und Geld obendrauf, nehmen dazu eine Dicke Prise Humor, Sarkasmus und etwas versteckte Gesellschaftskritik, dann entsteht ein gutes Bild davon, was Crazy Rich Asians sein kann. Grandios. Und jetzt bitte weiter zu Band Zwei.
Lena
aus Köln
4/5
23.11.2025
Buch (Taschenbuch)
Die promovierte Wirtschaftswis…
Die promovierte Wirtschaftswissenschaftlerin chinesischer Herkunft Rachel Chu und Nick Young sind knapp zwei Jahren liiert und wohnen gemeinsam in New York, aber Nick hat Rachel bislang seiner Familie nicht vorgestellt. Das ändert sich, als sein bester Freund Colin Khoo heiratet und Nick als sein Trauzeuge eingeladen wird. Nick nimmt Rachel mit nach Singapur, wo sie überrascht feststellt, dass Nick aus einer Familie von Superreichen stammt und einer der begehrtesten Junggesellen Asiens ist. Nick hatte sich über die Beziehung bedeckt gehalten, weshalb Rachel von Freunden und Verwandten argwöhnisch betrachtet wird. Insbesondere Nicks Mutter, die Rachel nicht als passende Partie empfindet, nimmt Rachel heimlich unter die Lupe, ohne ihr eine Chance zu geben und intrigiert aus der Entfernung. "Crazy Rich Asians" ist der erste Band einer Trilogie über einen Familienclan unvorstellbar reicher Asiaten, der bereits erfolgreich verfilmt wurde. Der Roman ist aus verschiedenen Perspektiven geschildert, die Einblicke in die High Society in Singapur geben. Ein Stammbaum am Anfang des Buches informiert über die diversen Verzweigungen dreier Familien, überfordert auf den ersten Blick jedoch aufgrund der Vielzahl an Personen. Die Handlung beschränkt sich im Kern jedoch auf weit weniger Hauptfiguren, so dass die Verwandtschaftsgrade klar erkennbar oder im Detail zum Verständnis nicht relevant sind. Die bodenständige Rachel, deren Mutter sich aus armen Verhältnissen empor gearbeitet hat, trifft bei der Reise nach Singapur unerwartet auf eine ihr fremde Welt, in der sie sich zurecht nicht willkommen fühlt. Neben Kapiteln aus ihrer Sicht lernt man ihren Lebensgefährten Nick kennen, der sie erschreckend unbedarft ins kalte Wasser wirft sowie viele weitere weit verzweigte Verwandte von Nick wie seine Cousine Astrid, die ihrem Ehemann eine Affäre unterstellt. Im Fokus stehen die privilegierten Anfang 30-Jährigen sowie deren Eltern- und Großeltern-Generation. Neben einzelnen sympathischen Multimillionären und Milliardären ist die Vielzahl der Personen arrogant und überheblich und duldet keine Fremden in ihren Reihen. Tradition und Moderne treffen aufeinander und eröffnen Konflikte zwischen den Generationen. Der Schreibstil ist satirisch und erzählt eine amüsante, vereinzelt unwirklich-absurde Geschichte, wenn auf einem mehreren Hektar großen Anwesen in einem Palast gefeiert wird, das so geheim ist, dass es auf keiner Karte verzeichnet ist oder wenn kurzerhand Millionen für Designer-Outfits ausgegeben werden und Privatjets für Wochenendausflüge gechartert werden. Glanzvolles Highlight ist die prunkvolle, dekadente Hochzeit, zu der Aristokratie und Geldadel geladen sind und von den Wiener Sängerknaben und dem Cirque du Soleil unterhalten werden. Durch die wechselnden und bildhaft beschriebenen Orte sowie die Einblicke in verschiedene Leben, die man in der Art nur aus der Klatschpresse kennt, ist der Roman lebendig und abwechslungsreich. Die Geschichte ist frech und herrlich absurd, wirkt aber trotz aller Maßlosigkeit authentisch und erweckt das Gefühl, dass der Autor aus dem Nähkästchen plaudert und über Insiderwissen verfügt. Während man wiederholt fassungslos den Kopf über so viel Luxus, Oberflächlichkeit und Arroganz schüttelt, wird schamlos Geld ausgegeben, munter gelästert und intrigiert, was für Unterhaltung und spannungsvolle Momente sorgt. Überraschend vielschichtig wird der Roman, wenn ernste Töne anklingen, die zeigen, dass Geld allein nicht glücklich macht und dass Liebe nicht käuflich ist.
polarfuchs
aus Universum
4/5
03.05.2022
Buch (Taschenbuch)
In Crazy Rich Asians erhalten…
In Crazy Rich Asians erhalten Leser einen Einblick in das Leben superreicher Asiaten - wie es der Titel eben schon deutlich sagt. Mittendrin ist eine Chinesin namens Rachel, die den Großteils ihres Lebens in den USA verbracht hat und nicht in Villen aufgewachsen ist, sondern sogar mit Geldproblemen aufwuchs, bis sich ihre alleinerziehende Mutter selber etwas erarbeitet hat und später auch Rachel. Beeindruckend finden das die superreichen Asiaten, mit denen Rachel es zu tun hat, allerdings vornehmlich nicht. Es ist eher das Gegenteil der Fall. Das macht die Asienreise, die Rachel mit ihrem Freund unternimmt, nicht ganz leicht. Wir lernen in diesem Buch eine große Familie kennen - die von Rachels Freund. Zunächst hatte ich Sorge, bei all den Namen nicht durchblicken zu können (trotz des schönen Stammbaums auf der ersten Seite), doch der Autor führt den Leser mit Leichtigkeit in diese Familie hinein und wechselt die Sichtweise in den Kapiteln, sodass ein wunderbarer Einblick in jeden Charakter geboten ist. Die Charakter sind jeweils so gut illustriert und klar in ihrer Linie, dass es leicht fällt, sie sich zu merken und sie wiederzuerkennen. Das ist ein Punkt, der meiner Meinung nach das Buch so gut macht. Insgesamt ist der Schreibstil flüssig, einfach, der Leser lernt auch einige Ausdrücke aus asiatischen Sprachen, was das Ganze nicht nur interessant, sondern auch authentisch macht. Die Welt, die einem aufgezeigt wird, ist spannend, aber kommt einem auch oft unwirklich vor. Gibt es wirklich so viel Ignoranz und Oberflächlichkeit? Und so viel Reichtum? Der Autor bringt den Leser nicht nur einem fernen Land näher, sondern auch einer Welt, einer Schicht, in die man wohl nie Einblick bekommen hätte. Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist erfrischend, leicht, witzig und lässt einen auch mal über die eigenen Prioritäten nachdenken. Kitschig ist es trotz der Liebesbeziehung, die schließlich Basis des Buches ist, kein bisschen, was mich persönlich sehr gefreut hat. An Spannung hat es mir manchmal ein bisschen gefehlt, aber doch blieb ich die ganze Zeit interessiert, ob Rachel es noch schafft, die Familie von sich zu überzeugen oder ob ihre Beziehung darunter leidet.
Bewertung
1/5
14.10.2025
Buch (Taschenbuch)
Crazy Rich Asians
Ich hatte das Buch zufällig entdeckt und der Klappentext klang interessant. Nachdem ich fünf Kapitel gelesen habe, muss ich aber leider sagen, dass mich die Geschichte absolut nicht berührt hat. Für mich viel zu viele Namen, die man sich merken muss, außerdem betont der Autor immer wieder, wie reich diese sind, was sehr schnell nervig wird. Man hat das Gefühl, als würde das alles zum Prolog gehören, wodurch die Handlung auf der Stelle stehen bleibt. Schade.
Bewertung
aus Zollikofen
5/5
18.03.2021
eBook (ePUB)
Geld Geld Geld
Das Buch war genial. Man fühlt sich wie in einer Fantasiewelt. In diesem Buch verfügen die Leute einfach über „zu“ viel Geld. Wenn man sich einfach jeden noch so verrückten Wunsch leisten kann. Doch Geld alleine macht nicht nur glücklich.. in diesen Kreisen gibt es viele Intrigen und Machtkämpfe..
ich habe Teil 2+3 auch gleich gelesen.. Tolle Bücher hat Spass gemacht die zu lesen..
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