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Hört einander zu!

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2021

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,2 cm

Gewicht

147 g

Farbe

Beige

Auflage

4. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

How to Stay Sane in a World of Division

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5844-6

Beschreibung

Rezension

»Ein Plädoyer für echte Streitkultur und Toleranz.«René Scheu, NZZ, 03.06.2021 ("NZZ")
»Sich zuhören, sich Geschichten erzählen, davon handelt dieses idealistische und blauäugige, doch auch sehr kluge und hoffnungsfrohe Buch.«Frank Dietschreit, rbb Kultur, 23.04.2021 ("rbb radio3")
»[E]ine elegant changierende, eingängige Mischung aus Lagebericht, Krisenanalyse, biografischen Rückblicken und Appell.« ("Bayern 2")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.03.2021

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

19/12,1/1,2 cm

Gewicht

147 g

Farbe

Beige

Auflage

4. Auflage, neue Ausgabe

Originaltitel

How to Stay Sane in a World of Division

Übersetzt von

Michaela Grabinger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5844-6

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • WortGewand

    aus Krefeld

    5/5

    12.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zuhören

    Schon zu Beginn ihres Essays Hört einander zu! thematisiert britisch-türkische Schriftstellerin Elif Shafak die Wichtigkeit der Gemeinschaft und somit auch des Hinterfragens eigener Überzeugungen. Ihrer Meinung nach entsteht Veränderung an den Rändern, um nicht zu stagnieren. Der Autorin gelingt es besonders gut, den Nebel der digitalen Welt zu umschreiben und vor allem die so entstehende gesellschaftliche Verunsicherung darzustellen. Sie schreibt weiter über eine Desillusionierung der Gesellschaft. All die Versprechungen auf eine menschenwürdige Zukunft, die gemacht wurden, werden ihrer Ansicht nach nicht erfüllt. Ereignisse wie die Pandemie zeigen, so die Autorin, dass wir uns geklärt und verstanden geglaubten Begriffen und Fragen erneut stellen müssen. Die Frage nach der eigenen Identität bestimmt unser Handeln und die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft. In den darauffolgenden Kapiteln „Angst“ und „Wut“ plädiert die Autorin dafür, unsere „dunklen Gefühle“ anzuerkennen und sie nicht in Scham zu ersticken. Sie behandelt außerdem die Gefahr der „Teilnahmslosigkeit“ und ganz zum Schluss spricht sie über „Information, Wissen und Einsicht“, was über die gesamte Thematik des Buches eine Art Bogen spannt. „Es gibt inzwischen zu viel Information, zu wenig Wissen und noch weniger Einsicht.“ Shafak schreibt darüber, dass die Zeit direkt nach der Jahrtausendwende eine Zeit der Hoffnung war, dass durch die globale Vernetzung, die digitalen Möglichkeiten die Menschen nun an eine Fülle an Informationen kommen können, um vermeintlich richtige Entscheidungen zu treffen für die Demokratie. Wer das Gefühl habe, dass seine Stimme, seine Geschichte nichts zähle, wird weniger bereit sein, anderen zuzuhören. Ihr Essay ist meines Erachtens eine Mischung aus Lagebericht, Krisenanalyse, biografischen Rückblicken und Appell.

  • Bewertung

    aus Winterthur

    5/5

    28.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Höchste Zeit für diesen klugen Appell

    Elif Shakaf ist nicht nur eine hervorragende, geschichtlich versierte Erzählerin und Brückenbauerin zwischen den Kulturen, sondern auch eine scharfsinnige und emphatische Analytikerin der Kollateralschäden der aktuellen Pandemie.

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