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Sie haben mich nicht gekriegt Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Picus

Seitenzahl

504

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/4,5 cm

Gewicht

720 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2104-4

Beschreibung

Rezension

»Die Lebensgeschichten zweier unerschrockener Frauen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Facettenreich und fesselnd erzählt Felix Kucher ein Stück wahrer Zeitgeschichte – ein beeindruckender Roman!«Friederike Wagner, Buchpalast, München
»Bei Felix Kucher erleben zwei Frauen die Zeitgeschichte mit allen Höhen und Tiefen und die Leser*Innen erleben sie mit.«Michaela Monschein, ORF Kärnten»Ein stimmiger, facettenreicher und spannender Roman.« Doris Reiserer-Kraus, Die Presse»Felix Kucher präsentiert in lockerem Erzählton die Schicksale von zwei ganz unterschiedlichen Frauen, denen die politischen Umbrüche des 20. Jahrhunderts den schlingernden Weg weisen.Bernd Noack, Nürnberger Nachrichten»Jedes dieser beiden Frauenleben könnte locker eine ganze Serie füllen. Doch sie profitieren von der Gegenüberstellung dieser vielstimmigen Erzählung. Positiv ist auch die klare, einfach gehaltene Sprache, mit der Felix Kucher eine Epoche erzählt, die nicht einfach wiederzugeben ist.« Hanna Ronzheimer, Ö1 Ex libris »Felix Kucher verknüpft zwei faszinierende Frauenbiografien.«Marianne Fischer-Ringhofer, Kleine Zeitung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Picus

Seitenzahl

504

Maße (L/B/H)

21,1/13,9/4,5 cm

Gewicht

720 g

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7117-2104-4

EU-Ansprechpartner

Alexander Potyka
Friedrich-Schmidt-Platz 4/7|1080|Wien|AT
info@picus.at

Herstelleradresse

Picus Verlag
Friedrich-Schmidt-Platz 4/7|1080|Wien|AT
 info@picus.at

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Tina Modotti und Mary S. Rosenberg

Petra Gruber aus Österreich am 20.03.2021

Bewertungsnummer: 1468975

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tina Modotti hat einen schweren Start ins Leben, aus bitterarmen Verhältnissen stammend muss sie schon als Kind in der Seidenspinnerei arbeiten, um die Familie zu ernähren. Der Vater ist nach Amerika ausgewandert, es will und will aber kein Geld kommen und auch keine Schiffspassagen, um die Familie nachzuholen. Tina sieht keine Zukunft in Europa, sie beschließt selber auszuwandern. Ihr Leben nimmt einen überraschenden Verlauf. Erst Bohemien, Geliebte von Künstlern und verarmten Adeligen, bekannte femme fatale, von allen begehrt, erfolgreiche Fotografin, dann immer mehr glühende Kommunistin, die von der Revolution träumt und sich für sie einsetzt. Sie ist in Mexiko, in Spanien, organisiert Spendenaktionen, baut Krankenhäuser auf, koordiniert Flüchtlingstrecks und gerät dabei selbst zwischen die Fronten und sieht ihren Idealismus immer mehr verraten. Mary S. Rosenberg hingegen hat ganz andere Träume. Im beschaulichen, langweiligen Fürth als Tochter eines Buchhändlers aufgewachsen, träumt sie davon, Medizin zu studieren. Doch der Vater will nichts davon wissen. Zwei seiner Kinder studieren bereits und irgendwer muss doch die Buchhandlung übernehmen. Lange Zeit kämpft Marie dagegen an, doch sie liebt Bücher und bringt frischen Schwung in den Laden. Lange Zeit kann sie nicht glauben, dass die Nazis nicht nur ein vorübergehender Spuk sind, sie will es aussitzen. Auch weil ihre Mutter nicht aus Fürth weg will. Marie zögert, bis es nicht mehr geht. Ihr Ziel: Amerika. Der Neuanfang dort ist nicht einfach, sie möchte bei ihren Büchern bleiben und schließlich hat sie eine zündende Idee, deutsche Bücher für die vielen deutschen Geflüchteten und Auswanderer. Beide Frauen haben wirklich gelebt, ihre Leben bilden das tragische, chaotische und gewalttätige beginnende 20. Jahrhundert ab. Aber es ist auch ein Jahrhundert der Utopien, der neuen Rechte für Arbeiter, ein Schritt in Richtung Gleichberechtigung der Frauen. Anhand der Leben von Tina Moretti und Mary S. Rosenberg erhalten wir Einblick in eine Zeit, von der wir zwar viel wissen, die aber hier von Felix Kucher noch einmal zum Leben erweckt wird. Eine spannende Zeit, aber auch eine tragische Zeit. Dem Autor gelingt es hervorragend, die Leben dieser beiden so unterschiedlichen Frauen zu verbinden, es wird immer abwechselnd erzählt, man kann gut folgen, stilistisch verbindet er sie, indem er beim Übergang ähnliche Elemente verwendet, ein Läuten an der Tür zum Beispiel, eine Tasse Tee,… Im Roman lässt er die beiden ein paar Mal aufeinander treffen, ohne dass sie sich wirklich begegnen. Möglich wäre es gewesen! Ich konnte den Roman nicht mehr aus der Hand legen, habe ihn verschlungen, bin fasziniert von diesen beiden starken Frauen und ihrer Zeit und habe viel dazu gelernt zum Thema Kommunismus, 30er Jahre, Buchwelt,… Spannende Lektüre mit ganz viel Hintergrund bei dem Timing, Erzähweise, Inhalt und Rhythmus einfach passen. Sehr lesenswert!

Tina Modotti und Mary S. Rosenberg

Petra Gruber aus Österreich am 20.03.2021
Bewertungsnummer: 1468975
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Tina Modotti hat einen schweren Start ins Leben, aus bitterarmen Verhältnissen stammend muss sie schon als Kind in der Seidenspinnerei arbeiten, um die Familie zu ernähren. Der Vater ist nach Amerika ausgewandert, es will und will aber kein Geld kommen und auch keine Schiffspassagen, um die Familie nachzuholen. Tina sieht keine Zukunft in Europa, sie beschließt selber auszuwandern. Ihr Leben nimmt einen überraschenden Verlauf. Erst Bohemien, Geliebte von Künstlern und verarmten Adeligen, bekannte femme fatale, von allen begehrt, erfolgreiche Fotografin, dann immer mehr glühende Kommunistin, die von der Revolution träumt und sich für sie einsetzt. Sie ist in Mexiko, in Spanien, organisiert Spendenaktionen, baut Krankenhäuser auf, koordiniert Flüchtlingstrecks und gerät dabei selbst zwischen die Fronten und sieht ihren Idealismus immer mehr verraten. Mary S. Rosenberg hingegen hat ganz andere Träume. Im beschaulichen, langweiligen Fürth als Tochter eines Buchhändlers aufgewachsen, träumt sie davon, Medizin zu studieren. Doch der Vater will nichts davon wissen. Zwei seiner Kinder studieren bereits und irgendwer muss doch die Buchhandlung übernehmen. Lange Zeit kämpft Marie dagegen an, doch sie liebt Bücher und bringt frischen Schwung in den Laden. Lange Zeit kann sie nicht glauben, dass die Nazis nicht nur ein vorübergehender Spuk sind, sie will es aussitzen. Auch weil ihre Mutter nicht aus Fürth weg will. Marie zögert, bis es nicht mehr geht. Ihr Ziel: Amerika. Der Neuanfang dort ist nicht einfach, sie möchte bei ihren Büchern bleiben und schließlich hat sie eine zündende Idee, deutsche Bücher für die vielen deutschen Geflüchteten und Auswanderer. Beide Frauen haben wirklich gelebt, ihre Leben bilden das tragische, chaotische und gewalttätige beginnende 20. Jahrhundert ab. Aber es ist auch ein Jahrhundert der Utopien, der neuen Rechte für Arbeiter, ein Schritt in Richtung Gleichberechtigung der Frauen. Anhand der Leben von Tina Moretti und Mary S. Rosenberg erhalten wir Einblick in eine Zeit, von der wir zwar viel wissen, die aber hier von Felix Kucher noch einmal zum Leben erweckt wird. Eine spannende Zeit, aber auch eine tragische Zeit. Dem Autor gelingt es hervorragend, die Leben dieser beiden so unterschiedlichen Frauen zu verbinden, es wird immer abwechselnd erzählt, man kann gut folgen, stilistisch verbindet er sie, indem er beim Übergang ähnliche Elemente verwendet, ein Läuten an der Tür zum Beispiel, eine Tasse Tee,… Im Roman lässt er die beiden ein paar Mal aufeinander treffen, ohne dass sie sich wirklich begegnen. Möglich wäre es gewesen! Ich konnte den Roman nicht mehr aus der Hand legen, habe ihn verschlungen, bin fasziniert von diesen beiden starken Frauen und ihrer Zeit und habe viel dazu gelernt zum Thema Kommunismus, 30er Jahre, Buchwelt,… Spannende Lektüre mit ganz viel Hintergrund bei dem Timing, Erzähweise, Inhalt und Rhythmus einfach passen. Sehr lesenswert!

"SIE HABEN MICH AUCH NICHT GEKRIEGT"

Bewertung aus Braunau am Inn am 28.04.2021

Bewertungsnummer: 1485011

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buchcover ist sehr schlicht gehalten und gefällt mir gut mit der nachdenklichen Frau, die an die Schiffsreling gelehnt sehnsüchtig über das Meer blickt. Was wird sie nach ihrer Flucht über den grossen Teich in den USA alles erwarten. Kann Marie dort ihre Pläne von einer eigenen Buchhandlung umsetzen. Soweit so gut, wäre man hier nur bei einer Biografie geblieben. Denn dann kommt noch das Leben von dem norditalienischen Arbeiterkind Tina ins Spiel, eine Fotografin und kommunistische Revolutionärin. Sie ist keine Kostverächterin und steigt fast mit jedem ins Bett, egal ob dick oder dünn. Ihre berühmten Bekanntschaften gehen bei ihr ein und aus, ihre kommunistischen Überzeugungen stellt sie jedoch öfters in Frage und sucht deren Sinnhaftigkeit. Durch das ständige Hin-und Her zwischen den beiden Protagonistinnen fragte ich mich oft in diesem Buch, wo und bei wem ich hier überhaupt bin. Das war eindeutig zu viel des Guten, eine ausführliche spannende Biografie hätte es auch getan und hier wäre weniger auf alle Fälle mehr gewesen.

"SIE HABEN MICH AUCH NICHT GEKRIEGT"

Bewertung aus Braunau am Inn am 28.04.2021
Bewertungsnummer: 1485011
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Buchcover ist sehr schlicht gehalten und gefällt mir gut mit der nachdenklichen Frau, die an die Schiffsreling gelehnt sehnsüchtig über das Meer blickt. Was wird sie nach ihrer Flucht über den grossen Teich in den USA alles erwarten. Kann Marie dort ihre Pläne von einer eigenen Buchhandlung umsetzen. Soweit so gut, wäre man hier nur bei einer Biografie geblieben. Denn dann kommt noch das Leben von dem norditalienischen Arbeiterkind Tina ins Spiel, eine Fotografin und kommunistische Revolutionärin. Sie ist keine Kostverächterin und steigt fast mit jedem ins Bett, egal ob dick oder dünn. Ihre berühmten Bekanntschaften gehen bei ihr ein und aus, ihre kommunistischen Überzeugungen stellt sie jedoch öfters in Frage und sucht deren Sinnhaftigkeit. Durch das ständige Hin-und Her zwischen den beiden Protagonistinnen fragte ich mich oft in diesem Buch, wo und bei wem ich hier überhaupt bin. Das war eindeutig zu viel des Guten, eine ausführliche spannende Biografie hätte es auch getan und hier wäre weniger auf alle Fälle mehr gewesen.

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