Produktbild: Die Farben der Frauen
Band 3

Die Farben der Frauen Roman

Aus der Reihe Frauen
11

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,5/17,2/4 cm

Gewicht

489 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Originaltitel

Her Mother's Secret

Übersetzt von

Christine Strüh + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3569-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

17.05.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

480

Maße (L/B/H)

20,5/17,2/4 cm

Gewicht

489 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

1

Originaltitel

Her Mother's Secret

Übersetzt von

  • Christine Strüh
  • Anna Julia Strüh

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3569-9

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Sabdah65

    aus Dorsten

    5/5

    21.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Kraft zum Erfolg

    DIE FARBEN DER FRAUEN von der Autorin Natasha Lester Seit die Frauen Farbe tragen. England, 1918: Obwohl das Tragen roten Lippenstifts noch als skandalös gilt, stellt die junge Leonora in der Apotheke ihres Vaters heimlich Kosmetika her. Als ihr Vater an der Spanischen Grippe stirbt, sucht sie ihr Glück in Amerika und lernt den charmanten Everett kennen – und lieben. Doch um diese Liebe muss sie ebenso kämpfen wie um ihren Traum von einer Kosmetikfirma, denn auch in Manhattan gibt es Widerstand gegen den Wunsch der Frauen, selbst über ihr Aussehen zu entscheiden. New York, 1939: Alice, eine aufstrebende junge Ballerina, erhält das Angebot, das Gesicht einer Kosmetikkampagne zu werden – aber warum wollen ihre Eltern ihr das um jeden Preis verbieten? Das Cover finde ich sehr passend zu diesem historischen Roman. Es gefällt mir sehr gut und hat mich sofort angesprochen. Die Autorin Natasha Lester hat ihre Erfahrungen als Marketingleiterin bei L'Oréal in dieser Geschichte umgesetzt. Der Leser wird in die Vergangenheit versetzt, in der er mehr über den Stand der Frauen in dieser Zeit erfährt und über die Erfindung der Kosmetik. Der Schreibstil ist leicht locker und flüssig, so das ich das Buch nur sehr schwer beiseite legen musste. Die Hautprotagonistin setzt durch ihre Kraft, Ausdauer, Fleiß und vor allem durch ihren Mut, ihren Traum durch. Dabei ist sie ehrlich, offen, freundlich und liebenswert. Der Inhalt der Geschichte beinhaltet Liebe, Familie, Geheimnisse, Intrigen und Dramatik.

  • Elke Seifried

    aus Gundelfingen

    5/5

    05.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    eine starke Frau und ihr Traum

    Leos ganze Leidenschaft ist es, in der Apotheke ihres Vaters heimlich mit Kosmetik zu experimentieren. Als dieser dann, kaum hat der Erste Weltkrieg endlich geendet, der Influenzawelle zum Opfer fällt, hält Leo nichts mehr in dem kleinen englischen Dorf und es heißt »Ich komme mit!«, rief sie, als sie Joan entdeckte. »Ich komme mit dir nach New York.«. Sie verkauft die Apotheke und macht sich mit ihrer Freundin, der Krankenschwester Joan, auf den Weg. Schon auf der Bahnfahrt zum Überseeschiff, die sie alleine bestreiten muss, lernt Leo Everett Forsyth, den Eigentümer eines bekannten Londoner Kaufhauses, kennen, der ihr nicht nur sein Herz schenkt, sondern auch Unterstützung bei der Verwirklichung ihres Traums von der eigenen Kosmetikmarke verspricht. Doch auch wenn es bei den beiden tiefe und tatsächlich innige Liebe ist, wie sich später mehrfach beweisen wird, ist ihnen keine gemeinsame Zukunft, von der beide träumen, gegönnt. Everett muss aus familiären Banden und um einer alten Freundin zu helfen, diese schwanger von einem anderen heiraten. Während er an Matties Seite seinen Weg gehen muss, kämpft Leo um ihren Traum von ihrer eigenen Kosmetikmarke. Doch dieser ist mehr als steinig. Sie hält sich mit drei Jobs über Wasser und muss lernen, Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn ganz alleine ist es nicht zu stemmen. Nicht nur Zuspruch und Unterstützung, sondern auch wahre Freundschaft findet sie bei der Chinesin Li, in deren Laden sie weiter ihre Mischungen verbessern kann, und Designerin Lottie, mit der sie nachts New Yorker Schaufenster dekoriert. Zu gerne würde ihr auch der Unternehmer Benjamin Richier unter die Arme greifen, der sich, trotzdem ihr Herz an einem anderen hängt, zweifelsohne in sie verliebt hat. Das ist allerdings seiner Schwester ein Dorn im Auge und diese lässt deshalb keine Gelegenheit aus, Intrigen zu spinnen und ihr zu demonstrieren, wie wenig sie von ihr hält. Mehr soll gar nicht verraten werden, denn mit ihr um ihren Traum kämpfen, gegen alle Widerstände immer wieder aufstehen und daran wachsen, darf hier ein jeder Leser mit Leo selbst, genauso wie er sich mit ihr in Herzensangelegenheiten einiges abringen muss. »Ich hoffe, ihr seid darauf gefasst, von unserem Herrgott für eure Schandtaten zur Rechenschaft gezogen zu werden«, zeterte Mrs Weston, als sich überdeutlich zeigte, wessen Waren gefragter waren. »Ich mache mir mehr Sorgen um die Männer, die denken, es wäre akzeptabel, Frauen mit gewaltsamen Mitteln zu unterdrücken. Warum sollten wir uns unterwerfen?« »Weil es der Herr so sagt«, beharrte Mrs Weston. »Tja, dann liegt der Herr wohl falsch« Die Autorin nimmt einen gekonnt mit auf eine Zeitreise, die Geschichte von den Anfängen der Kosmetikindustrie erzählt, davon welche Rolle Schminke und auch Frauen zu der Zeit sowohl in England als auch in New York gespielt haben und verwebt das gekonnt mit dem berührenden Schicksal der einnehmenden Hauptdarstellerin. Gut hat mir dabei gefallen, dass ich auch einige solch kleine interessante Details, wie z.B. die opulente Schaufensterdekoration zu der Zeit lebendig vor Augen gezeichnet bekomme habe. Die Autorin beschreibt mit vielen Bildern und derart farbenfroh, sodass ich stets das Gefühl hatte, mit dabei sein zu dürfen. Wer hat so z.B. den Raum bei den Worten, „Dann betrat sie den berühmten Oval Room, der bombastisch in Weiß und Gold dekoriert war. An den Wänden standen Chaiselongues – dort konnten sich die reichen Kunden nach dem beschwerlichen Weg von ihrem Auto in den Salon ausruhen. Spiegel verliehen dem Raum ein edles Aussehen, und die goldenen Seidenvorhänge waren so prachtvoll, dass Leo sie am liebsten heruntergerissen und Kleider daraus geschneidert hätte. Der Raum strotzte vor Luxus und Diskretion.“, nicht ganz deutlich vor Augen? Ihr flüssiger, lebendiger Schreibstil liest sich locker, leicht und die Seiten fliegen geradezu. Dabei konnte mich Natasha Lester auch emotional, nachdem es mir anfangs in England fast ein bisschen zu oberflächlich war, schnell völlig einnehmen und ich habe mit Leo gelebt. Ich habe wohl fast schon mehr Groll als sie empfunden, wenn sie eine der vielen Intrigen einstecken muss, war mit ihr enttäuscht, wenn die Produkte noch nicht so ankommen wie erhofft und war auch in Liebesdingen oft richtig getroffen und berührt. Aber ich konnte mich auch oft mit ihr freuen, ab und an sogar schmunzeln, sodass die Mischung stimmt, so z.B. wenn sie der moralwachenden Flugblattverteilerin ein Schnippchen schlagen kann oder von ihrem Vater Unterstützung bekommt. »Pffft!«, spottete ihr Vater. »Er war im Schützengraben und ist schockiert von ein bisschen schwarzem Zeug auf deinen Wimpern? Dann ist er nicht der Richtige für dich.“ Gut hat mir auch gefallen, dass stets die Botschaft nicht aufzugeben mitschwingt. »Ganz gleich, was passiert, du wirst drüber wegkommen«, sagte Leo. »Vielleicht bist du erst mal traurig, aber nutze die Traurigkeit, um deinen Traum noch größer zu machen, deine Ziele noch höher zu stecken.«, ist nur ein Beispiel dafür. »Danke, dass Sie mir anbieten, in mich zu investieren. Aber sosehr ich Ja sagen möchte, kann ich es doch nicht. Ich möchte versuchen, allein etwas aufzubauen und mir zu beweisen, dass ich tatsächlich zu etwas Außergewöhnlichem fähig bin.«. Leo war mir mit ihrer Begeisterung an der Sache und ihrem Kampfgeist von Anfang an sympathisch und ich habe sie stets bewundert, wie viel Kraft sie an den Tag legt, um ihre Träume in die Tat umzusetzen. Sie zeigt unheimlich viel Selbstbeherrschung, stellt ihre Gefühle hintan, verbiegt sich dabei nie und zeigt so ganz viel Aufrichtigkeit und Rückgrat. Mit ihr hat die Autorin eine ganz großartige Hauptdarstellerin geschaffen, die authentischer nicht sein und nicht besser in die Zeit passen könnte. Auch die übrige Figurenzeichnung fand ich äußerst glaubwürdig, lebendig und gelungen, ganz besonders so die intrigante Fayne, die stets unberechenbar bleibt und für einige Überraschungen sorgt, einen Benjamin Richier, der auch sein Päckchen zu tragen hat oder auch Alice, Matties Tochter, derer sich Everett annimmt und die sich so nach einem anderen Leben sehnt und dabei ganz feine Antennen hat. Alles in allem hat mir die Autorin mit ihren berührenden, emotionalen Farben der Frauen eine äußerst gelungene Zeitreise und beste Unterhaltung geboten. Da vergebe ich gerne fünf Sterne.

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    25.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    "Schönheit reicht, um ins Auge zu fallen. Aber man benötigt Charakter, um im Gedächtnis zu bleiben." (Coco Chanel)

    1918. Als Leonora Easts Vater an den Folgen einer Influenza stirbt, hält sie in England nichts mehr. Sie verkauft die familieneigene Apotheke und macht sich mit ihrer australischen Freundin, der Krankenschwester Joan, auf den Weg nach New York, um dort ihren Traum von einer eigenen Kosmetiklinie wahrwerden zu lassen. Schon bevor sie einen Fuß an Bord des Überseeschiffes setzt, trifft Leonora in Everett Forsyth die Liebe ihres Lebens. Everett, Eigentümer einer bekannten Londoner Kaufhauses, hat ebenfalls sein Herz an Leonora verloren. Doch schon während der Überfahrt nach Amerika sieht er sich gezwungen, einer alten Freundin der Familie aus der Verlegenheit zu helfen und diese, kaum in New York angekommen, zu ehelichen, obwohl sie von einem anderen Mann schwanger ist. Leonora versucht, sich mit drei Jobs über Wasser zu halten und mit harter Arbeit abzulenken. In der Chinesin Li und der Designerin Lottie trifft sie gute Freundinnen, die sie bei der Erreichung ihrer Ziele kräftig unterstützen, ebenso wie der Unternehmer Benjamin Richier. Dessen Schwester Faye allerdings lässt keine Möglichkeit aus, Leonora Steine in den Weg zu legen… Natasha Lester hat mit „Die Farben der Frauen“ einen sehr unterhaltsamen Roman vor historischem Hintergrund vorgelegt, der den Leser nicht nur in die Anfänge der Kosmetikbranche entführt, sondern auch mit einer fesselnden Geschichte aufwartet, in der sich alles um Liebe, Geheimnisse, Eifersucht und Intrigen handelt. Der flüssige, farbenfrohe und gefühlvolle Erzählstil schickt den Leser auf eine Zeitreise ins vergangene Jahrhundert, wo er sich nach dem ersten Weltkrieg in einem kleinen englischen Dorf in der Apotheke wiederfindet, die Leonora und ihrem Vater ein Auskommen bietet und Leonora den Grundstein für ihre Kosmetikprodukte legt. Die Überfahrt nach New York, die ersten Schritte in Manhattan und Chinatown, die Schaufensterdekorationen, das Arbeiten bei Elizabeth Arden: alles ist so farbenfroh geschildert, dass man als Leser das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein. Die ersten Monate Leonoras sind von einigen Entbehrungen und Schicksalsschlägen geprägt, doch ihr Eifer und ihr Mut sind bewundernswert. Die Entwicklung von Mascara, Puder und Lippenstift mit Hilfe von chinesischen Ingredienzen zur Haltbarkeit und Geruchsstimulierung sind interessant beschrieben und zeugen von Leonoras Ideenreichtum und Hartnäckigkeit in Bezug auf ihre Produkte. Abenteuerlich sind die Moralvorstellungen der damaligen Zeit, wo Männer und alte Matronen vor Kosmetikartikeln warnen und diese sowie ihre Benutzerinnen regelrecht verteufeln. Der Aufstieg von Leonora ist sehr schön dargestellt, der von Entwicklung Ausdauer und Einfallsreichtum zeugt und einmal mehr aufzeigt, was die Frauen von heute den starken Frauen von damals zu verdanken haben. Die mit menschlichen Eigenschaften ausgestatteten Charaktere sind facettenreich, lebendig und liebevoll in Szene gesetzt. Der Leser heftet sich gern an ihre Fersen und fiebert mit ihnen, während er einige Gefühlswechselbäder durchlebt. Leonora ist eine Visionärin, die weiß, wovon sie spricht. Sie besitzt Stärke, Ausdauer, Fleiß und vor allem Mut, ihren Traum zu leben. Dabei ist sie ehrlich, offen, freundlich und liebenswert. Everett ist ein sympathischer Kerl, der immer das Richtige tun will. Er ist fast zu gut für diese Welt. Lottie und Li sind völlig verschieden, doch sie eint die enge Freundschaft zu Leo. Benjamin ist durch und durch Geschäftsmann, doch er besitzt Herz und ist ein guter Freund. Seine Schwester Faye ist eine alkoholsüchtige Giftspritze, die meint, mit Arroganz und Boshaftigkeit interessant zu sein. Mattie ist eine arrogante und selbstsüchtige Frau, die es nur auf Wohlstand und ihren Ruf abgesehen hat. Aber auch Joan und Alice spielen eine Rolle in dieser Geschichte. „Die Farben der Frauen“ weiß mit einer sehr unterhaltsamen Geschichte über Liebe, Familie, Geheimnisse und die Schönheitsbranche mit viel Tragik und Dramatik von Anfang bis Ende zu fesseln. Absolute Leseempfehlung für ein abwechslungsreiches Buch mit Suchtfaktor!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    23.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Schönheit reicht, um ins Auge…

    Schönheit reicht, um ins Auge zu fallen. Aber man benötigt Charakter, um im Gedächtnis zu bleiben. (C. Chanel) 1918. Als Leonora Easts Vater an den Folgen einer Influenza stirbt, hält sie in England nichts mehr. Sie verkauft die familieneigene Apotheke und macht sich mit ihrer australischen Freundin, der Krankenschwester Joan, auf den Weg nach New York, um dort ihren Traum von einer eigenen Kosmetiklinie wahrwerden zu lassen. Schon bevor sie einen Fuß an Bord des Überseeschiffes setzt, trifft Leonora in Everett Forsyth die Liebe ihres Lebens. Everett, Eigentümer einer bekannten Londoner Kaufhauses, hat ebenfalls sein Herz an Leonora verloren. Doch schon während der Überfahrt nach Amerika sieht er sich gezwungen, einer alten Freundin der Familie aus der Verlegenheit zu helfen und diese, kaum in New York angekommen, zu ehelichen, obwohl sie von einem anderen Mann schwanger ist. Leonora versucht, sich mit drei Jobs über Wasser zu halten und mit harter Arbeit abzulenken. In der Chinesin Li und der Designerin Lottie trifft sie gute Freundinnen, die sie bei der Erreichung ihrer Ziele kräftig unterstützen, ebenso wie der Unternehmer Benjamin Richier. Dessen Schwester Faye allerdings lässt keine Möglichkeit aus, Leonora Steine in den Weg zu legen… Natasha Lester hat mit „Die Farben der Frauen“ einen sehr unterhaltsamen Roman vor historischem Hintergrund vorgelegt, der den Leser nicht nur in die Anfänge der Kosmetikbranche entführt, sondern auch mit einer fesselnden Geschichte aufwartet, in der sich alles um Liebe, Geheimnisse, Eifersucht und Intrigen handelt. Der flüssige, farbenfrohe und gefühlvolle Erzählstil schickt den Leser auf eine Zeitreise ins vergangene Jahrhundert, wo er sich nach dem ersten Weltkrieg in einem kleinen englischen Dorf in der Apotheke wiederfindet, die Leonora und ihrem Vater ein Auskommen bietet und Leonora den Grundstein für ihre Kosmetikprodukte legt. Die Überfahrt nach New York, die ersten Schritte in Manhattan und Chinatown, die Schaufensterdekorationen, das Arbeiten bei Elizabeth Arden: alles ist so farbenfroh geschildert, dass man als Leser das Gefühl hat, hautnah dabei zu sein. Die ersten Monate Leonoras sind von einigen Entbehrungen und Schicksalsschlägen geprägt, doch ihr Eifer und ihr Mut sind bewundernswert. Die Entwicklung von Mascara, Puder und Lippenstift mit Hilfe von chinesischen Ingredienzen zur Haltbarkeit und Geruchsstimulierung sind interessant beschrieben und zeugen von Leonoras Ideenreichtum und Hartnäckigkeit in Bezug auf ihre Produkte. Abenteuerlich sind die Moralvorstellungen der damaligen Zeit, wo Männer und alte Matronen vor Kosmetikartikeln warnen und diese sowie ihre Benutzerinnen regelrecht verteufeln. Der Aufstieg von Leonora ist sehr schön dargestellt, der von Entwicklung Ausdauer und Einfallsreichtum zeugt und einmal mehr aufzeigt, was die Frauen von heute den starken Frauen von damals zu verdanken haben. Die mit menschlichen Eigenschaften ausgestatteten Charaktere sind facettenreich, lebendig und liebevoll in Szene gesetzt. Der Leser heftet sich gern an ihre Fersen und fiebert mit ihnen, während er einige Gefühlswechselbäder durchlebt. Leonora ist eine Visionärin, die weiß, wovon sie spricht. Sie besitzt Stärke, Ausdauer, Fleiß und vor allem Mut, ihren Traum zu leben. Dabei ist sie ehrlich, offen, freundlich und liebenswert. Everett ist ein sympathischer Kerl, der immer das Richtige tun will. Er ist fast zu gut für diese Welt. Lottie und Li sind völlig verschieden, doch sie eint die enge Freundschaft zu Leo. Benjamin ist durch und durch Geschäftsmann, doch er besitzt Herz und ist ein guter Freund. Seine Schwester Faye ist eine alkoholsüchtige Giftspritze, die meint, mit Arroganz und Boshaftigkeit interessant zu sein. „Die Farben der Frauen“ weiß mit einer sehr unterhaltsamen Geschichte über Liebe, Familie, Geheimnisse und die Schönheitsbranche mit viel Tragik und Dramatik von Anfang bis Ende zu fesseln. Absolute Leseempfehlung für ein abwechslungsreiches Buch mit Suchtfa

  • J. Kaiser

    5/5

    19.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Toller Roman

    Klapptext: 1918: Obwohl das Tragen roten Lippenstifts noch einem Skandal gleichkommt, stellt die junge Leonora in der Apotheke ihres Vaters heimlich Kosmetika her. Als ihr Vater stirbt, sucht sie ihr Glück in Amerika und lernt den charmanten Everett kennen und lieben. Doch um diese Liebe muss sie ebenso kämpfen wie um ihren Traum einer Kosmetikfirma. New York, 1939: Everetts Tochter Alice, erhält das Angebot, das Gesicht einer Kosmetikkampagne zu werden. Aber warum wollen ihr das ihre Eltern um jeden Preis verbieten. Fazit: Das Cover hat mich sehr angesprochen. Deshalb wollte ich dieses Buch lesen. In diesem Buch wird die Zeitgeschichte veranschaulicht. In dieser Zeit wurden die Frauen verwundert angeschaut, wenn sie Kosmetika benützten. Das Lesen fesselt und es kommen diverse Familiengeheimnisse ans Licht. Der historische Hintergrund erlaubt es in der Geschichte in die Tiefe zu gehen. Das Buch ist angenehm zu lesen und weglegen fällt schwer. Von mir eine absolute Empfehlung zum Lesen.

Kundinnen und Kunden meinen

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