Produktbild: Augenblicke in Bernstein

Augenblicke in Bernstein Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,6 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Natur / Cognac

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Kohaku no matataki

Übersetzt von

Sabine Mangold

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3719-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.07.2021

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

18,8/11,8/2,6 cm

Gewicht

260 g

Farbe

Natur / Cognac

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Kohaku no matataki

Übersetzt von

Sabine Mangold

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3719-8

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Ich konnte damit null anfangen (eigentlich: null Sterne)

Bewertung am 11.12.2023

Bewertungsnummer: 2086718

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese Buch ist wirklich seltsam. Am Anfang erwartete ich noch ein interessantes, schönes, vielleicht etwas skurriles Buch. Aber dann?? Es dreht dann dermaßen ab in so vieler Hinsicht, daß ich es beim besten Willen nicht mehr in irgendeiner Form gut finden konnte. Fazit: mit dem Buch konnte ich NULL anfangen. Und: ja, ich habe es bis zum Ende gelesen, weil ich das immer mache, aber bei dem Buch kann man getrost darauf verzichten.

Ich konnte damit null anfangen (eigentlich: null Sterne)

Bewertung am 11.12.2023
Bewertungsnummer: 2086718
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese Buch ist wirklich seltsam. Am Anfang erwartete ich noch ein interessantes, schönes, vielleicht etwas skurriles Buch. Aber dann?? Es dreht dann dermaßen ab in so vieler Hinsicht, daß ich es beim besten Willen nicht mehr in irgendeiner Form gut finden konnte. Fazit: mit dem Buch konnte ich NULL anfangen. Und: ja, ich habe es bis zum Ende gelesen, weil ich das immer mache, aber bei dem Buch kann man getrost darauf verzichten.

Augenblicke, in denen die Zeit stillzustehen scheint

Bewertung am 02.08.2020

Bewertungsnummer: 373939

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach dem Tod der jüngsten Schwester werden die drei hinterbliebenen Geschwister von ihrer Mutter mit in die abgelegene Villa ihres geschiedenen Mannes genommen. Die Kinder erhalten neue Namen; Opal, Bernstein und Achat. Aus Sicht des mittleren Kindes Bernstein wird die Geschichte geschildert. Die abergläubische Mutter, die einen bösen Hund für den Tod ihres kleinen Mädchens verantwortlich macht, trichtert den Kindern ein, die schützenden Mauern des Grundstückes unter keinen Umständen zu verlassen, weil der böse Hund vor dem Tor schon wartet und ihr Leben, wie das der kleinen Schwester, beenden wird. So wird das Aufwachsen der Kinder nur auf diesem abgesteckten Areal von Bernstein erzählt. Die Verkleinerung ihres räumlichen Bewegungsfreiraums schränkt die Kinder allerdings nicht ein; sie begnügen sich mit dem, was auf dem Grundstück der Villa vorhanden ist. Die Kleidung der Kinder verziert ihre Mutter mit kindlichen Applikationen; Mähne, Kaninchenpuschel oder Flügel wie eine Fee charakterisieren die Kinder, und sie wirken wie aus einer anderen Welt. Täglichen Unterricht erlebt jedes der Kinder für sich, indem sie sich mit selbst ausgesuchten Themen aus den verstaubten Enzyklopädien ihres Vaters beschäftigen. Die Wissensbücher sind mehr als reine Lerninstrumente. Für Bernstein werden sie zur Begegnung mit seiner kleinen Schwester, die er auf den Rändern der Seiten zu zeichnen beginnt. Die Begegnungen mit der verstorbenen Schwester werden für alle Familienmditglieder gewissermaßen real, und erst innerhalb der Mauern der Villa wieder möglich. Für den Rest der Familie ist die von Bernstein gezeichnete Schwester auf den Buchseiten nach wie vor das kleine Mädchen von früher. Im gewissen Maße altern auch die Geschwister nicht; ihre Kleidung wird ihnen im Laufe der Jahre zu klein, aber sie tragen sie weiterhin. Zeit scheint kaum von Bedeutung. Von der Mutter werden die Kinder weiterhin behütet, obwohl sie täglich viel Zeit auf sich allein gestellt sind, wenn die Mutter arbeiten muss. Nur subtil erlebt der Leser wie die drei Edelsteinkinder ihrer zugedachten Rolle als Schützlinge entwachsen. Die Welt jenseits ihrer Mauer lernen die Kinder nur durch das Studium der Enzyklopädien kennen, von sich aus haben sie keinen Ansporn die Villa zu verlassen. Doch die Außenwelt ist groß, als dass die Mauern ihr ewig standhalten könnten. Wie hinterlässt einen ein Buch, in dem es so wenig Handlung, und doch so viele innere Begebenheiten gibt? Definitiv melancholisch. Es war eine wundervolle Geschichte, die mich sehr nahe an meine erste Begegnung mit Yoko Ogawa geführt hat, „Der Herr der kleinen Vögel“ - Schilderungen, die ohne große Abenteuer auskommen, um lesenswert zu sein.

Augenblicke, in denen die Zeit stillzustehen scheint

Bewertung am 02.08.2020
Bewertungsnummer: 373939
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach dem Tod der jüngsten Schwester werden die drei hinterbliebenen Geschwister von ihrer Mutter mit in die abgelegene Villa ihres geschiedenen Mannes genommen. Die Kinder erhalten neue Namen; Opal, Bernstein und Achat. Aus Sicht des mittleren Kindes Bernstein wird die Geschichte geschildert. Die abergläubische Mutter, die einen bösen Hund für den Tod ihres kleinen Mädchens verantwortlich macht, trichtert den Kindern ein, die schützenden Mauern des Grundstückes unter keinen Umständen zu verlassen, weil der böse Hund vor dem Tor schon wartet und ihr Leben, wie das der kleinen Schwester, beenden wird. So wird das Aufwachsen der Kinder nur auf diesem abgesteckten Areal von Bernstein erzählt. Die Verkleinerung ihres räumlichen Bewegungsfreiraums schränkt die Kinder allerdings nicht ein; sie begnügen sich mit dem, was auf dem Grundstück der Villa vorhanden ist. Die Kleidung der Kinder verziert ihre Mutter mit kindlichen Applikationen; Mähne, Kaninchenpuschel oder Flügel wie eine Fee charakterisieren die Kinder, und sie wirken wie aus einer anderen Welt. Täglichen Unterricht erlebt jedes der Kinder für sich, indem sie sich mit selbst ausgesuchten Themen aus den verstaubten Enzyklopädien ihres Vaters beschäftigen. Die Wissensbücher sind mehr als reine Lerninstrumente. Für Bernstein werden sie zur Begegnung mit seiner kleinen Schwester, die er auf den Rändern der Seiten zu zeichnen beginnt. Die Begegnungen mit der verstorbenen Schwester werden für alle Familienmditglieder gewissermaßen real, und erst innerhalb der Mauern der Villa wieder möglich. Für den Rest der Familie ist die von Bernstein gezeichnete Schwester auf den Buchseiten nach wie vor das kleine Mädchen von früher. Im gewissen Maße altern auch die Geschwister nicht; ihre Kleidung wird ihnen im Laufe der Jahre zu klein, aber sie tragen sie weiterhin. Zeit scheint kaum von Bedeutung. Von der Mutter werden die Kinder weiterhin behütet, obwohl sie täglich viel Zeit auf sich allein gestellt sind, wenn die Mutter arbeiten muss. Nur subtil erlebt der Leser wie die drei Edelsteinkinder ihrer zugedachten Rolle als Schützlinge entwachsen. Die Welt jenseits ihrer Mauer lernen die Kinder nur durch das Studium der Enzyklopädien kennen, von sich aus haben sie keinen Ansporn die Villa zu verlassen. Doch die Außenwelt ist groß, als dass die Mauern ihr ewig standhalten könnten. Wie hinterlässt einen ein Buch, in dem es so wenig Handlung, und doch so viele innere Begebenheiten gibt? Definitiv melancholisch. Es war eine wundervolle Geschichte, die mich sehr nahe an meine erste Begegnung mit Yoko Ogawa geführt hat, „Der Herr der kleinen Vögel“ - Schilderungen, die ohne große Abenteuer auskommen, um lesenswert zu sein.

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Augenblicke in Bernstein

von Yoko Ogawa

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