Produktbild: Drei Kameradinnen

Drei Kameradinnen Roman | Die Buchvorlage zum gleichnamigen Film von Milena Aboyan

145

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

7370

Erscheinungsdatum

15.04.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

4408 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462319378

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
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  • Navigation über vorher / nachher Elemente
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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Verkaufsrang

7370

Erscheinungsdatum

15.04.2021

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

4408 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462319378

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  • Bewertung

    5/5

    02.01.2022

    eBook (ePUB 3)

    sehr lesenswert

    Shida Bazyar erzählt uns hier von Hani, Kasih und Saya, drei jungen Frauen, die sich seit Kindertagen kennen und lieben. Sie alle haben einen Migrationshintergrund. Welchen, erzählt sie uns nicht so genau, das geht uns nichts an. Die drei hatten sich ein wenig aus den Augen verloren, aber nun treffen sie sich wieder um ein bisschen die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Saya lässt es sich nicht nehmen, regelmäßig die Hass-Kommentare in den sogenannten sozialen Medien zu lesen und darüber immer wütender zu werden. Nun steht sie im Verdacht, ein Feuer gelegt zu haben. Aber wie konnte es dazu kommen? Die Autorin arbeitet hier mit vielen verschiedenen Stilmitteln, z.B. spricht sie uns, den Leser direkt an. Sie stellt uns Fragen, die ganz klar machen, dass sie uns durchschaut hat. Also, WIR sind doch total aufgeschlossen, wir haben doch keine Vorurteile. Nein? Wirklich nicht? Wir streifen mit den drei Kameradinnen durchs nächtliche Berlin, sitzen Bier trinkend vor dem Späti und treffen dabei auf einige Mitmenschen mit deutlich ausbaufähigem Sozialverhalten! Und sie macht uns klar: Es geht hier nicht nur um Rassismus, sondern um Ignoranz und Ablehnung in all ihren Facetten. Oft humorvoll, aber stets auf außergewöhnliche Weise erzählt Shida Bazyar davon, wie es ist, wenn die eigene Existenz ständig infrage gestellt wird, wie anstrengend das ist, immer als Sinnbild der eigenen Kultur zu gelten, da alles, was ich mache, auf meine komplette Gemeinschaft zurückfällt. Ein großartiges und wichtiges Buch!

  • Sabdah65

    aus Dorsten

    5/5

    04.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Rassismus ist immer noch ein Problem

    3 KAMERADINNEN von der Autorin Shida Bazyar Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2021 Was Freundschaft bedeutet, wenn die Gegenwart Feuer fängt.  In ihrem neuen Roman erzählt Shida Bazyar voller Wucht und Furor von den Spannungen und Ungeheuerlichkeiten der Gegenwart – und von drei jungen Frauen, die zusammenstehen, egal was kommt. Seit ihrer gemeinsamen Jugend in der Siedlung verbindet Hani, Kasih und Saya eine tiefe Freundschaft. Nach Jahren treffen die drei sich wieder, um ein paar Tage lang an die alten Zeiten anzuknüpfen. Doch egal ob über den Dächern der Stadt, auf der Bank vor dem Späti oder bei einer Hausbesetzerparty, immer wird deutlich, dass sie nicht abschütteln können, was jetzt so oft ihren Alltag bestimmt: die Blicke, die Sprüche, Hass und rechter Terror. Ihre Freundschaft aber gibt ihnen Halt. Bis eine dramatische Nacht alles ins Wanken bringt. Das Cover ist ein Blickfang und weckt grosses Interesse an die Geschichte. Die Autorin Shida Bazyar schreibt über wichtige Themen, die man in unserem Alltag leider immer wieder erlebt. Es wird ausschliesslich über rassistische, feministische und ausländerfeindliche Vorurteile und Benachteiligungen geschrieben. Drei Freundinnen mit unterschiedlichen Migrationshintergrund und täglichen Rassismus. Obwohl die Inhaltsangabe auf dem Cover mein Interesse geweckt hatte, konnte ich leider von Beginn an mich nicht an den sprunghaften und übergangslosen Schreibstil der Autorin gewöhnen. Während sie bei den drei Hauptcharaktere das sogenannte Schubladendenken bei der weißen Bevölkerung anprangert, macht sie genau das gleiche. Alle drei Protagonistinnen waren mir mehr oder weniger unsympathisch, daher konnte ich während der gesamten Geschichte nicht zu ihnen durchringen, obwohl ich mit ihnen mitgelitten habe. Leider habe ich bis zum Schluss nicht herausgefunden aus welchen Ländern die jungen Frauen mit ihren Familien geflohen sind. Ausschliesslich aus rassistische, feministische und ausländerfeindliche Vorurteile und Benachteiligungen.

  • Bewertung

    aus Oldenburg

    5/5

    01.07.2021

    eBook (ePUB 3)

    Aufwühlend und mitreißend

    Saya, Hani und Kasih, die Ich-Erzählerin, das sind die Drei Kameradinnen, beste Freundinnen aus der Kindheit/Jugend, die sich bei einer Hochzeit in ihrer alten Siedlung wiedertreffen. Was folgt ist eine schwindelerregende Erzählung über Rassismus, Sexismus und weiblicher, bedingungsloser Zusammenhalt, die mich als Leserin gleichzeitig mitgerissen, durchgeschleudert und gefordert hat. Erinnerungen und direkte Ansprache an uns LeserInnen wechseln, (Orts-/Personen-)Namen werden weggelassen, Dinge werden erfunden (und dann umgehend zugegeben) oder bleiben vage, Vergangenheit und Gegenwart wechseln fließend: "Ihr habt das nicht gemerkt, denn ohne mich und meine wohlwollende Informationsgabe seid ihr nun mal aufgeschmissen...". Kurz gesagt: ein traditionelles Leseraster fehlt komplett, und so hangelte ich mich unsicher von Seite zu Seite, und wusste des Öfteren nicht, wie mir geschah. Spannend bestimmt auch für einen Buchclub oder Buddy-Lesen, weil ich mir gut vorstellen kann, dass komplett unterschiedliche Leseerlebnisse zustande kommen. Der NSU Prozess, obwohl nie explizit benannt, bietet den zeitlichen Rahmen und von diesem Ereignis, das über die deutschen Grenzen hinweg nachrichtenmäßig relevant war, hören wir die persönlichen Geschichten von Opfern (rechte Gewalt und Alltags-rassismus bzw. Sexismus) - ich konnte nichts anderes tun, als zuzuhören. Das Unbequeme am Zuhören ist natürlich, dass man sich selber hinterfragen muss: seine Wahrnehmung, eigenes Handeln (oder das Unterlassen davon), eigene Denkstrukturen (inklusive Vorurteilen), den eigenen, gelernten oder zumindest nicht aktiv verlernten Alltagsrassismus, Konsequenzen. Unbequem, aber absolut und immer notwendig. "Ich neige nicht zu Neid, aber zu Sehnsucht." Sehnsucht ist in Shida Bazyars Buch ein ganz zentrales Thema: Sehnsucht nach Akzeptanz, Sehnsucht nach Teilhabe in all ihren Formen, Sehnsucht nach einer Normalität, die für weiße MitbürgerInnen mit "deutschen" Namen ganz selbstvertändlich ist, Sehnsucht nach Sicherheit, Unversehrtheit und Unbeschwertheit... und gleichzeitig spürt man als Leserin die Angst vor Stigmatisierung, Ausschluss, (Be-)Wertung, Übergriffen; Bedrohungen also, die nicht nur aus dem rechten Spektrum kommen, sondern die ganze Gesellschaft betreffen. Wenn ich mir etwas wünsche, ist es, dass alle LeserInnen nach der Lektüre Empathie für die Drei Kameradinnen und die Sehnsucht ihrer Pendants mitten in unserer Gesellschaft entwickeln... und dass wir alle einfach mehr zuhören!

  • Bewertung

    5/5

    12.05.2021

    eBook (ePUB 3)

    Großartig erzählt

    Eine auf hohem Niveau durchkomponierte Geschichte, die parteiisch ist, aber nicht zu parteiisch. Ich bin mit viel Liebe für die Charaktere hinausgegangen. Ein Buch, dass man nicht mehr vergisst.

  • Melanie Enns

    aus L.

    4/5

    28.04.2021

    eBook (ePUB 3)

    Realitätsnah + leicht anklagend

    "Drei Kameradinnen" ist ein Roman, der kein Blatt vor dem Mund nimmt und mich komplett herausfordert, vielleicht auch zum Umdenken nötigt. Erzählt wird in der Ich - Perspektive und was wirklich krass ist, ist die Tatsache, dass ich als Leserin regelmäßig persönlich angesprochen werde und zwar immer dann, wenn die Autorin mich in diversen Situationen oder Denkweisen anstupsen möchte. Ich finde es sehr gelungen und ich wüsste jetzt keinen Roman, wo mir Dinge so verdeutlich werden sollen wie in "Drei Kameradinnen." Dieses allein ist schon eine Leseempfehlung wert. da das aktuelle Thema "Fremdling" knallhart dargestellt wird und zwar aus ihrer Perspektive. Die Perspektive und Wahrnehmung eines Flüchtlings, der in einem fremden Land Fuß fassen möchte und durch seine Andersartigkeit bedroht, belächelt, verachtet und ohne Akzeptanz leben wird, da kaum jemand fragt, wie es ihnen dabei geht, geflohen zu sein, um Krieg und Terror zu entgehen. Ist es wirklich nur ein Wirtschaftsflüchtling, wie sie liebevoll genannt werden (Ironie!) oder jemand, der wirklich und wahrhaftig um sein Leben bangen musste. Alles zerstört, ermordet und beängstigend? Auch wenn ich nicht mit jeder Provokation einverstanden bin, ist mir klar, worauf die Autorin hinzielt und diesen Weg kann ich komplett mitgehen. Ausländerfeindlichkeit ist ein großes Tabuthema und gerade wenn sich einer daneben benimmt, wird dieses auf alle anderen Fremden übertragen. Absoluter Blödsinn, denn auch innerhalb der Deutschen gibt es genügend, die kriminell sind. Warum also übertrage ich den Brand am Anfang des Buches sofort auf Saya und bin komplett überzeugt von diesem terroristischen Anschlag? Hier benehme ich mich wie die breite Masse und muss lernen umzudenken, zumindest, bis die komplette Sachlage geklärt wurde. Fazit: Ein Roman wie ein Feuer. Leider nicht immer leicht zu lesen, aber vom Inhalt her wirklich einschlagend wie eine Bombe. Tiefgründig, herausfordernd und absolut nachhaltig. Leseempfehlung!

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  • Zum Bewerterprofil von Katrin

    Katrin

    Thalia Graz – Shopping Nord

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    2/5

    07.05.2026

    eBook (ePUB 3)

    Wichtiges Thema, schlecht erzählt

    Prinzipiell ein gesellschaftskritischer Roman über Alltagsrassismus. Leider konnte ich dem Erzählstil so gar nichts abgewinnen. Es wird häufig die vierte Wand durchbrochen, aber auf sehr aggressive Art und die Leserschaft wird als ignorant und einfältig angesprochen. Insgesamt ist die Erzählstruktur sehr schwammig und konfus. Der Einsatz eines unzuverlässigen Erzählers ist meiner Meinung nach auch nicht optimal gelungen, da ja ständig zugeben wird, dass die Figur lügt.

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