Produktbild: Der große Wind der Zeit

Der große Wind der Zeit Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

2257 KB

Originaltitel

Chufschat schichrur

Übersetzt von

Barbara Linner

Sprache

Deutsch

EAN

9783641221577

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

26.04.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

528 (Printausgabe)

Dateigröße

2257 KB

Originaltitel

Chufschat schichrur

Übersetzt von

Barbara Linner

Sprache

Deutsch

EAN

9783641221577

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  • https://lieslos.blog/

    5/5

    22.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Highlight für jeden, der Familiensagas mag und sich für die Geschichte Israels interessiert.

    In diesem Gesellschafts- und Generationenroman lernen wir in 47 Kapiteln Libby, ihre aschkenasisch-jemenitische Familie und ihre aus Österreich und Afrika stammenden Vorfahren kennen. Hundert Jahre Geschichte breiten sich in diesem kurzweilig und lebendig erzählten Werk vor uns aus. Dabei werden nicht nur die Lebensgeschichten von vielen Menschen miteinander verwoben, sondern auch die Vergangenheit mit der Gegenwart gekonnt in Verbindung gebracht. Im Vordergrund stehen dabei Libby, ihr Großvater und dessen Mutter, die unverheiratete Tänzerin Eva Ben-Chaim. Libby ist eine Offizierin und Verhörspezialistin der israelischen Armee. Ihre Verhöre der palästinensischen Attentäter führen zu Geständnissen, die drastische Strafmaßnahmen für die Betroffenen zur Folge haben. Nach einer beunruhigenden Begegnung mit einem mutmaßlichen Terroristen braucht sie eine Auszeit. Alles wird ihr zu viel. Sie nimmt Urlaub und fährt in den Kibbuz. Im Haus ihres abwesenden Großvaters Dave will sie wieder ihre innere Ruhe finden. …aber zunächst findet sie Tagebücher. Libby vertieft sich in diese herumliegenden Tagebücher ihrer Urgroßmutter Eva Ben-Chaim und taucht tief in deren Geschichte ein. Eva Ben-Chaim, die Mutter ihres Großvaters, war in den dreißiger Jahren eine Tänzerin und Choreografin in Berlin. Sie erlebte, wie die Nazis an die Macht kamen, beobachtete den jüdischen Auswanderungsstrom und konnte sich schließlich selbst noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. In den dreißiger Jahren lernte Eva in der Berliner Theaterszene Berthold Brecht kennen. Laut Tagebuch hätten sie eine Liebelei miteinander gehabt. Eva war 1942 maßgeblich am Aufbau der deutschen und arabischen Abteilung des jüdischen Kampfverbandes Palmach beteiligt, die gegründet wurde, um den befürchteten Einmarsch von Rommels Truppen in Palästina abzuwehren. Die Familiensaga „Der große Wind der Zeit“ erzählt die Geschichte Israels der letzten 100 Jahre und sie will unaufdringlich vermitteln. Sie appelliert an junge Israelis und Palästinenser, offen miteinander umzugehen und sich füreinander zu interessieren. Der Roman hat mich inhaltlich und literarisch überzeugt. Er fesselte mich und erweiterte meinen Horizont. In das Leben einer jüdischen Familie über vier Generationen hinweg einzutauchen machte mir große Freude, v. a., weil es von dem Autor Joshua Sobol so detailliert, farbig, lebendig, atmosphärisch und dialogreich erzählt wird. Der einzige Kritikpunkt: Ein Familienstammbaum zu Beginn wäre deutlich hilfreicher gewesen, als die bloße Auflistung dieser Vielzahl von Familienangehörigen und Nebenfiguren. Durch die Visualisierung hätte ich mir bei der Lektüre sicherlich leichter getan.

  • Bewertung

    5/5

    08.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelebte Geschichte, meisterhaft erzählt

    Entlang von vier Generationen entwirft der israelische Schriftsteller Joshua Sobol in seinem Roman "Der große Wind der Zeit" ein komplexes Gesellschaftspanorama Israels. Eine der größten Stärken des Romans sind seine unheimlich lebendig und authentisch wirkenden Figuren. Hier zeigt sich Sobols langjährige Erfahrung als Theaterregisseur. Die Dialoge sind meisterlich geschrieben und lassen einen nicht mehr los. Oft habe ich das Buch nach einem Gespräch zwischen den Figuren zur Seite gelegt und den verbalen Schlagabtausch Revue passieren lassen. Ich bin wirklich schwer beeindruckt von Sobols literarischen Fähigkeiten. Aber worum gehts? Libby, Offizierin der israelischen Armee und Verhörspezialistin, nimmt sich nach einer beunruhigenden Begegnung mit einem mutmaßlichen Terroristen Urlaub von der Armee und fährt zu ihrem Großvater Dave in den Kibbuz. Dort stößt sie auf das Tagebuch ihrer Urgroßmutter Eva und taucht fasziniert in ihre Welt ein. Eva war eine starke, lebenslustige Frau, die in den frühen dreißiger Jahren Kibbuz, Mann und Kind verließ und in Berlin als Tänzerin auftrat, bevor sie floh. Insgesamt kann ich diesem Buch jedem ans Herz legen, der sich für die Geschichte Israels erzählt oder einfach nur mal wieder einen literarisch hochwertigen Roman lesen möchte. In „Der große Wind der Zeit“ steckt der Appell an junge Israelis und Palästinenser, sich endlich für das Leben, die Geschichte und die Zukunft „der Anderen“ im Land zu interessieren. In unserer heutigen Zeit, ein mehr als löbliches Ziel. Absolute Empfehlung meinerseits!

  • bookslove1511

    4/5

    01.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Großartige Erzählung

    Der israelische Dramatiker Joshua Sobol erzählt in seinem neuen Roman über vier Generationen und 100 Jahre hinweg eine humanistische und kritische Familiengeschichte. Dabei werden nicht nur aus viele Lebensgeschichten berichtet, sondern die Geschichte Israels wie auch des Nahostkonflikts gekonnt in Verbindung gebracht. Im Mittelpunkt der aschkenasisch-jemenitische Familie Ben-Chaim stehen zwei starke Frauen. Eine davon Offizierin der israelischen Armee und Verhörspezialistin Libby. Nach einer beunruhigenden Begegnung mit einem mutmaßlichen Terroristen nimmt sie sich Auszeit und fährt zu ihrem Großvater Dave der - seit Tagen verschwunden ist - in der Kibbuz. Dort stößt sie auf die Tagebücher ihrer Urgroßmutter Eva und taucht fasziniert beim Lesen in ihr völlig unbekannte Welt ein. Eva Ben-Chaim lässt ihren Mann und Sohn in Kibbuz und reist in den frühen dreißiger nach Berlin, um Tänzerin und Choreografin aufzutreten. Dabei lernt sie viele jungen Nazis, revolutionären Theaterleute und den Dramatiker Bertolt Brecht kennen und geniest ihr Freiheit und pflegt freie Liebe. Sie erlebt, wie die Nazis an die Macht kamen und gerade rechtzeitig bringt sie sich in Sicherheit. Der Roman ist eine gut gelungene, vor allem sehr vielschichtige israelische Familiensage. In 47 Kapitel und 520 Seiten lang habe ich die Familie Ben-Chain bei all den Höhen und Tiefen begleitet und dabei nicht nur Libby und Eva kennengelernt, sondern gesamte Großfamilie. Sobols Figuren sind lebensnah und facettenreich. Die sind wie Fingern am Hand, gehören zwar zusammen und doch zu sehr verschieden. Man feiert und leidet mit allen aber die Kopfschüttelmomente sind auch nicht wenig. Besonders seine Dialoge waren für mich ein Genuss. Man merkt schnell, dass der Autor langjährige Erfahrung als Theaterregisseur hat. Mit seiner lebendige aber definitiv nicht einfacher Sprache hat mich Joshua Sobol nach heutigen und damaligen Israel mit genommen. Die Reise war nicht so einfach, viele detailreiche Charaktere/Nebencharaktere haben mein Weg erschwert, doch zum Glück gibt es eine Personenauflistung, die ich immer wieder nachgeschlagen hab. „Der große Wind der Zeit“ ist ganz sicher kein Schmöker, welche in einem Rutsch lesen lässt. Doch dafür ist es eine sehr authentische, atmosphärische Werk. Wer an israelische Geschichte Interesse hat oder einfach in einer anderen Welt eintauchen möchte, kann ich dieses großartig erzähltes Buch nur ans Herz legen.

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