Die Playlist steht, die Snacks sind gepackt: In ihrem Mini machen sich Addie und Deb auf den Weg nach Schottland zur Hochzeit ihrer besten Freundin. Kurz nach dem Start fährt ihnen ein Auto auf. Der Fahrer ist ausgerechnet Addies Ex Dylan, den sie seit ihrer traumatischen Trennung vor zwei Jahren tunlichst gemieden hat. Dylan und sein bester Freund Marcus fahren auch zur Hochzeit. Ihr Auto ist ein Totalschaden und Addie hat keine andere Wahl als ihnen eine Mitfahrgelegenheit anzubieten. In einem bis unters Dach mit Gepäck und Geheimnissen vollgestopften Mini entpuppt sich der Roadtrip als Katastrophe: 500 Kilometer liegen vor ihnen, und Addie und Dylan können nicht mehr vor ihrer vertrackten Beziehungsgeschichte davonlaufen ... Werden die vier es rechtzeitig zur Hochzeit schaffen? Und viel wichtiger: Ist dieser Roadtrip wirklich das Ende von Addies und Dylans gemeinsamen Weg?
Kundinnen und Kunden meinen
3.8/5.0
Hyperventilea
4/5
16.10.2021
eBook (ePUB)
Ein Ex-Paar in einem kleinem Auto, einige Konflikte und viele Erinnerungen
„Ich liebe dich“, sage ich und weine. „Ich habe dich sogar geliebt, als ich dich gehasst habe. Ich habe dich geliebt, als alles andere mir lieber gewesen wäre.“
Eigentlich sollte es eine ganz entspannte Fahrt für die Schwestern Addie und Deb (und ihren Mitfahrer Rodney) zur Hochzeit ihrer besten Freundin Cherry in Schottland werden. Doch dann fährt ihnen einen Auto auf und darin sitzen keine Unbekannten: Addies Exfreund Dylan und sein Freund Marcus, die zur selben Hochzeit unterwegs sind. Der Wagen der Männer ist nicht mehr fahrtüchtig, also bleibt Addie nichts anderes übrig, als Dylan und Marcus Plätze in ihrem Mini anzubieten. Keine einfache Situation für Addie und Dylan, die sich seit zwei Jahren weder gesehen noch gesprochen haben und die damals nicht im Guten auseinandergingen. Auf so engem Raum können die zwei sich und ihren Erinnerungen natürlich nicht entkommen...
Beth O’Leary schreibt klar verständlich und flüssig im Präsens, abwechselnd aus Dylans und Addies Sicht. Sie schildert sowohl die aktuelle Situation auf der Fahrt nach Schottland als auch Erinnerungen der beiden Protagonisten in Rückblenden. Es geht dabei um die Zeit, als sich die beiden kennenlernen und später als Paar zusammen sind. Durch diese nicht durchgehend chronologische Erzählweise wird im Verlauf immer deutlicher, warum sich Addie und Dylan damals trennten.
Addie und Dylan sind spannende Charaktere, die mir im Verlauf immer vertrauter wurden. Beide sind sensible, feinfühlige Personen, die vom ersten Augenblick an ineinander verliebt sind und eigentlich wie füreinander geschaffen scheinen. Addie arbeitet als Lehrerin, nimmt ihren Beruf ernst, Dylan schreibt leidenschaftlich gern besondere Gedichte wie „Die Kraft, die mir zu eigen ist, gehört mir/ ein Geschenk/ das zurückzufordern ich nun beschließe.“ Doch manche Menschen in seinem Umfeld verunsichern ihn. Er fühlt sich nicht wohl in seiner Haut, sein Vater setzt ihn unter Druck und sein Freund Marcus unterstützt ihn vor allem dann nicht, wenn er es dringend bräuchte. Marcus ist ohnehin ein komplizierter Zeitgenosse, der sich nicht für seine Fehler entschuldigen kann und der andere oft sehr hart kritisiert. Ich empfand ihn häufig als „ziemlich ätzend“. Auch mit Addie hat Markus, der Antiheld, seine Probleme und Dylan gerät immer öfter zwischen die Fronten. Erfrischend dagegen Deb, die ehrlich und direkt sagt, was sie denkt und berechenbar und verlässlich scheint. Wie interessant und reizvoll die Figurenkonstellation ist, wird im engen Raum des Autos schnell deutlich, da treffen so einige Emotionen aufeinander.
Ganz langsam, nach und nach nimmt, die Geschichte Fahrt auf, nach dem Auffahrunfall passiert erst einmal nicht viel, aber gegen Ende, wenn endlich herauskommt, was damals wirklich geschah, entwickelt sich die Handlung zunehmend interessanter, packender und überraschender. Nach etwas längerer Anlaufzeit war ich mitten drin im Geschehen, fieberte mit Addie, spürte die schneidende, unangenehme Atmosphäre im Auto beinahe selbst und wollte unbedingt wissen, warum Addie und Dylan so schlecht aufeinander zu sprechen sind. Beth O’Leary hat einen lesenswerten Liebes- und Beziehungsroman darüber geschrieben, dass sich Menschen durchaus ändern können und dass man manchmal den richtigen Menschen zur falschen Zeit trifft, ein Buch wie ein Roadtrip, der mit der Zeit intensiver wird.
Vielleicht hätte die erste Hälfte etwas straffer erzählt werden können, aber insgesamt habe ich „Drive me Crazy- Für die Liebe bitte wenden“ sehr gerne gelesen. Nicht immer locker leicht, manchmal auch ziemlich ernst und nachdenklich stimmend, aber zu meinem Leserglück auch eine schöne Geschichte mit einer großen Portion Romantik fürs Herz.
Glüxklaus
aus Franken
4/5
16.10.2021
eBook (ePUB)
Ein Ex-Paar in einem kleinem…
Ein Ex-Paar in einem kleinem Auto, einige Konflikte und viele Erinnerungen „Ich liebe dich“, sage ich und weine. „Ich habe dich sogar geliebt, als ich dich gehasst habe. Ich habe dich geliebt, als alles andere mir lieber gewesen wäre.“ Eigentlich sollte es eine ganz entspannte Fahrt für die Schwestern Addie und Deb (und ihren Mitfahrer Rodney) zur Hochzeit ihrer besten Freundin Cherry in Schottland werden. Doch dann fährt ihnen einen Auto auf und darin sitzen keine Unbekannten: Addies Exfreund Dylan und sein Freund Marcus, die zur selben Hochzeit unterwegs sind. Der Wagen der Männer ist nicht mehr fahrtüchtig, also bleibt Addie nichts anderes übrig, als Dylan und Marcus Plätze in ihrem Mini anzubieten. Keine einfache Situation für Addie und Dylan, die sich seit zwei Jahren weder gesehen noch gesprochen haben und die damals nicht im Guten auseinandergingen. Auf so engem Raum können die zwei sich und ihren Erinnerungen natürlich nicht entkommen... Beth O’Leary schreibt klar verständlich und flüssig im Präsens, abwechselnd aus Dylans und Addies Sicht. Sie schildert sowohl die aktuelle Situation auf der Fahrt nach Schottland als auch Erinnerungen der beiden Protagonisten in Rückblenden. Es geht dabei um die Zeit, als sich die beiden kennenlernen und später als Paar zusammen sind. Durch diese nicht durchgehend chronologische Erzählweise wird im Verlauf immer deutlicher, warum sich Addie und Dylan damals trennten. Addie und Dylan sind spannende Charaktere, die mir im Verlauf immer vertrauter wurden. Beide sind sensible, feinfühlige Personen, die vom ersten Augenblick an ineinander verliebt sind und eigentlich wie füreinander geschaffen scheinen. Addie arbeitet als Lehrerin, nimmt ihren Beruf ernst, Dylan schreibt leidenschaftlich gern besondere Gedichte wie „Die Kraft, die mir zu eigen ist, gehört mir/ ein Geschenk/ das zurückzufordern ich nun beschließe.“ Doch manche Menschen in seinem Umfeld verunsichern ihn. Er fühlt sich nicht wohl in seiner Haut, sein Vater setzt ihn unter Druck und sein Freund Marcus unterstützt ihn vor allem dann nicht, wenn er es dringend bräuchte. Marcus ist ohnehin ein komplizierter Zeitgenosse, der sich nicht für seine Fehler entschuldigen kann und der andere oft sehr hart kritisiert. Ich empfand ihn häufig als „ziemlich ätzend“. Auch mit Addie hat Markus, der Antiheld, seine Probleme und Dylan gerät immer öfter zwischen die Fronten. Erfrischend dagegen Deb, die ehrlich und direkt sagt, was sie denkt und berechenbar und verlässlich scheint. Wie interessant und reizvoll die Figurenkonstellation ist, wird im engen Raum des Autos schnell deutlich, da treffen so einige Emotionen aufeinander. Ganz langsam, nach und nach nimmt, die Geschichte Fahrt auf, nach dem Auffahrunfall passiert erst einmal nicht viel, aber gegen Ende, wenn endlich herauskommt, was damals wirklich geschah, entwickelt sich die Handlung zunehmend interessanter, packender und überraschender. Nach etwas längerer Anlaufzeit war ich mitten drin im Geschehen, fieberte mit Addie, spürte die schneidende, unangenehme Atmosphäre im Auto beinahe selbst und wollte unbedingt wissen, warum Addie und Dylan so schlecht aufeinander zu sprechen sind. Beth O’Leary hat einen lesenswerten Liebes- und Beziehungsroman darüber geschrieben, dass sich Menschen durchaus ändern können und dass man manchmal den richtigen Menschen zur falschen Zeit trifft, ein Buch wie ein Roadtrip, der mit der Zeit intensiver wird. Vielleicht hätte die erste Hälfte etwas straffer erzählt werden können, aber insgesamt habe ich „Drive me Crazy- Für die Liebe bitte wenden“ sehr gerne gelesen. Nicht immer locker leicht, manchmal auch ziemlich ernst und nachdenklich stimmend, aber zu meinem Leserglück auch eine schöne Geschichte mit einer großen Portion Romantik fürs Herz.
Bewertung
aus Wermelskirchen
4/5
22.09.2021
eBook (ePUB)
Eine rasante Wendung im Leben
Gespannt war ich auf die Geschichte in diesem Buch. Erzählt wird die Geschichte von Addie und Dylan, die als heiße Liebesgeschichte im Urlaub in Frankreich beginnt. Doch Dylan, der nicht so recht weiß, was er im Leben möchte und von seinem erfolgreichen Vater unter Druck gesetzt wird, verschwindet auf einen längeren Urlaub mit seinem Freund Marcus. Marcus hält nichts von Addie, in die sein Freund verliebt ist. Addie, Lehrerin, lebt bei ihren Eltern in einem kleinen Ort in England. Nach einer kurzen Zeit des Zusammenseins in England trennen sich Dylan und Addie und treffen auf dem Weg zur Hochzeit einer gemeinsamen Bekannten wieder zusammen. Die Geschichte spielt im hier und jetzt und im damals. Der Lesende bekommt immer mehr mit, wie die Umgebung - besonders der Freund Marcus - Dylan manipuliert. Die Geschichte ist etwas chaotisch, viele Dinge passieren auf dem Weg zur Hochzeit, aber ein roter Faden hält die Geschichte zusammen. Das Buch ist rasant und zielt auf eine jüngere Leserschaft ab.
debbie
3/5
17.11.2021
eBook (ePUB)
Roadtrip mit Schwierigkeiten
Dies war mein erstes Buch der Autorin...Der Klappentext und die guten Rezensionen entfachten mein Interesse...Ich freute mich auf eine locker leichte Liebesgeschichte...Und so begann ich zu lesen...
Das Buch war auch innerhalb eines Tages durch...Es war ans ich super flüssig zu lesen und doch spannend geschrieben, allerdings anders als gedacht...Das Buch ist unterteilt in Vergangenheit und Gegenwart...Außerdem wechselt die Sicht zwischen Addie und Dylan...
Während ich die Gegenwart echt super witzig fand und meiner Vorstellung entsprach, war die Vergangenheit das komplette Gegensatz...Der Leser erlebt das Kennenlernen der Beiden mit, ihr Zusammenleben bis hin zur Trennung...Dies fand ich sehr interessant, aber durchbrach den flüssigen Lesefluss der Gegenwart...In der Vergangenheit werden Themen behandelt, die vielleicht auch triggern könnten...Mich persönlich jetzt nicht...Aber ich kann es mir vorstellen bei anderen Lesern...
Die Gegenwart erinnerte an einen lustigen Roadtrip mit einem Haufen echt cooler Charaktere...Die Vergangenheit schlug bei mir dann aber in die andere Richtung aus...Hier waren mir einige Charaktere sehr unsympathisch...Zum Beispiel auch Addie...Ich empfand sie oft als zu zickig...Dies zerstörte mein Bild von ihr aus der Gegenwart...
So hatte ich am Ende etwas das Gefühl, dass die Geschichten nicht ganz zusammen passten...Das Ende dann war nett, aber mehr löste es leider nicht bei mir aus...
Super schade, da die Bücher der Autorin immer sehr gut bewertet wurden...Vielleicht gebe ich ihr noch einmal eine Chance...So ist Drive me Crazy für mich ein nettes Buch für Kann man lesen-Muss man aber nicht...
Vielleicht gefällt es euch ja...
Bewertung
3/5
12.09.2021
eBook (ePUB)
"Drive Me Crazy" von Beth O'Leary: Eine Roadtrip-Romance mit Hindernissen
Was als gemütlicher Roadtrip der Schwestern Addie und Deb zur Hochzeit ihrer Freundin Cherry geplant war, verläuft ganz anders als gedacht. Denn als Addies Exfreund Dylan und dessen bester Kumpel Marcus einen Auffahrunfall mit den Schwestern haben, bieten Addie und Deb notgedrungen an die beiden mitzunehmen. Und wäre es nicht schon unangenehm genug eine 8-stündige Fahrt mit dem Ex in einem Mini zu verbringen, so teilen Addie, Deb, Dylan und Marcus auch noch eine äußerst dunkle Vergangenheit. Und – fast hätte ich es vergessen – dann ist da auch noch Rodney, der zwar gerne mal übersehen wird, aber doch immer für eine Überraschung gut ist.
In „Drive Me Crazy – Für die Liebe bitte wenden“ erzählt Beth O'Leary die Geschichte von Addie und Dylan, abwechselnd aus den Perspektiven beider. Außerdem wechselt sich die Rahmenhandlung – der Roadtrip mit Hindernissen – mit Rückblicken zum Beginn von Addies und Dylans Beziehung und derer Entwicklung ab. Auf diese Weise blieb die Handlung meistens spannend und abwechslungsreich. Anfangs war ich von diesem Konzept ziemlich angetan und auch von allen Charakteren (mit der Ausnahme von Marcus) begeistert. Die Charaktere sind rund und dynamisch, besonders Addie und Deb waren mir sehr sympathisch und Rodney schaffte es häufig, mich zum Schmunzeln zu bringen.
Leider war ich vom Verlauf der Handlung schließlich doch ein wenig enttäuscht. Der Fokus lag gegen Ende stark auf Marcus und wie dieser jeden in seinem Umfeld verletzt hat. Marcus` und Dylans toxische Freundschaft nehmen einen großen Teil der Geschichte ein, was ich persönlich als etwas frustrierend empfand. Allerdings glichen Addie, Deb und Rodney dieses Manko wieder aus.
Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass für „Drive Me Crazy – Für die Liebe bitte wenden“ eine Triggerwarnung ausgesprochen werden muss. Es werden kommen Themen wie Alkoholabhängigkeit, Vergewaltigung, Essstörungen und Depressionen vor.
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