Produktbild: Bella Donna. Die Schöne von Florenz
Band 1

Bella Donna. Die Schöne von Florenz Roman

13

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

28532

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

26.04.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2072 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641250713

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Produktdetails

Format

ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Verkaufsrang

28532

Erscheinungsdatum

26.04.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

416 (Printausgabe)

Dateigröße

2072 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641250713

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  • Bücher in meiner Hand

    5/5

    01.06.2021

    eBook (ePUB)

    Schönheit in allen Variationen

    Simonetta Vespucci war die Venus von Botticelli, (vielleicht) die Geliebte von Giuliano de Medici und die Königin der Schönheit, diesbezüglich ein Vorbild für viele Frauen in Florenz. Ob wahr oder nicht - die Autorin Catherine Aurel (ein Pseudonym von Julia Kröhn) macht aus dieser Vorlage einen hinreisenden Roman. Die schönste Frau Florenz ist Simonetta Vespucci. Sie freut sich über die Hochzeit mit dem gut aussehenden Marco Vespucci. Fünf Jahre später: immer noch verheiratet, immer noch von ihrem Ehemann verschmäht. Und immer noch zu jung, um zu wissen wieso. Doch dann bricht sie aus dem Ehekorsett aus, will erfahren, ob ihre Schönheit, ihre Weiblichkeit vielleicht doch bei anderen Männern Anklang findet. Nicht lange und sie geht bei den Medicis ein und aus, ihrer Schwiegerfamilie zum Trotz. Auch der Maler Sandro Botticelli macht ihre Bekanntschaft und will Simonetta malen. Viel mehr, ihre Seele auf seinen Bildern einfangen. Auch Cosima Bellani will, genau wie Simonetta, unabhängig von Männern und Familie werden, und sucht sich ein neues Standbein. Denn sie glaubt, dass sie als Kurtisane zu alt sei. Durch Simonetta kommt sie auf die Idee, Schönheitswässerchen und Cremes herzustellen. Diese Rezepte hören sich oft nach Quacksalberei an. Oft übertreibt Cosima extra, sonst würde sie nichts verkaufen. Diesbezüglich hat sich auch heutzutage nicht viel geändert - möglichst einfache Rezepturen ziehen nicht, auch wenn sie oft mindestens genau so wirksam sind als Produkte mit vielen oder extrem exotischen Inhaltsstoffen. Catherine Aurel spielt im ersten Band ihrer neuen Trilogie mit dem Thema Schönheit. Sie setzt Schönheit und Hässlichkeit nebeneinander, äusserlich und innerlich, und zeigt die ganze Spektrum davon. Der Roman ist eingebettet im Kontext des 15. Jahrhundert, am Höhepunkt der Renaissance, als Florenz von Medicis regiert wurde, die ihrerseits immer wieder mit Verschwörungen und Ränkelspielen konfrontiert wurden. Geld und Politik sind Thema der machthabenden Familien (und derer, die es gerne wären). Klatsch und Neid sind in allen Schichten der Bevölkerung zu finden. Und man merkt bald: mafiöse Verbindungen wie Schutz erkaufen/erpessen gab es schon damals. Aber auch den schönen Künsten wird in "Die Schöne von Florenz" viel Platz gegeben. Nebeneinander gestellt werden zum Beispiel die unterschiedlichen Herangehensweisen der Maler. Leonardo da Vinci, der Leichen seziert, um den Körperbau und die Körperfunktionen zu begreifen und besser darstellen zu können. Sandro Botticelli, der die nackte Seelen der zu Porträtierenden malen will, ohne Schmuck und Schminke. Die Charaktere dieses Romans tragen eine grosse Sehnsucht in sich, wünschen sich alle etwas. Doch diese Wünsche können oder wollen diejenigen, von denen sie es sich wünschen, nicht erfüllen. Geliebt zu werden, gleichberechtigt zu sein, gleiches Ansehen geniessen. Die vielfältigen Gefühle die in den Figuren schlummern, sich aber ganz anders den Weg nach aussen bahnen, hat die Autorin eindrücklich beschrieben. Meine Lieblingsfiguren sind der einfühlsame Sandro Botticelli und Amiri, Cosimas Sklave und Beschützer. Gerne mehr erfahren hätte ich über den interessanten Amerigo Vespucci, der aber logischerweise nur eine winzige Nebenrolle inne hatte. Mir hat der Roman sehr gut gefallen, diese bereits genannte Bandbreite der Themen, die die Autorin toll in Zusammenhang gesetzt hat, hat es in sich. Entstanden ist eine runde, mitreisende Geschichte, die Gedankenanstösse gibt und der Renaissance-Zeit ein neues Gesicht gibt. Nun bin ich sehr gespannt wie es im zweiten Band weitergehen wird, denn wie uns Leserinnen verraten wird, werden wir einigen Figuren erneut begegnen. Fazit: Der flüssig zu lesende Roman ist wie ein Streifzug durch Florenz inklusive Besuchen in Botticellis Werkstatt und dem Palast der Medici. Empfehlenswerte Lektüre, nicht nur für Histo-Fans. 5 Punkte.

  • AmberStClair

    aus Dorsten

    5/5

    16.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Bella Donna. Die Schöne von Florenz: Roman (Die Töchter-Italiens-Reihe, Band 1)

    Eine schöne aber ziemlich traurige Liebesgeschichte, denn Simonetta ist verzweifelt. Ihr Ehemann beachtet sie nicht, da er andere Neigungen hat die die junge Frau zuerst nicht versteht. Nur Cosima, eine Kurtisane die nicht mehr gefragt ist bei Männern, verhilft ihr wie sich die junge Frau bei dem anderen Geschlecht verhalten soll. So wird aus der schüchternen jungen Frau, eine Frau die nach Schönheit und Macht strebt und muß doch erfahren, das dies alles keinen Wet hat, wenn eins fehlt und zwar die Liebe. Eine sehr schöne Geschichte im historischem Gewand, verknüpft mit wahrer Geschichte. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, so das man sich die einzelnen Personen gut vorstellen kann. Auch der Schreibstil ist flüssig und gut geschrieben, die ganze Geschichte war fesselnt und und gut recherchiert. In allem ein sehr guter Roman, mit wahren Begebenheiten die sich gut einfügten. Eine ziemliche bewegende Geschichte und ein gutes Leseerlebnis.

  • Michaela Weber

    aus Weimar

    5/5

    02.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Schönen und Mächtigen

    Florenz 1469,die alternde Kurtisane Cosima Bellani -die in ihrer Jugendzeit nur so von den Männern umschwärmt wurde,nach ihr dreht sich keiner oder nur noch wenige um.Das setzt Cosimar sehr zu ,mehr als sie zugeben will.Als dann die junge adelige Simonetta Vespucci zu ihr kommt um sich von ihr in Liebes-Schönheitsfragen beraten zu lassen,kommt Cosima eine Geschäftsidee.Mit selbstgemachter Kosmetika gelingt es Cosima Simonetta zur schönsten Frau von Florenz zu machen.Es ist kein Wunder als der wohlhabende Giuliano de Medici und der Maler Sandro Botticelli um Simonetta werben.Als dann ein Machtkampf der Wohlhabenden und Einflussreichen in Florenz ausbricht ,geraten Cosima und Simonetta zwischen die Fronten… Die Autorin Catherine Aurel hat einen schönen Schreibstil,mit ihrer Erzählung glaubte man sich im 15.Jahrhundert mitten in Florenz,mitten in der Geschichte zu befinden.Sie brachte mir die Charaktere sehr nah,ließ mich ihre Geschichte erleben-die spannend war.Ich hatte das Gefühl in die Renaissance einzutauchen-5 Sterne sehr gerne dafür.Ich bin gespannt auf weitere Bücher der Serie.

  • Piecewartenoch

    5/5

    27.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spieglein, Spieglein...

    …an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Ende des 15. Jahrhunderts in Florenz ist es Simonetta Vespucci, eine junge Frau, die mit ihren überirdischen Zügen sogar die Aufmerksamkeit eines Medici auf sich längt. Selbst Botticelli verliebt sich in die Elfengleiche. Von der Affäre mit dem Bruder von Lorenzo de Medici belebt, möchte Simonetta sich nicht in die Rolle zwängen lassen, die ihr auferlegt wurde, sondern freier leben. Deshalb geht sie mit der alternden Kurtisane Cosima ein Bündnis ein, das sehr viel Kosmetik, aber schon bald Geheimnisse und Intrigen beinhaltet. Die Geschichte rund um Simonetta, Cosima und Sandro Botticelli wird aus der wechselnden Perspektive der Figuren erzählt. Dabei stellt sich als geheimer Star des Buches aber vor allem der Schreibstil der Autorin heraus: Umwerfend elegant, mit schönen Vergleichen und Formulierungen erweckt Aurell die Illusion der florentinischen Straßen zum Leben. Mit einem für das Genre angemessenen Sprachstil wird die passende Atmosphäre erzeugt, die man benötigt, um sich so richtig in die Geschichte fallen lassen zu können. Diese kommt sehr authentisch daher, was ich als sehr wichtig für einen historischen Roman erachte, was sich daran zeigt, dass auftretende historische Persönlichkeiten gut dargestellt wurden, ohne dass man als Leser*in das Gefühl hatte, diese sei inadäquat ausgeführt. Leider sind mir da auch schon Negativerfahrungen passiert, weswegen ich sehr froh bin, dass sich das bei Bella Donna nicht wiederholt hat. Die Figuren sind vielschichtig und voller Emotionen und Gefühl. Ich mochte die Komplexität der Gefühlswelten unserer Charaktere besonders. Es hat viel Spaß gemacht mit ihnen mitzufühlen. Es gibt kein Schwarz und Weiß, kein Böse und Gut – das geht aus den unterschiedlichen Charakteren deutlich hervor. Man sollte zuerst hinter die Fassade eines Menschen blicken, bevor man über ihn urteilt. Dafür spricht auch die Charakterentwicklung, die die beiden Frauen durchmachen. Erst Stück für Stück realisiert der/die Leser*in und die Figur selbst, was alles in ihr steckt, wer sie wirklich ist und wonach sie sich sehnt. Es geht viel um die Möglichkeiten der Frauen in dieser Zeit, die Freiheit und die Sehnsucht nach wirklicher Liebe. Auf eine interessante, fesselnde und intensive Weise behandelt die Autorin diese und mehr Themen. Doch auch wenn die Charaktere sympathisch sind, das Setting großartig ist und ich die Einblicke in das damalige Kunsthandwerk inklusiver philosophischer Gespräche zwischen Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli geliebt habe – der Geschichte fehlt es leider etwas an Spannung, unteranderem dadurch, dass den Großteil des Buches gar nicht ersichtlich ist, wohin die Geschichte möchte. Der rote Faden war doch recht fadenscheinig. Daher wirkt der Mittelteil recht lang, doch man wird mit emotionalen, wendungsreichen letzten hundert Seiten belohnt. Mir hat das Buch phänomenal gut gefallen. Für die volle Punktzahl reicht es leider nicht, aber ich empfehle dieses Buch allen, die nach einem außergewöhnlichen Schreibstil suchen, der viele Verberststellungsnebensätze beinhaltet. Sprachlich auf einem hohen, aber angenehmen Niveau. Ich habe viel mitgelitten und die Szenen mit Sandro vollkommen genossen. Ein bisschen zeitgeschichtliches Wissen nimmt man auch aus dem Buch mit. Einfach ein fantastisches Buch mit viel Gefühl und Liebe zum Detail. Ich bin begeistert und freue mich riesig auf den zweiten Teil der Reihe. Um ehrlich zu sein, kann ich es kaum erwarten, wieder ein Buch der Autorin zu lesen!

  • Piecewartenoch

    5/5

    27.07.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Spieglein, Spieglein an der…

    Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land? Ende des 15. Jahrhunderts in Florenz ist es Simonetta Vespucci, eine junge Frau, die mit ihren überirdischen Zügen sogar die Aufmerksamkeit eines Medici auf sich längt. Selbst Botticelli verliebt sich in die Elfengleiche. Von der Affäre mit dem Bruder von Lorenzo de Medici belebt, möchte Simonetta sich nicht in die Rolle zwängen lassen, die ihr auferlegt wurde, sondern freier leben. Deshalb geht sie mit der alternden Kurtisane Cosima ein Bündnis ein, das sehr viel Kosmetik, aber schon bald Geheimnisse und Intrigen beinhaltet. Die Geschichte rund um Simonetta, Cosima und Sandro Botticelli wird aus der wechselnden Perspektive der Figuren erzählt. Dabei stellt sich als geheimer Star des Buches aber vor allem der Schreibstil der Autorin heraus: Umwerfend elegant, mit schönen Vergleichen und Formulierungen erweckt Aurell die Illusion der florentinischen Straßen zum Leben. Mit einem für das Genre angemessenen Sprachstil wird die passende Atmosphäre erzeugt, die man benötigt, um sich so richtig in die Geschichte fallen lassen zu können. Diese kommt sehr authentisch daher, was ich als sehr wichtig für einen historischen Roman erachte, was sich daran zeigt, dass auftretende historische Persönlichkeiten gut dargestellt wurden, ohne dass man als Leser*in das Gefühl hatte, diese sei inadäquat ausgeführt. Leider sind mir da auch schon Negativerfahrungen passiert, weswegen ich sehr froh bin, dass sich das bei Bella Donna nicht wiederholt hat. Die Figuren sind vielschichtig und voller Emotionen und Gefühl. Ich mochte die Komplexität der Gefühlswelten unserer Charaktere besonders. Es hat viel Spaß gemacht mit ihnen mitzufühlen. Es gibt kein Schwarz und Weiß, kein Böse und Gut – das geht aus den unterschiedlichen Charakteren deutlich hervor. Man sollte zuerst hinter die Fassade eines Menschen blicken, bevor man über ihn urteilt. Dafür spricht auch die Charakterentwicklung, die die beiden Frauen durchmachen. Erst Stück für Stück realisiert der/die Leser*in und die Figur selbst, was alles in ihr steckt, wer sie wirklich ist und wonach sie sich sehnt. Es geht viel um die Möglichkeiten der Frauen in dieser Zeit, die Freiheit und die Sehnsucht nach wirklicher Liebe. Auf eine interessante, fesselnde und intensive Weise behandelt die Autorin diese und mehr Themen. Doch auch wenn die Charaktere sympathisch sind, das Setting großartig ist und ich die Einblicke in das damalige Kunsthandwerk inklusiver philosophischer Gespräche zwischen Leonardo da Vinci und Sandro Botticelli geliebt habe – der Geschichte fehlt es leider etwas an Spannung, unteranderem dadurch, dass den Großteil des Buches gar nicht ersichtlich ist, wohin die Geschichte möchte. Der rote Faden war doch recht fadenscheinig. Daher wirkt der Mittelteil recht lang, doch man wird mit emotionalen, wendungsreichen letzten hundert Seiten belohnt. Mir hat das Buch phänomenal gut gefallen. Für die volle Punktzahl reicht es leider nicht, aber ich empfehle dieses Buch allen, die nach einem außergewöhnlichen Schreibstil suchen, der viele Verberststellungsnebensätze beinhaltet. Sprachlich auf einem hohen, aber angenehmen Niveau. Ich habe viel mitgelitten und die Szenen mit Sandro vollkommen genossen. Ein bisschen zeitgeschichtliches Wissen nimmt man auch aus dem Buch mit. Einfach ein fantastisches Buch mit viel Gefühl und Liebe zum Detail. Ich bin begeistert und freue mich riesig auf den zweiten Teil der Reihe. Um ehrlich zu sein, kann ich es kaum erwarten, wieder ein Buch der Autorin zu lesen!

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