Produktbild: Die Alster-Schule - Zeit des Wandels
Band 1

Die Alster-Schule - Zeit des Wandels Roman

Aus der Reihe Die Lehrerin von Hamburg
18

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

18093

Erscheinungsdatum

21.06.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1794 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641263928

Beschreibung

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

18093

Erscheinungsdatum

21.06.2021

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

1794 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641263928

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  • Bewertung

    aus Pottenstein

    5/5

    11.06.2021

    eBook (ePUB)

    Als Lehrer besonders interessant

    Die Geschichte spielt von 1930 bis 1938 und wir begleiten Felicitas, eine Lehrerin der "neuen" Generation, die weg vom militanten und strengen Unterrichten möchte und hin zu einer Verschmelzung von Herz, Hirn und Verstand - eine Vertreterin der Reformpädagogik. In Hamburg tritt sie ihre Stelle an der Alsterschule an, nachdem sie von ihrer ersten Stelle aufgrund ihrer modernen Unterrichtsformen verwiesen wurde. Die Alsterschule ist offen gegenüber den neuen Lernmethoden und scheint der perfekte Ort für Felicitas zu sein. Im Kollegium hat sie zwei Freunde: Emil, den sie bereits von früher kennt und den sie als "Zinnsoldat" beschreibt. Entspringt er doch der strengen Hand der Zeit vor der Reformpädagogik und musste er in Elternhaus und Schule den strengen Regeln folgen, die ihm vorgegeben wurden. Und Levi, ein belesener Deutschlehrer mit jüdischen Wurzeln, der gerne mit ihr um die Häuser zieht und ihr zum treuen Gefährten wird. Da bekannt ist, welche politische Entwicklung in den 30er Jahren in Deutschland stattfand, hat man als Leser stets im Hinterkopf, was den Protagonisten drohen könnte. Dabei kreisen sich die Sorgen natürlich zum Großteil um Levi. Die Autorin schafft es, die Entwicklungen der Zeit authentisch darzustellen und der schleichende Prozess der Machtergreifung durch die NSDAP wird sehr gut beschrieben. Dabei ist es für mich als Lehrer umso spannender dies anhand der Situation an den Schulen zu sehen, wo sich die Lehrer im Zwiespalt sehen, wie sie mit den drohenden Veränderungen umgehen sollen. Für mich ein sehr gelungener Roman, der uns als Leser mitfiebern (und -hoffen) lässt und der auch als alleinstehender Roman durchaus überzeugt. Jedoch gibt es einen zweiten Teil und ich bin äußerst gespannt, wie die Geschichte weitergehen wird.

  • Bewertung

    aus Hamburg

    5/5

    11.06.2021

    eBook (ePUB)

    Spannende zeitgenössische Geschichte

    Hamburg 1931: Veränderung der Schulreform - Vier Hauptpersonen: Felicitas, Emil, Levi und Anneliese. Nach ihrem abgeschlossenen Studium startet Felicitas ihr Arbeitsleben an einer renommierten Hamburger Schule, wo sie neue Methoden anwendet und der Rohrstock aus der Schule verbannt werden soll. Kurzum wechselt Felicitas an die Alster-Schule, an der Emil arbeitet. Emil arbeitet als Sport- und Englischlehrer an der Alster-Schule und ist mit Felicitas befreundet. Levi arbeitet ebenfalls an der Alster-Schule als Deutschlehrer und freundet sich mit Felicitas an. Anneliese ist eine Freundin von Felicitas, die nach Hamburg kommt, um ihren Mann fürs Leben zu finden und eine Anstellung als Hauswirtschaftslehrerin beginnt. Anfangs sind die Arbeitstage ganz „normal“ bis die Nazis an die Macht kommen. Die langsame Gefahr der neuen Vorschriften und der Beginn der Selektion ... Beim Lesen bekommt man einen (kleinen) Einblick in die aufkommenden Gefühle, die Sorgen, das Entsetzen, der Wandel und die Grausamkeit, was zur NS-Zeit geschah! Die Autorin begleitet die vier Hauptpersonen und lässt den Leser daran teilhaben, wie sie sich verändern/verstellen/verleugnen.

  • leseratte1310

    5/5

    07.05.2021

    eBook (ePUB)

    Eine Zeit der Angst

    Hamburg 1931: Felicitas Marquardt will in Hamburg ihre erste Stelle als Oberlehrerin antreten. Sie will ihre Schüler für das Lernen begeistern. Daher ist sie von der Reformpädagogik überzeugt, welche die Kinder abholt und bestärkt, statt ihnen den Stoff einzubläuen. Doch sie übersteht ihren ersten Unterrichtstag nicht. Sie bittet ihren Freund Emil um Hilfe und kommt so an die Alster-Schule. Hier kann sie aufatmen. Doch die Zeiten ändern sich und die Nazis bestimmen nun auch an ihrer Schule. Die Lehrer müssen sich entscheiden, ob sie ihren Idealen treu bleiben oder ob sie die Konsequenzen tragen. Auch Felicitas‘ beste Freundin Anneliese, die als Hauswirtschaftslehrerin unterrichtet, sorgt für Konflikte, weil sie sich in Emil verliebt. Julia Kröhn hat einen mitreißenden Schreibstil, und die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt. In der Zeit der Weimarer Republik war es üblich, dass Schüler gezüchtigt werden. Die Angst war an den Schulen stets gegenwärtig. Durch die Reformpädagogik wehte ein frischer Wind durch die Schulen, der aber bei den Meisten nicht gut ankam. Auch in den Schulen, wie die Alster-Schule, waren längst nicht alle Lehrer von diesen Methoden überzeugt. Doch unter den Nazis wurde es noch schlimmer. Die Jungen sollten zu Soldaten erzogen und ausgebildet werden, die Mädchen sollte auf ihre Rolle als Mutter vorbereitet werden, um so Nachwuchs für das Heer heran zu ziehen. Felicitas mit ihren Überzeugungen eckt natürlich an, aber auch sie muss bald erkennen, dass sie keine Chance hat. Ich konnte mit ihr fühlen, wenn die Wut in ihr hochkam, die sie aber unterdrücken musste. Sie schöpft Kraft beim Tanzen. Emil ist ein Mensch, der keine Gefühle zeigen will. Felicitas nennt ihn „Zinnsoldat“. Doch etwas zieht ihn zu ihr, aber er will es nicht wahrhaben, doch deckt er Felicitas immer wieder. Anneliese war immer für Felicitas da. Sie ist eine naive Person mit einem festgelegten Rollenbild. Das Ziel ihrer Träume ist es, eine Familie zu haben. Daher passt sie eigentlich so gar nicht zu der lebensfrohen Felicitas. Obwohl ich Felicitas gleich mochte, so war meine Lieblingsfigur doch der stille und bücherverrückte Levi. Aber auch Paul und Helene Löwenhagen haben mir imponiert. Dagegen war mir Dr. Waldemar Grotjahn sehr unsympathisch und seine Frau Carin fand ich mit ihrer übergriffigen Art sogar noch schlimmer. Dieser Roman spielt in einer furchtbaren Zeit. Innerhalb eines sehr kurzen Zeitraums verändert sich Deutschland und das Leben der Menschen in einer drastischen Art. Meinungen werden unterdrückt und Menschen zu Denunzianten gemacht, weil die Angst regiert. Ich habe mitgelitten und Ängste ausgestanden. Diese Geschichte ist nicht leicht wegzustecken, aber mir hat der Roman gut gefallen und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.

  • Eva_G

    5/5

    02.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leben zwischen Herz und Verstand

    Hamburg 1930: Felicitas ist Lehrerin für Latein und beginnt nun ihre neue Stelle am Harvestehuder Gymnasium an. Doch schnell merkt sie, dass sie als Verfechterin der Reformpädagogik hier nicht weit kommen wird, denn der Rektor der Schule ist sehr konservativ und hält nichts von den neuen Lehrmethoden. So ist sie nicht besonders überrascht, als sie ihre neue Arbeitsstelle schnell wieder verlassen muss. Umso besser, dass sie den Turn- und Englischlehrer Emil aus ihrer Studienzeit in Berlin kennt, der nun an der Alster-Schule unterrichtet. Diese Schule ist für ihre neuen Lehrmethoden bekannt und Felicitas gefällt es dort sehr. Natürlich ist auch dort das Lehrerkollegium gemischt, allerdings sind die Strukturen anders und Entschiedungen werden gemeinschaftlich getroffen. In ihrer Freizeit benimmt sich Felicitas aber nicht immer wie eine Lehrerin, denn sie genießt das Ausgehen sehr und verbringt viele Nächte tanzend im Hamburger Nachtleben. Ihr Begleiter ist ihr bester Freund Levi, ebenfalls Lehrer an der Alster-Schule und anfangs gelegentlich auch Emil, der sich aber in dieser lockeren Szene nicht wohlfühlt. Leider verändert sich der Alltag durch den zunehmenden Einfluss der Nationalsozialisten sehr und der Halbjude Levi verliert seine Arbeitsstelle. Auch Felicitas merkt, dass sie wohl irgendwann kuschen muss, wenn sie ihre Arbeit weiter verrichten möchte. Julia Kröhn schreibt eindrücklich und fesselnd. Der Lehralltag an reformpädagogischen Schulen wird gut beschrieben, sodass der Leser schnell einen guten Eindruck davon bekommt. Aber auch der Aufstieg der Rechten wird deutlich gezeigt, aber immer in Verbrindung mit dem Schulalltag. Die Protagonisten Felicitas und Emil stehen auf komplett gegensätzlichen Seiten, denn Emil ist kopfgesteuert, steht eher rechts und hat auch seine Karriere im Hinterkopf, während Felicitas ihr Denken oft komplett ihrem Herzen überlässt und nicht jede ihre Handlungen bis ins letzte Detail durchdenkt. So schafft es die Autorin eindrücklich, die beiden gesellschaftlichen Seiten beispielhaft an zwei Personen zu zeigen. Ich bin schon immer großer Fan von historischen Romanen und immer wieder begeistert, wie ein und dieselbe Zeit aus so vielen verschiedenen Sichten gezeigt werden kann. Hier wird alles aus der Sicht einer modernen Lehrerin gezeigt, die sich nun den konservativen und rückwärtsgerichteten Ansichten der Nazis unterordnen muss. Es fällt ihr sichtlich schwer, was für Frauen der Gegenwart nicht allzu schwer nachzuvollziehen ist, hat sich die Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten doch sehr verändert. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Teil der Reihe weitergeht, denn das Ende verspricht leider nichts Gutes.

  • Eva_G

    5/5

    02.02.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leben zwischen Herz und…

    Ein Leben zwischen Herz und Verstand Hamburg 1930: Felicitas ist Lehrerin für Latein und beginnt nun ihre neue Stelle am Harvestehuder Gymnasium an. Doch schnell merkt sie, dass sie als Verfechterin der Reformpädagogik hier nicht weit kommen wird, denn der Rektor der Schule ist sehr konservativ und hält nichts von den neuen Lehrmethoden. So ist sie nicht besonders überrascht, als sie ihre neue Arbeitsstelle schnell wieder verlassen muss. Umso besser, dass sie den Turn- und Englischlehrer Emil aus ihrer Studienzeit in Berlin kennt, der nun an der Alster-Schule unterrichtet. Diese Schule ist für ihre neuen Lehrmethoden bekannt und Felicitas gefällt es dort sehr. Natürlich ist auch dort das Lehrerkollegium gemischt, allerdings sind die Strukturen anders und Entschiedungen werden gemeinschaftlich getroffen. In ihrer Freizeit benimmt sich Felicitas aber nicht immer wie eine Lehrerin, denn sie genießt das Ausgehen sehr und verbringt viele Nächte tanzend im Hamburger Nachtleben. Ihr Begleiter ist ihr bester Freund Levi, ebenfalls Lehrer an der Alster-Schule und anfangs gelegentlich auch Emil, der sich aber in dieser lockeren Szene nicht wohlfühlt. Leider verändert sich der Alltag durch den zunehmenden Einfluss der Nationalsozialisten sehr und der Halbjude Levi verliert seine Arbeitsstelle. Auch Felicitas merkt, dass sie wohl irgendwann kuschen muss, wenn sie ihre Arbeit weiter verrichten möchte. Julia Kröhn schreibt eindrücklich und fesselnd. Der Lehralltag an reformpädagogischen Schulen wird gut beschrieben, sodass der Leser schnell einen guten Eindruck davon bekommt. Aber auch der Aufstieg der Rechten wird deutlich gezeigt, aber immer in Verbrindung mit dem Schulalltag. Die Protagonisten Felicitas und Emil stehen auf komplett gegensätzlichen Seiten, denn Emil ist kopfgesteuert, steht eher rechts und hat auch seine Karriere im Hinterkopf, während Felicitas ihr Denken oft komplett ihrem Herzen überlässt und nicht jede ihre Handlungen bis ins letzte Detail durchdenkt. So schafft es die Autorin eindrücklich, die beiden gesellschaftlichen Seiten beispielhaft an zwei Personen zu zeigen. Ich bin schon immer großer Fan von historischen Romanen und immer wieder begeistert, wie ein und dieselbe Zeit aus so vielen verschiedenen Sichten gezeigt werden kann. Hier wird alles aus der Sicht einer modernen Lehrerin gezeigt, die sich nun den konservativen und rückwärtsgerichteten Ansichten der Nazis unterordnen muss. Es fällt ihr sichtlich schwer, was für Frauen der Gegenwart nicht allzu schwer nachzuvollziehen ist, hat sich die Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten doch sehr verändert. Ich bin schon sehr gespannt, wie es im zweiten Teil der Reihe weitergeht, denn das Ende verspricht leider nichts Gutes.

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