Thomas Bridges wächst als Ziehsohn eines britischen Missionars am südlichen Ende Südamerikas auf, unter den Kindern der Yamana. Fasziniert von der reichen Welt und Sprache dieses Volkes, beginnt er, obsessiv ihre Wörter aufzuschreiben. Diese wertvolle Sammlung, sein Buch, wird ihm Jahrzehnte später gestohlen und fällt dem deutschen Völkerkundler Ferdinand Hestermann in die Hände. Hestermann spürt, dass er es mit einem einmaligen Schatz zu tun hat. Er verschreibt ihm sein Leben. Als in den 1930er Jahren die Nationalsozialisten beginnen, Bibliotheken zu plündern, begibt er sich auf eine gefährliche Reise, um das Buch in Sicherheit zu bringen.
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begine
aus Lemwerder
4/5
19.03.2021
Buch (Gebundene Ausgabe)
Großartiges Stück Literatur
Der Schweizer Schriftsteller Michael Hugentobler schreibt mit dichtem poetischem Stil.
In seinem Roman „Feuerland“ fächert er Fakten über die Leben des Missionar und Sprachforscher Thomas Bridged und dem Völkerkundler Ferdinand Hestermann gekonnt auf.
Es ist eine raffinierte Geschichte.
Der Autor schreibt fiktiv, allerdings gab es die beiden Wissenschaftler wirklich und teilweise waren deren Geschichten real. Aber der Autor hat ihnen dann noch fiktive Situationen zugeschrieben,
Bridges hat ein yamanaisches Wörterbuch in Patagonien geschrieben. Dieses Buch ist der Mittelpunkt des Romans.
Feuerland ist ein interessantes Werk, das lesenswert ist.
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