Produktbild: Debütantenball
Band 1

Debütantenball Historischer Roman aus dem alten Wien

15

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10500

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.01.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

19,6/11,8/2,6 cm

Gewicht

346 g

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2807-4

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

10500

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.01.2021

Verlag

Gmeiner-Verlag

Seitenzahl

344

Maße (L/B/H)

19,6/11,8/2,6 cm

Gewicht

346 g

Auflage

2021

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8392-2807-4

Herstelleradresse

Gmeiner-Verlag GmbH
Im Ehnried 5
88605 Meßkirch
Deutschland
Email: info@gmeiner-verlag.de
Url: www.gmeiner-verlag.de
Telephone: +49 7575 20950
Fax: +49 7575 209529

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Leicht und heiter geschriebener Biedermeier Roman

Ute Weu am 13.04.2023

Bewertungsnummer: 1921040

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit ihrem flüssigen Schreibstil macht die Autorin es dem Leser leicht, sofort in dem Roman zu versinken. Schon die Eingangsszene, in der wir die Töchter Fanny und Sophie sowie ihre Mutter, Gräfin Wohlleben kennenlernen, hat mich begeistert. (Im letzten Kapitel schlägt die Autorin übrigens eine gekonnte Brücke zu ebendieser Szene und macht damit das ganze Buch für mich rund.) Erzählt wird die Geschichte der Wieder Adelsfamilie von Wohlleben, Der Vater ist selten präsent da er bei Hofe sehr beschäftigt ist, die Mutter, die es hasst wenn über Politik gesprochen wird, geht ganz in den gesellschaftlichen Verpflichtungen und der Erziehung der Töchter auf. Sohn Georg, ein schneidiger Offizier geht seine eigenen Wege. Sophie, die älteste Tochter, möchte gerne reisen und die Welt entdecken. Fanny, das Nesthäkchen hat vordergründig nur ihr Vergnügen im Sinn und fiebert ihrer Einführung in die Gesellschaft entgegen. Erzählt werden die gesellschaftlichen (und amourösen) Abenteuer der drei Kinder und ihre persönliche Entwicklung. Die Autorin hat es geschafft, dass ich zu jedem der drei eine persönliche Beziehung aufbauen konnte und ihnen gespannt auf ihrem Weg gefolgt bin. Auch die Beschreibung des Wiener Kongresses hat mich sehr begeistert. Ich konnte mir aufgrund der detaillierten Schilderungen alles sehr gut vorstellen. So fand ich es zum Beispiel toll, dass Sophie und Fanny immer Hochdeutsch sprechen während Georg manchmal in den Wieder Dialekt verfällt. Auch die liebevollen kleinen, leicht dahingeworfenen Beschreibungen (Konzert Franz Schubert, „Meister Goethe) machen es dem Leser leicht sich in diese Epoche zu versetzen. An vielen kleinen Details wie diesen merkt man, dass die Autorin sich sehr genau mit dieser Zeit beschäftigt hat und ihr Wissen nun mit dem Leser teilt ohne jedoch langweilig und belehrend zu wirken. Alles in allem hat mir das Buch wunderbar gefallen. Es ist ein zauberhafter historischer Roman der den Geist dieser längst vergangenen Zeit wunderbar einfängt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und freue mich darauf im nächsten Band („Seidenwalzer“) wieder an die Seite der Familie von Wohlleben zurückzukehren.

Leicht und heiter geschriebener Biedermeier Roman

Ute Weu am 13.04.2023
Bewertungsnummer: 1921040
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mit ihrem flüssigen Schreibstil macht die Autorin es dem Leser leicht, sofort in dem Roman zu versinken. Schon die Eingangsszene, in der wir die Töchter Fanny und Sophie sowie ihre Mutter, Gräfin Wohlleben kennenlernen, hat mich begeistert. (Im letzten Kapitel schlägt die Autorin übrigens eine gekonnte Brücke zu ebendieser Szene und macht damit das ganze Buch für mich rund.) Erzählt wird die Geschichte der Wieder Adelsfamilie von Wohlleben, Der Vater ist selten präsent da er bei Hofe sehr beschäftigt ist, die Mutter, die es hasst wenn über Politik gesprochen wird, geht ganz in den gesellschaftlichen Verpflichtungen und der Erziehung der Töchter auf. Sohn Georg, ein schneidiger Offizier geht seine eigenen Wege. Sophie, die älteste Tochter, möchte gerne reisen und die Welt entdecken. Fanny, das Nesthäkchen hat vordergründig nur ihr Vergnügen im Sinn und fiebert ihrer Einführung in die Gesellschaft entgegen. Erzählt werden die gesellschaftlichen (und amourösen) Abenteuer der drei Kinder und ihre persönliche Entwicklung. Die Autorin hat es geschafft, dass ich zu jedem der drei eine persönliche Beziehung aufbauen konnte und ihnen gespannt auf ihrem Weg gefolgt bin. Auch die Beschreibung des Wiener Kongresses hat mich sehr begeistert. Ich konnte mir aufgrund der detaillierten Schilderungen alles sehr gut vorstellen. So fand ich es zum Beispiel toll, dass Sophie und Fanny immer Hochdeutsch sprechen während Georg manchmal in den Wieder Dialekt verfällt. Auch die liebevollen kleinen, leicht dahingeworfenen Beschreibungen (Konzert Franz Schubert, „Meister Goethe) machen es dem Leser leicht sich in diese Epoche zu versetzen. An vielen kleinen Details wie diesen merkt man, dass die Autorin sich sehr genau mit dieser Zeit beschäftigt hat und ihr Wissen nun mit dem Leser teilt ohne jedoch langweilig und belehrend zu wirken. Alles in allem hat mir das Buch wunderbar gefallen. Es ist ein zauberhafter historischer Roman der den Geist dieser längst vergangenen Zeit wunderbar einfängt. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und freue mich darauf im nächsten Band („Seidenwalzer“) wieder an die Seite der Familie von Wohlleben zurückzukehren.

(Un-)Sittengemälde über die Zeit des Wiener Kongresses 1814

Bewertung am 23.01.2022

Bewertungsnummer: 1643613

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beim "Debütantenball" von Michaela Baumgartner wird Walzer getanzt und die Debütantin tanzt ihrer Familie auf der Nase herum. Der Roman wird weniger durch die Handlung getragen, sondern zeichnet ein buntes Sittengemälde (oder eher Unsittengemälde) der höheren Gesellschaft zur Zeit des Wiener Kongresses 1814. Es ist eine Zeit der Gegensätze - junge Offiziere wie Georg holen sich jede Nacht eine andere Gespielin ins Bett, die jungen Schwestern müssen ein Bild des Anstands abgeben, damit sie ihre Chancen am Heiratsmarkt nicht verspielen. Die belesene Sophie war mir mit ihrer Sehnsucht nach Reisen am nächsten, auch wenn ich ihren doppelten Liebeskummer gelesen aber nicht gefühlt habe. Bei der 15-jährigen Fanny war ich mir nicht so sicher - zum einen mochte ich es, dass der Wildfang sich nicht ins Korsett zwingen ließ, zum anderen war sie mir einfach zu jung für ihre amorösen Eskapaden und Ränkespiele. Rauschende Bälle, Flanieren, Schaukämpfe, politische Intrigen breiten sich wie ein buntes Gemälde aus ähnlich dem Cover - und wirkten auf mich umso greller, da ich zeitlich ein Buch über die Hungersnot 1816 gehört habe dh. nur ein Jahr später. Der flüssige und kurzweilige Schreibstil hat mich durch die Geschichte getragen ich wollte wissen, ob es für alle gut ausgeht - wobei das eigentlich dem Buch wiederspricht, das den Augenblick feiert. Ein Stück Überfluss eingerahmt von Krieg und Hungersnot.

(Un-)Sittengemälde über die Zeit des Wiener Kongresses 1814

Bewertung am 23.01.2022
Bewertungsnummer: 1643613
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Beim "Debütantenball" von Michaela Baumgartner wird Walzer getanzt und die Debütantin tanzt ihrer Familie auf der Nase herum. Der Roman wird weniger durch die Handlung getragen, sondern zeichnet ein buntes Sittengemälde (oder eher Unsittengemälde) der höheren Gesellschaft zur Zeit des Wiener Kongresses 1814. Es ist eine Zeit der Gegensätze - junge Offiziere wie Georg holen sich jede Nacht eine andere Gespielin ins Bett, die jungen Schwestern müssen ein Bild des Anstands abgeben, damit sie ihre Chancen am Heiratsmarkt nicht verspielen. Die belesene Sophie war mir mit ihrer Sehnsucht nach Reisen am nächsten, auch wenn ich ihren doppelten Liebeskummer gelesen aber nicht gefühlt habe. Bei der 15-jährigen Fanny war ich mir nicht so sicher - zum einen mochte ich es, dass der Wildfang sich nicht ins Korsett zwingen ließ, zum anderen war sie mir einfach zu jung für ihre amorösen Eskapaden und Ränkespiele. Rauschende Bälle, Flanieren, Schaukämpfe, politische Intrigen breiten sich wie ein buntes Gemälde aus ähnlich dem Cover - und wirkten auf mich umso greller, da ich zeitlich ein Buch über die Hungersnot 1816 gehört habe dh. nur ein Jahr später. Der flüssige und kurzweilige Schreibstil hat mich durch die Geschichte getragen ich wollte wissen, ob es für alle gut ausgeht - wobei das eigentlich dem Buch wiederspricht, das den Augenblick feiert. Ein Stück Überfluss eingerahmt von Krieg und Hungersnot.

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Debütantenball

von Michaela Baumgartner

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