Digitale Ethik

Ein Wertesystem für das 21. Jahrhundert

Sarah Spiekermann

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Beschreibung

Sarah Spiekermann ist Professorin an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU-Wien), wo sie dem Institut für BWL und Wirtschaftsinformatik vorsteht und 2016 das „Privacy and Sustainable Computing Lab“ gegründet hat. Ihre berufliche Karriere begann beim Silicon-Valley-Unternehmen Openwave Systems, von wo aus sie zur Strategieberatung A.T. Kearney wechselte. Danach leitete sie das Forschungszentrum Internetökonomie an der Humboldt Universität Berlin. Sarah Spiekermann hat sich aufgrund ihrer langjährigen Forschungen zu einer profilierten Kritikerin der IT-Branche und ihres Menschenbildes entwickelt. Im Sommer 2016 ist sie von dem weltweit größten und ältesten Ingenieursverband IEEE damit betraut worden, den historisch ersten Standardisierungsprozess zu leiten, der sich mit ethischer Technikgestaltung beschäftigt. Sarah Spiekermann ist eine vielgefragte Keynote-Speakerin und Gesprächspartnerin der Medien; für das Handelsblatt schreibt sie die Kolumne "Homo Oeconomicus".

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.09.2021
Verlag Droemer Taschenbuch
Seitenzahl 320
Maße (L/B/H) 18,7/12,3/2,6 cm
Gewicht 318 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30147-0

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Was macht die Digitalisierung mit uns und unserem Leben?

Sikal am 01.05.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Digitalisierung bringt uns alle auf dem ersten Blick viele Vorteile – soziale Netzwerke, Videotelefonie oder einen ungeheuren Wissenszugang. Aber haben diese positiven Aspekte der Digitalisierung auch eine Kehrseite? Und wenn ja, was machen die negativen Werte der neuen Technologien mit uns? Oberflächlichkeit oder Respektlosigkeit sind nur zwei (und bestimmt nicht die bedeutsamsten) Schattenseiten, die wir hier finden. Sucht, Vertrauensverlust bis hin zu Persönlichkeitsverlust finden wir leider ebenfalls auf dieser Seite der Digitalisierung. Und wie sich bei anderen Süchten auch zeigt, will man diese bis zuletzt nicht wahrhaben. Um diesen Aspekten der immer schneller voranschreitenden Digitalisierung entgegen zu wirken, bedarf es zu allererst, diese auch zu erkennen. Sarah Spiekermann war diesen negativen Werten selbst über Jahre hinweg ausgesetzt – sie weiß also wovon sie spricht. Und das merkt man. Das Buch ist ausgesprochen kurzweilig. Es mit einem Krimi zu vergleichen wäre zwar falsch, aber das es sich immerhin ausgesprochen flüssig liest und durchgängig eine Spannung erzeugt, kommt einem Krimi schon sehr nahe. Als Professorin für Wirtschaftsinformatik an der Wirtschaftsuniversität Wien scheint jemand, der positive Werte wie Zufriedenheit, Gemeinschaft oder sogar Hoffnung vermitteln möchte, nicht authentisch zu sein. Aber ist es wirklich so, dass die voranschreitende Digitalisierung uns immer noch schneller, noch reicher oder noch effizienter machen muss? Kann es nicht Hand in Hand gehen, schneller zu werden und dennoch zufriedener zu sein? Können wir nicht gelichzeitig ein gemeinschaftliches Denken entwickeln und effizienter werden? Wer sagt, dass das eine das andere ausschließt? Die Autorin führt uns anhand eines Beispiels aus der Wirtschaft durch die Höhen und Tiefen des Wertesystems und gelichzeitig durch ein Buch, welches eine Digitale Ethik in den Vordergrund stellt, von der viele noch nicht wissen, dass es diese überhaupt gibt. Und sie macht sich stark dafür, dass sich ein positives Wertesystem in der Entwicklung und im Umgang mit digitalen Technologien verbreitet und festigt – wo sonst könnte sie das besser machen als an einer Wirtschaftsuniversität? Gerne vergebe ich für dieses aufschlussreiche Buch 5 Sterne.

Was macht die Digitalisierung mit uns und unserem Leben?

Sikal am 01.05.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Digitalisierung bringt uns alle auf dem ersten Blick viele Vorteile – soziale Netzwerke, Videotelefonie oder einen ungeheuren Wissenszugang. Aber haben diese positiven Aspekte der Digitalisierung auch eine Kehrseite? Und wenn ja, was machen die negativen Werte der neuen Technologien mit uns? Oberflächlichkeit oder Respektlosigkeit sind nur zwei (und bestimmt nicht die bedeutsamsten) Schattenseiten, die wir hier finden. Sucht, Vertrauensverlust bis hin zu Persönlichkeitsverlust finden wir leider ebenfalls auf dieser Seite der Digitalisierung. Und wie sich bei anderen Süchten auch zeigt, will man diese bis zuletzt nicht wahrhaben. Um diesen Aspekten der immer schneller voranschreitenden Digitalisierung entgegen zu wirken, bedarf es zu allererst, diese auch zu erkennen. Sarah Spiekermann war diesen negativen Werten selbst über Jahre hinweg ausgesetzt – sie weiß also wovon sie spricht. Und das merkt man. Das Buch ist ausgesprochen kurzweilig. Es mit einem Krimi zu vergleichen wäre zwar falsch, aber das es sich immerhin ausgesprochen flüssig liest und durchgängig eine Spannung erzeugt, kommt einem Krimi schon sehr nahe. Als Professorin für Wirtschaftsinformatik an der Wirtschaftsuniversität Wien scheint jemand, der positive Werte wie Zufriedenheit, Gemeinschaft oder sogar Hoffnung vermitteln möchte, nicht authentisch zu sein. Aber ist es wirklich so, dass die voranschreitende Digitalisierung uns immer noch schneller, noch reicher oder noch effizienter machen muss? Kann es nicht Hand in Hand gehen, schneller zu werden und dennoch zufriedener zu sein? Können wir nicht gelichzeitig ein gemeinschaftliches Denken entwickeln und effizienter werden? Wer sagt, dass das eine das andere ausschließt? Die Autorin führt uns anhand eines Beispiels aus der Wirtschaft durch die Höhen und Tiefen des Wertesystems und gelichzeitig durch ein Buch, welches eine Digitale Ethik in den Vordergrund stellt, von der viele noch nicht wissen, dass es diese überhaupt gibt. Und sie macht sich stark dafür, dass sich ein positives Wertesystem in der Entwicklung und im Umgang mit digitalen Technologien verbreitet und festigt – wo sonst könnte sie das besser machen als an einer Wirtschaftsuniversität? Gerne vergebe ich für dieses aufschlussreiche Buch 5 Sterne.

Mein Eindruck

HSL am 02.05.2019

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Autorin begann ihre berufliche Karriere im Silicon Valley und sie stieg schnell zur Expertin in der IT–Branche auf. Doch heute beschäftigt sie sich mit ethischen Fragen der Digitalisierung. Immer wenn es um einen Fortschritt geht, sollten wir alle bedenken, wer den großen Sprung nach vorne macht. Dabei werden diejenigen den Ton angeben, die über entsprechende Macht verfügen und selbige Technologien besitzen. In der digitalen Welt geht man blauäugig nur von Vorteilen aus und so werden sie auch verbreitet. Diese moderne Technik bestimmt schon längst über das Leben vieler Menschen und sie schreitet ohne Limit voran. Im Falle des Einschlags zu weiteren unregulierten Märkten und einer Politik die zuschaut, ist die Selbstbestimmung übers eigene Leben vorbei. Das beleuchtet die Autorin mit sehr plausiblen Worten. Deshalb ist dieses Buch vom Droemer Verlag eine Pflichtlektüre, für diejenigen, die keinesfalls im neuen System untergehen wollen. Modernisierungen haben schon immer Konflikte geschaffen. Sie konnten nur aus dem Grund gemeistert werden, da alle Bevölkerungsschichten am Aufbau eines Wohlstandstaates beteiligt waren und der Lohn einigermaßen gerecht verteilt wurde. Heute sieht das ganz anders aus, denn die freien Handelszentren sind längst der Diktatur der Finanzmacht gewichen und die vom sogenannten Volk regierten Staaten wackeln in allen Fugen, zu Gunsten der Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft. Jeder einzelne Mensch, ob als Verbraucher, Mitarbeiter, Manager, Unternehmer, Investor oder Politiker usw. muss Verantwortung übernehmen und das geschieht nur durch Bewusstsein und Veränderung des Bildungssystems. Sarah Spiekermann hat sich aufgrund ihrer langjährigen Forschungen zu einer profilierten Kritikerin der IT-Branche und ihres Menschenbilds entwickelt und zeigt auf in welchem Rahmen eine moralische lohnenswerte Umsetzung möglich ist. Sie wird auch als Hauptrednerin, die unsere Wirtschaft revolutionieren könnte, bezeichnet. Übermäßige Effizienzsteigerung und Gewinnmaximierung sind völlig fehl am Platz und macht das arbeitende Volk zum Unterworfenen. Deshalb ist es so wichtig zu begreifen, dass nicht nur wenige darüber entscheiden was mit unserer Arbeitskraft passiert. Eine ethische Technikgestaltung muss unbedingt geschaffen werden, sonst werden wir zum Spielball der Maschinen und der Technologieinhaber, bevor es ganz und gar zu spät ist. Die Digitalisierung darf nicht länger vom Gewinnstreben der IT-Konzerne und Eliten getrieben sein. Werte wie Freundschaft, Privatheit, Ideale, Sinnhaftigkeit, Natürlichkeit, Selbstbestimmung und Freiheit sind menschliche Güter, die es zu sichern gilt. Die Vorstellung nur noch ein passiver Empfänger einer entmündigenden Technik zu sein ist ungeheuerlich. Wir benötigen keine Geschichten darüber wie gut es uns geht, sondern fordern ein menschenwürdiges Dasein, auch für die 3. Welt und nicht nur für Konzerne, Politiker und Eliten. Ein ausgezeichnetes, exzellentes Buch welches die soziale Rolle des Menschen und deren Verhaltensprägungen in den Mittelpunkt stellt. Ein sehr empfehlenswertes Buch, dass auch mit einer selbst erfüllenden Prophezeiung zu tun hat.

Mein Eindruck

HSL am 02.05.2019
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Die Autorin begann ihre berufliche Karriere im Silicon Valley und sie stieg schnell zur Expertin in der IT–Branche auf. Doch heute beschäftigt sie sich mit ethischen Fragen der Digitalisierung. Immer wenn es um einen Fortschritt geht, sollten wir alle bedenken, wer den großen Sprung nach vorne macht. Dabei werden diejenigen den Ton angeben, die über entsprechende Macht verfügen und selbige Technologien besitzen. In der digitalen Welt geht man blauäugig nur von Vorteilen aus und so werden sie auch verbreitet. Diese moderne Technik bestimmt schon längst über das Leben vieler Menschen und sie schreitet ohne Limit voran. Im Falle des Einschlags zu weiteren unregulierten Märkten und einer Politik die zuschaut, ist die Selbstbestimmung übers eigene Leben vorbei. Das beleuchtet die Autorin mit sehr plausiblen Worten. Deshalb ist dieses Buch vom Droemer Verlag eine Pflichtlektüre, für diejenigen, die keinesfalls im neuen System untergehen wollen. Modernisierungen haben schon immer Konflikte geschaffen. Sie konnten nur aus dem Grund gemeistert werden, da alle Bevölkerungsschichten am Aufbau eines Wohlstandstaates beteiligt waren und der Lohn einigermaßen gerecht verteilt wurde. Heute sieht das ganz anders aus, denn die freien Handelszentren sind längst der Diktatur der Finanzmacht gewichen und die vom sogenannten Volk regierten Staaten wackeln in allen Fugen, zu Gunsten der Entscheidungsträger in Politik und Gesellschaft. Jeder einzelne Mensch, ob als Verbraucher, Mitarbeiter, Manager, Unternehmer, Investor oder Politiker usw. muss Verantwortung übernehmen und das geschieht nur durch Bewusstsein und Veränderung des Bildungssystems. Sarah Spiekermann hat sich aufgrund ihrer langjährigen Forschungen zu einer profilierten Kritikerin der IT-Branche und ihres Menschenbilds entwickelt und zeigt auf in welchem Rahmen eine moralische lohnenswerte Umsetzung möglich ist. Sie wird auch als Hauptrednerin, die unsere Wirtschaft revolutionieren könnte, bezeichnet. Übermäßige Effizienzsteigerung und Gewinnmaximierung sind völlig fehl am Platz und macht das arbeitende Volk zum Unterworfenen. Deshalb ist es so wichtig zu begreifen, dass nicht nur wenige darüber entscheiden was mit unserer Arbeitskraft passiert. Eine ethische Technikgestaltung muss unbedingt geschaffen werden, sonst werden wir zum Spielball der Maschinen und der Technologieinhaber, bevor es ganz und gar zu spät ist. Die Digitalisierung darf nicht länger vom Gewinnstreben der IT-Konzerne und Eliten getrieben sein. Werte wie Freundschaft, Privatheit, Ideale, Sinnhaftigkeit, Natürlichkeit, Selbstbestimmung und Freiheit sind menschliche Güter, die es zu sichern gilt. Die Vorstellung nur noch ein passiver Empfänger einer entmündigenden Technik zu sein ist ungeheuerlich. Wir benötigen keine Geschichten darüber wie gut es uns geht, sondern fordern ein menschenwürdiges Dasein, auch für die 3. Welt und nicht nur für Konzerne, Politiker und Eliten. Ein ausgezeichnetes, exzellentes Buch welches die soziale Rolle des Menschen und deren Verhaltensprägungen in den Mittelpunkt stellt. Ein sehr empfehlenswertes Buch, dass auch mit einer selbst erfüllenden Prophezeiung zu tun hat.

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