Produktbild: Immer noch wach

Immer noch wach Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.06.2021

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,5 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8118-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

24.06.2021

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

268

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,5 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Elfenbein / Anthrazit

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-8118-4

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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  • Bewertung

    5/5

    10.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch übers Sterben und Leben

    Diese Buch war eine Hommage ans Leben. So schön wie es eben sein kein, so traurig ist es auch oft. Wie auch für Alex der mit knapp 30 die Diagnose unheilbarer Magenkrebs und damit eine Lebenszeit von noch etwa 6 Monaten erhält. Für ihn steht fest, er will diese letzte Zeit genießen und keinesfalls mit Therapien oder Krankenhausaufenthalten verbringen. Das stößt auf Unverständnis und Skepsis, aber schnell wird klar, dass das auf das Traumata zurückzuführen ist, seinen Vater an der gleichen Krankheit elend sterben zu sehen. Und so akzeptiert sein nahestehendes Umfeld diese Entscheidung, wenn auch sein bester Jugendfreund Bene und seine Freundin LIsa sehr darunter leiden. In den letzten Wochen seines Lebens geht er in ein Hospiz wo er viele Leute triftt, die ihm ans Herz wachsen und die er gehen lassen muß. Diese Zeit fand ich sehr berührend dargestellt, aber eben ohne am Kitsch zu kratzen oder das mit einer riesigen die Tränendrüsen reizenden Keule zu versuchen. Überhaupt lebt dieser Roman von dem feinen Humor, der Beobachtungsgabe und Menschlichkeit des Autors und zeigt auf, was zählt im Leben. Auch mit Hilfe von Rückblenden formt sich ein Bild von Alex, dass die Lesenden verstehen läßt, wie er denkt und fühlt und warum er in bestimmten Momenten auch etwas unklar und unlogisch agiert. Mir hat auch gefallen, dass die Wendung im Buch nicht in die Liebesschnulzenecke abdriftet. Für mich eine herzerwärmendes Buch, was mir mal wieder aufzeigt wo die Prioritäten im Leben liegen sollten.

  • Bewertung

    5/5

    12.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr berührend

    Alex hat gerade zusammen mit Bene ein Cafe eröffnet und arbeitet wie verrückt. Es war ihr Traum, jedoch steckt auch ganz viel Arbeit und viele Überstunden dahinter. Alex hat immer wieder mal Bauchschmerzen und kümmert sich nicht darum. Doch plötzlich fällt er im Cafe um und bekommt die Diagnose Magenkrebs. Er kann es zuerst nicht glauben, zumal es keine Heilung geben soll. So verbringt er ab diesem Zeitpunkt viel Zeit mit seiner Freundin und seinem besten Freund. Für die letzte Zeit möchte er jedoch in ein Hospiz gehen und stößt damit auf Unverständnis von seinen Freunden. Er lässt sich nicht abhalten und macht dort Erfahrungen, die er nicht vergessen wird... Das Buch ist so flüssig geschrieben, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich habe sehr mit Alex mitgefühlt und auch mit den Bewohnern aus dem Hospiz. Diese Geschichte hat mir gezeigt, dass sich das Leben so schnell ändern kann. Eine sehr wertvolle Geschichte, die man nicht so schnell vergisst.

  • Sharon Baker

    aus Mönchengladbach

    5/5

    17.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tragisch-komisch, einfühlsam & nachdenklich

    Alex hat es geschafft, er und sein bester Freund haben ihr Café eröffnet. Es läuft gut, es macht Spaß, es füllt ihn aus. Doch sein Körper spielt nicht immer so mit und so gibt es den einen oder anderen Schwächemoment. Seine Freundin begleitet ihm zum Arzt und die Diagnose ist erschütternd, Krebs. Magenkrebs, wie bei seinem Vater. Alex will keine Therapie, er will die Zeit mit seinen liebsten Menschen verbringen und sie so verlassen, dass sie nicht das böse Ende mit erleben müssen und beschließt, ins Hospiz zu gehen. Dort wartet er auf sein Ende, aber das will nicht kommen. Bei der normalen Untersuchung wird festgestellt, dass man Alex fehldiagnostiziert hat und er gesund ist. Aber wie soll man an sein altes Leben wieder anknüpfen? Wie seinen Freunden gegenüber treten? Und was stellt man mit der geschenkten neuen Zeit an? Über das Ableben spricht man nicht gern, es ist in unserer Gesellschaft immer noch ein Tabu. Ganz klar, es ist ja auch kein leichtes Thema, wie geht man selber damit um, hat man sich über sein eigenes Ableben schon Gedanken gemacht und alles für sich geregelt? So ist natürlich auch Literatur darüber nicht unbedingt leicht und doch hat mich das Buch angesprochen. Zum einen gab es schon begeisterte Stimmen dazu und zum anderen ist dieses Buch ja nicht unbedingt ein Abschied, sondern auch ein Beginn. Ob ich es bereut habe, es zu lesen, erzähle ich euch nun. Der Roman beginnt mit einer überhasteten Fahrt und einem Ziel, was zwar dem Protagonisten bekannt ist, aber dem Leser nicht und so steckt man direkt mittendrin. Alex erzählt von seiner Ankunft im Hospiz, aber gleichzeitig erleben wir, was zu dieser Ankunft geführt hat. Nämlich sein Leben davor und das war doch gar nicht so schlecht. Alex ist ein guter Typ, sympathisch, ehrlich und zum Anlehnen. Statt in einem Büro zu versauern, starten er und sein bester Freund mit einem Café durch und erfühlen sich so ein Traum. Aber bis dahin hat Alex schon einiges durch gemacht. Seinen Vater hat er früh an dem Krebs verloren und auch seine Mutter ist schon nicht mehr da, allein ist Alex trotzdem nicht, denn sein bester Freund Bene ist immer da und auch seine große Liebe Lisa. Zusammen sind sie ein Team, eine Einheit und unzertrennlich. Doch dann der Schock, Alex hat Magenkrebs und entscheidet sich nichts dagegen zu tun. Er will die Zeit nutzen, um seine Liste von Wünschen noch abzuarbeiten, bei den Menschen sein, die er liebt und dann, bevor es schlimm wird, ins Hospiz zu verschwinden, ohne dessen Adresse preis zugeben. Es ist ein ungewöhnlicher Wunsch für die Menschen, um ihn herum schwer zu akzeptieren und vielleicht auch ein bisschen egoistisch heroisch. Aber wer seine Vergangenheit kennt und sieht, wie er seinen Vater begleitet hat, der kann ihn besser verstehen. Und dann der große Knall, kein Krebs, kein Ende, sondern zurück auf null. Und da fängt die Geschichte erst an. Fabian Neidhardt hat mit seiner Geschichte was unglaublich Warmherziges geschaffen. Und die Geschichte macht etwas mit einem beim Lesen. Klar denkt man selbst, was würde man tun. Wie würde das eigene Leben aussehen, wenn man wüsste, das man nur noch ein halbes Jahr hat. Wie sieht die eigene Liste von Wünschen aus und welche Entscheidungen würde man da selber treffen. Vor allem, wenn es keine Heilung gibt, wie beim Magenkrebs, sondern nur Lebensverlängerung. Es ist ein tragischer Ausgangspunkt und doch erleben wir erst recht im Hospiz Schicksale und Leben wieder, die einfach gelebt werden mussten. Dazu noch die tollen Figuren und man verschlingt diese Geschichte einfach. Mir persönlich hat Kasper verdammt gut gefallen, ich habe da ja ein Faible für kauzige Eigenbrötler mit schwarzem Humor, er gibt die richten Impulse. So erzählt der Autor von viel Leben, von Schmerz, von Trauer, aber das mit einer warmherzigen, einfühlsamen Ader, dabei lässt er seine Geschichte nie ins kitschig abdriften oder langsamer werden. Für mich war dieser Roman ein tolles, bewegendes Buch, was richtig gut unterhält, dabei aber auch nachdenklich stimmt und trotzdem nie den Humor verliert. Eine tolle Harmonie und Balanceakt zwischen Leben und Tod, Lachen und Weinen, Mut und Trauer. Ein toller Roman mit so viel mehr als nur Alex Geschichte. Wie ihr seht kein bisschen bereut, sondern sehr geliebt. Immer noch wach ist ein Roman, der einen bewegt, einfühlsam erzählt, aber auch zum Lachen bringt. Große Erzählkunst mit einem Thema, was nicht unbedingt leicht daher kommt. Kann ich nur empfehlen.

  • yellowdog

    5/5

    11.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sensibel erzählt

    Ein sensibel erzähltes Buch über einen 30jährigen Mann, der Magenkrebs hat. Es wird konsequent aus seiner Sicht geschildert und meiner Meinung gerade deswegen so wirkungsvoll. Fabian Neidhardt schreibt wirklich großartig und zeigt die Empfindungen seine Protagonisten Alex nachvollziehbar. Schon Alex Vater hatte Magenkrebs und starb daran. Daher verweigert sich Alex jeglicher Therapie und zeiht sich in ein Hospiz zurück. Zwischendurch gibt es immer wieder Rückblicke auf Alex früheres Leben mit seinem Kumpel Bene, mit dem er gemeinsam ein Cafe in Stuttgart eröffnete und seiner Freundin Lisa. Die tiefen Beziehungen werden eindringlich gezeigt. Ich schätze den Stil von Fabian Neidhardt, der sich durch Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit und besonders eine hohe Dichtheit auszeichnet.

  • Bewertung

    aus Freudenberg

    5/5

    11.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    sehr emotionale und bewegende Geschichte

    Klapptext: Noch ein paar Wochen Glück Alex ist gerade 30 geworden, hat mit seinem besten Freund ein Café eröffnet, plant die Zukunft mit seiner Freundin Lisa. Und jetzt muss er sterben. Die Diagnose verändert alles, und Alex trifft eine überraschende Entscheidung: Er will die verbleibende Zeit auskosten, sich dann verabschieden und in ein Hospiz gehen. Er schreibt eine Liste, steht vor der großen Frage, was wirklich wichtig ist, wenn die Lebenszeit abläuft. Mit wem möchte er seine letzten Tage verbringen? Was noch klären? Und was macht ihn eigentlich glücklich? Meine Meinung: Dies ist der Debütroman von Fabian Neidhardt.Und ich muss sagen das er ihm hervorragend gelungen ist. Der Schreibstil ist leicht,locker und sehr flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit lesen wollte man einfach nicht mehr aufhören.Auch die kurzen Kapitel haben dazu beigetragen das sich die Lektüre sehr angenehm lesen lies. Ich habe Alex kennen gelernt als er die schreckliche Diagnose Krebs erhalten hat.Ich begleitete ihn in das Hospitz und erlebte dort viele emotionale Momente. Die Protagonisten wurden sehr gut beschrieben.Ich konnte sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Alex und habe ihn in mein Herz geschlossen.Aber auch Bene,Kasper und alle anderen Personen waren interessant. Der Autor hat eine sinnliche Atmosphäre geschaffen.In mir war Kopfkino.Vor meinen Augen sah ich das Hospitz,die kranken Menschen und natürlich Alex.Viele Szenen wurden sehr detailiert dargestellt und so war ich meist mitten im Geschehen dabei.Durch die sehr einfühlsame Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so viele berührende und bewegende Ereignisse und ich durfte hautnah dabei sein.Zudem gab es einige Rückblicke in denen ich viel über Alex Kindheit,Jugend und als Erwachsener vor seiner Krankheit erfahren habe.Dies hat mir sehr gut gefallen.Auch habe ich noch andere Menschen in dem Hospitz kennen gelernt und ihre Schicksale gingen mir sehr zu Herzen.Fabian Neidhardt hat es wirklich erstklassig verstanden dem Leser alles sehr authentisch und mitreissend zu erzählen.Ich konnte mich richtig in Alex hinein versetzen und seine Gedanken lesen.Gefühle und Emotionen hat der Autor hervorragend zum Ausdruck gebracht.Viele Themen wurden in dieser Geschichte angesprochen.Da ging es um Tod,das Leben,Freundschaft,Vertrauen und Wertschätzung.Da meine beste Freundin selbst an Krebs gestorben ist ,kamen bei mir natürlich viele Erinnungen auf.Auch einige Tränen sind dabei geflossen.Ich habe einfach nur mitgelitten,mitgefühlt und mitgebangt.Viel zu schnell war ich am Ende des Buches angekommen.Schon lange habe ich nicht mehr ein so emotionales und berührendes Buch gelesen welches mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Das Cover finde ich sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brillante Werk ab. Ich hatte viele bewegende Lesestunden mit dieser Lektüre und vergebe glatte 5 Sterne.

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