Produktbild: Astrid Lindgren. Helle Nächte, dunkler Wald

Astrid Lindgren. Helle Nächte, dunkler Wald Die erste Romanbiografie über Astrid Lindgren: Ihr Leben, ihre Lieben

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2021

Abbildungen

ca. 10 Abbildungen

Verlag

Südverlag

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

21,3/13,2/3,2 cm

Gewicht

469 g

Farbe

Hellblau / Graublau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-87800-136-2

Beschreibung

Rezension

"(…) gelingt es der Autorin, den Leser in den Bann zu ziehen und das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen. Sehr detailliert auch der Nachspann (…)" Saarländischer Rundfunk
"[Das Buch] liest sich wie ein fesselnder Roman. Fiktion ist dabei erlaubt, aber die Autorin versucht, nahe an der Wirklichkeit zu bleiben. So lässt man ihr auch manche Zeitsprünge durchgehen – das Füllen der Lücken hätte zu sehr der Fantasie bedurft. (...) Der Autorin gelingt es, Astrid Lindgren als eine Frau ihrer Zeit zu zeichnen." Westdeutsche Allgemeine Zeitung
"Maria Regina Kaiser erschafft ein Kaleidoskop von Eindrücken, die sich in zu einem (möglichen) Bild einer Frau zusammenfügen, das schillert, aber auch bedrückt, das ermutigt und beeindruckt, aber auch einiges offen lässt. Denn Astrid Lindgren hat ihr öffentliches Leben ganz bewusst inszeniert (…) schreiblust-leselust.de
"A. Lindgrens Umgang im Hinblick auf die Herausforderungen des Lebens zeigt Stärke und lässt diese wundervolle Autorin mit ihrem Lebenswerk um so kostbarer erscheinen. Empfohlen!" ekz bibliotheksservice

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

08.03.2021

Abbildungen

ca. 10 Abbildungen

Verlag

Südverlag

Seitenzahl

312

Maße (L/B/H)

21,3/13,2/3,2 cm

Gewicht

469 g

Farbe

Hellblau / Graublau

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-87800-136-2

Herstelleradresse

Südverlag
Hermannsthal 119k
22119 Hamburg
DE

Email: info@bedey-media.de

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  • Daniela Heinen

    aus Sankt Augustin

    5/5

    01.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine tolle Romanbiographie

    Ich habe vor einer weile schon eine Romanbiographie über Astrid Lindgren gelesen ("Astrid Lindgren" von Susanne Lieder), doch diese hier gefällt mir wesentlich besser! Während Lieder in ihrem Buch sehr stringent erzählt und es irgendwann einfach enden lässt (als es für mich besonders interessant geworden wäre), findet man hier eher wichtige "Ausschnitte" aus Lindgrens Leben. Dennoch liest es sich sehr gut und fließend wie ein Roman. Mir hat besonders gut gefallen, dass dieses Buch nicht mit der ersten Veröffentlichung Lindgrens endet, sondern auch noch erzählt, wie ihre Ehe gelaufen ist, wie sie später in dem Verlag gearbeitet hat, der ihre Pipi Bücher veröffentlicht hat und auch ihre Freundschaft zu Louise Hartung nicht außen vor lässt. Dadurch habe ich einen sehr viel besseren Eindruck dieser interessanten Frau bekommen können. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der Interesse an Astrid Lindgren und ihrem Leben hat.

  • SimoneF

    5/5

    08.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gelungene Romanbiographie

    Bereits als Kind liebte ich Astrid Lindgrens Werke, und bis heute fasziniert mich ihre große Liebe zu Kindern, die aus all ihren Geschichten spricht, und ihre Fähigkeit, sich in deren Gedanken und Bedürfnisse einzufühlen. Ich wollte daher in "Helle Nächte, dunkler Wald" gerne mehr über sie erfahren. Hierbei handelt es sich um eine Romanbiographie, also einen Roman, bei dem sich ein Autor bzw. eine Autorin die künstlerische Freiheit nimmt, die bekannten Fakten einer Biographie mit fiktiven Elementen und emotionalen Zuschreibungen zu ergänzen. Diese aktuell beliebte Erzählform birgt das Risiko, dass man als Leser*in Gefahr läuft, Fiktion und Wirklichkeit schwer trennen zu können und die oft sehr freie Romanhandlung mit dem Leben der realen Person gleichsetzt. Ich finde es daher besonders bemerkenswert, wie verantwortungsbewusst die Autorin Maria Regina Kaiser mit diesem Punkt umgeht. In einem knapp 30seitigen Nachwort zeichnet sie ein sachliches Bild Lindgrens, gestützt auf Literatur zu ihrem Leben und Werk. Dies ermöglicht es, die Romanfigur besser einzuordnen. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig es der Autorin war, im Roman so nah wie möglich an der realen Person zu bleiben. Bereits der eher nüchterne Schreibstil mit der personalen Erzählperspektive wahrt eine gewisse Distanz, zu der auch die Zeitsprünge zwischen den einzelnen Kapiteln beitragen. Der Roman beginnt 1912, als Astrid 5 Jahre alt ist, und endet mit ihrer Beerdigung 2002. Ihre Lebensgeschichte wird chronologisch in einer Vielzahl kurzer Kapitel erzählt, die zeitlich manchmal nur wenige Wochen oder Monate, öfter auch einige Jahre auseinanderliegen. Es gelingt der Autorin sehr gut, die unterschiedlichen Lebenswelten in Vimmerby und Stockholm einzufangen, und ein feinfühliges Portrait einer vielschichtigen Frau zu entwerfen, der trotz ihrer kraftvollen Art depressive Phasen nicht fremd waren. Auch die Einflüsse, die Astrids glückliche Kindheit, ihre traumatischen Erlebnisse um ihre frühe Schwangerschaft und der zweite Weltkrieg auf ihr späteres schriftstellerisches Werk hatten, werden deutlich. Ich habe durch den Roman und das ausführliche Nachwort sowie den zusätzlichen 20seitigen Anhang viel Neues und für mich Überraschendes über Astrid Lindgren erfahren, durch das ich auch manches ihrer Bücher mit neuen Augen sehe. Ich kann das Buch allen, die mehr über die wohl bekannteste Kinderbuchautorin unserer Zeit erfahren möchten, nur weiterempfehlen.

  • SimoneF

    5/5

    08.06.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bereits als Kind liebte ich…

    Bereits als Kind liebte ich Astrid Lindgrens Werke, und bis heute fasziniert mich ihre große Liebe zu Kindern, die aus all ihren Geschichten spricht, und ihre Fähigkeit, sich in deren Gedanken und Bedürfnisse einzufühlen. Ich wollte daher in "Helle Nächte, dunkler Wald" gerne mehr über sie erfahren. Hierbei handelt es sich um eine Romanbiographie, also einen Roman, bei dem sich ein Autor bzw. eine Autorin die künstlerische Freiheit nimmt, die bekannten Fakten einer Biographie mit fiktiven Elementen und emotionalen Zuschreibungen zu ergänzen. Diese aktuell beliebte Erzählform birgt das Risiko, dass man als Leser*in Gefahr läuft, Fiktion und Wirklichkeit schwer trennen zu können und die oft sehr freie Romanhandlung mit dem Leben der realen Person gleichsetzt. Ich finde es daher besonders bemerkenswert, wie verantwortungsbewusst die Autorin Maria Regina Kaiser mit diesem Punkt umgeht. In einem knapp 30seitigen Nachwort zeichnet sie ein sachliches Bild Lindgrens, gestützt auf Literatur zu ihrem Leben und Werk. Dies ermöglicht es, die Romanfigur besser einzuordnen. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig es der Autorin war, im Roman so nah wie möglich an der realen Person zu bleiben. Bereits der eher nüchterne Schreibstil mit der personalen Erzählperspektive wahrt eine gewisse Distanz, zu der auch die Zeitsprünge zwischen den einzelnen Kapiteln beitragen. Der Roman beginnt 1912, als Astrid 5 Jahre alt ist, und endet mit ihrer Beerdigung 2002. Ihre Lebensgeschichte wird chronologisch in einer Vielzahl kurzer Kapitel erzählt, die zeitlich manchmal nur wenige Wochen oder Monate, öfter auch einige Jahre auseinanderliegen. Es gelingt der Autorin sehr gut, die unterschiedlichen Lebenswelten in Vimmerby und Stockholm einzufangen, und ein feinfühliges Portrait einer vielschichtigen Frau zu entwerfen, der trotz ihrer kraftvollen Art depressive Phasen nicht fremd waren. Auch die Einflüsse, die Astrids glückliche Kindheit, ihre traumatischen Erlebnisse um ihre frühe Schwangerschaft und der zweite Weltkrieg auf ihr späteres schriftstellerisches Werk hatten, werden deutlich. Ich habe durch den Roman und das ausführliche Nachwort sowie den zusätzlichen 20seitigen Anhang viel Neues und für mich Überraschendes über Astrid Lindgren erfahren, durch das ich auch manches ihrer Bücher mit neuen Augen sehe. Ich kann das Buch allen, die mehr über die wohl bekannteste Kinderbuchautorin unserer Zeit erfahren möchten, nur weiterempfehlen.

  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    24.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Astrid Lindgren - diesmal eine Romanbiografie

    Es kann gar nicht genug Bücher über diese grossartige Frau geben, die aber scheinbar, wie wir alle, auch nur eine Mensch war. Toll zu lesen ist die Biografie, die in Romanform geschrieben ist. Das meiste kennt man als begeisterter Anhänger ihrer Literatur bereits, aber es gibt immer noch etwas, was neu ist. Ich wusste zum Beispiel nicht, daß bei ihrer Beerdigung ein weisser Hengst im Trauerzug mitgeführt wurde, der dafür sorgte, daß die Prozession anstatt 45 nur 20 Minuten dauerte. Dieses Buch ist für jeden etwas, für die, die schon alles über Frau Lindgren gelesen haben und die, die bisher noch nichts über sie wissen. Für mich ist es immer wieder beeindruckend, wie sehr sie sich für die Rechte von Kindern, für die Umwelt und gegen den Hass und die Kriege in der Welt eingesetzt hat.

  • Lia48

    5/5

    06.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ausgesprochen lesenswert! Eine Empfehlung von Herzen!

    Wie so viele Kinder bin auch ich mit Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Madita und Co. aufgewachsen – allesamt Geschichten, aus der Feder von Astrid Lindgren. Doch wer steckt eigentlich hinter der Person, die überwiegend heitere Bücher und starke Kinder-Charaktere schuf? Manche Romanbiografien erzählen nur von ein paar Lebensjahren einer Person, was ich häufig schade finde. Als ich den Film „Astrid“ (2018) gesehen habe, war ich enttäuscht, dass die Handlung hauptsächlich von 1925 bis 1930 spielt und damit sehr viel aus Lindgrens Leben auslässt! Umso erfreuter war ich, dass diese Romanbiografie 1912 beginnt (Astrid ist zu diesem Zeitpunkt 5 Jahre alt) und erst 2002 mit ihrem Tod endet. Damit hat man hier natürlich eine viel größere Zeitspanne zur Verfügung. Zwar gibt es dadurch auch ein paar zeitliche Aussparungen (die Autorin erklärt später, dass sie nicht so viel hinzuerfunden wollte – was ich ehrlich gesagt gut finde!), was mich aber nicht gestört hat. So erfährt man auch ein wenig über die Kindheit von Astrid, aber auch über die Zeit, als sie ihre ersten Bücher veröffentlicht, im Verlag arbeitet, ihre Bücher verfilmt werden und als diese den Weg nach Deutschland finden. Genau das hatte ich mir erhofft! Besonders eindrücklich fand ich, dass Astrids Familie zunächst keine Bücher besitzt. Bücher sind für sie große „Kostbarkeiten“. Doch Astrids Interesse an Geschichten wächst, sie liest und schreibt gerne. Und ihr Lehrer prophezeit ihr eine Laufbahn als erfolgreiche Schriftstellerin. Als später Astrids Tochter sehr krank wird, wünscht diese sich eine Geschichte über „Pippi Langstrumpf“ und Astrid beginnt zu schreiben und zu erzählen… In manchen Zeiten scheint das Schreiben für sie auch eine Art Flucht aus der Realität zu sein: „Wenn sie schrieb und sich Personen ausdachte und sie reden ließ, vergaß sie den Kummer(...). Solange Astrid an der Schreibmaschine saß und tippte, war der Schmerz wie ausgeschaltet.“ Dass Astrids Leben nicht nur aus Friede, Freude, Eierkuchen besteht, wird in diesem Buch deutlich. Sie hat einige Schicksalsschläge zu verkraften und in manchen Zeiten hadert sie mit dem Leben. Besonders schmerzt es zu lesen, wie ihre strenggläubige Mutter sich für ihre Tochter schämt und sie mit 18 Jahren aufgrund ihrer ungewollten Schwangerschaft („Sünde“), vor die Tür setzt. Keine einfache Zeit für Astrid, die nun auf sich allein gestellt ist. Später hätte ich sie gerne geschüttelt, um sich von ihrem Ehemann nicht alles gefallen zu lassen. Man kann gar nicht anders, als mit Astrid mitzufühlen, sich mit ihr zu freuen, aber auch mit ihr zu trauern und sich zu fragen, was die Zukunft noch bringen mag. Immer wieder wurden Sequenzen eingestreut, die Rückschlüsse darauf zuließen, wo sich Astrid Inspiration für ihre Bücher geholt haben könnte, was ich mit großem Interesse verfolgt habe. Auch der Schreibstil hat mir sehr zugesagt. Da waren zahlreiche wundervolle Textstellen dabei, die ich mir unbedingt herausschreiben musste. Weitere Informationen zum Buch und zu Lindgrens Leben bekommt man außerdem im Nachwort der Autorin sowie innerhalb des ausführlichen Anhangs (enthält u. a. eine übersichtliche Zeittafel vom Leben der Autorin, Listen von Personen und Orten, mit denen Astrid Lindgren zu tun hatte, sowie Fotos und ein Glossar). FAZIT: Für mich war dies eine ausgesprochen lesenswerte Romanbiografie, die mich absolut begeistern konnte! Trotz der Romanform erfährt man viel über das Leben von Astrid Lindgren, was sie für eine Person war und wie sie zum Schreiben kam, ohne dass man das Gefühl bekommt, dass zu viel hinzuerfunden wurde. Ein Buch, das ich euch von Herzen empfehlen kann, wenn ihr euch für Astrid Lindgren interessiert oder mit ihren Büchern aufgewachsen seid! 5/5 Sterne!

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