Produktbild: Das Weiße im Auge

Das Weiße im Auge Die Fortsetzung der erfolgreichen Fauser-Edition. — Erzählungen 1980–87

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.06.2021

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/2,9 cm

Gewicht

413 g

Farbe

Elfenbein / Khaki

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07108-5

Beschreibung

Rezension

»Der Fauser-Sound ist suggestiv und gerade wegen der extremen Szenerie ungemein stimmungsfördernd.«
»Ein ebenso empfindsamer wie weltzugewandter, vor allem aber literarisch präzise arbeitender Autor.«
»Ein Kultautor, ein Dichter, dessen Wirkmächtigkeit in Werk und Leben ihren Ausdruck findet, der also doppelte Verehrung erfährt.«
»Was er schrieb, brannte sich ein.«
»Fausers Storys aus den Jahren 1980–1987 handeln von Liebe, Suff und den anderen großen Dingen des Lebens. So puristisch und elementar wie der Buchtitel.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

23.06.2021

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/2,9 cm

Gewicht

413 g

Farbe

Elfenbein / Khaki

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07108-5

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • MaWiOr

    aus Halle

    5/5

    01.07.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bereits 1978 war man auf…

    Bereits 1978 war man auf einen bisher unbekannten Roman von Marcel Proust aufmerksam geworden, der dann in einer Einzelausgabe („Der Gleichgültige“) veröffentlicht wurde. Nun hat man in Archiven eine Reihe von frühen Erzählungen entdeckt, die (bis auf eine Ausnahme) bisher noch keine Veröffentlichung erfahren haben. Proust hatte sie stets unter Verschluss gehalten. In allen diesen Texten geht es um Homosexualität. Vielleicht ein Grund, warum Proust sie geheim gehalten hat. Die Titelgeschichte „Der geheimnisvolle Briefschreiber“ ist eine abgeschlossene Erzählung, in der es um unerwiderte Liebe und unterdrückte Schuldgefühle geht. Dabei entpuppt sich ein mysteriöser Verehrer als Verehrerin, sodass sich Geheimnis und Geständnis verkehren. Im Mittelpunkt von „Erinnerungen eines Hauptmanns“ (bereits 1952 veröffentlicht) steht die stumme Begegnung von einem Hauptmann mit einem Gefreiten. Die Zuneigung zwischen den beiden Männern wird nur angedeutet, aber nie offen ausgesprochen. Möglicherweise geht der Text aus persönlichen Erlebnissen Prousts während seines Militärdienstes hervor. Die Erzählung „Jacques Lefelde (Der Fremde)“ gibt ebenfalls Rätsel auf, und da sie unvollendet ist, bleibt es auch ungelöst. Der rhetorische, humoristische Dialog „In der Hölle“ und der kurze Text „Nach der 8. Symphonie von Beethoven“, in dem sich Melodien mit Bildern verbinden, vervollständigen den Erzählband. Die sehr ansprechende Neuerscheinung (im Schuber) wird durch eine Einführung von Luc Fraisse (Professor an der Universität Straßburg) sowie ausführliche Angaben zu den Quellen ergänzt. -------------------- Für die vollständige Lesung des Hörverlages konnte der deutsch-französische Schauspieler Cédric Cavatore gewonnen werden, dem es mit seiner Zweisprachigkeit gelingt, die intimen Texte und Träume hörbar zu machen. Unbedingt erwähnenswert ist das umfangreiche Booklet, in dem Luc Fraisse (Professor an der Universität Straßburg) eine Einführung in die Erzählungen Prousts und deren Verbindungen zu seinem späteren Hauptwerk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ gibt.

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