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Jaffa Road Roman | Das vielstimmige Panorama der Kulturen, das uns mitten hineinführt ins Herz des Mittelmeers - von Daniel Speck (»Yoga Town«)

74

19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4648

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.03.2021

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

21,4/13,7/4,5 cm

Gewicht

595 g

Farbe

Beige

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70384-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

So spannend, dass man [...] nicht aufhören kann, zu lesen. ("Deutschlandfunk Kultur Lesart")
Tolle Bücher, sehr empfehlenswert. Man geht schlauer daraus hervor. ("eat.READ.Sleep")
[...] eine Geschichtsstunde voller Leichtigkeit [...]. ("Handelsblatt")
fesselnd ("Hessische/Niedersächsische Allgemeine")
ein Pageturner ("Schwäbische.de")
Wer die Historie anhand menschlicher Lebensgeschichten kennenlernen will, ist beim Lesen dieses Romans gut aufgehoben. ("Kirche und Leben")
Spannend und emotional erlebbar wurden die Bilder, die der Schriftsteller mit seinen Worten plastisch machte. ("Badische Neuste Nachrichten")
Der Roman ist eine riesige Weltgeschichtsstunde und dabei so unangestrengt, so leicht und verständlich, dass man einfach begeistert liest. ("Mittelbayerische Zeitung")
[...] ›Jaffa Road‹ ist voller plot points, es passiert unheimlich viel [...]. ("rbb Kultur")
In seinem neuen Roman ›Jaffa Road‹ beleuchtet er (Daniel Speck) den Nahostkonflikt aus ungewohnter Perspektive. ("Deutschlandfunk Kultur")

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4648

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

24.03.2021

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

672

Maße (L/B/H)

21,4/13,7/4,5 cm

Gewicht

595 g

Farbe

Beige

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70384-5

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Der Tod von Moritz Reincke in…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 31.07.2022

Bewertungsnummer: 2776795

Bewertet: Buch (Paperback)

Der Tod von Moritz Reincke in Palermo führt drei Erben zusammen, die nicht zusammenpassen wollen, eine Enkelin aus Deutschland, eine Tochter aus Israel und einen Sohn aus Palästina. Welch seltsame Lebensgeschichte verbirgt sich dahinter und verbindet diese Menschen? Daniel Speck zeichnet anhand von Erinnerungen der Protagonisten die Geschichte von Moritz Reincke nach, der zwischen verschiedenen Kulturen wandeltete auf der Suche nach einer eigenen Identität. Es handelt sich um Weltgeschichte aus der Perspektive betroffener Familien. Der Rahmen der Handlungen ist präzise recherchiert, Emotionen und Denkweisen der betroffenen Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebensweisen und Hintergründen wirken plausibel und durch die Zusammenführung in Palermo findet zwangsläufig ein lehrreicher interkultureller Austausch statt. Es handelt sich um einen anspruchsvollen Roman, der die Geschichte der Palästinenser und der Israelis nach dem Zweiten Weltkrieg anschaulicher vermittelt, als es ein Geschichtsbuch vermag. Medien berichten oft einseitig aus der Situation heraus, ohne Hintergründe zu benennen. Daniel Speck schließt diese Lücke.

Der Tod von Moritz Reincke in…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 31.07.2022
Bewertungsnummer: 2776795
Bewertet: Buch (Paperback)

Der Tod von Moritz Reincke in Palermo führt drei Erben zusammen, die nicht zusammenpassen wollen, eine Enkelin aus Deutschland, eine Tochter aus Israel und einen Sohn aus Palästina. Welch seltsame Lebensgeschichte verbirgt sich dahinter und verbindet diese Menschen? Daniel Speck zeichnet anhand von Erinnerungen der Protagonisten die Geschichte von Moritz Reincke nach, der zwischen verschiedenen Kulturen wandeltete auf der Suche nach einer eigenen Identität. Es handelt sich um Weltgeschichte aus der Perspektive betroffener Familien. Der Rahmen der Handlungen ist präzise recherchiert, Emotionen und Denkweisen der betroffenen Menschen mit ihren unterschiedlichen Lebensweisen und Hintergründen wirken plausibel und durch die Zusammenführung in Palermo findet zwangsläufig ein lehrreicher interkultureller Austausch statt. Es handelt sich um einen anspruchsvollen Roman, der die Geschichte der Palästinenser und der Israelis nach dem Zweiten Weltkrieg anschaulicher vermittelt, als es ein Geschichtsbuch vermag. Medien berichten oft einseitig aus der Situation heraus, ohne Hintergründe zu benennen. Daniel Speck schließt diese Lücke.

Was ist Heimat?

Eliza am 23.01.2022

Bewertungsnummer: 1643323

Bewertet: Buch (Paperback)

Was ist Heimat? Wie fühlt sie sich an? Oder ist Heimat der Ort, den man immer im Herzen trägt? Dies sind nur Auszüge von Fragen, welche dieser Roman dem Leser beantwortet. Das Cover ist bunt gestaltet. Der Leser erkennt die Rückenansicht eines Mannes, welcher einen großen Koffer auf dem Rücken trägt und an der Hand ein Kind festhält. Der Klappentext ist kurz und prägnant und weiß dem Leser den groben Handlungsrahmen vorzugeben. In der Geschichte geht es um den Mann Moritz Reincke alias Maurice Sarfati welcher in verschiedenen Leben „gelebt“ hat. Nach seinem Tod treffen seine Kinder aus den unterschiedlichen Beziehungen aufeinander und stoßen auf das Geheimnis seines Lebens. Werden Sie sein Handeln verstehen können? Moritz Reincke ist der Hauptprotagonist der Handlung. Eigentlich möchte er nur in seiner Heimat leben. Aber was ist Heimat wert, wenn sie einem genommen wird? Moritz ist ein Mann welcher getrieben durch seine Herkunft immer auf der Flucht ist. Auf der Suche nach Verständnis, nach Anerkennung und nach Heimat. Dabei schafft er es stets aus einem „alten Leben“ in ein neues zu gelangen. Er ist die schillernde Persönlichkeit mit dem Hang zu einem tragischen Helden der Geschichte. Die zahlreichen Nebendarsteller sorgen für die spannende Entwicklung der Geschichte. Als wesentliche Nebendarsteller sind zu erwähnen Nina Zimmermann, die Enkeltochter von Moritz, Joelle Sarfati, seine Tochter aus der Ehe mit Yasmina Sarfati sowie Elias, ein weiterer potenzieller und mysteriöser Erbe seines Anwesens in Palermo. Ebenso erwähnenswert ist Victor Sarfati der Adoptivbruder von Yasmina sowie Amal Bishara die Mutter von Elias. Am besten haben mir Joelle und Victor gefallen. Joelle lebt in Paris und hat ihre Heimat nie vergessen. Sie versucht trotz des tragischen Verlustes ihres Vaters hinter seine „Fassade“ zu gelangen und hofft innerlich auf den Frieden zwischen Israel und Palästina. Victor ist eine sehr facettenreiche, aber auch zwielichtige Persönlichkeit. Er ist vom Handeln und dem Recht Israels überzeugt und rechtfertigt auch im privaten Umfeld ein Leben, welches von der Gemeinschaft nur schwer akzeptabel ist. Gleichzeitig ist er der engste Freund und vertraute von Moritz alias Maurice. Die Spannung der Geschichte nimmt im Laufe der Erzählung deutlich an Fahrt auf und man kann das Ende nicht so richtig vorausahnen. Der Aufbau der Geschichte ist klar strukturiert und die Zeitsprünge der Erzählung stellten kein wirkliches Leserhindernis dar. Die Geschichte spielt in unterschiedlichen Zeitebenen und an unterschiedlichen Orten. Der Logik der Erzählweise hat dies keinen Abbruch getan. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, leicht melancholisch und sehr gut lesbar. Als Besonderheit der Erzählung sind einzelne Zitate berühmter Persönlichkeiten am Anfang eines Kapitels sowie ein Personenregister am Ende des Romans zu erwähnen. Zielgruppe des Romans sind Anhänger von schönen Erzählungen, sowie Personen, welche an dem historischen Hintergrund des Nahost-Konfliktes interessiert sind. Das Fazit ist sehr positiv. In dem Mantel der Erzählung über die Erlebnisse von Moritz schickt der Autor den Leser auf eine Reise durch das „historische Jaffa, den blutrünstigen Konflikt Israel Palästina sowie auf eine Reise zu sich selbst. Ich habe durch diesen Roman mich sehr intensiv mit der Frage beschäftigt „Was ist Heimat“? und bleibt sie auch meine Heimat, wenn sie mir genommen würde? Ich bin ehrlich und glaube das Heimat der Ort ist an dem man zu Hause ist. In diesem Sinne wünsche ich mir von Herzen, dass irgendwann alle Menschen aus Israel und Palästina „ihre Heimat“ zurückgewinnen und sich gegenseitig austauschen und sich helfen, anstatt sich zu hassen. Ich bedanke mich herzlich für diesen sehr aufwühlenden und interessanten Roman und sage Shukran und toda.

Was ist Heimat?

Eliza am 23.01.2022
Bewertungsnummer: 1643323
Bewertet: Buch (Paperback)

Was ist Heimat? Wie fühlt sie sich an? Oder ist Heimat der Ort, den man immer im Herzen trägt? Dies sind nur Auszüge von Fragen, welche dieser Roman dem Leser beantwortet. Das Cover ist bunt gestaltet. Der Leser erkennt die Rückenansicht eines Mannes, welcher einen großen Koffer auf dem Rücken trägt und an der Hand ein Kind festhält. Der Klappentext ist kurz und prägnant und weiß dem Leser den groben Handlungsrahmen vorzugeben. In der Geschichte geht es um den Mann Moritz Reincke alias Maurice Sarfati welcher in verschiedenen Leben „gelebt“ hat. Nach seinem Tod treffen seine Kinder aus den unterschiedlichen Beziehungen aufeinander und stoßen auf das Geheimnis seines Lebens. Werden Sie sein Handeln verstehen können? Moritz Reincke ist der Hauptprotagonist der Handlung. Eigentlich möchte er nur in seiner Heimat leben. Aber was ist Heimat wert, wenn sie einem genommen wird? Moritz ist ein Mann welcher getrieben durch seine Herkunft immer auf der Flucht ist. Auf der Suche nach Verständnis, nach Anerkennung und nach Heimat. Dabei schafft er es stets aus einem „alten Leben“ in ein neues zu gelangen. Er ist die schillernde Persönlichkeit mit dem Hang zu einem tragischen Helden der Geschichte. Die zahlreichen Nebendarsteller sorgen für die spannende Entwicklung der Geschichte. Als wesentliche Nebendarsteller sind zu erwähnen Nina Zimmermann, die Enkeltochter von Moritz, Joelle Sarfati, seine Tochter aus der Ehe mit Yasmina Sarfati sowie Elias, ein weiterer potenzieller und mysteriöser Erbe seines Anwesens in Palermo. Ebenso erwähnenswert ist Victor Sarfati der Adoptivbruder von Yasmina sowie Amal Bishara die Mutter von Elias. Am besten haben mir Joelle und Victor gefallen. Joelle lebt in Paris und hat ihre Heimat nie vergessen. Sie versucht trotz des tragischen Verlustes ihres Vaters hinter seine „Fassade“ zu gelangen und hofft innerlich auf den Frieden zwischen Israel und Palästina. Victor ist eine sehr facettenreiche, aber auch zwielichtige Persönlichkeit. Er ist vom Handeln und dem Recht Israels überzeugt und rechtfertigt auch im privaten Umfeld ein Leben, welches von der Gemeinschaft nur schwer akzeptabel ist. Gleichzeitig ist er der engste Freund und vertraute von Moritz alias Maurice. Die Spannung der Geschichte nimmt im Laufe der Erzählung deutlich an Fahrt auf und man kann das Ende nicht so richtig vorausahnen. Der Aufbau der Geschichte ist klar strukturiert und die Zeitsprünge der Erzählung stellten kein wirkliches Leserhindernis dar. Die Geschichte spielt in unterschiedlichen Zeitebenen und an unterschiedlichen Orten. Der Logik der Erzählweise hat dies keinen Abbruch getan. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, leicht melancholisch und sehr gut lesbar. Als Besonderheit der Erzählung sind einzelne Zitate berühmter Persönlichkeiten am Anfang eines Kapitels sowie ein Personenregister am Ende des Romans zu erwähnen. Zielgruppe des Romans sind Anhänger von schönen Erzählungen, sowie Personen, welche an dem historischen Hintergrund des Nahost-Konfliktes interessiert sind. Das Fazit ist sehr positiv. In dem Mantel der Erzählung über die Erlebnisse von Moritz schickt der Autor den Leser auf eine Reise durch das „historische Jaffa, den blutrünstigen Konflikt Israel Palästina sowie auf eine Reise zu sich selbst. Ich habe durch diesen Roman mich sehr intensiv mit der Frage beschäftigt „Was ist Heimat“? und bleibt sie auch meine Heimat, wenn sie mir genommen würde? Ich bin ehrlich und glaube das Heimat der Ort ist an dem man zu Hause ist. In diesem Sinne wünsche ich mir von Herzen, dass irgendwann alle Menschen aus Israel und Palästina „ihre Heimat“ zurückgewinnen und sich gegenseitig austauschen und sich helfen, anstatt sich zu hassen. Ich bedanke mich herzlich für diesen sehr aufwühlenden und interessanten Roman und sage Shukran und toda.

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Jaffa Road

von Daniel Speck

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Lisbeth Koch

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5/5

Zeitgeschichte meets Familiengeschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Daniel Speck recherchiert für all seine Bücher extrem gut. Er greift geschichtliche Themen, wie hier den Konflikt in Palästina, auf und verknüpft sie mit einer Familiengeschichte. Er schreibt dabei wahnsinnig spannend, detailliert und extrem interessant und lehrreich. Da es quasi die Fortsetzung vom Roman Piccola Sicilia ist, empfehle ich das Buch vorher zu lesen.
  • Lisbeth Koch
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Zeitgeschichte meets Familiengeschichte

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Daniel Speck recherchiert für all seine Bücher extrem gut. Er greift geschichtliche Themen, wie hier den Konflikt in Palästina, auf und verknüpft sie mit einer Familiengeschichte. Er schreibt dabei wahnsinnig spannend, detailliert und extrem interessant und lehrreich. Da es quasi die Fortsetzung vom Roman Piccola Sicilia ist, empfehle ich das Buch vorher zu lesen.

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