Produktbild: Deutschland schafft mich

Deutschland schafft mich Als ich erfuhr, dass ich doch kein Deutscher bin

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Rezension

»Entstanden ist ein wirklich erschütterndes Zeugnis einer Gesellschaft, in der rechtes Denken immer mehr zur Normalität gehört.« ("WDR 3 Resonanzen")
»Ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Debatte um Fremdenfeindlichkeit und Rassismus.« ("NDR Kultur")
»Nach den Morden in Hanau erscheint sein Buch dringlicher denn je.« ("WDR 5")
»Darin verarbeitet Abdollahi [...] seine Erkenntnis, dass er, obwohl er doch Deutscher ist, nicht dazugehören soll. Er beschreibt, wie es sich anfühlt, ausgegrenzt, angefeindet, bedroht zu werden.« ("Stern")
»Er verliert bei all dem fast nie seinen Humor.« ("NDR Talkshow")
»Endlich eine deutliche und kluge Replik auf »Deutschland schafft sich ab« von Thilo Sarrazin.« ("BR Fernsehen, Kulturmagazin Puzzle")
»›Deutschland schafft mich. Als ich erfuhr, dass ich doch kein Deutscher bin‹ […] ist als Buch eine persönlich erzählte, um Objektivität bemühte Abrechnung mit dem neuen Rechtsruck in Deutschland.« ("Galore")
»Ein wichtiges Buch [...]« ("NZZ - Bücher am Sonntag")
»Dieses Buch aber ist ein Handbuch sozusagen, das wir lesen sollten. Es tut weh, aber wir müssen es lesen.« ("rbb kultur")
»Bittere Wahrheiten, basierend auf erlebten Anfeindungen und gepaart mit Analyse schildert Michel Abdollahi (38) in ›Deutschland schafft mich‹.« ("Hamburger Abendblatt")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2021

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,8/12,8/2,5 cm

Gewicht

251 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00895-1

Rezension

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

02.03.2021

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18,8/12,8/2,5 cm

Gewicht

251 g

Farbe

Schwarz / Camel

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00895-1

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    10.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sollten alle Deutschen lesen

    Ein hervorragendes Buch, sowohl in Bezug auf die darin enthaltenen klugen Gedanken als auch auf den Stil. Inzwischen gibt es natürlich neue politische Entwicklungen, das Buch ist aber weiterhin lesenswert.

  • Bewertung

    5/5

    25.03.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Ein wichtiges Buch und zugleich...

    Ein wichtiges Buch und zugleich trauriges Zeugnis der Politik und unserer Gesellschaft! Trotz oder gerade wegen des ernsten Themas gestaltet Abdullahi dieses Buch nicht nur informativ, er setzt auch an den richtigen Stellen auf (manchmal bitteren) Humor.

  • schafswolke

    aus Kiel

    5/5

    03.08.2020

    eBook (ePUB 3)

    Einfach lesenswert

    Ich mochte schon vor dem Buch Michel Abdollahi sehr gerne zuhören und seine Reportagen sehen. So war war ich sehr neugierig, als ich sein Buch entdeckt habe und wollte es lesen. Auf der einen Seite ist der Stil recht leichtgängig zu lesen, gleichzeitig gibt es eine Menge an Informationen und Gedankenanstöße, sodass sich das Buch nicht mal so eben weglesen lässt. Ich brauchte zwischendurch immer mal Pausen, um es etwas sacken zu lassen. Michel Abdollahi beschreibt den ganz "normalen" Alltagsrassismus und ist dabei nicht zimperlich, oft beschreibt er Dinge aber auch mit einem leichten Augenzwinkern und gerade dann muss man noch mal mehr zusammenzucken, denn es ist durchaus nicht alles zum lachen. Ich finde ja schon das Wort Alltagsrassismus erschreckend, es klingt so harmlos und ist bei weitem nicht, denn ganz schnell taucht hier dieses kleine Wörtchen ABER auf, dass bewirken soll, dass doch alles gar nicht so schlimm ist. Er erzählt aus verschiedenen Stationen seines Lebens kleine Episoden, aber auch wie sich die Gesellschaft wandelt und wie schnell sich der Rechtextremismus ganz leise Gehör verschafft. Im Anhang gibt es noch eine Menge Informationen bzw. Quellen zu seinen Angaben im Buch. Ich finde das Buch sehr lesenswert - ohne wenn und aber. Und so gibt es 5 Sterne dafür.

  • stefanb

    5/5

    28.05.2020

    eBook (ePUB 3)

    Biodeutsche und Migranten

    „Erst informieren und dann sachlich bleiben. Es geht hier um unser aller Glaubwürdigkeit. Fake News und gefährliches Halbwissen sollten wir bitte den Populisten und Radikalen überlassen.“ [127] Ich sehe das auch so wie Michel Abdollahi in seinem Buch „Deutschland schafft mich“, ABER … Nein. Kein Aber! Sein Buch ist ein wichtiger Beitrag, ein persönlicher Blick auf die aktuellen Geschehnisse eines Landes. Um das ganze Ausmaß zu verdeutlichen, in dem wir uns befinden und wie sich alles entwickelt hat, wirft er auch einen Rückblick auf die Ereignisse der Achtziger und Neunziger, die fremdenfeindlichen Anschläge und zeigt, dass sich vieles verändert hat. Wenn auch nicht unbedingt zum Guten. Das Buch liest sich aufgrund des flüssigen Schreibstils sehr gut. An keiner Stelle ist es zu trocken. Mit vielen Quellen und Zitaten spickt Abdollahi sein Buch, geht auf die Aussagen ein, berichtet selbst von Erfahrungen und schildert das Ganze in einem lockeren Ton, ohne aber die Kernaussage zu verwässern. „Dabei ist Rassismus immer Rassismus, er kennt keine Abstufungen.“ [39] Mir gefällt es, wie Abdollahi die Dinge auf den Punkt bringt. Manche Dinge überspitzt er extra, nur um zu zeigen, wie sie oftmals aus seiner Sicht wirken. Für ein Sachbuch wäre mir das zu flapsig, hier passt es aber perfekt. Es muss wachrütteln. Und genau das schafft der Autor mit diesem Werk. „Immer aus dem Affekt heraus. Hauptsache, irgendwas rausbrüllen, wenn man emotional betroffen ist. Die digitale Revolution hat zu einer Schnelllebigkeit der Gesellschaft geführt, der noch keine adäquate Gegenbewegung gegenübersteht.“ [126 f.]

  • Mimi

    3/5

    20.08.2021

    eBook (ePUB 3)

    Mutig, aber nicht differenziert genug

    Es ist mutig von Herrn Abdollani, in Jamel eine Zeitlang gelebt zu haben. Auch Teile seiner Biographie haben mich beeindruckt. Der Schreibstil ist unterhaltsam. Es gibt auch in meinem Arbeitsumfeld viele Muslime. Mir fehlt jedoch in seinem Buch seine Position zu Ehrenmorden, Clans, No-Go-Areas, die es in den 1980ern schon gegeben hat. Auch das Buch von Tania Karoumi kann ich zur besseren Differenzierung empfehlen. Drei Sterne dafür, dass jeder, der nicht die Meinung von Herrn Abdollani teilt, ein Nazi sein MUSS. Mir kommt das Buch teilweise zu machohaft und rechthaberisch rüber.

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