Produktbild: Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern

Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern Roman

82

10,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

24737

Erscheinungsdatum

20.04.2021

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

463 (Printausgabe)

Dateigröße

2468 KB

Originaltitel

Barnacle

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783458768937

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Verkaufsrang

24737

Erscheinungsdatum

20.04.2021

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

463 (Printausgabe)

Dateigröße

2468 KB

Originaltitel

Barnacle

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783458768937

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  • Sunny74

    aus Wehr

    5/5

    18.04.2021

    eBook (ePUB)

    Eine wilde Liebe

    Der Roman beschreibt aus Sicht von Nora Joyce ihr Leben zusammen mit dem Schriftsteller James Joyce. Es beginnt mit ihrem Kennenlernen 1904 in Irland und endet mit ihrem Tod während des zweiten Weltkrieges. Ihre Liebe ist leidenschaftlich und von vielen Höhen und Tiefen gekennzeichnet. Sie reisen gemeinsam durch verschiedene Länder. Ihr Leben ist gekennzeichnet durch ständigen Geldmangel und die Trinkgelage des Schriftstellers. Gemeinsam bekommen sie drei Kinder, die Nora trotz ihres schwierigen Lebens liebevoll aufzieht. Nora liebt ihren Mann trotz aller Widrigkeiten bis zu seinem Tod durch eine Bauchfellentzündung. Der Roman hat mich gut unterhalten. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Die Charaktere sind lebendig dargestellt und haben mich emotional berührt. Für Fans des Schriftstellers und Freunde historischer Romane absolut empfehlenswert.

  • Bewertung

    aus Nittendorf

    3/5

    09.07.2021

    eBook (ePUB)

    Ein wenig enttäuschend...

    "Nora Joyce und die Liebe zu den Büchern" ist ein biografischer Roman aus der Feder der Autorin Nuala O‘Connor und beleuchtet das Leben der Ehefrau von James Joyce. Eigentlich habe ich Spaß an diesen historischen Romanen, mit denen man auf unterhaltsame Weise Einblick in das Leben und Wirken mehr oder weniger bekannter historischer Persönlichkeiten.- Bei diesem Werk stand mir aber die Erotik zu sehr im Vordergrund. Die Geschichte wird zwar aus der Ich-Perspektive von Nora erzählt, dennoch kamen Noras Gefühle hier viel zu kurz. Man erlebt Noras Leben an der Seite des Künstlers James Joyce, der mit stoischer Ruhe in den Tag hineinlebt auch noch als Familienvater, seine Trunksucht, während Nora mit ihrer Hände Arbeit den Familienunterhalt sichert. Irgendwie hätte ich mir tiefere Erkenntnisse erwartet und als wirklich symphatische Figur ist mir lediglich James Bruder in Erinnerung geblieben...

  • Bewertung

    aus Adenau

    1/5

    12.10.2021

    eBook (ePUB)

    Enttäuschend

    Ich habe mich wirklich auf das Buch gefreut, denn ich mag das Genre einer Biographie eingepackt in einen Roman. Außerdem ist es durchaus spannend, sich einmal mit den Frauen, die an der Seite ihrer berühmten Männer ein Leben in zweiter Reihe geführt haben, zu beschäftigen. Das Buch wird aus der Perspektive Noras erzählt und behandelt die Zeit vom Kennenlernen der beiden bis zu Noras Tod. Der Titel der deutschen Ausgabe ist für mich der erste Kritikpunkt. Er passt leider m.E. nicht zu dem Inhalt des Romans, denn eigentlich liebt Nora Bücher gar nicht, sie liebt Jim, also James Joyce, und zwar bis zu Selbstverleugnung. Somit handelt es sich zwar um die Geschichte einer außergewöhnlichen Beziehung und einer außergewöhnlichen Frau, aber Bücherliebe ist nicht wirklich ein großes Thema. Im Gegenteil sogar, denn Nora erscheint letztlich vorwiegend als naiv und ungebildet und sie kokettiert auch noch damit. Sie möchte daran gar nichts ändern und stellt sich freiwillig hinter ihrem Mann zurück. Dieser wiederum erreicht den höchsten Grad an Unsympathiepunkten dadurch, dass er sich über seine Frau erhebt und sie häufig wie ein kleines Kind behandelt, obwohl er ein Säufer ist, der seine Familie ständig in Probleme bringt, sich um nichts außer sich selbst und sein Schreiben kümmert und alle um sich herum ausnützt. Am schlimmsten ist, wie er seinen sehr sympathischen und aufmerksamen Bruder behandelt und als Leserin wünscht man sich, Nora sei nicht ganz so dumm und würde mit Stannie gehen und diesen saufenden Versager ein für allemal zurücklassen. Jim lässt sich von allen finanziell unterstützen, arbeitet selbst kaum richtig und versäuft alles Geld sobald er es hat. Sein Bruder unterrichtet mehr als er und gibt Jim und seiner Familie von seinem Gehalt ab. Jim findet das selbstverständlich und ist sogar noch undankbar und kritisiert, wenn Stannie nicht mehr hat. Ein Pluspunkt des Buches ist, dass es gut recherchiert ist. Allerdings, mal unabhängig davon, wie es in der Realität vermutlich gewesen ist, muss man feststellen, dass sowohl Nora als auch Jim als Romanfiguren im Text viel zu wenig Tiefgang bekommen. Als Leserin muss ich sagen, dass ich beide nicht sonderlich mochte. Im Gegenteil, der viel gelobte, große James Joyce ist ein unsympathischer, rücksichtsloser, verschwenderischer Egozentriker und Nora ist emotional so abhängig von ihm, dass sie zwar bemüht ist, ihm Grenzen aufzuzeigen, ihr dies jedoch immer wieder misslingt. Sie ist zwar eine duldsame Frau, die viel leistet und durchsteht, aber es fehlt ihr an nötiger innerer Größe. Zudem ist die Erklärung, die durch den ganzen Roman hindurch für das Verhalten von Jim und das der anderen Männer gegeben wird, nämlich dass sie ja Männer seien und dies für Männer völlig normal sei, nahezu lächerlich. Wäre ich ein Mann, würde ich mich darüber aufregen, gesagt zu bekommen, es sei normal, dass Männer nur an sich und ihren Job dächten, keine Verantwortung übernähmen für ihre Kinder, ständig saufen und herumhuren würden. Das ist ein trauriges Bild von Joyce und ein Armutszeugnis für die ganze Gesellschaft. Ein weiterer Negativaspekt sind für mich die Erotik-Szenen. Diese sind leider nicht sehr ansprechend, um nicht zu sagen obszön und im Ausdruck deutlich zu primitiv, sodass man den Eindruck gewinnt, es handle sich hier um ein im Sinne von Sex-sells bewusst eingebautes Element. Insgesamt ist dieser biographische Roman für mich leider nicht gelungen und daher auch nicht zu empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    30.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die unvergessene Stimme der Nora Joyce

    Ich muss sagen, ich habe Nora Joyce vor dem Lesen des Buches noch nicht kennengelernt, doch mich hat ihre Geschichte stark beeindruckt. Nora und Joyce lernen sich zu Beginn des Buches kennen. Für ihn, ihre große Liebe, verlässt sie ihr Heimatland Irland und gibt ihr altes Leben auf. Joyes ist so sehr in das Schreiben seiner literarschen Werke vertieft, sodass es Nora nicht immer leicht hat. Ich habe mich während des Lesens gefragt ob sie nicht teilweise einsam war und sich an manchen Tagen ungeliebt gefühlt hat. In ihrem gemeinsamen Leben durchläuft das Paar verschiedene Stationen in unterschiedlichen Städten, in denen teilweise nicht einmal ihre Muttersprache gesprochen wird. Anfangs dachte ich, Nora ist eine Spur zu naiv. Beim vertieften Lesen fand ich allerdings heraus, dass sie eine sehr mutige Frau ist, da sie mit ihm mittellos, unverheiratet und unverlobt in ein fremdes Land aufbricht und auch an seiner Seite bleibt, als er labil wird. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, es lässt einen duch die Kleidung Noras direkt einen kleinen Einblick in die Zeit geben, in der sie lebte. Irritiert hat mich anfangs die Kleidung, sie sah edel aus, obwohl Nora keine adelige Frau ist. So hatte allein das Detail sein kleines Geheimnis :) Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen!

  • Bewertung

    5/5

    28.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der Liebe verfallen

    Nuala O`Connor hat sich an das Leben der Frau an James Joyce seiner Seite herangetraut und mich dafür zum Lesen des Buches gewonnen. Nora ist eine junge Frau, die sich von dem ebenso jungen Joyce um den Finger wickeln lässt, ihm verfällt und immer an seiner Seite steht, in guten wie in schlechten Zeiten. Es ist spannend, alles mal aus der Perspektive der Frau zu lesen und nicht nur über oder von dem großen Autor selbst. Die Kapitel sind in Zeitabschnitten eingeteilt und lassen das Auf und Ab der Familie gut miterleben. Anfangs brauchte ich etwas um mich reinzulesen, was aber auch an meiner wenigen Zeit zum Lesen gelegen haben könnte. Dann kam ich in einen Flow und ich habe mich mit der Familie auf ihre Reise begeben. Ich habe mit Nora gefiebert, gelitten und auch so manches mal hätte ich Nora gerne zur Seite genommen und ihr die Augen geöffnet. Ich kannte James Joyce bisher eher vom Namen her, aber keins seiner Werke habe ich je gelesen. Ich weiß auch nicht ob ich dazu Ambitionen hätte, aber ich zolle besonders seiner Frau Respekt, die ihn zu dem Menschen gemacht hat und ihm seinen Freiraum gegeben hat, damit er das werden konnte, was er in der Literatur heute ist. Ich würde gerne mehr solcher Romane über die Menschen hinter den Berühmtheiten lesen, um den Blick hinter die Hauptfigur zu bekommen. Dafür danke ich der Autorin.

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