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»Mit dir keine Oper zu lang ...« Briefwechsel: Hugo von Hofmannsthal, Richard Strauss, Alfred Roller

1

58,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

21366

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2021

Abbildungen

mit zahlreichen schwarz-weiß und farbigen Abbildungen, farbigen Illustrationen

Herausgeber

Christiane Mühlegger-Henhapel + weitere

Verlag

Benevento

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

22,9/16,2/4,5 cm

Gewicht

1098 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0127-0

Beschreibung

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Verkaufsrang

21366

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

22.04.2021

Abbildungen

mit zahlreichen schwarz-weiß und farbigen Abbildungen, farbigen Illustrationen

Herausgeber

Verlag

Benevento

Seitenzahl

592

Maße (L/B/H)

22,9/16,2/4,5 cm

Gewicht

1098 g

Farbe

Ozeanblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0127-0

Herstelleradresse

Benevento
Halleiner Landesstr 24 BT2
5061 Elsbethen
AT

Email: info@at.redbullmediahouse.com

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Ich wusste nicht, dass ein Briefwechsel so aufschlussreich sein kann - nicht nur für Opernfans sehr interessant

annlu am 02.06.2021

Bewertungsnummer: 1503267

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Buch finden sich die Briefe zwischen Hugo von Hofmannsthal, Alfred Roller und Richard Strauss, die zwischen 1904 und 1942 geschrieben wurden. Die Operngeschichte des 20. Jahrhunderts wurde von den drei Korrespondenten geprägt. Während Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss bekannt sind, bleibt der Bühnenkünstler Alfred Roller im Hintergrund. Hier ist Roller es, der im Mittelpunkt steht. Zu Beginn gibt es eine kurze Biografie zu seinem Leben. Den Großteil des Buches allerdings bilden die Briefe. Diese wurden mit Angaben zur Überlieferung, Hinweisen zu den Abbildungen und Erläuterungen versehen. Die 205 Briefe drehen sich meist um die gemeinsame Arbeit, wenn auch ein paar Anmerkungen zum privaten Befinden zu finden sind. Zu Beginn dominiert die Korrespondenz zwischen Hofmannsthal und Roller. Hier liest sich auch die private Beziehung der Beiden heraus. Die Briefe von Strauss an Roller sind sachlicher gehalten. Erst in späteren Jahren nimmt auch die Korrespondenz zwischen Roller und Strauss zu. Ich habe mich noch darüber gewundert, dass es keinen direkten Briefwechsel zwischen Hofmannsthal und Strauss gibt, bis ich auf den Hinweis gestoßen bin, dass diese bereits zu Lebzeiten der Beiden veröffentlicht wurden. Weder bin ich großer Opernfan, noch habe ich mich bisher mit Veröffentlichungen von Briefen beschäftigt. So war ich überrascht, wie leicht sich die Korrespondenz lesen lässt, auch wenn es in der Natur der Briefe liegt, dass die Adressierten für manche Andeutungen keine weiteren Erklärung brauchen. Zu diesen findet man – bei Interesse – die passenden Erläuterungen gleich im Anschluss an den jeweiligen Brief. Durch die Ausführungen – besonders aber auch durch die mehr als 200 Abbildungen und Farbtafeln – konnte ich mir die Arbeit Rollers als Bühnenbildner gut vorstellen. Die Zusammenarbeit zwischen Schreiber, Komponist und Bühnenbildner führte zu guten Einblicken dazu, wie viel Aufwand hinter den Inszenierungen steckt(e). Fazit: Mein Interesse wurde geweckt. Ich fand den Briefwechsel viel angenehmer zu lesen, als ein „reines“ Sachbuch zum Thema, da die Briefe mehr von den Empfindungen und Meinungen wiedergaben.

Ich wusste nicht, dass ein Briefwechsel so aufschlussreich sein kann - nicht nur für Opernfans sehr interessant

annlu am 02.06.2021
Bewertungsnummer: 1503267
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Buch finden sich die Briefe zwischen Hugo von Hofmannsthal, Alfred Roller und Richard Strauss, die zwischen 1904 und 1942 geschrieben wurden. Die Operngeschichte des 20. Jahrhunderts wurde von den drei Korrespondenten geprägt. Während Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss bekannt sind, bleibt der Bühnenkünstler Alfred Roller im Hintergrund. Hier ist Roller es, der im Mittelpunkt steht. Zu Beginn gibt es eine kurze Biografie zu seinem Leben. Den Großteil des Buches allerdings bilden die Briefe. Diese wurden mit Angaben zur Überlieferung, Hinweisen zu den Abbildungen und Erläuterungen versehen. Die 205 Briefe drehen sich meist um die gemeinsame Arbeit, wenn auch ein paar Anmerkungen zum privaten Befinden zu finden sind. Zu Beginn dominiert die Korrespondenz zwischen Hofmannsthal und Roller. Hier liest sich auch die private Beziehung der Beiden heraus. Die Briefe von Strauss an Roller sind sachlicher gehalten. Erst in späteren Jahren nimmt auch die Korrespondenz zwischen Roller und Strauss zu. Ich habe mich noch darüber gewundert, dass es keinen direkten Briefwechsel zwischen Hofmannsthal und Strauss gibt, bis ich auf den Hinweis gestoßen bin, dass diese bereits zu Lebzeiten der Beiden veröffentlicht wurden. Weder bin ich großer Opernfan, noch habe ich mich bisher mit Veröffentlichungen von Briefen beschäftigt. So war ich überrascht, wie leicht sich die Korrespondenz lesen lässt, auch wenn es in der Natur der Briefe liegt, dass die Adressierten für manche Andeutungen keine weiteren Erklärung brauchen. Zu diesen findet man – bei Interesse – die passenden Erläuterungen gleich im Anschluss an den jeweiligen Brief. Durch die Ausführungen – besonders aber auch durch die mehr als 200 Abbildungen und Farbtafeln – konnte ich mir die Arbeit Rollers als Bühnenbildner gut vorstellen. Die Zusammenarbeit zwischen Schreiber, Komponist und Bühnenbildner führte zu guten Einblicken dazu, wie viel Aufwand hinter den Inszenierungen steckt(e). Fazit: Mein Interesse wurde geweckt. Ich fand den Briefwechsel viel angenehmer zu lesen, als ein „reines“ Sachbuch zum Thema, da die Briefe mehr von den Empfindungen und Meinungen wiedergaben.

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